Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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19.09.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > September > 17.09.18-23.09.18


XANTHOXYLUM

Xanthoxylum, der Gelbholzbaum wächst in Nordamerika und Asien. In Europa ist er weitgehend unbekannt, dabei könnte er auch hier seine Heilkräfte entfalten, denn seine Rinde und der Samen hilft gegen Candida, was nur wenigen anderen Heilpflanzen gelingt.
Zanthoxylum ist eine  Pflanzengattung aus der Familie der  Rautengewächse. Die direkte Übersetzung von Zanthoxylum ist „Gelbholz", aber mehrere Pflanzenarten unterschiedlicher Gattungen werden so genannt, er beschreibt eines der charakteristischen Merkmale, die Farbe des Holzes und dass einige Arten zum Gelbfärben verwendet wurden. Wesentlich mehr Arten werden Szechuanpfeffer genannt, sie liefern scharf schmeckende Gewürze, die nicht mit dem  echten Pfeffer verwandt sind, sondern mit den Zitruspflanzen. Der Name Szechuanpfeffer leitet sich von der zentralchinesischen Provinz  Sichuan ab, dort sind einige der Arten heimisch und werden in der Küche verwendet; wie bei der Provinz sind verschiedene Schreibweisen wie Sichuan-, Sechuan- oder Szetschuanpfeffer gebräuchlich.

Steckbrief
Heilwirkung:
anregend, antiseptisch, krampflösend, Blähungen, Verdauungsschwäche, Durchfall, Hexenschuss (Lumbago), Rheuma, Arthritis, Hautkrankheiten, Geschwüre, Würmer, Hefepilz-Infektionen (Candida), Kreislauf anregend, Menstruationsfördernd, Zahnschmerzen
wissenschaftlicher Name:
Xanthoxylum fraxineum
englischer Name:
Prickly Ash
volkstümlicher Name:
Zanthoxylum
Verwendete Pflanzenteile:
Samen, Rinde
Inhaltsstoffe:
Xanthotoxin, Gerbstoff, Harz, Psoralen, Chelerythrin, ätherisches Öl

Anwendung
Neben den bereits eingangs erwähnten Nutzungen als Gewürz oder zum Gelbfärben, werden Zanthoxylum-Arten auch medizinisch, beispielsweise als desinfizierende Zahnputzstöckchen in Afrika oder als Bestandteile von Zahnpasta genutzt, sind auch Bestandteil traditioneller chinesischer Medizin.
Innerlich kann man Xanthoxylum als Aufguss oder Abkochung gegen Verdauungsprobleme einsetzen. Besonders hervorzuheben ist die Wirkung gegen Candida-Infektionen, besonders in Verbindung mit bitteren Pflanzen, wie beispielsweise der kanadischen Gelbwurz. Auch gegen rheumatische Beschwerden hilft der Gelbholzbaum. Hierzu empfiehlt sich die Kombination mit Eukalyptus und Wacholderbeeren. Die Wirkstoffe des Gelbholzbaums regen den Kreislauf an und wirken stark erwärmend. Auch die Menstruation wird angeregt.


Achtung! Nicht in der Schwangerschaft verwenden.

Äußerlich hilft die Abkochung gegen Geschwüre und andere Hautprobleme. Als Öl kann man Xanthoxylum gegen Rheuma zur Massage einsetzen.

Pflanzenbeschreibung
Xanthoxylum ist ein Baum, der in Nordamerika und Asien wächst. Er wird bis zu 8 m hoch. Die ovalen Blätter sind gegenständig und unten behaart. Im April und Mai blühen die kleinen gelbgrünen Blüten, die aus den Achseln der Zweige hervorwachsen. Erst nach der Blüte wachsen die Blätter.
Erscheinungsbild und Blätter
Zanthoxylum-Arten wachsen als immergrüne oder laubabwerfende, kletternde oder aufrechte  Sträucheroder Bäume, die oft bestachelt sind. Sie enthalten ätherische Öle und so duften vor Allem die  Rinde und die Blätter aromatisch. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind gestielt. Die ledrige oder krautige Blattspreite ist zusammengesetzt; sie ist paarig und unpaarig gefiedert mit einem bis 31 Fiederblättern. Die wechsel- oder gegenständig an der Rhachis stehenden Fiederblätter besitzen nur eine  Blattader oder sind fiederadrig und sind oft drüsig punktiert. Der Blattrand ist glatt bis gekerbt. Nebenblätter sind vorhanden oder fehlen.
Blütenstände und Blüten
Die kleinen Blüten stehen in unterschiedlich aufgebauten Blütenständen zusammen mit Hochblättern. Die Blüten sind selten zwittrig oder meist funktional eingeschlechtig. Wenn die Blüten eingeschlechtig sind die Arten zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch) oder eingeschlechtige und zwittrige Blüten befinden sich an einer Pflanze. Die kleinen, duftenden  Blüten sind  radiärsymmetrisch bis etwas  zygomorph mit doppelten oder einfachen  Perianth. Es sind entweder sechs bis zehn gleichgeformte  Blütenhüllblätter vorhanden oder drei, vier oder fünf  Kelchblätter und gleich viele  Kronblätter. Die Blütenhüllblätter sind meist gelbgrün. Es ist ein ringförmiger Diskus vorhanden. In den zwittrigen und männlichen Blüten sind vier bis sechs fertile Staubblätter orhanden; sie sind alle gleich oder deutlich unterschiedlich. In den weiblichen Blüten können rudimentäre Staubblätter vorhanden sein oder sie fehlen. Die Staubfäden sind meist mehr oder weniger an ihrer Basis, aber nicht mit den Blütenhüllblättern, verwachsen. Die zwittrigen und weiblichen Blüten enthalten ein bis fünf unterständige  Fruchtblätter, sie können frei oder zu einem  Fruchtknoten verwachsen sein. Je Fruchtblatt sind zwei  Samenanlagen vorhanden. Die ein bis fünf Griffel sind vollkommen frei oder teilweise verwachsen. Die Narben sind kopfig. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten.
Früchte und Samen
Als Früchte werden entweder  Balgfrüchte gebildet, die entweder frei sind oder zu bis zu fünf (entsprechend der Anzahl der Fruchtblätter je Blüte) in einer Sammelfrucht vereinigt sind. Oder es werden  Spaltfrüchtegebildet, die in ein bis fünf Teilfrüchte zerfallen. Die Früchte enthalten ein bis fünf ei- bis kugelförmige Samen.



YOHIMBE

Der Yohimbe ist ein im  tropischen Westafrika (Kamerun,  Kongogebiet) beheimateter, immergrüner Baum aus der Familie der  Rötegewächse. Er wird bis zu 30 Meter hoch.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blutdruck senkend, Potenz steigernd
wissenschaftlicher Name:
Pausinystalla yohimba
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde

Anwendung
Ethnomedizinische Verwendung
Die indigene Bevölkerung Westafrikas setzen Auszüge der Yohimberinde seit langem als Aphrodisiakum und Potenzmittel ein. Einerseits soll es den Geschlechtstrieb verstärken, andererseits gegen organisch verursachte Erektionsstörungen wirken. Die Massai benutzen Yohimbe bei ihren Initiationsriten. Dabei werden Yohimbe-Rinde und  Wurzelstücke einer  Acokanthera-Art in frischem Rinderblut gekocht. Nach der Einnahme kommt es zu  epilepsieartigen Starrkrämpfen. Zudem durchleben die Konsumenten grauenvolle Horrorvisionen und Angstzustände, was gelegentlich zu  Selbstverletzungen, Amokläufen und Todesfällen führt.
Verwendung in der westlichen Medizin
Yohimberinde wird als Ausgangsstoff für die industrielle Gewinnung des  Arzneistoffes Yohimbin verwendet. Yohimbinhaltige Tabletten werden zur Behandlung von Erektionsstörungen verwendet, bis in die 1980er Jahre wurde auch Bluthochdruck mit Yohimbin behandelt. Die für den Inhaltsstoff Yohimbin festgestellten Effekte auf die Potenz sind jedoch nicht für die Anwendung von Yohimberinde bzw. deren Zubereitungen beschrieben worden und können somit nicht übertragen werden. Yohimberinde ist als lose  Teedroge in Apotheken erhältlich. Die früher in Deutschland käuflichen Fertigarzneimittelmit Extrakten der Yohimberinde zur Potenzsteigerung hingegen gibt es nicht mehr im Markt; die Kommission E hat für Yohimberinde eine Negativmonografie ausgestellt aufgrund der unzureichend belegten Wirksamkeit und des nicht abschätzbaren  Nutzen-Risiko-Verhältnisses. In den USA sind pharmazeutische Extrakte aus der Yohimberinde, auch in Kombination mit anderen Pflanzenauszügen, frei verkäuflich und werden in Health Food Stores angeboten.



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ERNÄHRUNG
Fleisch, Wurst, Geflügel, Eier und Fisch
Fleisch
Fleisch ist ein wichtiger Lieferant für Eiweiß, Vitamine der B-Gruppe, Mineralstoffe und Spurenelemente.
So enthält Schweinefleisch z.B. besonders viel B 1, Vitamin B 12 kommt fast nur in tierischen Nahrungsmitteln vor, am meisten in Rindfleisch. Auch die Vitamine A, D und E sind im Fleisch in unterschiedlichen Mengen enthalten. Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium oder Calcium finden sind ebenfalls im Fleisch. Darüber hinaus liefert Fleisch Spurenelemente wie Phosphor, Eisen und Jod. Tierisches Eisen kann unser Körper verwerten.


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