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18.12.2019

tägliche News > 2019 > 16.12.19 - 22.12.19
RAUWOLFIA ttt
 
Die Rauwolfia ist eine alte, stark wirkende Heilpflanze, die vor allem gegen Herzbeschwerden eingesetzt wird. Die Pflanze, die aufgrund ihrer gewundenen Wurzel auch Schlangenwurzel genannt wird, ist in Asien heimisch. Dort wird sie auch traditionell häufig angewendet, besonders auch in der Ayurveda-Heilkunde. Da die Rauwolfia giftig ist, sollte sie nur mit ärztlichem Rat angewendet werden.
 
Die Indische Schlangenwurzel, auch Wahnsinnskraut, Schlangenholz, Indische Schlangenwurz oder Java-Teufelspfeffer genannt, gehört zur Familie der Hundsgiftgewächse. Sie ist jedoch nicht identisch mit der als Amerikanische-, Schwarze- oder Wilde Schlangenwurzel bezeichneten Trauben-Silberkerze. Ebenfalls nicht zu verwechseln ist sie mit der oft auch als Schlangenholz bezeichneten Art Brosimum guianense, einem südamerikanischen Baum.
 
 
Steckbrief
 
Haupt-Anwendungen: Bluthochdruck
 
Heilwirkung: abführend, beruhigend, blutdrucksenkend, gefäßerweiternd, krampflösend, pulssenkend, stimmungsaufhellend
 
Anwendungsbereiche: Allergien, Angst, Asthma, Depressionen, Ekzeme, Epilepsie, Fieber, Heuschnupfen. Hypochondire, Insektenstiche, Magengeschwür, Nervosität, Niedriger Blutdruck, Ödeme, Schlaflo-sigkeit, Schlangenbisse, Unruhe, Verstopfung, Wechseljahresbeschwerden, Würmer, Zwölffingerdarmgeschwür
 
wissenschaftlicher Name: Rauwolfia serpentina
 
Pflanzenfamilie: Hundsgiftgewächse = Apocynaceae
 
englischer Name: Indian Snakeroot
 
volkstümlicher Name: Schlangenwurz, Indische Schlangenwurzel, Java-Teufelspfeffer, Pagal-Ka-Dawa, Schlangenholz, Wahnsinnskraut
 
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel
 
Inhaltsstoffe: Alkaloide, Monoterpen-Indolalkaloide, Papaverin, Reserpin, Rescinnamin, Raupin, Rau-basin, Ajmalin, Ajmalicin, Stigmasterol, Thebain, Yohimbim
 
Sammelzeit: Herbst
 
 
Anwendung
 
Die Rauwolfia wird vorwiegend als Fertigpräparat eingesetzt. Sie ist eine so stark wirkende Heilpflanze, dass sie in höheren Dosen giftig ist. Daher darf sie nur verwendet werden, wenn sie vom Arzt verschrieben wird (gilt nicht für die homöopathische Anwendung). Anfangs wird meistens mit kleinen Mengen begonnen, bis man die optimale Dosis gefunden hat. Dann nimmt man Rauwolfia-Präparate als Langszeitanwendung bis zu einem Jahr.
 
Homöopathie
 
Homöopathisch wird die Rauwolfia in niedrigen Potenzen (D1 - D4) eingesetzt. Die Hauptanwendungsge-biete sind Bluthochdruck, und Depressionen. In diesen niedrigen Potenzen ist die Rauwolfia verschreibungspflichtig (bis einschließlich D3). In D6 wird die Rauwolfia serpentina zur Behandlung von Nervenproblemen verwendet.
 
Ayurveda
 
In der ayurvedischen Heilkunde gilt die Rauwolfia als trocken und erhitzend. Obwohl der Geschmack der Wurzel bitter ist, ist ihre Wirkung auf die Verdauung scharf. Pitta wird besänftigt, Vata und Kapha werden verringert. Wegen der beruhigenden Wirkung wird die Rauwolfia im Ayurveda vorwiegend gegen Krämpfe und nervöse Unruhe eingesetzt.
 
TCM - Traditionelle chinesische Medizin
 
In der chinesischen Medizin wird die Rauwolfia bei einer Schwäche von Leber-Yin und Nieren-Yin oder einem überstarken Leber-Yang angewendet. Hauptbeschwerden für ihren Einsatz sind Bluthochdruck mit Kopf-schmerzen und Schwindel.
 
Gegenanzeigen
 
Rauwolfia-Präparate dürfen nicht bei jedem Patienten angewendet werden, weil sie bei einigen Krankheiten schaden können. Bei folgenden Erkrankungen oder Situationen darf die Rauwolfia nicht angewendet werden:
 
Arteriosklerose der Hirngefäße Nephrosklerose, entzündliche Arterienerkrankungen, Depressionen, Schwangerschaft, Stillzeit
 
Nebenwirkungen
 
Weil die Rauwolfia so stark wirkt, kann es zu Nebenwirkungen kommen. Folgende Nebenwirkungen treten bei manchen Anwendern auf: Kreislaufprobleme, Herzprobleme, Muskelschwäche, Alpträume, Ängste, De-pressionen, Parkinson-Symptome
 
Wenn solche Nebenwirkungen auftreten, sollte man den Arzt aufsuchen und das Mittel in Absprache mit dem Arzt absetzen.
 
Medizinische Anwendungen
 
Die Wurzeln der Pflanze (Rauvolfia radix, auch Rauwolfia radix) werden seit Jahrhunderten in der indischen Medizin verwendet und gelangten Anfang des 18. Jahrhunderts auch nach Europa. Bei den medizinisch wirk-samen Bestandteilen handelt es sich um etwa 60 verschiedene Alkaloide, genauer um Monoterpen-Indolalkaloide des Yohimban-, Heteroyohimban-, Sarpagan- und Ajmalantyps. Der Gesamtalkaloidgehalt liegt bei 1–2 %. Die beiden Hauptwirkstoffe sind das Reserpin und das Rescinnamin. Weitere Alkaloide sind beispielsweise: Ajmalin, Deserpidin, Serpentin und Yohimbin. Das Alkaloidgemisch wirkt abführend, beruhigend, blutdrucksenkend, krampflösend und stimmungsaufhellend.
 
 
Geschichtliches
 
Schon sehr alte ayurvedische Texte aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. erwähnen die Rauwolfia als Heilpflanze. Sie wurde damals gegen Schlafstörungen und Nervererkrankungen eingesetzt. Auch zur Wundheilung wurde die Rauwolfia äusserlich angewendet. Ihren Namen "Rauwolfia" erhielt die Rauwolfia nach dem Arzt und Bo-taniker Leonard Rauwolf. Der Name wurde der Pflanze von 1703 Charles Plumier verliehen.
 
 
Pflanzenbeschreibung
 
Die Indische Schlangenwurzel ist ein immergrüner, aufrecht wachsender Strauch, der eine durchschnittliche Wuchshöhen von 50 bis 100 cm erreicht. Die Pflanzen enthalten Milchsaft und haben eine glatte weiße Rinde. Die gestielten Laubblätter sind spitzeiförmig und glänzend. Sie bildet zwischen (Februar) April und Mai (Oktober) viele kleine, zwittrige, radiärsymmetrische Blüten aus. Die Kelchblätter sind rötlich. Die weißen Kronblätter sind zu einer Kronröhre verwachsen. Die Kronzipfel überlappen nach links. Es ist nur ein Staub-blattkreis vorhanden; die Staubfäden sind sehr kurz. Der Fruchtknoten ist oberständig. Es werden erbsen-große, erst rote, bei der Reife dann schwarze Steinfrüchte gebildet, die etwa 8 mm groß sind.
 
Die Rauwolfia ist eine tropische Pflanze, die in Asien heimisch ist. Sie wächst in tropischen Gebieten von Nordost-Indien, Himalayaregion und Bangladesh, Sri Lanka und Indonesien. Bei der Rauwolfia handelt es sich um einen Halbstrauch, der bis zu 90 cm hoch wird. Meist ist die Pflanze aber nur etwa einen halben Me-ter hoch. Die Rinde des unverzweigten Stammes ist weißlich. Die bis zu 15 cm langen entspringen direkt von oberen Ende dieses Stammes. In der Mitte der Blätter erscheinen die weiß-rosanen Blüten, die in einer Trugdolde stehen. Die einzelnen Blüten haben fünf kleine Blütenblätter. Den Beinamen Schlangenwurzel trägt die Rauwolfia, weil ihre Wurzel schlangenartig gewunden ist.

SADEBAUM ttt
 
Der Sadebaum, auch Stink-Wacholder, Gift-Wacholder, Sevibaum, Sefistrauch oder Sebenstrauch genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Wacholder. Er spielte früher eine wichtige Rolle in der Volksmedizin.

 
 
Steckbrief
 
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden. Früher als Abtreibungsmittel benutzt - Achtung! Lebensgefahr!
 
wissenschaftlicher Name: Juniperus sabina
 
Verwendete Pflanzenteile: Triebspitzen

 
 
Anwendung
 Achtung! Stark   giftig. Sadebaum nur in verschriebenen   Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
       
 
Pflanzenbeschreibung
 
Der Sadebaum ist ein Strauch, der meist Wuchshöhen von nur 1 bis 2, selten 5 Meter erreicht. Er wächst selten ganz aufrecht und meist mehr oder weniger kriechend. Die Borke an älteren Pflanzen ist rötlich-braun. Die Äste weisen einen runden oder leicht kantigen Querschnitt auf. Es gibt zwei unterschiedliche Blattformen. In der Jugend bildet er wirtelig angeordnete 4 bis 5 Millimeter lange, nadelförmige, spitze Blätter aus, die oben bläulich sind. Im Alter treten zusätzlich kreuz-gegenständig angeordnete schuppenförmige Blätter auf, die eiförmig und 1 bis 4 mm lang sind. Sie riechen beim Zerreiben unangenehm und haben eine Lebensdauer von 2 bis 3 Jahren. Es treten sowohl einhäusige (monözische) als auch zweihäusig (diözische) getrenntge-schlechtige Individuen auf. Die Blütezeit liegt von März bis Mai. Die beerenförmigen Zapfen sind ei- bis kugelförmig, 5 bis 7 Millimeter groß. Sie reifen im Herbst im gleichen Jahr der Befruchtung oder im nächsten Früh-ing und sind dann schwarzblau bereift. In jedem Zapfen sitzen ein bis drei eiförmige und gefurchte Samen.

BACHBLÜTEN
Durchsetzungskraft; Abgrenzung (4 Centaury)
- Diese Menschen haben keine Durchsetzungskraft und können sich nicht abgrenzen
- Mit der dementsprechender Bachblüte kommt bei denen die Durchsetzungskraft wieder zurück und lernen sich wieder abzugrenzen  
BACHBLÜTEN
Ich kann mich schlecht durchsetzen, ich traue meiner Meinung nicht (5 Cerato)
- Diese Menschen können sich sehr schlecht durchsetzen und trauen sogar nicht ihrer eigenen Meinung
- Mit der dementsprechender Bachblüte lernen sich wieder durchzusetzen und bekommen ein vertrauen in ihrer eigenen Meinung wieder
ERNÄHRUNG
Polysaccharide
VERWERTBARE POLYSACCHARIDE
Glykogen
-        Besteht aus stark verzweigten Glucoseketten
-        Ist Reserve-Kohlenhydraten des menschlichen und tierischen Organismus – „tierische Stärke“. Glykogen wird im Körper in Leber und Muskulatur gespeichert
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