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19.03.2020

tägliche News > 16.03.20 - 22.03.20
Großes Hexenkraut
Das Große Hexenkraut wächst in dunklen feuchten Auwäldern. Im Dunkel des finsteren und feuchten Waldes leuchten die kleinen zartrosa Blüten weithin sichtbar. Hat man früher diese Blüten sehen können, so war das ein sicheres Zeichen dass man sich tief im Wald verirrt hatte. Der Name "Großes Hexenkraut" verspricht jede Menge Heilkräfte, hält in dieser Hinsicht aber wenig, ist es doch nur schwach harntreibend und blutstillend. Früher war das Hexenkraut ein wichtiges magisches Kraut, z.B. in Liebesdingen und zum Schutz gegen Zauber und Unheil.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Wundbehandlung
Heilwirkung: adstringierend, blutstillend, harntreibend
Anwendungsbereiche: Volksheilkunde: Blutstillung, Diuretikum, Hautkrankheiten, Wundbehandlung, Bachblüte: Ausstrahlung verbessernd, Konflikte lösend
wissenschaftlicher Name: Circaea lutetiana L.
Pflanzenfamilie: Nachtkerzengewächse = Onagraceae
englischer Name: broadleaf enchanter's nightshade, enchanter's-nightshade
volkstümlicher Name: Gemeines Hexenkraut, Großes Hexenkraut, Hexenkraut, Stephanskraut, Waldklette
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Oxalate, Oxalsäure
Sammelzeit: Frühling-Sommer

Anwendung
Selten wird das Große Hexenkraut als Zierpflanze in Gärten verwendet, eine aus-gelesene Sorte ist ‘Caveat Emptor’, deren Laubblätter stark rosa gefleckt sind.
Salat
Die frischen Blätter einem Salat beigegeben wirken harntreibend.
Äußerlich
Frische zerquetsche Blätter als blutstillender Umschlag oder zur Behandlung von Hautkrankheiten.
Bachblüte
Eine Blüten-Essenz aus den Blüten stärkt die Ausstrahlung, hilft Konflikte friedlich beizulegen.
 
Geschichtliches
Selten als Heilpflanze, dafür umso öfter als Zauberpflanze genutzt. Heute nicht mehr als Heilpflanze eingesetzt.

Pflanzenbeschreibung
Das Große Hexenkraut ist in ganz Europa heimisch. Es wächst bevorzugt in feuchten Wäldern. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 20 und 60 Zentimeter hoch. Die eiförmigen und lanzettlichen Blätter sind behaart und matt, zwischen 5 und 10 cm lang. Die weißen bis zartrosa Blüten erscheinen zwischen Juli und August. Die Blüten befinden sich an einem aufrechten Stängel an einer endständigen Traube. Die Blüten haben einen Durchmesser von etwa 4-8 mm. Aus den Blüten entwickeln sich zwischen Spätsommer und Herbst die Samen. Die Samen sind eine stachelige Nußfrucht in Keulenform, die mit ihren Haken an vorbeistreifenen Menschen und Tieren hängen bleibt.

Anbautipps
Im Frühling direkt an die gewünschte Stelle aussäen. Der Boden muss feucht und stickstoffhaltig sein, am besten Lehmboden. Die Pflanze mag Schatten und Halbschatten, wächst auch zwischen Bäumen.

Sammeltipps
Die Blätter können die ganze Zeit zwischen Frühling und Herbst geerntet. Für die innerliche Anwendung sind junge Blätter angenehmer.

Schnittlauch
Als Gewürz kennt jeder den Schnittlauch, aber dass er auch eine Heilpflanze ist, ist nicht so bekannt. In der Zeit, wenn er im Frühling aus der Erde sprießt, brauchen wir ihn am allernötigsten, denn er vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit, reinigt das Blut und liefert uns Vitamin C. Der Schnittlauch ist von den Mittelbreiten bis in die borealen wie subarktischen Zonen, mit Häufung in alpinen Höhenstufen der Hochgebirge der Nordhalbkugel, zirkumpolar verbreitet. Trotz der weiten Verbreitung und zahlreich vorkommender Ökotypen kann die Art nach genetischen Merkmalen nicht in Unterarten aufgesplittert werden. Schnittlauch wird als Gewürz verwendet und ist eine häufig vorkommende Kulturpflanze.

Steckbrief
Heilwirkung: Appetitlosigkeit, Blähungen, Darmentzündung, Frühjahrsmüdigkeit, Gicht, Husten, Magenentzündung, Bluthochdruck, blutreinigend, harntreibend, schleimlösend
wissenschaftlicher Name: Allium schoenoprasum
englischer Name: Chives, Cives
Verwendete Pflanzenteile: Stängel
Inhaltsstoffe: Eisen, Arsen (Kleinstmengen), Vitamin C
Sammelzeit: März bis Oktober
 
Anwendung
Der Schnittlauch wird am besten in der Küche angewandt, denn seine stärkste Heilwirkung entfaltet er, wenn er frisch gegessen wird. Heutzutage kann man Schnittlauch in den meisten Lebensmittelläden preisgünstig im Topf kaufen und dann auf der Fensterbank weiterwachsen lassen. Ein paar Schnipsel davon auf Brot oder in die Suppe gestreut, schmeckt nicht nur gut, sondern dient auch der Gesundheit. Besonders wertvoll ist auch ein Kräuterquark mit frischem Schnittlauch. Man kann übrigens auch die Blüten essen, beispielsweise im Salat.
Geschichtlich, medizinisch
Schnittlauch ist seit dem frühen Mittelalter in Kultur. Andere Quellen besagen, Schnittlauch sei schon seit etwa 3000 vor Christus bei den Chinesen in Gebrauch und befinde sich seitdem in Kultur. Es gibt zahlreiche Sorten, die in Bezug auf Wuchshöhe und Blattdicke sehr unterschiedlich sind. Neben den typischen lilablühenden Formen treten auch weiß blühende auf. Im 17. Jahrhundert ließ sich der englische Apotheker Nicholas Culpeper nur auf besonderen Wunsch eines Landedelmannes dazu überreden, den Lauch in sein Kräuter-buch aufzunehmen, weil dieser nach seiner Ansicht den Schlaf störe und auch das Sehvermögen beeinträchtige. Gelegentlich wird Schnittlauch auch als Zierpflanze in Gärten, beispielsweise in Steingärten, sowie zur Dachbegrünung verwendet. Die medizinischen Wirkungen wurden untersucht.

Pflanzenbeschreibung
 
Schnittlauch ist eine mehrjährige Pflanze. Im Frühling treiben innerhalb kurzer Zeit aus dem Wurzelstock rundliche, hohle Stängel, das Schnittlauch. Diese Stängel werden bis zu 30 cm hoch. Nur wenige Monate später, meistens im Mai, wachsen einige Stängel, die deutlich härter sind als die anderen. An diesen Stängeln entfalten sich dann die rosavioletten Blüten. Die Blüten sind kugelförmig. Nach der Blütezeit wachsen wieder normale Stängel, bis sich der Schnittlauch Anfang Winter in die Erde zurückzieht.
 
Bachblüten
 
Ich bin ein unbeständiger Mensch (36 Wild Oat)
 
-        Diese Menschen können sehr unbeständig sein     
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte werden sie allmählich beständiger   
Bachblüten
Ich fühle mich elend (37 Wild Rose)
-        Diese Menschen fühlen sich ständig immer elendig   
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das elendige allmählich hinter sich lassen     
Ursache und Auslöser
 
Einerseits haben stark veränderte Lebensbedingungen in der Industriegesellschaft innerhalb sehr kurzer Zeit zu einer starken Abnahme der körperlichen Aktivität in Beruf und Freizeit geführt, ohne die Ernährung an den verringerten Energiebedarf angepasst worden ist.
APOTHEKE IN UNSERER NATUR
 
Im Grunde genommen bräuchte man die Pharmazie nur in Ausnahmefällen, denn für die meisten Krankheiten ist uns ein Kraut gewachsen. In der heutigen Zeit fangen erst die Menschen an, wieder umzudenken, auf die Natur. Man kann mit der Natur so viel bewirken, nur ergreifen es noch die wenigsten.
 
Was haben die Menschen vor Jahrhunderten bzw. Jahrtausenden getan oder diejenigen, die in entlegenen Orten wohnen. Diese griffen und greifen auf die Natur zurück. Die Natur ist die sanfte Medizin.
 
Mehr dazu auf meiner Homepage: www.kraft-durch-kräuter-und-bachblüten.at
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