Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

19.02.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Februar > 18.02.19-24.02.19


ALPEN-MILCHLATTICH

Der Alpen-Milchlattich ist eine violett blühende Pflanze in den Alpen und anderen Gebirgen Europas. Die Pflanze wird bis 150cm groß und findet sich auf Hochstaudenfluren und in Bergmischwäldern. Der Alpen-Milchlattich wurde bei Entzündungen eingesetzt, als Gemüse gegessen und diente als Zusatz im Viehfutter um die Milchleistung zu steigern. Heute spielt der Alpen-Milchlattich keine Rolle mehr in der Heilkunde.
Der Alpen-Milchlattich ist eine Pflanzenart innerhalb der  Familie der  Korbblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Entzündungen
Heilwirkung: adstringierend, entzündungshemmend, harntreibend, milchflusssteigernd
Anwendungsbereiche: Entzündungen, Hautkrankheiten
wissenschaftlicher Name: Cicerbita alpina
Pflanzenfamilie: Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name: Alpine Blue Sow Thistle
volkstümlicher Name: Alpen-Milchlattich, Blauer Berglattich, Milchdistel, Schmettenwurz
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Gerbsäuren
Sammelzeit: Frühling, Sommer

Anwendung
Der Alpen-Milchlattich ist bei  Bergbauern sehr beliebt, weil er angeblich die Milchleistung der Kühe steigert. Zahlreiche Volksnamen wie Milchkraut, Milchdistel, Schmettenwurz (Schmetten = Rahm), Chalberchernechrut beziehen sich darauf. Wird in manchen Gegenden der West schweiz als Tzougras eigens zu Futterzwecken gesammelt. Die  Sami essen die bitter schmeckenden Stängel in Rentiermilch gekocht als Gemüse.
Gemüse/Salat
Die Stängel der Triebe schälen. Man kann das Gemüse roh essen oder in Milch kochen. Das bittere Gemüse ist stoffwechselanregend und harntreibend.
Pflanzensaft
Der Pflanzensaft hilft äußerlich bei Hautentzündungen.
Blätter
Die zerquetschten Blätter helfen bei Hautentzündungen.

Geschichtliches
Wurde in den Bergregionen schon seit langem als Heilpflanze genutzt. In manchen Regionen diente die Pflanze als Frühjahrsgemüse. Der Alpen-Milchlattich wurde auch als Futterpflanze für das Vieh gesammelt um die Milchleistung zu steigern. Heute spielt der Alpen-Milchlattich keine Rolle als Heilpflanze mehr.

Pflanzenbeschreibung
Der Alpen-Milchlattich ist in den Gebirgen Europas heimisch. Er wächst bevorzugt zwischen 900 und 2200 Metern in Hochstaudenfluren und Bergmischwäldern. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 50 und 150 Zentimeter hoch. Die Blätter sind fiederteilig und am Ende dreieckig und bis 10cm lang. Die Blätter sind auf der Oberseite grün und auf der Unterseite blaugrün. Die blauvioletten Blüten erscheinen zwischen Juli und September und haben einen Durchmesser von 2cm. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Spät-Herbst die Samen.
Vegetative Merkmale
Beim Alpen-Milchlattich handelt es sich um eine ausdauernde  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 60 bis 140 (selten bis zu 240) cm erreicht. Der kräftige, in der Regel unverzweigte  Stängel ist oben dicht braun-rot drüsen borstig u. violett überlaufen. Die unteren Laubblätter sind gestielt Die Laubblätter sind leierförmig fiederteilig mit einem dreieckigen bis spießförmigen Endabschnitt, der bei den unteren Blättern oft Größen von über 10 cm erreicht und drei Paar Seitenzipfeln. Die oberen Laubblätter sind einfach, sitzend und zum Teil stängelumfassend, mit spitzen Zipfeln. Die Blätter im oberen Teil der Pflanze sind genau wie der Stängel dort deutlich drüsig behaart, im unteren und mittleren Teil dagegen kahl.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juli bis September. Der traubig-rispige Gesamtblütenstand ist meist deutlich länger als breit und enthält zahlreich körbchenförmige Teilblütenstände. Die Blütenstandsschäfte sind braun behaart. Die Hüllblätter sind mit langen Drüsenhaaren bedeckt. Die  Zungenblüten sind blauviolett und haben einen Durchmesser von etwa 2 cm.

Anbautipps
Im frühen Frühling aussäen und den Boden immer feucht halten. Der nährstoffreiche Boden sollte Kalk und Silikate enthalten. Der Alpen-Milchlattich mag Halbschatten. Unter 1000 Metern wächst der Alpen-Milchlattich selten zufriedenstellend.

Sammeltipps
Wenn man die Stängel verarbeiten will, sollte man diese schälen.



BERUFKRAUT (kanadisches)

Das Kanadische Berufkraut ist eine ein Meter hohe Pflanze, die ursprünglich aus Kanada und dem Norden der USA kommt. In Europa ist es in milden Gegenden inzwischen sehr verbreitet. Da die weiß-gelben Blüten des Kanadischen Berufkrautes sehr klein sind, wirkt es unscheinbar trotz seiner Größe und wird meistens übersehen oder als Unkraut betrachtet. Als Heilpflanze kann man es gegen Durchfall, zur Blutstillung und in der Frauenheilkunde einsetzen.
Das Kanadische Berufkraut, auch Katzenschweif und Weiße Dürrwurz genannt, ist eine Pflanzenart aus der  Familie der Korbblütler. Es wird auch oft unter dem wissenschaftlichen Namen Erigeron canadensis der Gattung Erigeron geführt.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, blutstillend, harntreibend, tonisierend, Durchfall, Würmer, Dysenterie, Typhus, Hämorrhoiden, Hämorrhoiden Blutungen, Rheumatismus,  Gicht, Blutzucker senkend, Zu starke Menstruation, Menstruationsfördernd, Wechseljahresbeschwerden, Nasenbluten, Mundschleimhautentzündungen, Zahnfleischentzündungen
wissenschaftlicher Name:
Erigeron canadensis, Conyza canadensis
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Butterweed, Canadian Fleabane, Horseweed
volkstümlicher Name:
Berufskraut, Dürrwurz, Greisenblume, Hexenkraut, Kanadische Dürrwurz, Kanadischer Katzenschweif, Scharfkraut, Widerruf
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Gerbstoff, Gerbsäure, Ätherische Öle, Citronellal, Linalol, Flavone, Cholin, Kaffeesäure, Beta-Sitosterol
Sammelzeit:
Juni bis Oktober

Anwendung
Das Kanadische Berufkraut wird in Europa nicht sehr häufig als Heilpflanze verwendet, weil es in der Antike, in der die Traditionen der Pflanzenheilkunde entstanden, in Europa noch nicht bekannt war. In Nordamerika wird das Kanadische Berufkraut jedoch schon lange, vor allem gegen Durchfall und zur Blutstillung.
Essbarkeit
Von April bis Juli können die Blätter in Kräutermischungen, Kräuterbutter oder Kräutersalz verwendet wer-den. Der Geschmack ist würzig bitter.
Tee
Das Kanadische Berufkraut eignet sich zur Anwendung als Tee. Dazu übergießt man einen Teelöffel des frischen oder getrockneten Krautes mit einen Viertelliter kochendem Wasser. Zehn Minuten ziehen lassen, abseihen und dann trinken. Von dem Tee trinkt man drei Tassen täglich.
Tinktur
Man kann aus dem Kanadischen Berufkraut auch eine  Tinktur ansetzen und anstelle des Tees verwenden.
Durchfall stoppend
Der Haupteinsatzzweck des Kanadischen Berufkrautes ist seine Wirkung gegen Durchfall. Sogar gegen Typhus wurde es früher manchmal angewendet.
Blutstillend
Das Kanadische Berufkraut gilt als blutstillend. Man kann es zum Stillen von innerlichen und äußerlichen Blutungen verwenden. Andere blutstillende Kräuter z.B. Hirtentäschel sind jedoch wirksamer als das Kanadische Berufkraut.
Frauenheilkunde
In der Frauenheilkunde kann man das Kanadische Berufkraut gegen zu starke Monatsblutungen einsetzen. Auch gegen andere Arten von Gebärmutterblutungen kann man das Kanadische Berufkraut versuchen. Bei Gebärmutterblutungen mit ungeklärter Ursache sollte man jedoch immer der Arzt aufsuchen. Nach Geburten kann man das Kanadische Berufkraut zur Stillung des Wochen-flusses verwenden, wenn dieser zu stark oder zu lange anhaltend ist. Das Kanadische Berufkraut steht auch in dem Ruf, die Menstruation zu fördern, wenn diese zu spät kommt. Der Wirkstoff Beta-Sitosterol, der im Kanadischen Berufkraut enthalten ist, ähnelt dem Östrogen. Daher kann das Kanadische Beruf-kraut auch bei Wechseljahresbeschwerden helfen, sofern diese durch einen Mangel an Östrogen verursacht werden.
Küche
Die jungen Blätter kann man als Gewürz in Salaten, Kräuterquarks und Gemüsegerichten verwenden.

Geschichtliches
Im 17. Jahrhundert wurde das Kanadische Berufkraut in Europa eingeführt. Seitdem hat es sich stark verbreitet, weil es so viele Samen bildet, die zudem recht fruchtbar sind. Außerdem hat es lange Wurzeln, sodass es auch an Standorten gedeiht, die anderen Pflanzen zu trocken sind. Weil das Kanadische Berufkraut erst so spät nach Europa kam, gibt es naturgemäß keine Anwendungstradition seit der Antike, denn die damaligen Kräuterkundler kannten die Pflanze nicht. Da die mittelalterlichen Autoren von Kräuterbüchern sich meistens auf die Klassiker der Antike bezogen, wurde das Kanadische Berufkraut auch in deren Büchern nicht erwähnt. So drang es auch nur langsam in das Bewusstsein der Volksheilkunde. Da das Kanadische Berufkraut keine besonders starken oder einzigartigen Wirkungen hat, konnte es sich bis heute nicht durchsetzen. Nur in Ermangelung anderer geeigneter Kräuter bekommt es Gelegenheit, sich zu bewähren. Das Kanadische Berufkraut gehört zu den Berufkräutern und ist auch verwandt mit dem  einjährigen Berufkraut, dem es aber kaum ähnlich sieht. Berufkräuter sind Pflanzen, die benutzt wurden, um vor bösen Geistern zu schützen. Vor allem bei Neugeborenen hatte man früher Angst, dass sie von bösen Mächten beschrien oder berufen würden, was sich unter anderem darin äußerte, dass die Säuglinge viel schrien. Zur Bekämpfung solcher "Berufungen" wurden die Berufkräuter in die Wiege gelegt, oder ein Tee aus den Kräutern wurde als Badezusatz verwendet.

Pflanzenbeschreibung
Beim Kanadischen Berufkraut handelt es sich um eine  ein- bis zweijährige  krautige Pflanze, die schlank aufrecht eine Wuchshöhe von 30 bis 100 Zentimetern erreicht, an günstigen Standorten auch mehr. Sie wurzelt über 1m tief. Der  Stängel ist erst im Bereich des Blütenstandes verzweigt. Die dicht stehenden, wechselständigen  Laubblätter sind linealisch bis lineal-lanzettlich mit einer Breite von maximal 1 Zentimeter. Die unteren, rosettig stehenden Laubblätter sind ein wenig breiter als die oberen, schmal oval oder schmal spatelförmig und auch häufig grob gezähnt. Stängel und Blätter sind locker zottig behaart. In einem  rispigen  Gesamtblütenstand stehen die in der Regel sehr zahlreichen Blütenkörbchen (über 100 bis zu einigen Tausend). Die Blütenkörbchen sind etwa 3 bis 4 mm lang. Die unbehaarten  Hüllblätter stehen in zwei bis drei undeutlichen Reihen, die inneren sind etwas länger als die äußeren. Jedes Blütenkörbchen enthält 50 bis 65  Blüten. Die zwittrigen  Röhrenblüten sind gelblich bis grünlich, die 25 bis 45 randlichen Zungenblüten weißlich oder grünlich, ab und zu auch mit einem Violettstich. Die Zungenblüten sind nur einige Millimeter lang, mehr oder weniger aufrecht und überragen die Hülle nur um etwa 1 mm. Die Blütezeit geht in Europa von Juli bis Oktober. Bei Reife bildet sich auf den um 1mm langen  Achänen ein schmutzigweißer  Pappus aus einfachen und gezähnten Haaren von 2 bis 3 mm Länge.
Das kanadische Berufkraut ist, wie der Name schon andeutet, ursprünglich in Nordamerika heimisch. Im 17. Jahrhundert kam es nach Europa und hat sich hier und im Rest der Welt stark verbreitet. Am besten gedeiht das Kanadische Berufkraut auf kalkreichem Boden an sonnigen Plätzen. Man findet es in Gärten, an Wegrändern, auf Böschungen, Schuttplätzen und Waldlichtungen. In rauhen Gegenden kommt es nur selten vor, bei mildem Klima ist es sehr häufig. Die einjährige Pflanze wird zwischen 20 cm und einen Meter hoch, an besonders günstigen Stellen wird es auch höher. Die Wurzel ragt bis zu einen Meter in die Tiefe, darum gedeiht das Kanadische Berufkraut auch an trockenen Standorten. Die lanzettlich geformten Blätter wachsen quirlartig direkt am Stängel. Sie sind kurz behaart und an den Rändern leicht borstig. Ab Juli verzweigen sich die Stängel im oberen Bereich und beginnen mit der Blüte. Die zahlreichen Blüten sind sehr klein, im Durchmesser nur etwa drei Millimeter. Sie wachsen in lockeren Rispen. Die Röhrenblüten im Inneren sind gelblich oder grün, die äußeren Zungenblüten sind weiß, hellgrün oder hellviolett. Aus den Blüten entwickeln sich, wie bei Korbblütlern üblich, eine Art Pusteblumen, die die Blütenrispen in hell-bräunliche Watte hüllen. Die zahlreichen Samen fliegen durch die Luft und vermehren sich massenhaft.

Sammeltipps
Während der Blütezeit schneidet man die ganze oberirdische Pflanze etwa 20 cm über dem Boden ab. Dann bündelt man sie und hängt sie kopfüber an einem schattigen, luftigen Platz zum Trocknen auf. Sobald die Pflanzen getrocknet sind, trennt man die trockenen Blätter und Blütenstände vom Stängel, zerkleinert die Blätter und hebt sie möglichst kühl und trocken auf.



BACHBLÜTEN
Man kämpft tapfer gegen alle Schwierigkeiten, ohne die Hoffnung zu verlieren (22 Oak)
- Diese Menschen kämpfen tapfer gegen diverse Schwierigkeiten ohne die Hoffnung zu verlieren
- Mit der dementsprechender Bachblüte brauchen sie nicht mehr weiterkämpfen gegen diverse Schwierigkeiten

BACHBLÜTEN
Tiefe innere Müdigkeit, nach Zeiten starker innerer Kämpfe und Wandlungen, in denen viele psychische Energie verbraucht wurde (23 Olive)
- Diese Menschen haben eine tiefe innere Müdigkeit, nach Zeiten, starke innere Kämpfe und die Wandlung, in denen viel psychische Energie verbraucht wurde
- Mit der dementsprechender Bachblüte haben keine Müdigkeit mehr haben zwar innere Kämpfe und Wandlung und verbraucht kaum mehr psychische Energie  


ERNÄHRUNG
Vitamine
Vitamine sind für den menschlichen Organismus lebensnotwendig. Der Körper kann sie, Vitamin D ausgenommen, nicht selbst synthetisieren. Obwohl sie keine Energie liefern, sind sie notwendig für die Aufrechterhaltung wichtiger Funktionen im Stoffwechsel und müssen somit der Nahrung zugeführt werden.


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü