Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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18.11.2019

täglichen News


SPIRULINA

Spirulina ist eine blau-grüne, spiralförmige Mikroalgenart (Cyanobakterien), die aus alkalischen Warmwasserseen vulkanischen Ursprungs (Sodaseen) stammt. Genutzt wird die Pflanze schon seit Jahrhunderten in Zentralamerika (Azteken) und Afrika (Tschadsee-Völer). Seit den 60ern wird Spirulina in den Industrienationen als Nahrungsergänzung genutzt.
Spirulina ist eine Gattung der Cyanobakterien (früher als „Blaualgen" bezeichnet). Bis zu 35 Arten werden unterschieden, es ist jedoch unklar, ob nicht diese 35 Arten möglicherweise doch alle derselben Art angehören, da Spirulina ihre Gestalt in Abhängigkeit vom Nährstoffgehalt und pH-Wert des Wassers ändert. Spirulina ist im Handel auch in der Kategorie „Mikroalgen" als  Nahrungsergänzungsmittel erhältlich.

Steckbrief
Heilwirkung:
Schadstoffe zu binden, Schwermetalle auszuleiten (Ausleitung von Amalgam, Cadmium, ...). Den Körper im Kampf gegen Krebs zu stärken, Stärkung des Immunsystems, die negativen Folgen von Stress zu mildern
wissenschaftlicher Name:
Spirulina platensis
Verwendete Pflanzenteile:
Die ganze Alge
Inhaltsstoffe:
Pflanzeneiweiß (alle 8 essentielle Aminosäuren), Mineralien (Calcium, Magnesium, Silizium, ...), Spurenelemente (Eisen, Chrom, Zink, ...), Vitamine (Vitamin B-Komplex, Vitamin E und D, Folsäure), Provitamin A (Beta Carotin), Vitamin B12 (sinnvoll für Veganer), ungesättigte Fettsäuren (Omega-6- und Omega-9-Fettsäuren), Polycaccharide, sekundäre Pflanzenstoffe (Chlorophyll, den blauen Farbstoff Phycocyanin)

Anwendung
Spirulina wird meistens durch Sprühtrocknung bei ca. 50-55° C getrocknet und in Tablettenform verkauft, da Spirulina nicht gut schmeckt. Durch die Kombination in einem günstigen Verhältnis können die Inhaltsstoffen gut vom Körper aufgenommen werden. Im Gegensatz zu Meeresalgen ist der Jodanteil sehr gering und damit eine Überversorgung durch Jod nicht möglich. Jährlich werden etwa 3000 Tonnen Rohmasse Spirulina platensis aus kommerziellem Anbau als  Nahrungsergänzungsmittelverkauft. Spirulina ist in Deutschland wie auch die Süßwasseralge Chlorella in Form von Pulver oder Tabletten als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich und wird in (Bio-)Lebensmitteln als nährstoffreiche Zutat verarbeitet (Nudeln, Fruchtriegel, Getränkepulver etc.). Spirulina ist auch Bestandteil vieler Fischfutter und einiger Katzenfuttermittel. Andere Verwendung findet man in der Biotechnologie und in der Biotechnik, wo Spirulina unter anderem als Biokatalysator in Fermentationsprozessen und zur Energiegewinnung verwendet wird.
Nahrungsergänzung
Bei Spirulina-Produkten als Nahrungsergänzungsmittel wird der  Eiweißgehalt und  Vitamin B 12-Gehalt ausgelobt. Die Dosis, die über Nahrungsergänzungsmittel bei Einnahme der höchsten empfohlenen Dosis aufgenommen wird, ist jedoch so gering, dass sich die ergänzende Eiweißzufuhr in der Regel kaum bemerkbar macht. Das manchmal gesondert ausgezeichnete  Chlorophyllfindet sich in jedem Lebensmittel mit grünen Pflanzenteilen. Die Auslobung von Vitamin B 12 gilt als irreführende Werbung, wenn mit krankheitslindernden Effekten geworben wird.  Die  Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit kam nach Auswertung der vorgelegten Studien von Herstellern zu dem Schluss, dass Spirulina-Kapseln keine Auswirkung auf die Glucose-Konzentration im Blut bei Diabetikern besitzen. Nach der Health-Claims-Verordnung dürfen die Nahrungser-gänzungsmittel diesbezüglich nicht mehr beworben werden.

Pflanzenbeschreibung
Das Bakterium bildet mehrzellige, wendelförmige Mikrofilamente
. Die zylindrischen Zellen haben einen Durchmesser von etwa 1 bis 5 μm und eine Länge (Höhe) von etwa 1 bis 3 µm. Sie sind hintereinander angeordnet in langen, rechts- oder linkshändig  wendelförmigen Filamenten mit einer Länge von 0,5 mm oder mehr und einem Wendeldurchmesser von 5 bis 40 μm. Das Längenwachstum der Filamente ist mit  Zellteilung verbunden, ihre Vermehrung erfolgt durch Zerfall der Filamente. Spirulina ist oxygen  photosynthetisch und enthält nur Chlorophyll a, das auch bei Pflanzen vorkommt. Da Spirulina zu den  Prokaryoten gehört, ist das Chlorophyll jedoch nicht wie bei den  eukaryoten  Pflanzen in organisierten Zellstrukturen, den  Chloroplasten, lokalisiert, sondern es befindet sich in Membranen, die über fast die ganze Zelle verteilt sind. Spirulina erhält durch weitere Pigmente, die das Chlorophyll-Grün überlagern, einen grün-bläulichen Farbton. Die Spirulina-Filamente bilden Decken wie andere fädige Cyanobakterien. Infolge der Alkalisierung durch Verbrauch von  Kohlenstoffdioxid kann darin  Calciumcarbonat abgeschieden werden. Man nimmt an, dass auf diese Weise so genannte Stromatolithen entstehen und auch in früheren geologischen Zeiten entstanden sind. Die ältesten bekannten Stromatolithen kommen in Gesteinsschichten vor, die vor über drei Milliarden Jahren im  Präkambrium entstanden sind. Dies lässt vermuten, dass oxygen-photosynthetische, Kohlenstoff-dioxid-assimilierende Mikroorganismen, möglicherweise Cyanobakterien, dazu beigetragen haben, die  koh-lenstoffdioxidreiche Ur-Erdatmosphäre mit Sauerstoff (O 2) anzureichern, ihren Kohlenstoffdioxid-Gehalt zu vermindern und ihr so die heutige Zusammensetzung zu verleihen.
Die Mikroalge Spirulina ist blau-grün. Wegen des blauen Farbstoffes wird sie auch Cyanobakterium genannt. Sie ist keine richtige Pflanze. Spirulina stammt ursprünglich aus warmen Vulkanmassen, die Soda enthalten. Angebaut wird Spirulina in Aquakulturen in warmen Ländern mit sehr viel Sonne, der Anbau ist recht einfach. Die Anbaumethoden reichen von indutriellem Anbau mit synthetischem Dünger, Pestiziden u.a. bis hin zum streng überwachten ökologischem Anbau, entsprechend groß ist die Bandbreite der Produkte.




SPRITZGURKE

Die Spritzgurke, auch Eselsgurke genannt, ist die einzige  Art der Pflanzengattung Ecballium innerhalb der  Familie der Kürbisgewächse. Sie ist im  Mittelmeerraum verbreitet, aufgrund ihres Ausbreitungsmechanismus bekannt und wird als  Zierpflanze verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Verstopfung
wissenschaftlicher Name:
Ecballium elaterium
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte
Sammelzeit:
Spätsommer

Nutzung
Die Spritzgurke wird aufgrund ihres Ausbreitungsmechanismus häufig als Zierpflanze angebaut. In der Volksmedizin wird sie unter anderem als Mittel gegen Gelbsucht verwendet. Sie wird auch seit der Antike als drastisches Abführmittel verwendet. Die aus der Spritzgurke gewonnene Droge wird Elaterium album (früher, z.B. bei  Plinius, auch elacterium) genannt.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Die Spritzgurke ist eine  ausdauernde,  krautige Pflanze. Sie bildet keine  Ranken. Die meist niederliegenden oder kletternden Stängel sind dick, fleischig, abstehend behaart, stark verzweigt und werden 20 bis 150 cm lang. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der  Blattstiel ist bis zu 13 cm lang. Die relativ dicke, auf der Unterseite steif behaarte  Blattspreite ist bei einer Länge von 4 bis 10 cm ungeteilt oval bis handförmig gelappt bis gespalten mit herzförmiger Spreitenbasis.
Generative Merkmale
Ecballium elaterium ist je nach Unterart monözisch oder diözisch, die Blüten sind stets eingeschlechtig, können jedoch zusammen auf einer oder auf getrennten Individuen vorkommen. Die Blüten stehen in Blattachseln, die männlichen in Trauben, die weiblichen einzeln. Die Blüten sind  radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf blassgelben Kelchblätter sind 1,5 bis 2 cm lang und glockenförmig verwachsen. Die fünf  Kronblätter sind glockenförmig verwachsen. Von den fünf Staubblättern ist eines frei, die übrigen sind jeweils zu zweit miteinander verwachsen. Die Frucht ist eine Panzerbeere.



BACHBLÜTEN
Aushalten, Sinnfindung, Wandlung (21 Mustard)
- Diese Menschen haben Probleme mit der Sinnfindung, der Wandlung, auch mit dem Aushalten
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie sich wiederfinden und können sich wandeln  


BACHBLÜTEN
Nachgeben, Zulassen von Schwäche (22 Oak)
- Diese Menschen können nicht Nachgeben und sie können auch keine Schwäche zulassen  
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie Nachgeben und die Schwäche zulassen


ERNÄHRUNG
Tägliche Milch und Milchprodukte, 1-2x in der Woche Fisch, Wurstwaren, sowie Eier in Maßen (Regel 4)
Diese Lebensmittel enthalten wertvolle Nährstoffe, wie z.B. Calcium in Milch, Jod, Selen und Omega-3-Fettsäuren in Seefisch. Fleisch ist Lieferant von Mineralstoffen und Vitaminen (B 1, B 6 und B 12). Mehr als 300-600g Fleisch und Wurst pro Woche sollten es nicht sein. Bevorzugen sie fettarme Produkte, vor allem Fleischerzeugnissen und Milchprodukte.

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