Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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19.03.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > März > 13.03.17-19.03.17


Damiana   
  
Damiana ist eine Pflanzenart in der Gattung der Safranmalven. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet reicht vom südlichen Nordamerika bis nach Argentinien. Bekannt ist diese Art vor allem wegen der ihr zugeschriebenen Wirkung als natürliches Aphrodisiakum, sie wird aber u. a. auch wegen der enthaltenen ätherischen Öle wie Cineol und Thymol bei Erkältungen und aufgrund des Koffeingehalts als Tonikum eingesetzt. Damiana stammt ursprünglich aus Mittelamerika und dem südlichen Nordamerika. Mexikanische Ärzte und Ureinwohner benutzen Damiana als Heilpflanze bei krampfhafte Beschwerden der Atmungsorgane, nervöse Anspannung, Niedergeschlagenheit und sexuelle Störungen. Eine beliebte Form der Anwendung von Damiana ist ein Likör. Man kann die Blätter jedoch auch als Tee verwenden.

Steckbrief

Heilwirkung:
beruhigend, harntreibend, krampflösend, tonisierend, Asthma, Husten, Krampfhusten, Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Magenschmerzen, Rheuma, Nierenschwäche, Migräne, Depressionen, Libido-Störungen, Müdigkeit, Erschöpfung, Nervosität, Gedächtnisstörungen, Menstruationsbeschwerden
wissenschaftlicher Name:
Turnera diffusa, Turnera Aphrodisiaca, Turnera Pringei
Pflanzenfamilie:
Safranmalvengewächse = Turneraceae
englischer Name:
Damiana
volkstümliche Namen:
Spanisch: Oreganillo oder Hierba del Venado
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Terpene, Arbutin, Cineol, Cadinen, Cymol, Pinen, Thymol, Bitterstoff Damianin, Harz, Koffein (im Stängel), Tannin
Sammelzeit:
Frühjahr

Anwendung

Am bekanntesten ist Damiana als leicht euphorisierendes Aphrodisiakum, aber man kann es auch bei gesundheitliche Probleme, wie beispielsweise Asthma einsetzen. Damiana erleichtert die Atmung durch seine ätherischen Öle und indem es die Bronchien entkrampft. Außerdem stärkt Damiana die Verdauungsorgane und kann dadurch Bauchschmerzen lindern. Gegen Menstruationsbeschwerden hilft es durch seine entkrampfenden Eigenschaften. Eine ausgeprägte Wirkung hat Damiana auf das Nervensystem. Es beruhigt bei Nervosität. Bei Depressionen hellt es das Gemüt auf. Bei Erschöpfung und Müdigkeit wirkt es stärkend. Auch gegen Gedächtnisprobleme kann man es verwenden, denn es stärkt das Gehirn.
Tee

Damiana kann man als Tee zubereiten. Dazu nimmt man ein bis zwei Teelöffel getrocknetes Damianakraut und übergießt es mit einer Tasse kochendem Wasser. Nach fünf Minuten abseihen, auf Wunsch mit Honig süßen und in kleinen Schlucken trinken.
Tinktur

Alkoholische Auszüge von Damiana wirken stärker als die Zubereitung als Tee.
Man kann mit Damiana eine Tinktur ansetzen. Sehr beliebt ist auch ein Likör aus Damiana.
Rauchen

Manchmal wird Damiana auch geraucht. Dabei entfaltet das würzige Kraut eine milde entspannende Wirkung. Die Wirkung von gerauchtem Damiana soll in Kombination mit Giftlattich und Yohimbe besonders gut sein.
Verwendung

Die Blätter werden während der Blütezeit geerntet, um daraus die pharmazeutische Droge zu gewinnen. Vor allem in Mexiko ist Damiana ein beliebtes Heilkraut. Dort wird es unter den Namen Misibcoc oder Chac-Mixib verwendet, um Erkältungen, Infektionskrankheiten oder Erkrankungen der Blutgefäße zu heilen. Dazu wird aus getrockneten Blättern ein Tee zubereitet oder ein Likör mit den Blättern aromatisiert. Die getrockneten Blätter können auch auf Märkten in Mexiko und Guatemala gefunden werden. Kleinere Mengen kom-men auch auf den Markt in den Vereinigten Staaten und Europa, dort ist Daiana als Heilpflanze aber relativ unbekannt. Mahinda Martínez behauptet in seinem Buch Las Plantas Medicinales de México, dass Damiana schon bei den Mayas traditionell als Aphrodisiakum und Stärkungsmittel Verwendung fand. Christian Rätsch beschreibt die Pflanze in der Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen als zuverlässiges Mittel in Fällen von sexueller Impotenz, speziell, wenn diese Impotenz auf ein Übermaß an sexueller Aktivität zurückzuführen sei. Damiana würde jedoch auch bei Spermatorrhoe (Samenfluss ohne geschlechtliche Erregung) und Orchitis (Entzündung der Hoden) verschrieben. Thomas P. Lowry schreibt im Journal of Psychoactive Drugs, ihm hätten Frauen berichtet, dass die Pflanze eine entspannende Wirkung bei Menstruationsschmerzen und -krämpfen hätte. Damiana wird jedoch auch als Droge und Aphrodisiakum verwendet. Bert Marco Schuldes berichtet in seinem Buch Psychoaktive Pflanzen von erotischer Stimulation, einer Verstärkung erotischer Gefühle und der Hautsensibilität. Jedoch fehlen bisher wissenschaftliche Nachweise, die solche Wirkungen bestätigen. Neuere humanmedizinische und tierexperimentelle Untersuchungen bestätigen die vermutete Wirkung als Aphrodisiakum. Weitere Studien deuten jedoch auf eine von Damiana ausgehende Anti-Progesteronwirkung hin, was zumindest die dem Kraut zugeschriebene Erhöhung der Libido erklären könnte.
Damianablätter können pur oder in Kräutermischungen als Tabakersatz geraucht werden, es werden auch fertige Rauchmischungen wie Knaster Special Quality oder Cameron Valley im Handel angeboten, jedoch sind diese seit dem 20. Juni 2007 wie Tabak versteuert.

Pflanzenbeschreibung

Damiana ist ein häufig vielverzweigter, kleiner Strauch, der Wuchshöhen von 1 bis zu 2 Meter erreicht. Alle Pflanzenteile sind fein oder flaumig behaart. Die Laubblätter sind in der Spreitenform und Größe sehr variabel. Das Spektrum reicht von lanzettlich, über spatelförmig bis verkehrteiförmig. In der Regel sind die Laubblätter zwischen 1 und 2 Zentimeter lang. Der Blattrand ist gesägt oder gekerbt. Die Basis ist keilförmig. Die Blattrippen verlaufen an der Blattoberseite. Sie sind eingesenkt. Die Blatthaare stehen gehäuft an den Rippen. Die zwittrigen Blüten sind sehr kurz gestielt, fast sitzend. Der Kelch ist fünfzähnig. Die Kronblätter sind spatelförmig und leuchtend gelb. Sie sind 4 bis 8 Millimeter lang und überragen die Kelchzähne deutlich. Die Blütezeit reicht vom frühen bis späten Sommer. Die rundovale, mit einem Durchmesser zwischen 1,5 und 2 Millimetern, Kapselfrucht duftet süß und schmeckt feigenähnlich; sie ist einkammerig und öffnet sich dreiklappig. Damiana liebt trockene, felsige offene Standorte. Häufig findet sie sich auf Kalkstein, auf Klippen oder in Mischwäldern in Höhenlagen zwischen 500 und 1950 Meter. Im Norden reicht das Verbreitungsgebiet bis in die Vereinigten Staaten. Dort findet sich diese Art in Kalifornien und Texas. Nach Süden reicht das Verbreitungsgebiet durch ganz Mittelamerika, über die karibischen Inseln bis Argentinien. Schwerpunkte der Verbreitung liegen in der Baja California und in Nordmexiko. In Guatemala ist diese Art selten.



Sassafras    

Der Sassafrasbaum, auch Fenchelholzbaum oder Nelkenzimtbaum genannt, ist eine Pflanzenart  in der Familie der Lorbeergewächse. Sie ist im östlichen Nordamerika weit verbreitet.

Steckbrief

Heilwirkung:
Nicht überdosieren! blutreinigend, harntreibend
wissenschaftlicher Name:
Sassafras albidum
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelholz, ätherisches Öl

Nutzung

Aus der Wurzelrinde und den Früchten lässt sich durch Wasserdampfdestillation Sassafrasöl gewinnen,  das 80 % Safrol enthält und als Parfüm und Aromastoff dient. Einige indigene Völker Nordamerikas benutzten die Zweige als Kauhölzchen. Manchmal werden Inhaltsstoffe der Wurzelrinde in Zahnpasta verwendet. Aus den getrockneten Blättern wird Filé-Pulver gewonnen was in der Cajun-Küche als Gewürz und Bindemittel verwendet wird. Safrol liefert auch einen Rohstoff zur Herstellung von MDMA (Ecstasy), der Handel mit Extrakten aus Sassafras ist daher in der EU verboten. In der Schweiz gelten Sassafrasöl und Safrol als so genannte Vorläuferstoffe, die zur Herstellung von Betäubungsmitteln und psychotropen Stoffen verwendet werden können. Der Bezug ist bewilligungspflichtig und die Verwendung von mehr als 10 g pro Jahr führt zu einer behördlichen Kontrollpflicht im Sinne der Betäubungsmittelkontrollverordnung. Von Safrol wird behauptet, dass es halluzinogene Wirkungen besitze und Kontaktdermatitis verursache, besonders in höheren Dosen, außerdem soll es Karzinome verursachen und hepatotoxisch sein.

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Sassafras albidum wächst als sommergrüner Baum und erreicht Wuchshöhen von 20 bis zu 35 Metern. Die Borke ist rotbraun, dick und bei älteren Bäumen auch gefurcht. Die stielrunden Zweige besitzen eine hellgrüne Rinde mit dunkel olivfarbenen Flecken. Die wechselständig angeordneten Laubblätter  sind sehr unterschiedlich geformt. Die Blattspreite ist mit einer Länge von 10 bis 16 Zentimetern und einer Breite von 5 bis 10 Zentimetern im Umriss eiformig bis elliptisch und ungelappt oder zwei- bis drei- selten mehrlappig mit stumpfen bis spitzen oberen Ende. Die dreigelappte Blattspreite erinnert entfernt an ein Feigenblatt. Der Blattrand ist glatt. Die Blattoberseite ist frischgrün und die Blattunterseite blau-grün sowie kahl. Im Herbst verfärben sich die Laubblätter gelb bis orange- oder purpurfarben.
Generative Merkmale

Die Blütezeit liegt im Frühjahr meist zwischen April und Mai. Sassafras albidum ist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die mehreren Blüten stehen in Büscheln oder rispigen Blütenständen zusammen, die eine Länge von bis zu 5 Zentimetern und eine seidig-flaumige Behaarung aufweisen. Die Deckblätter sind bis zu 1 Zentimeter lang. Die relativ kleinen, süß-
lemonig duftenden, kahlen Blüten sind eingeschlechtig. Die Blütenhüllblätter grünlich-gelb. In den männlichen Blüten sind drei Kreise mit je drei Staubblättern vorhanden, wobei die des inneren Kreises jeweils zwei deutlich gestielte Drüsen an der Basis der dünnen Staubfäden besitzen. In der obersten Blüte eines männlichen Blütenstandes kann auch ein steriler Stempel vorhanden sein. Weibliche Blüten enthalten sechs Staminodien und einen dünnen 2 bis 3 Millimeter langen Griffel der in einer kopfigen Narbe endet. Der mehr oder weniger fleischige Fruchtstiel ist rötlich. Die bei Reife blau-schwarzen Steinfrüchte sind eiförmig und werden bis zu 1 Zentimeter lang.

Vorkommen

Im östlichen Nordamerika kommt Sassafras albidum in Ontario sowie in den US-Bundesstaaten vor. Auch im venezolanischen Urwald gibt es Vorkommen.
Sassafras albidum gedeiht in unterschiedlichen Habitaten: Wäldern, Erosionsgebieten, Brachen und Ruderalflächen in Höhenlagen zwischen 0 und 1.500 Metern.



BACHBLÜTEN
Hat plötzliche Angst- und Panikzustände (2 Aspen)

- Diese Menschen können plötzlich mit Angst- und Panikzustände konfrontiert sein und kommen hier einfach nicht
 
heraus
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen ihre Angst-
und Panikzustände überwinden und finden
 
wieder heraus

BACHBLÜTEN
Oft: am Anfang des spirituellen Weges, wenn man mit seinem Ich konfrontiert wird und viele innere Erlebnisse nach außen bringen muss (14 Heather)

- Diese Menschen haben am Anfang ihres eigenen Weges eine Konfrontation mit dem eigenem Ichs und müssen oder
 
sollten viele innere Erlebnisse nach außen bringen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen diese Erlebnisse besser verarbeiten und es fällt ihnen
 
leichter es nach außen zu bringen

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