Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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18.11.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > November > 13.11.17-19.11.17


WOLFSMILCH tt

Viele verschiedene Euphorbiumarten wachsen weltweit. Sie sehen auch sehr unterschiedlich aus, aber gemeinsam ist ihnen, dass sie faszinierend aussehen, zum zweimal hinschauen. Wenn es Pflanzen mit magischen Kräften gäbe, dann würden die Euphorbiumarten, auch Wolfsmilch genannt, mit Sicherheit dazugehören. Alle Wolfsmilcharten enthalten einen Milchsaft, der giftig ist. Dieser Milchsaft reizt die Haut, lässt sie schmerzhaft anschwellen und wirkt innerlich eingenommen abführend bis hin zu giftig. Auch die Samen der Wolfsmilch wirken abführend und giftig.
Wolfsmilch ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Wolfsmilchgewächse. Die etwa 2160 Arten sind fast weltweit verbreitet. Der deutschsprachige Trivialname Wolfsmilch bezieht sich auf den Reizstoffe und Gifte enthaltenden Milchsaft, den viele Arten enthalten. 2013 wurde die Wolfsmilch vom Bund deutscher Staudengärtner (BdS) zur Staude des Jahreserklärt.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. antibakteriell, harntreibend, Verstopfung, Hautreizend, Warzen, Hühneraugen, Gegen Behaarung
wissenschaftlicher Name: Euphorbia lathyris, Euphorbia cyparissias, Eu-phorbia resinifera
Pflanzenfamilie: Wolfsmilchgewächse = Euphorbiaceae
englischer Name: Spurge
volkstümliche Namen: Zypresseneuphorbie, Dullkraut, Milchkraut, Giftmilch, Hexenmilch, Teufelsmilch, Krätzekraut, Krötengras, Spechtwurzel, Springwurzel, Springwolfsmilch, Vierzeilige Wolfsmilch, Warzenkraut
Verwendete Pflanzenteile: Milchsaft
Inhaltsstoffe: Hautreizende Harze, Ingenol, Bitterstoff, Euphorbon, Kautschuk

Anwendung
In Vergangenheit wurde in der Naturmedizin vieler Völker der Milchsaft der Pflanzen (in getrocknetem Zustand früher als euforbium gehandelt) als Heil-mittel und Medikament eingesetzt. Typische Anwendungsfälle waren entzündliche Beschwerden wie Hautausschlag, Ekzeme und Tumoren. An die Verwendung als Abführmittel erinnert der englische Name der Gattung: Spurge. Wegen der hohen Giftigkeit des Saftes und den dadurch verursachten Nebenwirkungen wird der Milchsaft heutzutage nur noch dort eingesetzt, wo es keinen Zugang zur modernen Medizin gibt. Das Wachs einiger amerikanischer Arten, insbesondere von Euphorbia antisyphilitica, wird als Trennmittel beispielsweise für Süßigkeiten verwendet. Eine große Anzahl von Arten sind beliebte Zierpflanzen. Am bekanntesten sind der Christusdorn und der Weihnachtsstern. Beliebte Gartenstauden sind die Mandelblättrige Wolfsmilch, die Vielfarbige Wolfsmilch und die Walzenwolfsmilch. Für Sammler sukkulenter Pflanzen sind insbesondere so kompakte Arten wie Euphorbia obesa und Euphorbia meloformis interessant. Im Winter wird Euphorbia fulgens als Schnittblume angeboten.
Achtung! Giftig. Euphorbium nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Den Milchsaft der Wolfsmilch kann man auf Warzen oder Hühneraugen auftragen. Die verhärteten Hautstellen werden durch den Saft weggeätzt. Auch Haare an unerwünschten Stellen verschwinden durch den Milchsaft.
Achtung! Der Milchsaft ist ätzend und reizt die Haut!
Die Samen und der Milchsaft werden in der Volksheilkunde gegen Verstopfung verwendet. Die Wirkung reicht von einer normalen Abführwirkung bei Einnahme weniger Samen bis hin zu einer starken purgativen Wirkung, bei der auch Erbrechen auftritt. Früher wurde die Wolfsmilch zur Abtreibung benutzt, aber das war nur von wenig Erfolg gekrönt und endete oft in schwerer Vergiftung bis hin zum Tod.
Achtung! Bei hoher Dosierung kann der Genuss des Samen sogar zum Tod führen!
Aufgrund der Giftigkeit sollte man von einer innerlichen Verwendung der Wolfsmilch absehen.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Euphorbien sind ungewöhnlich vielgestaltig. Sie bilden einjährige oder ausdauernde, überwiegend krautige Pflanzen oder verholzende Sträucher oder Bäume. Fast die Hälfte der Arten ist xerophytisch und dann häufig deutlich sukkulent, entweder dornig oder unbewehrt. Alle Arten haben einen ätzenden, giftigen Milchsaft, der in der Regel weiß, in seltenen Fällen gelb ist. Die Wurzeln sind entweder faserig oder dick und fleischig oder knollig. Die Sprossachse (also der Haupttrieb) und meistens auch Seitentriebe der sukkulenten Arten sind dickfleischig. Die Laubblätter sind gegenständig, wechselständig oder stehen in Wirteln. Bei sukkulenten Arten sind die Blätter häufig sehr klein, schnell hinfällig und nur im Neutrieb erkennbar. Die Nebenblätter sind meistens klein und teils zu Dornen umgewandelt, drüsig oder völlig reduziert.
Blütenstände und Blüten
Alle Arten der Gattung besitzen eingeschlechtige Blüten. Es gibt sowohl ein- (monözische) als auch zweihäusige (diözische) getrenntgeschlechtige Arten. Die Blüten sind extrem reduziert und bestehen bei der weiblichen Blüte aus dem nackten Fruchtknoten mit dreiteiliger Narbe, bei der männlichen Blüte aus einem einzelnen Staubfaden. Jeweils eine weibliche Blüte und meist fünf Gruppen von männlichen Blüten sind in einer Cyathium genannten Scheinblüte zusammengefasst. Die fehlenden echten Blütenblätter werden durch auffallende Nektardrüsen des Cyathiums, blütenblattartige Anhängsel der Nektardrüsen oder blütenblattartige Hochblätter ersetzt. Bei eher ursprünglichen und nicht sukkulenten Arten sind die Cyathien meist in endständigen, mehrstrahligen Trugdolden angeordnet. Bei stark sukkulenten Arten stehen die Cyathien meist in seitenständigen und stark reduzierten Blütenständen.
Früchte und Samen
Die dreilappigen, selten auch zweilappigen Kapselfrüchte verholzen fast immer bis zur Reife und reißen dann explosiv auf (Ballochorie). Die so mehrere Meter weit geschleuderten Samen sind vierkantig, eiförmig oder kugelig und tragen nicht selten ein Caruncula genanntes Anhängsel.
Kreuzblättrige Wolfsmilch
Die Kreuzblättrige Wolfsmilch stammt aus der östlichen Mittelmeerregion ist aber inzwischen auch in Mitteleuropa heimisch. Sie ist ganzjährig grün. Im zeitigen Frühjahr wächst der Stängel mit langen, lanzettlichen Blättern, die kreuzförmig vom Stängel abstehen. Im Spätsommer verästelt sich die Wolfsmilch auf einer Höhe von etwa einem Meter und bildet gelbgrüne Blüten.
Zypressen-Wolfsmilch
Die Zypressenwolfsmilch hat feine fiederartige Blätter, die direkt am Stamm wachsen. Die Blüten sind leuchtend gelb.


MALABORKINO


Pterocarpus marsupium
, auch bekannt als Malabarkino, Indischer Kinobaum oder Vijayasar, ist ein mittelgroßer bis großer  Laubbaum, der bis zu 30 Meter hoch werden kann. Es stammt aus  Indien,  Nepalund  Sri Lanka, wo es in Teilen des auftritt  Western Ghats in  Karnataka -  Kerala Region und auch in den Wäldern von Zentralindien. Es ist auch bekannt unter den Namen benga, bijia-yasal (im westlichen Nepal),piasal (Oriya), venkai und vielen anderen.


Steckbrief
Heilwirkung:
Durchfall, Mundschleimhautentzündung
wissenschaftlicher Name:
Pterocarpus marsupium
Verwendete Pflanzenteile:
Saft aus der Rinde

Verwendung

Teile des indischen Kinos (Kernholz, Blätter, Blüten) werden seit langem als heilkräftig im Ayurveda angesehen. In  Karnataka ist die Pflanze als Honne oder Kempu Honne bekannt. Die Kannada in Indien stellen aus dem Kernholz dieses Kräuterbaums einen hölzernen Becher her. Eine pharmakologische Studie aus dem Jahr 2005 hat ergeben, dass Vijayasar-Extrakt einen wirksamen blutzuckersenkenden Wirkstoff darstellt und bei der Behandlung von Diabetes nützlich sein kann.  


BACHBLÜTEN
Du willst überall einen guten Eindruck hinterlassen (1 Agrimony)
-
Diese Menschen wollen stets und überall einen zu guten Eindruck hinterlassen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diesen Trott überwinden und geben sich so wie sie
 wirklich sind


BACHBLÜTEN
Man tut viel um des lieben Friedens willen (1 Agrimony)
-
Diese Menschen tun sehr viel für des lieben Friedens willen, in Familie, Freunde und auch oft in der Arbeit

- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen den eventuellen Konflikten entgegentreten
 und tun kaum mehr etwas um den Frieden zu erhalten

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