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Kardamom
Der Grüne Kardamom ist eine Pflanzenart aus der Familie der Ingwergewächse innerhalb der einkeimblättrigen Pflanzen. Es gibt zwei Varianten dieser Art, die als Gewürz verwendet werden: Der Malabarkardamom und der weniger wertvolle Ceylonkardamom. Es werden meist die Samen verwendet, oft auch die gesamten getrockneten Kapselfrüchte. Kardamom ist ein asiatisches Gewürz, das zur Familie der Ingwergewächse gehört. Im Gegensatz zu anderen Ingwer-Verwandten wird beim Kardamom aber die Frucht genutzt und nicht der Wurzelstock. Kardamom schmeckt leicht scharf und balsamisch und wird in Mitteleuropa vor allem als Lebkuchengewürz. Auch im indischen Chai-Tee, der auch hierzulande immer beliebter wird, hat Kardamom einen festen Platz. Durch seine ätherischen Öle regt Kradamom die Verdauung an und wirkt Blähungen entgegen. Außerdem hat er eine entkrampfende Wirkung auf das Nervensystem und kann auch Frauenbeschwerden lindern.
Steckbrief
Heilwirkung: anregend, krampflösend, Husten, Asthma, Blähungen, Mundgeruch, Epilepsie, Menstruationsbeschwerden, Periodenkrämpfe, Wechseljahresbeschwerden
wissenschaftlicher Name: Elettaria cardamomum
englischer Name: Cardamom
Verwendete Pflanzenteile: Früchte, Samen
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Campesterol, Stigmasterol, Beta-Sitosterol, Borneol, Kampfer, Salicylate
Sammelzeit: Oktober bis Dezember
Anwendung
Kardamom ist eine Gewürzart. Die Kapselfrüchte („Kardamomen“) des Kardamoms werden kurz vor der Reife von Hand gepflückt, da sie sich ansonsten öffnen und so die Samen verloren gehen. In arabischen Ländern wird dem Kardamom eine aphrodisierendeWirkung nachgesagt.
In der Küche
Die Samen enthalten ein ätherisches Öl, das ihnen ein würziges, süßlich-scharfes Aroma verleiht. Da es leicht verfliegt, sollte man ganze Kapseln dem Kardamompulver – in dem auch meist die geschmacksneutralen Fruchtschalen mit vermahlen sind – vorziehen und die Samen erst bei Bedarf mörsern oder mahlen. Beim Mörsern drückt man den Stößel auf die Kapsel, bis sie aufspringt. Dann wird die Hülle entfernt und der Samen zerrieben. Guten Kardamom erkennt man an der frisch-grünen Farbe der Kapseln und der ölig-schwarzen Farbe der Samenkörner. Kardamomsamen sind ein verbreitetes Gewürz in der asiatischen und arabischen Küche. Sie sind ein Hauptbestandteil indischer Masalas und des ihnen nachempfundenen Currypulvers sowie von Masala chai. Das ayurvedische Konfekt Laddu, das aus Ghee-Butter hergestellt wird, enthält auch Kardamom. In der europäischen Küche findet das Gewürz hauptsächlich Verwendung in Weihnachtsgebäck wie Lebkuchen und Spekulatius, aber auch in Wurstwaren, Likören, Schokolade und als Bestandteil von Gewürzmischungen. In Skandinavien ist Kardamom außerdem ein typischer Bestandteil süßer Backwaren (z. B. schwedische Kanelbulle oder finnische Pulla) und im Glühwein (Glögg). Bei der Zubereitung von arabischem Mokka wird dem Kaffeemehl häufig Kardamom zugegeben. Trotz desselben Namens wird der sogenannte Schwarze Kardamom ausschließlich für pikante Gerichte verwendet.
In der Medizin
Als Droge dienen die kurz vor der Reife geernteten Früchte mit den Samen der var. minuscula Bork, die nur an der Malabar-Küste heimisch ist (Malabar-Kardamom). Wirkstoff ist ein ätherisches Öl (ca. 7%), das aus über 120 Verbindungen besteht, vor allem alpha-Terpinylacetat (etwa ein Drittel), Cineol (ebenfalls etwa ein Drittel), alpha-Terpineol, Limonen, Linalylacetat, Linalool, Hydroxyzimtsäure, fettes Öl und Stärke. Für arzneiliche Zwecke werden nur die von der Kapselhülle befreiten Samen verwendet. Ihr ätherisches Öl wirkt fördernd auf die Speichel-, Magen und Gallensaftsekretion. In der Regel werden alkoholische Auszüge verwendet, bisweilen mit Kümmel und Fenchel kombiniert und in Fertigpräparaten gegen Verdauungsbeschwerden, Blähungen und zur Anregung des Appetits eingesetzt. In manchen Mitteln ist Kardamom auch nur als Geschmackskorrigens enthalten.
Pflanzenbeschreibung
Elettaria cardamomum ist eine ausdauernde krautige Pflanze und erreicht in der Regel Wuchshöhen von 2 bis 3 Meter, vereinzelt bis 5,5 Meter. Es wird ein starkes bewurzeltes Rhizom als Überdauerungsorgan gebildet. Es sind viele lanzettliche Laubblätter vorhanden. Der Blütenstandsschaft wächst aus einem flach über dem Boden kriechenden Seitentrieb aus und erreicht Wuchshöhen von bis zu 1,5 Meter. Die Blüten stehen in einem rispigen Blütenstand zusammen. Die zwittrigen, zygomorphen Blüten sind dreizählig mit doppelten Perianth. Das Labellum ist der auffälligste Teil der Blüte. Die dreifächerigen, strohigen Kapselfrüchte sind von grünlich-gelblicher Farbe. In jedem Fruchtfach sitzen vier bis acht unregelmäßig geformte, grau- bis rötlichbraune Samen.

Lobelie tt
Die Lobelien sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Glockenblumengewächse. Die etwa 433 Arten sind weltweit meist in tropischen oder subtropischen Gebieten verbreitet. Die Sorten mancher Arten sind Zierpflanzen für Parks und Gärten, manche als einjährige Sommerblumen kultiviert.
Die Lobelie ist eine einjährige Pflanze mit hübschen, zartvioletten Blüten. Weil ihre Blätter von den Ureinwohnern Nordamerikas häufig als Tabakersatz geraucht wurden, nennt man sie auch Indianertabak. Botanisch ist sie mit der normalen Tabakpflanze jedoch nicht verwandt. Geraucht oder als Räucherung hilft die Lobelie gegen Asthma und krampfartigen Husten. Wegen potentiell gefährlicher Nebenwirkungen, und weil sie innerlich angewendet kaum heilkräftig wirkt, wird die Lobelie aber kaum noch als Heilpflanze genutzt.
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Achtung! Giftig. Nur homöopathisch oder äußerlich anwenden. Asthma
Heilwirkung: auswurffördernd, harntreibend, krampflösend, nervenberuhigend, schleimlösend
Anwendungsbereiche: Atemnot, Brechmittel, Bronchialasthma, Bronchitis, Gelenkentzündungen, Geschlechtskrankheiten, Geschwüre, Hautentzündungen, Husten, Keuchhusten, Krampfhusten. Muskelschmerzen, Rauchentwöhnung, Rheuma, Tennisellenbogen, Verletzungen, Verbrennungen
wissenschaftlicher Name: Lobelia inflata, Dortmannia inflata
Pflanzenfamilie: Campanulaceae = Glockenblumengewächse
englischer Name: Indian Tobacco
andere Namen: Indianertabak, Lobelienkraut, Aufgeblasene Lobelie
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Alkaloide: Lobelin (Piperidin-Alkaloide), Isolobinin
Anwendung
Achtung! Giftig. Lobelie nur homöopathisch oder   äußerlich anwenden.
Die Lobelie wurde früher als Asthmazigaretten oder Asthmaräucherpulver verwendet. Die Einwohner Nordamerikas kauten den Indianertabak auch als Brechmittel und als Mittel, um sich das Rauchen abzugewöh-nen. Bei innerlicher Einnahme hilft der Indianertabak übrigens nicht gegen Asthma. Darum kann man ihn auch nicht als Hustentee verwenden. Wegen der starken Nebenwirkungen bei höheren Dosierungen wird die Lobelie heutzutage praktisch nicht mehr als Heilpflanze eingesetzt, außer in der Homöopathie. Dabei kann man die getrockneten Blätter durchaus äußerlich gegen Wunden oder Rheuma anwenden. Da man die Lobelie aber kaum im Handel bekommt, ist auch diese Nutzung kaum praktikabel, es sei denn, man baut sich die Lobelie im eigenen Garten an.
Homöopathie

In der Homöopathie wird die Lobelie unter ihrem wissenschaftlichen Namen "Lobelia inflata" in relativ niedrigen Potenzen eingesetzt. Die Anwendungsgebiete entsprechender Anwendung in der Pflanzenheilkunde, also bei Asthma, Bronchitis und Atemproblemen. Außerdem wird Lobelia inflata gegen Übelkeit eingesetzt, was entsprechend der Ähnlichkeitsregel passt, weil hohe Dosen Lobelie beim Gesunden zu Übelkeit führen. Die Sorten mancher Arten sind Zierpflanzen für Parks und Gärten, manche als einjährige Sommerblumen kultiviert. Wenige Arten werden in Paludarien und Aquarien verwendet. Männertreu wird als Beet- und Balkonpflanze verwendet und von ihr werden heilende Wirkungen berichtet. Von Lobelia coronopifolia und Lobelia flaccida wurde eine heilende Wirkung berichtet. Lobelia pinifolia wird als Heilpflanze gegen Hautkrankheiten eingesetzt. Indianertabak wurde geraucht gegen Asthma sowie zur Tabak-Entwöhnung, ist durch den hohen Alkaloidanteil dieser Art bei Überdosierung aber tödlich giftig. Blaue Kardinals-Lobelie wurde früher bei der Heilung von Syphilis eingesetzt.
Wirkung
Das Alkaloid Lobelin in der Lobelie hat eine aktivierende Wirkung auf die Atmung. Die Nerven des Atemsys-tems werden beruhigt, indem der Vagusnerv entspannt wird, und Krämpfe werden gelindert, sodass wieder leichter geatmet werden kann, was bei Asthma eine deutlich lindernde Wirkung haben kann. In höheren Dosen wirkt es jedoch lähmend auf das Atmungssystem.
Nebenwirkungen
In höheren Dosen ist die Lobelie giftig. Insbesondere, wenn man sie einnimmt, beispielsweise als Tee, oder kauend, kann es zu Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen kommen. Bei starken Überdosierungen kann es sogar zu Todesfällen durch Atemstillstand kommen.
Magische Anwendung
Die Blätter des Indianertabaks wurden verwendet, um gegen Hexerei zu schützen. Auch als Liebesmittel wurde die Lobelie gern verwendet. Die Lobelie soll auch ge-gen Sturm wirken. Dazu soll man dem Sturm etwas pulverisierte Lobelie entgegenwerfen. So kann man angeblich verhindern, dass der Sturm näher kommt.
 
Geschichtliches
In ihrer amerikanischen Heimat wird die Lobelie, entsprechend ihrem Namen, seit Menschengedenken als Tabakersatz geraucht oder zur Rauchentwöhnung gekaut. Auch als Brechmittel und Abführmittel wurde sie von den Ureinwohnern Nordamerikas verwendet. Ihren Namen erhielt die Lobelie im 16. Jahrhundert nach dem englischen Hofbotaniker Matthias von Lobel benannt. Der Namensteil "inflata" kommt von den aufgeblasenen Fruchtkapseln. Amerikanische Pflanzenheilkundler entdeckten die Lobelie als Heilpflanze gegen Asthma und andere Erkrankungen der Atemwege. Äußerlich wurde sie zur Wundheilung und gegen Rheumatismus eingesetzt. Diese Erkenntnisse fanden Einzug in die offizielle amerikanische Heilkunde. Im 18. Jahrhundert wurde die Lobelie dann auch in Europa als Heilpflanze bekannt. In Gärten und Parks wird die Lobelie manchmal zur Zierde angepflanzt.
Pflanzenbeschreibung
Der Indianertabak (Lobelie) wurde von den Ureinwohnern Nordamerikas zwar zum Rauchen verwendet, er hat botanisch aber nichts mit dem normalen Tabak zu tun. Stattdessen gehört er zur Familie der Glockenblumengewächse. Lobelie ist in Nordamerika heimisch. Vor allem findet man sie ursprünglich an der Ostküste der USA und rund um die Großen Seen. Sie wächst bevorzugt in offenen Wäldern. Die einjährige Pflanze wird bis zu 100 Zentimeter hoch, meistens bleibt sie jedoch deutlich kleiner (40-60 cm). Die Blätter sitzen wechselständig an kurzen Stielen. Die Blattform ist schmal oval-eiförmig, sie haben einen leicht gezähnten Rand und eine raue Oberfläche. Die hübschen Blüten erscheinen zwischen Juli und August. Sie entspringen den Blattachseln und sind hellrosa bis zartviolett. Sie stehen in einem grünen Blütenbecher. Bei gut gedei-henden Pflanzen wachsen vielblütige Blütenstände aus den Blattachseln. Die einzelnen Blüten sind länglich. Sie haben oben zwei kleine Blütenblätter und einen Knubbel. Unten gibt es drei Blütenblätter. Aus den Lobelie-Blüten entwickeln sich bis August oder September die aufgeblähten Blütenbecher, die die Samen beinhal-ten. Diese aufgeblähten Blütenbecher haben der Lobelia Inflata den zweiten Namensteil gegeben, denn "inflata" heißt "aufgeblasen".
Anbautipps
Die Lobelie kann man sehr gut im Garten anbauen. Man kann sie entweder aus Stecklingen oder Samen ziehen.
Die Samen kann man   wahlweise in der Frühlingsmitte oder im Herbst in An-zuchttöpfen ansäen. Normalerweise dauert es zwei Wochen, bis die Samen keimen.
      
Sammeltipps
Sobald die unteren Früchte reif sind, werden die ganzen Pflanzen geerntet. Man kann sie frisch oder getrocknet nutzen. Zum Trocknen hängt man die gesamte Pflanze in lockeren Bündeln kopfüber an einen halbschattigen, trockenen Platz.

Bachblüten
Fragst bei Entscheidungen andere um Rat (Cerato)
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- Mit der dementsprechenden Bachblüte brauchen sie nur bei sehr schwierigen Entscheidungen einen Rat anderer
Bachblüten
Du befürchtest, dass du die Kontrolle über sich verlieren oder gewalttätig werden können (Cherry Plum)
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Milch, Milchprodukte und Käse
Milch und Obers
Das Naturprodukt Milch enthält ähnlich wie das Ei und das Getreidekorn fast alle Nährstoffe, die wir zum wachsen und leben brauchen.
Sie enthält so viel Kalzium den Baustoff für Knochen und Zähne.
Milch besteht zum größten Teil aus Wasser.
Das Milchfett enthält kurz- und mittelkettige, leicht verdauliche Fettsäuren. Diese vielen verschiedenen Vitamine (Vitamin A, D, E, B-Gruppe) unterstützen eine Reihe von Körperfunktionen. Auch wertvolle Mineralstoffe sind enthalten, z.B. wie schon Eingangs erwähnt, das Kalzium, aber auch Kalium, Phosphor, Magnesium und Jod
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