Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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19.07.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Juli > 17.07.17-23.07.17


ALPEN-HECKENROSE

Die in den Alpen heimische Wildrose ist ein bis zu 2 Meter hoher Strauch, der in den Bergen oft die Ränder von Mischwäldern ziert. Sie hat im Frühsommer leuchtend karminrosa Blüten, aus denen sich bis in den Herbst rote flaschen-förmige Hagebutten entwickeln. Die wilde Alpen-Heckenrose wird in Gärten immer öfter als Zierpflanze gepflanzt. Die vitaminreichen Hagebutten dienen vielen Tiere als Nahrung, die Früchte lassen sich auch zu leckerer Marmelade oder Mus verarbeiten. In der Volksheilkunde werden die Blütenblätter und die Hagebutten ähnlich der  Hundsrose vor allem als harntreibendes Mittel und in Teemischungen eingesetzt.
Die Gebirgs-Rose, auch Alpen-Rose, Alpen-Heckenrose, Berg-Rose oder Hängefrucht-Rose genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Rosen innerhalb der Familie der  Rosengewächse. Sie ist in den Gebirgen  Mittel-, Süd- und Südosteuropasverbreitet. Die Alpen-Rose darf aber nicht mit der Alpenrose verwechselt werden.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Erkältungen, Grippe, Harntreibemittel
Heilwirkung:
antioxidativ, blutzuckersenkend, harntreibend, entzündungshemmend
Anwendungsbereiche:
Akne, Diuretikum, Durchfall, Erkältungen, Gastritis, Grippe, Harntreibemittel, Harnwegsbeschwerden, Hautpflege, Magenschleimhautentzündung, Nervenschwäche, Rheuma, Skorbut, Stärkung, Steinleiden
wissenschaftlicher Name:
Rosa pendulina L.
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
Alpine Rose, Cinnamon rose
volkstümlicher Name:
Alpen-Hagrose, Alpen-Heckenrose, Alpenrose, Berg-Rose, Gebirgs-Rose, Hängende Rose
Verwendete Pflanzenteile:
Blütenblätter, Früchte
Inhaltsstoffe:
Äpfelsäure, ätherische Öle, Carotinoide, fettes Öl, Flavonoide, Gerbstoffe, Linolensäure, Linolsäure, Pektine, Rubixanthin, Vitamin-C, Zitronensäure
Sammelzeit:
Blütenblätter: Mai-Juli, Früchte: September-November

Anwendung
Die Hagebutten von Rosa pendulina finden in der  Volksheilkunde ähnliche Verwendung wie die Scheinfrüchte von Hundsrose, Kartoffelrose und Weinrose. Sie enthalten  Flavonoide, die Vitamine B1 und B2 sowie C (Ascorbinsäure), Gerbsäuren, Gerbstoffe, Pektin, Saccharose, Carotinoide (β-Carotin, wirksam als Provitamin A), Geraniol, Saponine, bis zu 0,02% ätherisches Öl, Flavonolglykoside, Anthocyane, Vanillin und  Chinasäure. Sie werden als Nahrungsergänzungsmittel bei Vitamin-C-Mangel oder bei erhöhtem Bedarf, z. B. bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Die Kommission Ehat aufgrund des schnell abnehmenden Vitamin-C-Anteils in der Droge eine negative Monographie veröffentlicht, das Europäische Arzneibuch fordert einen Mindestgehalt an Ascorbinsäure. Bei vorhandenen Nierensteinen sollten höhere Dosen vermieden werden.
Hagebutten-Tee
2 gehäufte Teelöffel getrockneter Hagebutten mit 250ml kaltem Wasser ansetzen, abgedeckt zum Kochen bringen, dann noch 15 Minuten ziehen lassen, abseihen. Hilft gegen Erkältungen und wirkt leicht harntreibend.
Blüten-Tee
Die getrockneten Blüten werden vor allem Mischtees zur Aromatisierung beigemischt. Hebt die Stimmung und stärkt die Nerven.
Hagebutten-Maske
Hagebutten von den Kernen befreien und mit einem Mixstab pürieren, dieses Mus auf die Haut auftragen und etwa 30-60 Minuten wirken lassen. Hilft gegen Hautunreinheiten und glättet die Haut.
Rosenblüten-Joghurt
Man braucht etwa die doppelte Volumenmenge an Blütenblätter wie Joghurt. Zunächst die Blütenblätter pürieren und anschließend sofort unter den Joghurt geben. Mit etwas Ahornsirup oder Honig süßen. Hebt die Stimmung, hilft gegen Stress, stärkt den Magen und das Herz.

Geschichtliches
Die vitaminreichen Hagebutten dienen seit der Steinzeit als Nahrungsmittel und werden auch heute noch zu Marmelade und Mus verarbeitet. Mittlerweile wird die Pflanze auch als Zierpflanze in Gärten und Parks gepflanzt.

Pflanzenbeschreibung
Die Gebirgs-Rose wächst als sommergrüner, gedrungener  Strauch mit locker verzweigten Ästen und erreicht Wuchshöhen von 0,5 bis 2 Metern. Die Zweige sind meist stachellos, nur im unteren Teil und an jungen Zweigen finden sich gerade, borstenartige Stacheln. Rosa pendulina ist winterhart bis -33 °C.
Die 10 bis 12 Zentimeter langen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die unpaarig gefiederte Blattspreite bestehen aus sieben bis elf dünnen, 2 bis 6 Zentimeter langen Blättchen. Zur Blattspitze hin nimmt die Größe der einzelnen Blättchen deutlich zu. Der Blattrand ist zweifach drüsig gesägt. Die Blattoberseite ist matt bläulich grün, die -unterseite heller und spärlich behaart.
Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Die Blüten stehen fast immer einzeln. Die zwittrigen Blüten sind  radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die einfachen Kelchblätter sind nach dem Blühen auffällig aufgerichtet und fallen nicht vor der Fruchtreife ab. Die fünf rosafarbenen bis leuchtend dunkel-purpurroten  Kronblätter sind in der Mitte heller.
Die hängende Frucht (Hagebutte) ist bei einer Länge von bis zu 2,5 Zentimeter eiförmig bis länglich-flaschenförmig, selten kugelförmig und sie reift rot-orangefarben ab. Die Fruchtreife tritt ab August ein. Die Hagebutten werden von Kolkraben, Krähen, Seidenschwänzen, Tannenhähern, Birkhühnern und Füchsen gefressen.
Die Alpen-Heckenrose ist in den Gebirgen von Mittel- und Südost-Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt Hochstaudenfluren und Ränder von Mischwäldern. Der dauerhafte Strauch wird zwischen 50 und 200 Zentimeter hoch. Die Zweige können wenige bis keine Stacheln haben, die Stacheln sind gerade. Die Blätter sind etwa 9-13 cm lang und bestehen aus 9-11 Blättchen. Die Blättchen sind 2-6 cm lang. Die rosa bis dunkelroten Blüten erscheinen zwischen Juni und August. Die Blüten haben einen Durchmesser von etwa 5 cm. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen in Hagebutten. Die Hagebutten sind flaschenförmig, orange bis rot und bis 2,5 cm lang, sie tragen am Ende noch die Kelchblätter.

Anbautipps
Alpen-Heckenrose ist nicht besonders anspruchsvoll, sie mag sonnige bis halbschattige Standorte. Sie eignet sich sehr gut als Hecke und zur Befestigung von Hängen. Die Pflanze gibt es preiswert (oft unter 3 Euro) in Baumschulen und Gärtnereien. Eigene Vermehrung ist über Stecklinge von Wildp-flanzen möglich.

Sammeltipps
Die Blüten an luftiger Stelle im Schatten auf Papier ausgelegt trocknen oder direkt frisch verarbeiten. Die Hagebutten im ganzen trocknen oder aufschneiden und die Samen entfernen. Man kann die Trocknung der Hagebutten im Backofen o.ä. beschleunigen, sollte aber nicht über 40°C warm werden. Möchte man die Vitamine erhalten, so ist es besser die Früchte zu Marmelade oder Mus zu verarbeiten.




GOLDGARBE   


Die Goldgarbe sieht auf den ersten Blick aus wie eine gelb blühende Schafgarbe und auf den zweiten Blick ähnelt sie dem Rainfarn. Auch ihr Duft ähnelt dem des Rainfarns, die Goldgarbe duftet jedoch sanfter und freundlicher. Wild kommt die Goldgarbe in Deutschland nicht vor, aber man trifft sie aufgrund ihrer Schönheit häufig in Gärten, aus denen sie manchmal auch entkommt. Als Heilpflanze wird die Goldgarbe hierzulande kaum eingesetzt, aufgrund ihrer Wirkstoffe kann man sie jedoch ähnlich einsetzen wie die Schafgarbe, wenn auch etwas vorsichtiger, weil sie ähnlich wie der Rainfarn auch heftig wirkende Substanzen beinhaltet.
Die Goldgarbe, auch als Farnblättrige Schafgarbe, Hohe Schafgarbe, Hohe Garbe, Gold-Schafgarbe oder auch Gelbe Schafgarbebezeichnet, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Schafgarben in der Familie der  Korbblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Wundheilung
Heilwirkung:
entzündungshemmend, krampflösend
Anwendungsbereiche:
Verdauungsschwäche, Wechseljahresbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, Wunden, Hautentzündungen, Aufgesprungene Hände, Ekzeme, Krampfadern
wissenschaftlicher Name:
Achillea filipendulina, Achillea eupatorium, Achillea ficifolia, Tanacetum angulatum, Tanacetum angulare
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Fernleaf Yarrow
volkstümlicher Name:
Farnblättrige Schafgarbe, Gelbe Schafgarbe, Goldschafgarbe, Hohe Schafgarbe, Hohe Garbe
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Bitterstoff, Gerbstoff, Kampfer
Sammelzeit:
Sommer

Anwendung
Goldgarbe kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die Anwendung der Goldgarbe als Heilpflanze ist in Mitteleuropa jedoch nicht üblich. Die Anwendungshinweise stehen hier deshalb nur der Vollständigkeit halber. Wenn man die Goldgarbe im Garten kultiviert, kann man sie in geringen Mengen als Ersatz für Schafgarbe einsetzen.
Tee
Für einen Goldgarbe- Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Goldgarbe mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Sicherheitshalber sollte man die Goldgarbe nicht in größeren Mengen und auch nicht über längere Zeiträume regelmäßig anwenden.
Innerlich
Goldgarbe kann man innerlich, als Tee oder Tinktur bei Frauenbeschwerden einsetzen. Außerdem hilft Goldgarbe bei Verdauungsschwäche.
Äußerlich
Äußerlich kann man Goldgarbe-Tee in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man Hautentzündungen lindern. Goldgarbe hilft äußerlich eingesetzt auch bei Durchblutungsstörungen und Venenschwäche.

Pflanzenbeschreibung
Achillea filipendulina ist eine ausdauernde krautige Pflanze. In Gärten anzutreffende Zuchtformen wie 'Parkers' und 'Coronation Gold' erreichen Wuchshöhen zwischen 70 und 150 cm, die Wildform etwa 70 bis 120 cm. Die fieder-schnittigen  Laubblätter sind 10 bis 20 cm lang und 3 bis 7 cm breit mit 0 bis 5cm langen, an der Basis verbreiterten Stielen. Der scheindoldige Blüten-stand besteht aus vielen  körbchenförmigen Teilblütenständen in denen es jeweils 15 bis 30 2 bis 2,5 mm lange Röhren- und zwei bis vier Zungenblüten  gibt. Die Goldgarbe hat, ebenso wie einige andere Arten der Gattung Achillea, gelbe Blüten (wobei es auch ein paar rosa bis rote Zuchtformen gibt). Sie blüht von Juni bis September. Mit anderen Schafgarbenarten, z. B. der Goldquirlgarbe, ist sie leicht zu verwechseln.
Die Goldgarbe ist im Kaukasus heimisch. In Mitteleuropa wird sie gerne in Gärten als Zierpflanze angepflanzt, weil sie mit ihren gelben Blüten sehr dekorativ aussieht. Die Goldgarbe wächst bevorzugt an sonnigen Stellen und verträgt sowohl lehmige als auch sandige Böden. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 120 Zentimeter hoch. Im Frühjahr treibt die Wurzel zunächst feinfiedri-ge Blätter aus. In Bodennähe wächst dann eine Blattrosette. Die Blätter sind stark gefiedert, jedoch etwas weniger fein als bei der heimischen Schafgarbe. Ab Juni wächst der Blütenstängel in die Höhe. An ihm wachsen ähnliche Blätter wie in der Blattrosette. Die gelben Blüten erscheinen zwischen Juni und September. Sie stehen in Scheindolden, sind jedoch Korbblütler, ganz wie bei ihren Verwandten der Schafgarbe und dem Rainfarn. Aus den Goldgarbe-Blüten entwickeln sich bis zum Herbst die Samen.

Anbautipps
Die Goldgarbe mag gerne sonnige Standorte. Der Boden kann sandig oder lehmig sein. Insgesamt ist die Goldgarbe ziemlich anspruchslos, weshalb sie mit wenig Pflege auskommt. Am einfachsten ist es, die Goldgarbe als fertige Pflanzen bei einer Gärtnerei zu kaufen und im Garten einzupflanzen. Wenn sie sich an einem Standort wohlfühlt, kommt sie in den nächsten Jahren wieder. Wenn man Samen der Goldgarbe erhält, kann man sie auch im Frühjahr ansäen, am besten in kleinen Töpfchen. Sobald die jungen Pflanzen etwas herangewachsen sind, kann man sie ins Freiland setzen. Ausgewachsene Pflanzen kann man auch durch Teilung der Wurzelstöcke vermehren.

Sammeltipps
In der Blütezeit schneidet man das ganze blühende Kraut etwa zwei Handbreit über dem Boden ab. Dann bindet man kleine Bündel aus den Pflanzen und hängt sie mit den Blüten nach unten an einen trockenen, schattigen Ort. Sobald die Pflanzen trocken sind, hängt man sie ab, zerkleinert sie (am besten mit einer Schere) und bewahrt sie kühl, trocken und lichtgeschützt auf.



BACHBLÜTEN
Andere Menschen finde ich unausstehlich (3 Beech)
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Diese Menschen finden ihre Mitmenschen unausstehlich
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen allmählich von ihrem Standpunkt
 herunterkommen


BACHBLÜTEN
Giftige und hämische Gedanken wegen innere Verbitterung (38 Willow)
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Diese Menschen haben wegen ihrer innerlichen Verbitterung oftmächtig giftige und hämische Gedanken
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Gedanken allmählich ablegen


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