Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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19.08.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > August > 14.08.17-20.08.17


SEEROSE  

Seerosen machen Teiche zu Schmuckstücken mit ihren prachtvollen weißen Blüten. Sie kommen auch wild in Europa vor, werden aber häufig angebaut. Die Seerose ist aber auch ein Heilmittel. Ihre Blüten sollen angeblich zu starke Libido dämpfen. Mit dem Wurzelstock kann man Husten lindern, Kopfschmerzen und verschiedene Hautprobleme behandeln.
Die Seerosen sind eine Pflanzengattung in der Familie der Seerosengewächse. Die weltweit verbreitete Gattung umfasst etwa fünfzig Arten.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, beruhigend, blutstillend, erweichend, schmerzstillend, Bronchitis, Husten, Mundschleimhautentzündungen, Magenbeschwerden, Blasenschwäche, Nierenkrankheiten, Herzschwäche, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Wunden, Furunkel, Leichte Brandwunden
wissenschaftlicher Name:
Nymphaea alba
Pflanzenfamilie:
Seerosengewächse = Nymphaeaceae
englischer Name:
White water lily
volkstümliche Namen:
Teichrose, Wasserrose
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten, Wurzel, Samen
Inhaltsstoffe:
Alkaloide, Gerbstoff, Gerbsäure
Sammelzeit:
Sommer

Anwendung
Von einigen Arten wurde eine große Anzahl an Sorten gezüchtet. Sie werden als Zierpflanzen verwendet. Die Seerose wird vorwiegend von der Volksheil-kunde angewendet. Die Schulmedizin verwendet sie eher nicht.
Wurzelstock innerlich
Die getrocknete Wurzel kann man als Tee gegen Kopfschmerzen und Husten verwenden. Auch bei Erkrankungen des Harnapparates kann man diesen Tee verwenden.
Wurzelstock äußerlich
Äußerlich kann man den Wurzelstock in Form von Waschungen, Bädern oder Umschlägen bei entzündete Wunden, leichte Verbrennungen und Abszesse einsetzen. Bei Mundentzündungen kann man mit einem Aufguss der Seerose spülen.
Blüten
Aus den Blüten kann man einen Tee zur Beruhigung und gegen Ängste trinken. Dazu wird eine Abkochung mit einen guten Esslöffel getrocknete Blüten pro Tasse zubereitet. Früher wurden die Blüten einen Tag lang in Wein eingelegt, um gegen nervliche Probleme getrunken zu werden.

Geschichtliches
Samen
Die Samen der Seerose wurden schon in der Antike zu Plinius Zeiten zur Dämpfung des Triebes verwendet. Sie sollten Mönchen und Nonnen helfen, ihre Gelübde einzuhalten. Auch gegen unkeusche Träume sollten die Samen helfen.
Nixen
Früher glaubte man, dass Nixen die Menschen ertrinken ließen, die versuchten, die Seerosen zu pflücken. In Wirklichkeit verhakten sich manche Seerosen-Pflücker an den stabilen Blütenstängeln und ertranken deshalb.

Pflanzenbeschreibung
Seerosen-Arten sind selten Einjährige Pflanzen. Die meisten sind Ausdauernde Pflanzen und krautige Pflanzen. Diese  Wasserpflanzen bilden langgestreckte oder knollenförmige  Rhizome aus, mit denen sie im Schlamm von Flüssen, Teichen, Seen und anderen Gewässern verankert sind. Bei den meisten Seerosen-Arten liegt  Heterophyllie vor. Es werden zwei Typen von wechselständig und spiralig angeordneten  Laubblättern ausgebildet: Schwimmblätter und Unterwasserblätter. Die einfachen Laubblätter sind lang gestielt. Die  Blattspreite ist oft schildförmig (peltat), herzförmig oder pfeilförmig. Der Blattrand ist glatt oder gezähnt. Nebenblätter sind vorhanden oder fehlen. Die einzeln stehenden, zwittrigen  Blüten sind schraubig aufgebaut und duften oft. Das Spektrum der Blütenfarben reicht von Weiß über Gelb und Rot bis Blau; Sorten können auch orange, grün, violett oder lila blühen. Die meist vier (selten drei oder fünf) freien  Kelchblätter sind meist grünlich. Es sind sechs bis 50 freie  Kronblätter vorhanden. Die 20 bis 750 freien  Staubblätter sind alle fertil oder zeigen als Staminodien morphologische Übergänge zu den Kronblättern. Die fünf bis 35  Fruchtblätter sind zu einem oberständigen oder teilweise unterständigen Fruchtknoten teilweise oder ganz verwachsen. Die  Griffel enden in der Zahl der Fruchtblätter entsprechenden, breiten und konkaven  Narben. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten. Es gibt nacht- und tagblühende Arten. Die fleischigen, schwammigen, beerenartigen Früchte sind von den haltbaren Narben gekrönt. Nach der Befruchtung werden die heranreifenden Früchte meist unter Wasser gezogen und reifen unter Wasser. Die reifen Samen sind bis zu 5 mm groß. Sie bilden Schwimmsäcke, mit denen die Samen zunächst an die Wasseroberfläche treiben, wo Wind und Strömung sie zwei bis drei Tage ausbreiten. Danach löst sich der Schwimmsack auf, die Samen sinken nach unten und beginnen mit der Keimung.
Weiße Seerosen sind in Europa heimisch, andere Arten wachsen in den Tropen. Seerosen sind ausdauernde Pflanzen, die in Gewässern wachsen. Ihre dunkelgrünen Blätter schwimmen auf der Seeoberfläche. Den ganzen Sommer über blühen die großen, weißen Blüten, die teilweise gefüllt sind. Die Staubblätter sind leuchtend gelborange. Als Wildpflanze steht die Seerose unter Naturschutz.




BORETSCH  


Der Boretsch wird häufig in Gärten als Küchenkraut angebaut. Mit seinen fleischigen, haarigen Blättern sieht er zunächst gar rauh aus, aber die zierlichen, blauen Blüten erwecken schließlich einen ganz anderen Eindruck. Dass der Boretsch geschmacklich sehr gut zu Gurken passt, hat ihm den Namen "Gurkenkraut" eingebracht. Auch als Heilpflanze ist der Boretsch seit altersher sehr beliebt. Traditionell wird er gegen Herzschwäche und Melancholie verwendet. Doch auch für die Verdauungsorgane und den Stoffwechsel kann er gute Dienste leisten. Äußerlich angewandt hilft er gegen schlecht heilende Wunden, Eiterbeulen und Ausschläge.
Borretsch, vereinzelt auch Boretsch geschrieben, auch als Gurkenkraut oder Kukumerkraut bezeichnet, ist eine zur Familie der Raublattgewächse gehörige Pflanze. Sie wird als Gewürz- und  Heilpflanze verwendet. Sie ist ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, wird seit dem späten Mittelalterin Mitteleuropa kultiviert und zählt daher zu den  Archäophyten.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Herzschwäche, Melancholie
Heilwirkung:
beruhigend, entgiftend, entzündungshemmend, erweichend, schleimlösend, schweißtreibend
Anwendungsbereiche:
Trockener Husten, Fieber senkend, Verstopfung, Gicht, Rheuma, Herz stärkend, Nervöse Herzbeschwerden, Bluthochdruck, Depressionen, Nervenschwäche, Schlaflosigkeit, Menstruationsbeschwerden, Ekzeme, Hautausschläge, Schlecht heilende Wunden, Furunkel
wissenschaftlicher Name:
Borago officinalis
Pflanzenfamilie:
Rauhblattgewächse = Boraginaceae
englischer Name:
Borage
volkstümliche Namen:
Biretsch, Blauhimmelstern, Boraken, Borgel, Borretsch, Borungen, Gegenfrassbleaml, Gurkenkraut, Herzblumen, Herzfreud, Liebäuglein, Wohlgemuth, Wohlmutsblumen
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Blüten
Inhaltsstoffe:
Schleim, Alantoin, Alkaloid,  Pyrrolizidinalkaloide, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure, Saponine
Sammelzeit:
Juni bis August

Anwendung
Boretsch kann man wahlweise als Tee oder frisch anwenden. Die häufigste Art, Boretsch anzuwenden ist heutzutage seine Anwendung als Salatgewürz, die getrockneten Blätter und Blüten können jedoch auch als Tee zubereitet und getrunken werden.
Tee
Für einen Boretschtee übergießt man ein bis zwei Teelöffel getrocknete Boretschblätter oder Blüten mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken.
Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Boretschtee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Boretschwirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Innerlich
Boretsch kann man innerlich, als Tee, bei nervöse Herzbeschwerden einsetzen. Er soll auch bei Melancholie helfen. Außerdem hilft Boretsch bei Fieber und Schlaflosigkeit und diverse andere gesundheitliche Probleme.
Äußerlich
Äußerlich kann man Boretschtee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man Ekzeme und Ausschlag lindern. Boretsch hilft, äußerlich eingesetzt, auch bei langsam heilende Wunden und Abszesse.
Küche
Boretsch ist ein traditionell gern verwendetes Salatgewürz, was auch durch seinen Volksnamen "Gurkenkraut" deutlich wird. In großer Menge über einen langen Zeitraum gegessen, könnte Boretsch jedoch zu Leberproblemen führen, weshalb man keine Riesenmengen Boretsch essen sollte. Hin und wieder als Salatgewürz kann man den Boretsch jedoch benutzen.
Borretsch in der Pflanzenheilkunde
Als Heilpflanzen werden verwendet: Borretschblüten
Sie enthalten Bornesit, Allantoin, Schleimstoffe, Kaliumsalze (bis zu 17 %). In der Volksheilkunde wird die  Arzneidroge angewendet bei Harnverhaltung, Fie-ber, Verschleimung der Atemwege, Durchfall sowie ferner bei Entzündungen, Rheumatismus, klimakterischen Beschwerden und zur Blutreinigung.
Borretschkraut, auch Gurkenkraut genannt.
Die Arzneidroge enthält Gerbstoffe (ca. 3%), Kieselsäure (1,5–2,2%), Schleimstoffe (bis zu 11%) und  Pyrrolizidinalkaloide. Wegen des hohen Pyrrolizidin-Gehalts sollte die Arzneidroge nicht mehr pharmazeutisch angewendet werden, da diese Verbindungen genotoxisch und cancerogen wirken. Auch bei der Verwendung als Küchengewürz ist Vorsicht angezeigt.
Borretschsamenöl
Es enthält Fettsäureglyceride mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Gamma-Linolensäure. Es wird bei atopischen Ekzemen (Neurodermitis) eingesetzt.
Laboruntersuchungen haben gezeigt, dass ein Extrakt aus Borretsch  Amoebozoa abtötet.
Borretsch in der Naturheilkunde
Borretsch symbolisierte Fröhlichkeit und Lauterkeit im Denken.  Plinius schrieb: „ich, Borretsch, bringe immer Freude". Borretsch hatte den Ruf, die Lebensgeister zu wecken. So hieß es bei  John Gerard in „The Herball, or Generall Historie of Plantes" (1597):
Heute tun die Menschen die Blüten in den Salat, um sich fröhlich zu stimmen und die Laune zu verbessern. Vieles kann man aus der Pflanze machen, was das Herz erleichtert, die Sorgen vertreibt und den Geist erhebt. Die Blätter des Borretsch, im Wein zu sich genommen, machen Männer und Frauen froh und glücklich, vertreiben Trauer, Langeweile und Melancholie, das haben bereits Dioskorides und Plinius bestätigt. Sirup aus Borretschblüten ist gut für das Herz, lässt die Melancholie vergehen und beruhigt die Verrückten.
Diese positiven Eigenschaften sind aus pharmakologischer Sicht nicht nachvollziehbar; die potentielle Toxizität der Pflanze lässt einen sorglosen Umgang mit ihr als bedenklich erscheinen.

Pflanzenbeschreibung
Der Boretsch ist in Kleinasien heimisch. Schon im Altertum kam er über Griechenland nach Südeuropa und später auch nach Mitteleuropa, zuerst in die Klostergärten. Heute findet man den Boretsch vor allem in Gärten, aber manchmal auch verwildert. Die einjährige Pflanze wird bis zu 50 Zentimeter hoch. Im Frühjahr wachsen zuerst dicke eiförmige Blätter, die stark behaart sind. Der Familienname "Rauhblattgewächse" ist deutlich zu erkennen. Auch die Stängel sind rauh behaart. Die blauen Blüten erscheinen zwischen Juni und August. Mit ihrer Zartheit stehen sie in deutlichem Kontrast zu den dic-ken, rauhen Blättern. Der Name "Blauhimmelstern" beschreibt die anmutigen Blüten ziemlich passend.
Vegetative Merkmale
Borretsch ist eine einjährige  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von bis zu 70 Zentimetern.  Stängel und Laubblätter sind borstig behaart. Die derben, dunkelgrünen  Laubblätter sind bei einer Länge von 10 bis 15 Zentimetern lanzettlich bis eiförmig.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Mai bis September. Der Blütenstiel ist etwa 3 Zen-timeter lang. Die zwittrigen  Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind verwachsen und die Kelchzipfel sind lanzettförmig sowie während der Anthese sternförmig zurückgeschlagen. Die Kronblätter sind anfangs rosafarben und färben sich erst später während der Anthese durch die Änderung des  pH-Werts leuchtend blau. Die fünf blauen Kronblätter bilden in der Blütenmitte fünf  Schlundschuppen. Die blaulila  Staubblätter stehen so eng aneinander, dass sie einen Streukegel bilden. Der Fruchtknoten ist oberständig und befindet sich ebenso wie der Griffel im Inneren dieses Streukegels. Die Klausenfrucht zerfällt in Klausen, die ausgereift etwa 5 Millimeter lang und dunkelbraun sind.



BACHBLÜTEN
Man fühlt sich seelisch extrem gestaut (6 Cherry Plum)
-
Diese Menschen fühlen sich im seelischen Bereich extrem aufgestaut mit ihren Gefühlen und dem Ärger
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dieses Aufgestaute allmählich besiegen


BACHBLÜTEN
Man hat wenig Selbstgefühl, lässt sich unbewusst von anderen diktieren, was man zu tun hat (4 Centaury)
-
Diese Menschen haben sehr wenig Selbstwertgefühl und lassen sich unbewusst von anderen vorschreiben,
 was sie zu tun haben
- Mit der dementsprechenden Bachblüte wird ihr Selbstwertgefühl angehoben und wissen was zu tun ist,
 ohne dass es ihnen jemand vorschreibt


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