Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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19.02.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Februar > 19.02.18-25.02.18


LAUCHZWIEBEL    

Die Lauchzwiebel dürfte den meisten aus der Gemüsetheke des lokalen Supermarktes bekannt sein. Lecker sind die röhrenformigen Blätter als Schnittlauchersatz und fein die zarten Zwiebelchen. Die Lauchzwiebel ist aber nicht nur ein wunderbares Gemüse, gekocht oder im Salat, sie ist auch eine wertvolle Heilpflanze, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbindet. Die Heilkraft reicht von Krebsvorbeugung, Cholesterinsenkung, über Stärkung von Magen und Darm, hin zu antibakterieller und fiebersenkender Wirkung.
Die Winterzwiebel ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Lauchgewächse. Die grünen Blätter der Winterzwiebel werden Schlotten genannt, manchmal wird auch die ganze Winterzwiebel so bezeichnet. Als Winterzwiebeln werden auch Herbstaussaaten der Speisezwiebel bezeichnet, die eine normale Zwiebel bilden, aber weder schalenfest noch gut lagerbar sind.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Stärkung der Gesundheit, Verdauung
Heilwirkung:
antibakteriell, antibiotisch, antiseptisch, appetitanregend, cholesterinsenkend, entwurmend, fiebermildernd, fungizid, harntreibend, krebsvorbeugend, magenstärkend, schleimlösend
Anwendungsbereiche:
Bienenstiche, Blutarmut, Brustleiden, Darmkolik, Eiterbeulen, Erfrierungen, Fiebermittel, Halsentzündung, Heiserkeit, Insekten, Kopfschmerzen, Krebsvorbeugung, Magen, Verbrennung, Verdauung, Wespenstiche, Würmer
wissenschaftlicher Name:
Allium fistulosum
Pflanzenfamilie:
Zwiebelgewächse = Alliaceae
englischer Name:
Japanese bunching onion, Spanish Onion, Welsh onion
volkstümlicher Name:
Frühlingszwiebel, Jacobslauch, Jungzwiebel, Lauchzwiebel, Schlottenzwiebel, Schnittzwiebel, Winter-Zwiebel
Verwendete Pflanzenteile:
röhrige Blätter, Blüten, Zwiebeln
Inhaltsstoffe:
Alliin, ätherische Öle, Gerbstoffe, insulinähnliche Stoffe, Mineralien, Schwefelverbindungen, senfölähnliche Glykoside, Vitamine
Sammelzeit:
März - November

Anwendung
Nahrung
Die Anwendung erfolgt erfreulicherweise in der Nahrung. Die Blätter kann man wie Schnittlauch verwenden. Die weißen feinen Zwiebelchen, wie normale Zwiebeln einsetzen. Die Blüten als essbare Dekoration im Salat.
Küche
Die Verwendung der Winterzwiebel ist der der Speisezwiebel ähnlich, jedoch ist der Geschmack (bis auf die Blätter) weniger stark. Die Blätter hingegen schmecken deutlich stärker als Zwiebeln oder Schnittlauch. Winterzwiebeln werden frisch geschnitten als Gewürz oder gekocht gegessen. Die Blätter können auch als Ersatz für Schnittlauch verwendet werden, etwa in Salaten oder Suppen. Auch die Samen lassen sich in der Küche als Gewürz einsetzen. Sie werden ungefähr im Juli aus den Samenkapseln geerntet. Man sollte sie als ganze Samen kühl und dunkel zum Beispiel in einer Gewürzmühle lagern, da das Aroma sehr flüchtig ist.
Umschläge
Zerquetschte Blätter und Zwiebeln können als Breiumschläge bei Hautkrankheiten, Bienen- und Wespenstichen eingesetzt werden.
Saft
Der Saft soll Insekten vertreiben. Auch der frische Saft hilft bei Bienen- und Wespenstichen.

Geschichtliches
Die Urform dürfte aus Russland oder Nordwestasien stammen, diese Urform wurde über viele Jahrhunderte in die heutige Lauchzwiebel kultiviert, von der es viele Varianten gibt. Von Asien aus eroberte sie die ganze Welt, da sie als besonders schmackhaftes und gesundes Gemüse früh im Jahr geerntet werden kann. Ist der Winter ohne Frost, ist die Ernte das ganze Jahr möglich. Da die Pflanze (besonders die Zwiebel) Proteine enthält, wird sie in China auch "Fleisch des armen Mannes" genannt. Bei einige magischen Ritualen (Dämonen- und Hexenabwehr?) wurde die Lauchzwiebel auch eingesetzt. Im Garten soll die Lauchzwiebel Maulwürfe vertreiben. Heute wird die Lauchzwiebel überall in Europa angebaut und ist zu jeder Jahreszeit im Supermarkt frisch erhältlich.

Pflanzenbeschreibung
Die Lauchzwiebel ist in Russland heimisch, mittlerweile wird sie überall auf der Welt angebaut. Es gibt verschiedene Sorten der Lauchzwiebel. Sie wächst bevorzugt auf durchlässigen und sonnigen Böden. Die weißen Zwiebeln sind etwa 1-3cm dick und 2-5cm lang. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 80 Zentimeter hoch. Die Blätter sind innen hohl. Die weißen bis rosa Blüten erscheinen zwischen Juni und September, wenn das Blattgrün nicht geerntet wird. Aus den Lauchzwiebelblüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen.  Winterzwiebeln sind ausdauernde krautige Pflanzen und erreichen eine Wuchshöhe von 30 bis 100 Zentimeter. Die Laubblätter sind rund und hohl, der Stängel aufgeblasen und im Querschnitt rund. Die zwischen Juni und August gebildeten Blüten sind weiß, die Blütenhüllblätter kürzer als die Blütenstiele, die  Staubblätter ragen weit über die Blütenhülle hinaus, die Staubfäden sind einfach und ungezähnt. Die Einzelblüte ist 1cm groß. Die Winterzwiebel blüht im Sommer. Sie bildet leicht Samen. Reifezeit des Samens ist Juli bis August, teilweise September. Die gebildeten Samen sind 1 mm dick, 1 bis 2 mm breit und 2 bis 3 m lang. Das Tausendkorngewicht beträgt 2,1 bis 2,4 g. Die Pflanze ist horstbildend und entwickelt lange zylindrische Zwiebeln. Die Zwiebel ist weiß. Es sind auch rote und andere Färbungen bekannt. Sie bildet keine Zwiebel im Sinne der Speisezwiebel. Die Form ähnelt der von Porree. Zum Herbst hin bilden sich fast gleichzeitig mit der Hauptzwiebel die Nebenzwiebeln aus, die zur vegetativen Vermehrung dienen. Im Herbst zieht die Pflanze vollständig ein. In Asien sind sehr viele Typen in Kultur, die mehr oder weniger horstbildend sind. Es existieren Typen mit weißer und purpurner Haut. Besonders im asiatischen und afrikanischen Raum sind viele Typen bekannt. So ist in Brazzaville und Kinshasa eine horstbildende Winterzwiebel mit sehr feinen Blättern gebräuchlich, die blüht und Samen bildet. Im Gegensatz dazu bildet die Japanische Winterzwiebel keine Samen aus, wenn sie in den Tropen kultiviert wird. Wild kommt die Winterzwiebel in Deutschland nicht vor.

Anbautipps
Am einfachsten ist die Vermehrung über die Teilung des Wurzelstocks/Zwiebelbrut. Samen im Februar in Töpfchen aussäen, wenn die Pflanze im Laufe des Jahres noch zu klein ist, sollte man die frostfrei überwintern statt auszupflanzen. Die Lauchzwiebel liebt einen sonnigen Standort. Die Lauchzwiebel wächst nicht im Schatten. Der Boden sollte wasserdurchlässig und humusreich sein. Der Boden sollte feucht aber ohne Staunässe sein. Wenn die Lauchzwiebel länger im gleichen Boden ist, sollte vorsichtig gedüngt werden. Möchte man auch im Winter ernten, so pflanzt man die Lauchzwiebel in Töpfe und stellt die an einen sonnigen frostfreien Ort.

Sammeltipps
Es werden die röhrenförmigen Blätter geernten, diese wachsen wie beim  Schnittlauchwieder nach. Man kann auch die Zwiebel mit den Blättern ernten. Das Laub der geernteten Lauchzwiebeln verwelkt selbst mit der geernteten Zwiebel sehr schnell, daher schnell aufessen.



MYRRHE


Myrrhe ist das aromatische  Gummiharz von mehreren Arten der Gattung Commiphora aus der Familie der  Balsambaumgewächse, in erster Linie Commiphora myrrha. Dieser bis zu drei Meter hohe, dornige Strauch wächst in Somalia. Andere Myrrhe produzierende Arten gedeihen in Südarabien.

Steckbrief
Heilwirkung:
Husten, Bronchitis, Mundschleimhautentzündung, Zahnfleischentzündung
wissenschaftlicher Name:
Commiphora molmol
Pflanzenfamilie:
Balsambaumgewächse  = Burseraceae
Verwendete Pflanzenteile:
Gummiharz

Verwendung

Räucherwerk
Myrrhe wird ähnlich wie  Weihrauch als  Räucherwerk verbrannt.
Medizin
Als Myrrhentinktur (oft in Mischung mit Ratanhiatinktur) hat Myrrhe heute pharmazeutische Bedeutung bei  Entzündungen der Mundschleimhaut: Sie ist desinfizierend, zusammenziehend und fördert die Narbenbildung, darüber hinaus besitzt sie blutstillende Wirkung. Sie wirkt auch Krampflösend, wird also auch bei Darmerkrankungen eingesetzt: Die alte Heilpflanze setzt den Spannungszustand der „glatten" Darmmuskulatur herab; dadurch verringert sich die Zahl der Darmkontraktionen, Darmkrämpfe werden gelindert. Außerdem reduziert Myrrhe im Darm entzündungsfördernde Prozesse und besitzt die Fähigkeit, dort die Bildung freier Radikale zu vermindern und somit das antioxidative Schutzsystem zu verstärken. Kombiniert mit anderen Heilpflanzen wie Kaffeekohle und Kamille ist eine noch größere antientzündliche Wirkung zu beobachten. Innerlich angewendet wirkt sie ebenso bei Bronchitis wie bei Darmentzündungen. Die Anwendung erfolgt durch Zerkauen (bitter) oder Einnahme von Myrrhepräparaten in Tablettenform. In Kombination mit Kaffeekohle und Kamille wird Myrrhe sowohl bei den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn als auch beim Reizdarmsyndrom angewendet und wissenschaftlich erforscht: Eine klinische Studie hat gezeigt, dass diese pflanzliche Therapie zur Erhaltung der schubfreien Phase bei Colitis ulcerosa vergleichbar wirksam ist wie die Standardtherapie mit  Mesalazin. Weiter dokumentierte eine Multi-Center-Studie die Wirksamkeit bei Darmerkrankungen mit akutem bzw. chronischem  Durchfall. Besonders wirksam war die pflanzliche Dreierkombination bei Reizdarmpatienten mit  Blähungen und Durchfall.



BACHBLÜTEN
Man fühlt sich leicht zurückgesetzt, übergegangen oder beleidigt (8 Chircory)
-
Diese Menschen fühlt sich leicht zurückgesetzt, auch übergangen und oft sehr leicht beleidigt  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte kann man diese Gefühle allmählich ablegen  


BACHBLÜTEN
Ich fühle mich unsicher (19 Larch)
-
Diese Menschen fühlen sich ständig unsicher und können sie nicht abstellen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte kannst du an Sicherheit zulegen und fühlen sich kaum mehr
 unsicher.


ERNÄHRUNG
Zwischenmahlzeiten
Wer mit 3 Mahlzeiten täglich eine ausgewogene Ernährung hat und keinen Heißhunger kennt, der kann gerne so weiter machen. Wenn sie jedoch, wie sich in der Praxis häufig zeigt, durch zu lange Essenspausen Heißhunger und die entsprechende Lust auf Süßes oder Deftiges entwickelt, sind Zwischenmahlzeiten SEHR sinnvoll.
Ein Stück Obst, ein Joghurt, bei größerem Appetit evtl. ein Stück Brot mit Aufstrich …  So kommt man ohne Heißhunger zu nächsten Mahlzeit und kann sich dann in Ruhe ein gesundes, ausgewogenes Gericht zubereiten.


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