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Podophyllum tt
Das Schildförmige Fußblatt, auch Maiapfel, Entenfuß, Amerikanischer Maiapfel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Podophyllum in der Familie der Berberitzengewächse. Es ist im östlichen Nordamerika beheimatet.
Der Podophyllum ist eine ausdauernde Staude, die in Laubwäldern Nordamerikas heimisch ist. Die auch "Maiapfel" genannte Pflanze hat handförmig gelappte Blätter, die an langen Stielen wachsen. Dazwischen wächst ein Stiel mit weißen Blüten. Das Harz, das aus den Wurzeln gewonnen wird, wirkt stark abführend, selbst in kleinen Dosen. Auch Würmer wurden früher damit ausgetrieben.
Aufgrund der drastischen Wirkung wird der Maiapfel kaum noch angewendet.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Früher als Abführmittel verwendet, Galle fördernd, Warzen
wissenschaftlicher Name: Podophyllum peltatum
Pflanzenfamilie: Berberitzengewächse = Berberidaceae
englischer Name: Mayapple, American Mandrake
volkstümliche Namen: Maiapfel, Fussblatt
Verwendete Pflanzenteile: Harz
Inhaltsstoffe: Berberin, Gallussäure, Harz, Kaempferol, Podophyllotoxin, Quercetin
 
Anwendung
Achtung! Giftig. Podophyllum nur in Fertigpräparaten,   homöopathisch oder äußerlich anwenden.
In der Medizin
Der Wirkstoff Podophyllum weist eine sichere, aber langsame, abführende Wir-kung auf. Im Unterschied zu anderen Abführmittelnsind die Wirkungen anhaltend und hinterlassen bei richtiger Dosierung den Darm in einem gebesserten Zustand. Aber schon in einer Dosierung von etwa 1,5 Gramm bis 3 Gramm (etwa 30 bis 60 Gran) ist die frisch getrocknete Wurzel ein drastisches Abführ- und Brechmittel. Kleine und wiederholte Dosen können einen vermehrten Speichelfluss auslösen. Erwähnenswert sind auch die Beziehung zum Leber-GallenSystem und die gallentreibende Kraft dieser Substanz. Seine wichtigste Bedeutung hat das Podophyllotoxin als Rohstoff in der Chemotherapie von Krebs, zu seinen Glycosiden gehört das hochwirksame Etoposid.
 
Beschreibung
Das Schildförmige Fußblatt wächst als ausdauernde krautige Pflanze. Es bildet ein reich verzweigtes, kriechendes, dunkelbraunes, genarbtes Rhizom als Überdauerungsorgan. Sie können Wuchshöhen von bis zu 2 Meter erreichen; es erhebt sich ein etwa 30 cm langer – steriler (er ist nur einblättrig) und fertiler (mehrblättrig) – Stängel in die Höhe. Der blütenlose Stängel trägt in der Regel nur ein zentrales, schildförmiges Laubblatt mit sieben bis neun Lappen. Der (fertile) blütentragende Stängel ist am Ende mit zwei gegenständigen Laubblättern versehen. Die großen, gestielten, blaugrünen, glänzenden, schildförmigen Laubblätter weisen sechs oder sieben Lappen auf. Der Blattrand ist grobgezähnt. In der Blattgabel steht einzeln die große, weiße, nickende Blüte, die einen Durchmesser von etwa 5 cm aufweist. Das Schildförmige Fußblatt blüht im zeitigen Frühjahr (Mai). Im August und September ist eine pflaumengroße, zitronengelbe, genießbare Beere mit süßsäuerlichem Geschmack und leicht abführenden Wirkungen gereift, die sogenannte „Wilde Limone“. Alle vegetativen Pflanzenteile – Stängel, Blätter und Rhizom – sind giftig.

Schierling ttt
Der Gefleckte Schierling ist eine Pflanzenart aus der Familie der Doldenblütler. Er gehört mit dem Wasserschierling und der Hundspetersilie zu den giftigsten Arten der Doldengewächse. Mit einem Trank aus seinen Früchten oder Wurzeln wurden im Altertum Verurteilte hingerichtet, so zum Beispiel der griechische Philosoph Sokrates.
Der gefleckte Schierling ist vor allem bekannt wegen seiner Giftigkeit. Mit einem Trank aus dieser Giftpflanze wurde im Altertum der berühmte Philosoph Sokrates hingerichtet. Als weiß blühender Doldenblütler hat der Schierling zahlreiche Verwandte, die sehr ähnlich aussehen, beispielsweise der Wiesenkerbel oder auch der Kümmel. Das macht es schwierig, weiße Doldenblütler sicher zu unterscheiden, denn die Gefahr, aus Versehen einen Schierling zu erwischen, ist immer präsent. Als Heilpflanze wird der Schierling wegen seiner Giftigkeit nicht verwendet. Nur in der Homöopathie hat der Schierling unter seinem Namen "Conium Macalatum" eine gewisse Bedeutung.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden. Früher getrocknet als Beruhigungs- und Schmerzmittel, Tötete Sokrates, Homöopathisch ab D4: Lymphknotenschwellungen, Muskelschwäche, Schwindel Brustknoten, Gedächtnisschwäche, Geschwollene Brüste, Lichtempfindlichkeit, Mastopathie, Myom, Nachtschweiß, Prostatabeschwerden, Prostataschwellung, Schweißausbrüche
wissenschaftlicher Name: Conium macalatum
Pflanzenfamilie: Doldenblütler = Apiaceae
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Alkaloide: Coniin, Conhydrin, Pseudoconhydrin, Conicein, Methylconiin
 
Anwendung
Achtung! Stark giftig. Schierling nur in   verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Homöopathisch wird Conium Macalatum gegen verschiedene Krankheiten eingesetzt, unter anderem gegen Probleme mit Schwellungen, beispielsweise der Lymphknoten, Brüste oder der Prostata. Besonders Frauenprobleme wie Myome oder Brustkrankheiten, aber auch Männerkrankheiten wie die der Prostata können durch Conium Macalatum gelindert werden. Häufige Potenzen, in denen Conium Macalatum verwendet wird, sind D6 bis D12. Menschen, zu denen Conium Macaltum passt, sind häufig traurig, teilnahmslos und schwach.
Heilkunde
Madaus zufolge meinen griechische und römische Quellen mit „koneion“ bzw. „cicuta“ wohl den Fleckenschierling. Hippokrates erwähnt ihn als Uterusmittel und bei Darmvorfall. Die Hippokratiker verwandten ihn u. a. bei Augen- und Brustkrankheiten. Antonius Störck empfahl ihn 1760/61 bei Krebs, was zahlreiche Ärzte aufgriffen. So verordneten Hufeland und seine Mitarbeiter das Kraut als Pulver oder den Saft bei Drüsengeschwulsten, Entzündungen und Brustkrebs. Heckers Praktische Arzneimittellehre von 1814 kennt ihn bei skrofulösen Krankheiten, Atrophie und Rachitis, Tuberkulose, Krebs, Verhärtung in Uterus und Brustdrüsen. Demme und Johnstone injizierten Coniin bei Tetanus, Nega bei Lichtscheu und chronischen Bronchiti-den, Murawjeff auch bei chronischen Hauterkrankungen. Schulz und Audhousy verwandten Coniinhydrobromid bei Tetanus, Epilepsie und Keuchhusten. Auch bei Tic douloureux, Migräne, Ikterus, Epilepsie, Chorea, Manie, Blepharospasmus und Asthma wurde Conium verwendet. Die Volksmedizin nutze es zum Abstil-len. In der Homöopathie ist Conium maculatum ein häufiges Mittel bei langsamer Drüsenverhärtung, oft Prostata- und Brustkrebs nach Stoßtrauma, Schwindel und Sehstörung nach schwerer Verlusterfahrung, auch mit Zwängen und Verwirrtheitszuständen.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Gefleckte Schierling wächst als zweijährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 80 cm bis zu 2 Metern. Die weißliche Wurzel ist spindelförmig. Ein gutes Erkennungsmerkmal ist ein intensiver Geruch nach Mäuse-Urin. Ihre runden, hohlen Stängel sind kahl, längs gerippt und – ähnlich wie reife Pflaumen – von einer Art blauem Reif überhaucht, im unteren Teil rot gefleckt. Die kahlen Laubblätter sind im Umriss breit dreieckig und zwei- bis vierfach gefiedert oder fiedrig eingeschnitten, sie sind denen des ungiftigen Wiesen-Kerbel ähnlich. Der zusammengesetzte doldige Blütenstand weist 8 bis zu 20 etwas behaarte Doldenstrahlen auf mit fünf bis sechs hautrandigen Hüllblättern. Er besitzt an der Basis der Döldchen mehrere Hüllblättchen. Die weißen Blüten-Kronblätter sind verkehrt-herzförmig und schwach ausgerandet mit einem sehr kleinen, spitzen eingeschlagenen Läppchen. Die Spaltfrucht ist eiförmig und 2,5 bis 3,5 mm lang, es ist ein zweiteiliges Griffelpolster vorhanden, die Teilfrucht ist im Querschnitt rundlich-fünfeckig mit wellig-gekerbten Hauptrippen. Die Art blüht von Juni bis September. Der gefleckte Schierling ist eine zwei-jährige Pflanze, die bis zu 2 Meter hoch wird. Er hat eine weiße Wurzel in Form einer Spindel. Typisch ist sein Geruch nach Mäuseharn. Sein kräftiger Stängel ist hohl und rund. Er hat kleine rötliche Flecken, die ihm den Namen "gefleckter" Schierling gaben und ein deutliches Erkennungszeichen sind. Seine Blätter sind mehrfach gefiedert und ähneln denen des Wiesenkerbels. Die Blüten sind zusammengesetzte Dolden mit bis zu 20 Doldenstrahlen. Diese sind leicht behaart.
 
Bachblüten
Ich bin zurückhaltend (Rock Water)
- Diese Menschen sind sehr zurückhaltend
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie die zurückhaltende Art herunterschrauben
Bachblüten
Ich neige zu Unzuverlässigkeit (Scleranthus)
- Diese Menschen neigen zu großer Unzuverlässigkeit
- Mit der dementsprechenden Bachblüte neigen sie nicht mehr zu einer Unzuverlässigkeit
Regeln für die abwechslungsreiche, vollwertige Ernährung in der Schwangerschaft
-     Angepasste Körpergewichtszunahme während der Schwangerschaft!
-      Ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen!
-     Folsäuresupplementierung möglichst vor der Schwangerschaft beginnen!
-     Möglichst hohe Faserstoffaufnahme!
-     Keine Alkohol- und Drogenkonsum, Rauchen vermeiden
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