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19.05.2020

tägliche News > Mai > 18.05.20 - 24.05.20
Agar-Agar
 
Agar (aus dem Indonesischen/Malaiischen), auch Agar-Agar, Agartang, Japanischer Fischleim, Kanten oder auch Chinesische oder Japanische Gelatine ge-nannt, ist ein Galactose-Polymer (ein Polysaccharid), das Gallerte bilden kann. Die Grundeinheiten des Agars sind Agarose und sulfatiertes Agaropek-tin. Agar wird aus den Zellwänden einiger Algenarten (vor allem Rotalgen, wie Gracilaria-, Gelidiopsis-, Gelidium-, Hypnea- und Sphaerococcus-Arten), hauptsächlich aus Ostasien, hergestellt.

 
 
Nutzung
 
In Lebensmitteln
 
Agar wird als Verdickungsmittel in Suppen, für Süßwaren und Eiscreme eingesetzt. In der EU ist es als Lebensmittelzusatzstoff unter Nummer E 406 zugelassen. Auf Grund des verhältnismäßig hohen Preises wird es jedoch relativ selten eingesetzt. Im Haushalt kann es als pflanzlicher Ersatz für Gelatine (aus Knorpel und Knochen von Tieren) verwendet werden. Da Synärese dabei in der Regel ausgesprochen unerwünscht ist, empfiehlt sich die Zugabe von Johannisbrotkernmeh. In Japan und China wird Agar seit dem 17. Jahrhundert für die Zubereitung von Speisen eingesetzt, z. B. Tokoroten-Nudeln. In Südostasien ist es fester Bestandteil der Küche. Es wird regional zur Zubereitung vielfältiger Süßspeisen verwendet, weil Gelatine gänzlich unbekannt ist.
 
In der Medizin
 
Aufgrund der Unverdaulichkeit wird Agar (in höherer Dosis als in Lebensmitteln) als Abführmittel eingesetzt. In Indonesien werden Agar-Agar positive Wirkungen gegen Diabetes mellitus und Herzerkrankungen zugesprochen.

 
 
Wichtiges
 
Heilwirkung: Verstopfung
 
wissenschaftlicher Name: Gelidium amansii
 
volkstümliche Namen: Japanischer Fischleim, Agar-Tang
 
Verwendete Pflanzenteile: Gallerte
 
Sammelzeit: Mai bis September

Erdbeere
 
Die Erdbeeren sind eine Gattung in der Unterfamilie der Rosoideae innerhalb der Familie der Rosengewächse. Zur Gattung Fragaria gehören ungefähr zwanzig Arten, meistens in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel vorkommend, und verschiedene Unterarten; daneben gibt es viele hybride For-men mit zahlreichen Kultursorten. Erdbeeren spielen mindestens seit der Steinzeit eine Rolle in der menschlichen Ernährung. Die europäischen Wald-Erdbeeren wurden während des Mittelalters auch flächig angebaut. Erst im 17. bzw. 18. Jahrhundert gelangten die beiden großfrüchtigen amerikanischen Arten – die Scharlach-Erdbeere und die Chile-Erdbeere – nach Europa. Aus deren Kreuzung entstand um 1750 in der Bretagne die Urform der Gartenerdbeere, von der die meisten heute kultivierten Sorten abstammen. Aus botanischer Sicht zählt die Scheinfrucht einer Erdbeere nicht zu den Beeren, sondern zu den Sammelfrüchten bzw. Sammelnussfrüchten oder nach anderer Auffassung zu den Sammelachä-nenfrüchten.

 
 
Nutzung
 
Nahrungsmittel
 
Der fleischige Blütenboden wird als Obst genutzt. Kommerziell angebaut werden verschiedene Sorten der Gartenerdbeere. Erdbeeren zählen zu den nicht-klimakerischen Früchten: Wenn sie unreif gepflückt werden, reifen sie nicht nach. Die Früchte können als Rohkost verzehrt werden, auch als Obstsalat, ggf. gezuckert und mit einer Portion Schlagsahne, oder sie können als Tortenbelag dienen. Üblich sind auch die Herstellung von Erdbeerkonfitüre oder die Zugabe zu Eiscreme oder Fruchtjoghurt. Bekannt sind unter anderem auch die Verwendung für Bowle oder Rumtopf. Als Konserve oder Tiefkühlkost sind die Früchte wegen ihrer weichen Konsistenz eher nicht geeignet.
 
Zierpflanze
 
Die Ziererdbeeren mit rosa Blüten sind Gattungshybriden aus einer Erdbeere und dem Sumpf-Blutauge.

 
 
Beschreibung
 
Erdbeeren sind mehrjährige krautige Pflanzen. Meist sind sie weich oder seidig behaart, mit dickem, schwach holzigem, fadenförmige Ausläufer treibendem „Wurzelstock“. Die Ausläufer bewurzeln sich und bilden neue Rosetten aus. Die wechselständigen, grundständigen, langgestielten Laubblätter sind meist dreiteilig, seltener fünfteilig gefingert. Die Nebenblätter sind an der Basis des Blattstiels angewachsen. Erdbeeren tragen weiße, selten gelbliche Blüten, die nach dem Ende der Kälteperiode erscheinen. Sie stehen meist zu mehreren in Trugdolden an der Spitze des aufrechten, armblätterigen Schaftes. Der Blütenbecher trägt fünf grüne Kelchblätter und fünf rundliche Kronblätter. Zwischen den eigent-lichen Kelchblättern stehen fünf weitere, kleinere Nebenkelchblätter. Es sind viele Staubblättervorhanden. Auf dem aufgewölbten Blütenboden sitzen zahlreiche freie Fruchtblätter. Bei der Reife bildet der Blütenboden eine saftig fleischige Scheinbeere. Die Früchte im biologischen Sinn sind kleine gelblich bis rötliche, einsamige Nüsschen an der Oberfläche der roten Scheinfrucht. Die Fruchtknoten bilden je ein Nüsschen aus, die durch das Wachstum der später markant roten Blütenachse während der Reifezeit auseinandergerückt werden. Tiere, die die auffällige Erdbeerfrucht essen, scheiden die klei-nen hartschaligen Nüsschen, die sich auf dem Fruchtfleisch befinden, wieder aus, so dass die Nüsschen – soweit sie geeignete Standortbedingungen vorfinden – keimen können. In Europa sind es Säugetiere wie Rotfuchs, Dachs, Igel, Rötelmaus und Siebenschläfer; Vögel wie Amsel, Hausrotschwanz, Rot-kehlchen, Mönchsgrasmücke und Wirbellose wie Weinbergschnecke, einige Kä-ferarten und Tausendfüßer, die von den Früchten angelockt werden. Sie sind damit an ihrer Verbreitung beteiligt. Ameisen schleppen die Früchte sogar in ihre Baue, verfüttern das Fruchtfleisch an ihre Larven und tragen an-schließend die verbliebenen Nüsschen wieder weg. Die Erdbeere benutzt allerdings nicht nur die Endochorie und Blastochorie als Ausbreitungsmecha-nismus. Früchte, die an den Stängeln verbleiben, vertrocknen nach einiger Zeit, wobei die Nüsschen herab-fallen. Diesen Mechanismus bezeichnet man als Barochorie.

 
 
Wichtiges
 
Anwendung: Blasengries, Blasensteine, Gicht, Leberprobleme, Nierengrieß, Nierensteine, Rekonvaleszenz, Stoffwechselprobleme Verstopfung
 
wissenschaftlicher Name: Fragaria vesca
 
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Kraut, Früchte
 
Sammelzeit: Mai bis Juli

Bachblüten
 
Ich fühle mich zerrissen (6 Cherry Plum)
 
-        Diese Menschen fühlen sich vollkommen zerrissen
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte wird das Gefühl des Zerrissen seins mindern
Bachblüten
 
Man kommt nicht auf die Idee, auch aus den Erfahrungen anderer Menschen zu lernen (7 Chestnut Bud)
 
-        Diese Menschen kommen nicht auf den Gedanken, aus den Erfahrungen ihrer Mitmenschen zu lernen
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen diese aus den Erfahrungen ihrer Mitmenschen zu schöpfen
Fermentierte Milchprodukte
 Sauermilcherzeugnisse inklusive Sauerrahm, Joghurt, Kefir, Buttermilch etc. sind Milchprodukte, die unter Verwendung spezifischer Mikroorganismen, z.B. Milchsäurebakterien hergestellt werden. Die Milchsäurebakterien bauen Milchzucker zu Milchsäure ab und sorgen so für das säuern der Milch. Auch das Milcheiweiß spielt bei der Milchverarbeitung eine große Rolle.
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