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19.01.2020

tägliche News > Januar > 13.01.20 - 19.01.20
Damiana
Damiana stammt ursprünglich aus Mittelamerika und dem südlichen Nordamerika. Mexikanische Ärzte und Ureinwohner benutzen Damiana als Heilpflanze bei krampfhafte Beschwerden der Atmungsorgane, nervöse Anspannung, Niedergeschlagenheit und sexuelle Störungen. Eine beliebte Form der Anwendung von Damiana ist ein Likör. Man kann die Blätter jedoch auch als Tee verwenden.
 
Steckbrief
Heilwirkung: beruhigend, harntreibend, krampflösend, tonisierend, Asthma, Husten, Krampfhusten, Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Magenschmerzen, Rheuma, Nierenschwäche, Migräne, Depressionen, Libido-Störungen, Müdigkeit, Erschöpfung, Nervosität, Gedächtnisstörungen, Menstruationsbeschwerden
wissenschaftlicher Name: Turnera diffusa, Turnera Aphrodisiaca, Turnera Pringei
Pflanzenfamilie: Safranmalvengewächse = Turneraceae
englischer Name: Damiana
volkstümliche Namen: Spanisch: Oreganillo oder Hierba del Venado
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Terpene, Arbutin, Cineol, Cadinen, Cymol, Pinen, Thymol, Bitterstoff Damianin, Harz, Koffein (im Stängel), Tannin
Sammelzeit: Frühjahr
 
Anwendung
Die Blätter werden während der Blütezeit geerntet, um daraus die pharmazeuti-sche Droge zu gewinnen. Vor allem in Mexiko ist Damiana ein beliebtes Heilkraut. Dort wird es unter den Namen Misibcoc oder Chac-Mixib verwendet, um Erkältungen, Infektionskrankheiten oder Erkrankungen der Blutgefäße zu heilen. Dazu wird aus getrockneten Blättern ein Tee zubereitet oder ein Likör mit den Blättern aromatisiert. Die getrockneten Blätter können auch auf Märkten in Mexiko und Guatemala gefunden werden. Kleinere Mengen kommen auch auf den Markt in den Vereinigten Staaten und Europa, dort ist Damiana als Heilpflanze aber relativ unbekannt. Mahinda Martínez behauptet in seinem Buch Las Plantas Medicinales de México, dass Damiana schon bei den Mayas traditionell als Aphrodisiakum und Stärkungsmittel Verwendung fand. Christian Rätsch beschreibt die Pflanze in der Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen als zuverlässiges Mittel in Fällen von sexueller Impotenz, speziell, wenn diese Impotenz auf ein Übermaß an sexueller Aktivität zurückzuführen sei. Damiana würde jedoch auch bei Spermatorrhoe (Samenfluss ohne geschlechtliche Erregung) und Orchitis (Entzündung der Hoden) verschrieben. Thomas P. Lowry schreibt im Journal of Psychoactive Drugs, ihm hätten Frauen berichtet, dass die Pflanze eine entspan-nende Wirkung bei Menstruationsschmerzen und –krämpfen hätte. Damiana wird jedoch auch als Droge und Aphrodisiakum verwendet. Bert Marco Schuldes berichtet in seinem Buch Psychoaktive Pflanzen von erotischer Stimulation, einer Verstärkung erotischer Gefühle und der Hautsensibilität. Neuere humanmedizinische und tierexperimentelle Untersuchungen bestätigen die vermutete Wirkung als Aphrodisiakum und deuten auf eine von Damiana ausgehende Anti-Progesteronwirkung hin, was die dem Kraut zugeschriebene Erhöhung der Libido erklären könnte. Damianablätter können pur oder in Kräutermischungen als Tabaker-satz geraucht werden, es werden auch fertige Rauchmischungen wie Knaster Special Quality oder Cameron Valley im Handel angeboten, jedoch sind diese seit dem 20. Juni 2007 wie Tabak versteuert.
Am bekanntesten ist Damiana als leicht euphorisierendes Aphrodisiakum, aber man kann es auch gegen gesundheitliche Probleme, wie beispielsweise Asthma einsetzen. Damiana erleichtert die Atmung durch seine ätherischen Öle und indem es die Bronchien entkrampft. Außerdem stärkt Damiana die Verdauungsor-gane und kann dadurch Bauchschmerzen lindern. Gegen Menstruationsbeschwerden hilft es durch seine entkrampfenden Eigenschaften. Eine ausgeprägte Wirkung hat Damiana auf das Nervensystem. Es beruhigt bei Nervosität. Bei Depressionen hellt es das Gemüt auf. Gegen Erschöpfung und Müdigkeit wirkt es stärkend. Auch gegen Gedächtnisprobleme kann man es verwenden, denn es stärkt das Gehirn.
Tee
Damiana kann man als Tee zubereiten. Dazu nimmt man ein bis zwei Teelöffel getrocknetes Damianakraut und übergießt es mit einer Tasse kochendem Wasser. Nach fünf Minuten abseihen, auf Wunsch mit Honig süßen und in kleinen Schlucken trinken.
Tinktur
Alkoholische Auszüge von Damiana wirken stärker als die Zubereitung als Tee. Man kann mit Damiana eine Tinktur ansetzen. Sehr beliebt ist auch ein Likör aus Damiana.
Rauchen
Manchmal wird Damiana auch geraucht. Dabei entfaltet das würzige Kraut eine milde entspannende Wirkung. Die Wirkung von gerauchtem Damiana soll in Kombination mit Giftlattich und Yohimbe besonders gut sein.
 
Pflanzenbeschreibung
Damiana ist ein häufig vielverzweigter, kleiner Strauch, der Wuchshöhen von 1 bis zu 2 Meter erreicht. Alle Pflanzenteile sind fein oder flaumig behaart. Die Laubblätter sind in der Spreitenform und Größe sehr variabel. Das Spektrum reicht von lanzettlich, über spatelförmig bis verkehrt-eiförmig. In der Regel sind die Laubblätter zwischen 1 und 2 Zentimeter lang. Der Blattrand ist gesägt oder gekerbt. Die Basis ist keilförmig. Die Blattrippen verlaufen an der Blattoberseite. Sie sind eingesenkt. Die Blatthaare stehen gehäuft an den Rippen. Die zwittrigen Blüten sind sehr kurz gestielt, fast sitzend. Der Kelch ist fünfzähnig. Die Kronblätter sind spatelförmig und leuchtend gelb. Sie sind 4 bis 8 Millimeter lang und überragen die Kelchzähne deutlich. Die Blütezeit reicht vom frühen bis späten Sommer. Die rundovale, mit einem Durchmesser zwischen 1,5 und 2 Millimetern, Kapselfrucht duftet süß und schmeckt feigenähnlich; sie ist einkammerig und öffnet sich dreiklappig. Damiana ist ein kleiner Strauch, der in Mittelamerika und Mexiko heimisch ist. Die Pflanze wird bis zu zwei Meter hoch, meistens bleibt sie aber unter einem Meter. Seine glänzenden Blätter sind länglich und haben einen gewellten Rand. Sie sind wie Finger angeordnet. Ab Juli beginnt die Damianapflanze zu blühen. Die gelben Blüten werden etwa vier Zentimeter groß und erinnern an Hah-nenfußblüten, aber ohne deren Glanz. Sie entspringen den oberen Blattachseln.

Eberesche
Die meisten Menschen denken, dass die Eberesche giftig ist. Das ist ein Vorteil für diejenigen, die es besser wissen, denn dadurch kann man reichlich Ebereschen-Früchte sammeln, um daraus Marmelade oder Gelee zu kochen. Dass die Eberesche, auch Vogelbeere genannt, sogar Heilwirkungen hat, ist jedoch nicht mal allen Eingeweihten bekannt. Dabei ist sie vor allem für das Verdauungssystem sehr hilfreich und auch bei Lungenproblemen kann die Eberesche helfen.
 
Steckbrief
Heilwirkung: harntreibend, Leberprobleme, Leberzirrhose, Gallenprobleme, Gallenstauung, Gallenblasenentzündung, Gallengangentzündung, Gallensteine, Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl, Verstopfung, Skorbut, immunsystemsteigernd, harntreibend, Durchfall, Bronchitis, Lungenentzündung, Grüner Star
wissenschaftlicher Name: Sorbus aucuparia
Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name: Rowan Berry
volkstümlicher Name: Aberesche, Amselbeere, Drosselbeere, Ebisch, Ebsche, Gimpelbeer, Haweresche, Judenkirsche, Moosesche, Stinkholz, Vogelbeere, Willde Esche, Wielesche
Verwendete Pflanzenteile: Früchte
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Gerbstoff, Sorbitol, Sorbitansäure, Zitronensäure, Apfelsäure, Bernsteinsäure, Weinsteinsäure, Spuren der Parasorbinsäure (leicht giftig), Bitterstoff, Pektin, ätherisches Öl
Sammelzeit: Juli bis Oktober
  
Anwendung
Die Früchte kann man als Saft, Marmelade oder Gelee einnehmen. Auch als Tee kann man die Früchte anwenden. Durch das Kochen wird der herbe Geschmack der Beeren etwas gemildert. Es gibt auch verschiedene Sorten der Eberesche. Manche sind sehr bitter und daher nicht so gut für die Marmeladebereitung geeignet. Die Sorte "Mährische Vogelbeere" ist weniger bitter und deshalb sehr gut geeignet. Die mährische Vogelbeere ist die Kulturform der Eberesche. Sie ist daher häufig an Straßen und Plätzen in Siedlungen zu finden. Durch ihre Bitter-stoffe und die Gerbstoffe ist die Eberesche wirksam gegen Probleme des Verdauungssystems, insbesondere der Gallenfunktion. Auch zur Regulierung der Verdauung kann man die Eberesche einsetzen, denn sie hilft sowohl gegen Durchfall als auch gegen Verstopfung. Außerdem hilft die Eberesche gegen Bronchitis und Lungenleiden, sogar bei Lungenentzündung kann sie hilfreich sein. Für diesen Zweck verwendet man die Eberesche am besten frisch gepresst als Saft mit Honig. Ein etwas exotischer Einsatzzweck der Eberesche ist der grüne Star. Hier ist nicht sicher, ob man sich auf die Wirkung verlassen kann, aber man kann es immerhin ausprobieren. In Zeiten, wo Vitamin C knapp ist, kann die Eberesche auch gegen Vitamin C Mangel helfen. Ob die Eberesche roh giftig ist, ist umstrit-ten, gekocht und getrocknet ist sie zumindest nicht giftig. Vor starken Dosierungen in roher Form bewahrt auch der herbe Geschmack, daher ist es eher unwichtig, ob die Eberesche roh in hoher Dosierung giftig sein könnte.  Wichtig für diese Re-zepte ist immer, dass man vor der Ernte eine der Vogelbeeren probiert, ob sie extrem bitter und nur herb ist. Für die Marmeladengewinnung eignen sich nur die herben Beeren, nicht die extrem bitteren.
Medizin
Auch wenn sich im Volksglauben hartnäckig das Gerücht hält, die Früchte seien giftig, ist dies nicht richtig. Allerdings enthalten die Beeren Parasorbinsäure, die zu Magenproblemen führen kann. Durch Kochen wird die Parasorbinsäure zu Sorbinsäure abgebaut, die gut verträglich ist. Gekochte Beeren können daher auch in größeren Mengen gegessen werden. Tatsächlich waren Vogelbeeren aufgrund ihres hohen Vitamin-C-Gehalts früher ein wichtiges Mittel gegen Skorbut. Sie enthalten außerdem Provitamin A und Sorbit, einen Zuckeraustauschstoff. Aus der Sorbose der Vogelbeeren wurde das Sorbit, ein Zuckerersatz für Diabetiker, gewonnen. Sorbit wird heute industriell durch Reduktion von Traubenzucker (Glukose) mit Wasserstoff hergestellt. Die Naturheilkunde schreibt Blättern und Blüten eine besondere Heilwirkung zu. Getrocknet finden diese u. a. in Tees gegen Husten, Bronchitis und Magenverstimmungen Verwendung. Auch werden sie bei Verdauungsbeschwerden, Hämorrhoiden, Rheuma und Gicht eingesetzt. Die Wirkung ist allerdings nicht wissenschaftlich erwiesen. Sänger und Redner nutzen die Vogelbeeren z. B. auch, um ihre Stimmbänder geschmeidig zu halten. Laut „Kräuterpfarrer“ Johann Künzle sollen Vogelbeeren zähen Schleim von den Stimmbändern lösen und so bei Heiserkeit wertvolle Dienste leisten. In der evidenzbasierten Medizin wird ein Auszug aus Sorbus aucuparia, das Sorbit, intravenös zur Senkung des Augeninnendrucks bei Glaukom ge-spritzt.
Konfitüre
Nach den ersten Frösten verlieren die Früchte ihren durch die Parasorbinsäure hervorgerufenen bitteren Geschmack und werden leicht süßlich. Die Parasorbin-säure wird hierbei zur Sorbinsäure umgebildet. Regional, zum Beispiel im Bayeri-schen Wald und in Böhmen, wird aus den Früchten Konfitüre gekocht, die wie Preiselbeeren als leicht säuerliche Konfitüre zu Wildgerichten gereicht wird. Hierfür eignet sich besonders die Eßbare oder Mährische Vogelbeere – Sorbus aucuparia var. moravica, auch var. edulis oder var. Dulcis genannt, die einen höheren Zuckergehalt hat und frei von Parasorbinsäure ist und daher auch roh ver-zehrt werden kann. Zwei verbreitete Kulturformen der mährischen Vogelbeere sind Konzentra und Rosina, deren Auswahl 1946 im Institut für Gartenbau Dresden-Pillnitz begann und die 1954 in den Verkauf gebracht wurden. Dabei ist Konzentra für die Entsaftung geeignet und Rosina für Kompott oder zum Kandieren. Andere Sorten, die bitterstoffarm sind ähnlich der mährischen Vogelbeere, sind die aus Südrussland stammenden Kulturformen Rossica und Rossica Major. Weitere essbare Sorten stammen aus Klosterneuburg in Niederösterreich. Es existieren Hybride mit anderen Fruchtbaumarten, die zum Verzehr geeignet sind. Dazu zählen Burka, Likjornaja, Dessertnaja,Granatnaja, Rubinovaja und Titan.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Eberesche ist ein zierlicher Baum, der an den meisten Standorten gedeihen kann. Sogar in den Höhen der großen Mittelgebirge wächst die Eberesche noch, an Stellen, wo kaum noch andere Bäume gedeihen. Die unpaarig gefiederten Blätter haben lanzettlich gesägte Form. Im Mai und Juni sprießen die weißen Blüten in Doldentrauben. Im Frühherbst reifen die die hellroten, erbsengroßen Früchte. Sie haben einen herbsauren Geschmack, der beim Kochen und Trocknen milder wird.

Bachblüten
 
Alles ist hoffnungslos (30 Sweet Chestnut)
 
-        Diese Menschen glauben, dass alles hoffnungslos sei
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüten werden sie frohen Mutes und es erscheint nicht mehr hoffnungslos
Bachblüten
 
Ich bin ausgelaugt, weil ich zu engagiert für eine Sache bin (31 Vervain)
 
-        Diese Menschen sind komplett ausgelaugt, da sie für eine Sache zu sehr engagiert sind
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte engagieren sie sich zwar jedoch nur bis zu einem gewissen Grad und sind deswegen nicht mehr ausgelaugt.
2. Reichlich Getreideprodukte und Kartoffeln
 
Brot, Nudeln, Reis, Getreideflocken, am besten aus Vollkorn und Kartoffeln enthalten kaum Fett. Dafür finden sich aber reichlich Vitamine, Mineralstoffe sowie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe darin, verzehren sie diese Lebensmittel mit möglichst fettarme Zutaten.
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