Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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18.11.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > November > 12.11.18-18.11.18

SPIRULINA

Spirulina ist eine blau-grüne, spiralförmige Mikroalgenart (Cyanobakterien), die aus alkalischen Warmwas-serseen vulkanischen Ursprungs (Sodaseen) stammt. Genutzt wird die Pflanze schon seit Jahrhunderten in Zentralamerika (Azteken) und Afrika (Tschadsee-Völer). Seit den 60ern wird Spirulina in den Industrienationen als Nahrungsergänzung genutzt.
Spirulina ist eine Gattung der Cyanobakterien (früher als „Blaualgen" bezeichnet). Bis zu 35 Arten werden unterschieden, es ist jedoch unklar, ob nicht diese 35 Arten möglicherweise doch alle derselben Art angehören, da Spirulina ihre Gestalt in Abhängigkeit vom Nährstoffgehalt und pH-Wert des Wassers ändert. Spirulina ist im Handel auch in der Kategorie „Mikroalgen" als  Nahrungsergänzungsmittel erhältlich.

Steckbrief
Heilwirkung:
Schadstoffe zu binden, Schwermetalle auszuleiten (Ausleitung von Amalgam, Cadmium, ...) Den Körper im Kampf gegen Krebs zu stärken, Stärkung des Immunsystems, die negativen Folgen von Stress zu mildern
wissenschaftlicher Name:
Spirulina platensis
Verwendete Pflanzenteile:
Die ganze Alge
Inhaltsstoffe:
Pflanzeneiweiß (alle 8 essentielle Aminosäuren), Mineralien (Calcium, Magnesium, Silizium, ...), Spurenelemente (Eisen, Chrom, Zink, ...), Vitamine (Vitamin B-Komplex, Vitamin E und D, Folsäure), Provitamin A (Beta Carotin), Vitamin B12 (sinnvoll für Veganer), ungesättigte Fettsäuren (Omega-6- und Omega-9-Fettsäuren), Polycaccharide, sekundäre Pflanzenstoffe (Chlorophyll, den blauen Farbstoff Phyco-cyanin)

Anwendung
Spirulina wird meistens durch Sprühtrocknung bei ca. 50-55°C getrocknet und in Tablettenform verkauft, da Spirulina nicht gut schmeckt. Durch die Kombination in einem günstigen Verhältnis können die Inhaltsstoffen gut vom Körper aufgenommen werden. Im Gegensatz zu Meeresalgen ist der Jodanteil sehr gering und damit eine Überversorgung durch Jod nicht möglich. Jährlich werden etwa 3000 Tonnen Rohmasse Spirulina platensis aus kommerziellem Anbau als Nahrungsergänzungsmittelverkauft. Spirulina ist in Deutschland wie auch die Süßwasseralge Chlorella in Form von Pulver oder Tabletten als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich und wird in (Bio-)Lebensmitteln als nährstoffreiche Zutat verarbeitet (Nudeln, Fruchtriegel, Getränkepulver etc.). Spirulina ist auch Bestandteil vieler  Fischfutter und einiger  Katzenfuttermittel. Andere Verwendung findet man in der Biotechnologie und in der Biotechnik, wo Spirulina unter anderem als Biokatalysator in Fermentationsprozessen und zur Energiegewinnung verwendet wird.
Nahrungsergänzung
Bei Spirulina-Produkten als Nahrungsergänzungsmittel wird der Eiweißgehalt und Vitamin B 12-Gehalt ausgelobt. Die Dosis, die über Nahrungsergänzungsmittel bei Einnahme der höchsten empfohlenen Dosis aufgenommen wird, ist jedoch so gering, dass sich die ergänzende Eiweißzufuhr in der Regel kaum bemerkbar macht. Das manchmal gesondert ausgezeichnete Chlorophyllfindet sich in jedem Lebensmittel mit grünen Pflanzenteilen. Die Auslobung von Vitamin B 12 gilt als  irreführende Werbung, wenn mit krankheitslindernden Effekten geworben wird. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit kam nach Auswertung der vorgelegten Studien von Herstellern zu dem Schluss, dass Spirulina-Kapseln keine Auswirkung auf die Glucose-Konzentration im Blut bei Diabetikern besitzen. Nach der Health-Claims-Verordnung dürfen die Nahrungsergänzungsmittel diesbezüglich nicht mehr beworben werden.

Pflanzenbeschreibung
Das Bakterium bildet mehrzellige, wendelförmige Mikrofilamente
. Die zylindrischen Zellen haben einen Durchmesser von etwa 1 bis 5 μm und eine Länge (Höhe) von etwa 1 bis 3 µm. Sie sind hintereinander angeordnet in langen, rechts- oder linkshändig  wendelförmigen Filamenten mit einer Länge von 0,5 mm oder mehr und einem Wendeldurchmesser von 5 bis 40 μm. Das Längenwachstum der Filamente ist mit  Zellteilung verbunden, ihre Vermehrung erfolgt durch Zerfall der Filamente. Spirulina ist oxygen  photosynthetisch und enthält nur  Chlorophyll a, das auch bei Pflanzen vorkommt. Da Spirulina zu den  Prokaryotengehört, ist das Chlorophyll jedoch nicht wie bei den  eukaryoten Pflanzen in organisierten Zellstrukturen, den  Chloroplasten, lokalisiert, sondern es befindet sich in Membranen, die über fast die ganze Zelle verteilt sind. Spirulina erhält durch weitere Pigmente, die das Chlorophyll-Grün überlagern, einen grün-bläulichen Farbton. Die Spirulina-Filamente bilden Decken wie andere fädige Cyanobakterien. Infolge der Alkalisierung durch Verbrauch von Kohlenstoffdioxid kann darin  Calciumcarbonat abgeschieden werden. Man nimmt an, dass auf diese Weise so genannte  Stromatolithen entstehen und auch in früheren geologischen Zeiten entstanden sind. Die ältesten bekannten Stromatolithen kommen in Gesteinsschichten vor, die vor über drei Milliarden Jahren im  Präkambrium entstanden sind. Dies lässt vermuten, dass oxygen-photosynthetische, Kohlenstoffdioxid-assimilierende Mikroorganismen, möglicherweise Cyanobakterien, dazu beigetragen haben, die kohlenstoffdioxidreiche Ur-Erdatmosphäre mit Sauerstoff (O 2) anzureichern, ihren Kohlenstoffdioxid-Gehalt zu vermindern und ihr so die heutige Zusammensetzung zu verleihen.
Die Mikroalge Spirulina ist blau-grün. Wegen des blauen Farbstoffes wird sie auch Cyanobakterium genannt. Sie ist keine richtige Pflanze. Spirulina stammt ursprünglich aus warmen Vulkanmassen, die Soda enthalten. Angebaut wird Spirulina in Aquakulturen in warmen Ländern mit sehr viel Sonne, der Anbau ist recht einfach. Die Anbaumethoden reichen von indutriellem Anbau mit synthetischem Dünger, Pestiziden u.a. bis hin zum streng überwachten ökologischem Anbau, entsprechend groß ist die Bandbreite der Produkte.



KURARE ttt

Curare ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene alkaloidhaltige Substanzen aus Brechnuss-Arten und Mondsamengewächsen, die von der indigenen Bevölkerung Südamerikas als Pfeilgift für die Jagd genutzt werden. Hergestellt wird Curare aus eingedickten Extrakten von Rinden und Blättern verschiedener südamerikanischer Lianenarten, wobei die Rezepturen der einzelnen Volksgruppen unterschiedlich sind. Nach den Aufbewahrungsformen der Gifte werden sie in Tubo-Curare, Topf-Curare und Calebassen-Curare unterteilt.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Früher gegen Epilepsie und Tetanus
wissenschaftlicher Name: Strychnos spec.
Verwendete Pflanzenteile: Rindenextrakt

Anwendung
Achtung! Stark giftig. Kurare nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Medizingeschichte
Zu den ersten, die in Europa mit Curare experimentierten, gehörte der französische Wissenschaftler Claude Bernard. An Experimenten mit Fröschen zeigte Bernard 1856, dass das Gift die Erregungsübertragung an neuromuskulären Synapsen blockiert. Damit unterbleibt die Erregung des Muskels. Die Aufhebung der Curare-Wirkung durch Physostigmin wurde um 1900 durch den Wiener Arzt Jakob Pál entdeckt. Medizinische Verwendung fand das D-Tubocurarin, ein Alkaloid der Mondsamengewächse, das zur Ruhigstellung der Muskulatur der inneren Organe verwendet wurde.

Pflanzenbeschreibung
Tubocurare
Tubocurare wird aus der Rinde der Art Chondrodendron tomentosum sowie verschiedener anderer Arten der Mondsamengewächse (Menispermaceae) gewonnen. Diese Form des Curares wird vor allem von den Ureinwohnern Guayanas und des oberen Amazonasbeckens hergestellt. Die Bezeichnung Tubocurare oder Tubencurare leitet sich von der Aufbewahrung des flüssigen Curares in Bambusrohren (spanisch tubo) ab. Die Hauptkomponente ist das Tubocurarin, das früher auch in der Anästhesie Verwendung fand, heute jedoch durch die Verfügbarkeit neuerer Substanzen mit günstigeren Wirkprofilen obsolet ist.
Calebassencurare
Calebassencurare – gelegentlich auch Kalebassen-Curare geschrieben – wird vor allem aus Arten der Gattung der Brechnüsse (Strychnos) gewonnen und enthält verschiedene Strychnosalkaloide wie das Toxiferin. Es wird traditionell vor allem von Einwohnern des heutigen Kolumbien und Venezuelas hergestellt. Aufbewahrt wird es in kleinen ausgehöhlten flaschenförmigen Kürbissen (spanisch calabaza).
Topfcurare
Topfcurare ist typisch für die Indios des Orinocobeckens. Aufbewahrt wird das Gift in kleinen Tontöpfen.


BACHBLÜTEN
Ich neige dazu, nachtragend zu sein (38 Willow)
-  Diese Menschen neigen dazu, sehr nachtragend zu sein
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie das nachtragende abstreifen


BACHBLÜTEN
Ich bin kein offener Mensch (1 Agrimony)
- Diese Menschen sind nicht offen, sie können nur schwer Kontakte knüpfen
- Mit der dementsprechender Bachblüte werden diese Menschen offener und werden kontaktfreudiger


ERNÄHRUNG
Zucker und Salz in Maßen
Verzehren Sie Zucker und Lebensmittel bzw. Getränke, die mit verschiedenen Zuckerarten (z.B. Glucosesirup) hergestellt wurden, nur gelegentlich. Würzen sie kreativ mit Kräutern und Gewürzen und nur wenig Salz. Verwenden sie Salz mit Jod und Fluorid.


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