Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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18.10.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Oktober > 14.10.19-20.10.19


BERG-HECKENROSE

Die in den Alpen heimische Wildrose ist ein bis zu 2 Meter hoher Strauch, der in den Bergen oft die Ränder von Mischwäldern ziert. Sie hat im Frühsommer leuchtend karminrosa Blüten, aus denen sich bis in den Herbst rote flaschenförmige Hagebutten entwickeln. Die wilde Alpen-Heckenrose wird in Gärten immer öfter als Zierpflanze gepflanzt. Die vitaminreichen Hagebutten dienen vielen Tiere als Nahrung, die Früchte lassen sich auch zu leckerer Marmelade oder Mus verarbeiten. In der Volksheilkunde werden die Blütenblätter und die Hagebutten ähnlich der  Hundsrose vor allem als harntreibendes Mittel und in Teemischungen eingesetzt.
Die Gebirgs-Rose, auch Alpen-Rose, Alpen-Heckenrose, Berg-Rose oder Hängefrucht-Rose genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Rosen innerhalb der Familie der Rosengewächse. Sie ist in den Gebirgen  Mittel-, Süd- und Südosteuropas verbreitet. Die Alpen-Rose darf aber nicht mit der  Alpenrose verwechselt werden.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Erkältungen, Grippe, harntreibemittel
Heilwirkung: antioxidativ, blutzuckersenkend, harntreibend, entzündungshemmend
Anwendungsbereiche:
Akne, Diuretikum, Durchfall, Erkältungen, Gastritis, Grippe, Harntreibemittel, Harnwegsbeschwerden, Hautpflege, Magenschleimhautentzündung, Nervenschwäche, Rheuma, Skorbut, Stärkung, Steinleiden
wissenschaftlicher Name:
Rosa pendulina L.
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
Alpine Rose, Cinnamon rose
volkstümlicher Name:
Alpen-Hagrose, Alpen-Heckenrose, Alpenrose, Berg-Rose, Gebirgs-Rose, Hängen-de Rose
Verwendete Pflanzenteile:
Blütenblätter, Früchte
Inhaltsstoffe:
Äpfelsäure, ätherische Öle, Carotinoide, fettes Öl, Flavonoide, Gerbstoffe, Linolensäure, Linolsäure, Pektine, Rubixanthin, Vitamin-C, Zitronensäure
Sammelzeit:
Blütenblätter: Mai-Juli, Früchte: September-November

Anwendung
Die Hagebutten von Rosa pendulina finden in der Volksheilkunde ähnliche Verwendung wie die Scheinfrüchte von Hundsrose, Kartoffelrose und Weinrose. Sie enthalten Flavonoide, die Vitamine B1 und B2 sowie C (Ascorbinsäure), Gerbsäuren, Gerbstoffe, Pektin, Saccharose, Carotinoide (β-Carotin, wirksam als Provitamin A), Geraniol, Saponine, bis zu 0,02% ätherisches Öl, Flavonolglykoside, Anthocyane, Vanillin und  Chinasäure. Sie werden als Nahrungsergänzungsmittel bei Vitamin-C-Mangel oder bei erhöhtem Bedarf, z. B. bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Die Kommission E hat aufgrund des schnell abnehmenden Vitamin-C-Anteils in der Droge eine negative Monographie veröffentlicht, das  Europäische Arzneibuch fordert einen Mindestgehalt an Ascorbinsäure. Bei vorhandenen Nierensteinen sollten höhere Dosen vermieden werden.
Hagebutten-Tee
2 gehäufte Teelöffel getrockneter Hagebutten mit 250 ml kaltem Wasser ansetzen, abgedeckt zum Kochen bringen, dann noch 15 Minuten ziehen lassen, abseihen. Hilft gegen Erkältungen und wirkt leicht harntreibend.
Blüten-Tee
Die getrockneten Blüten werden vor allem Mischtees zur Aromatisierung beigemischt. Hebt die Stimmung und stärkt die Nerven.
Hagebutten-Maske
Hagebutten von den Kernen befreien und mit einem Mixstab pürieren, dieses Mus auf die Haut auftragen und etwa 30-60 Minuten wirken lassen. Hilft gegen Hautunreinheiten und glättet die Haut.
Rosenblüten-Joghurt
Man braucht etwa die doppelte Volumenmenge an Blütenblätter wie Joghurt. Zunächst die Blütenblätter pürieren und anschließend sofort unter den Joghurt geben. Mit etwas Ahornsirup oder Honig süßen. Hebt die Stimmung, hilft gegen Stress, stärkt den Magen und das Herz.

Geschichtliches
Die vitaminreichen Hagebutten dienen seit der Steinzeit als Nahrungsmittel und werden auch heute noch zu Marmelade und Mus verarbeitet. Mittlerweile wird die Pflanze auch als Zierpflanze in Gärten und Parks gepflanzt.

Pflanzenbeschreibung
Die Gebirgs-Rose wächst als sommergrüner, gedrungener  Strauch mit locker verzweigten Ästen und erreicht Wuchshöhen von 0,5 bis 2 Metern. Die Zweige sind meist stachellos, nur im unteren Teil und an jungen Zweigen finden sich gerade, borstenartige Stacheln. Rosa pendulina ist winterhart bis −33 °C ( USDA-Zone 4). Die 10 bis 12 Zentimeter langen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die unpaarig ge-fiederte Blattspreite besteht aus sieben bis elf dünnen, 2 bis 6 Zentimeter langen Blättchen. Zur Blattspitze hin nimmt die Größe der einzelnen Blättchen deutlich zu. Der Blattrand ist zweifach drüsig gesägt. Die Blattoberseite ist matt bläulich grün, die -unterseite heller und spärlich behaart. Die  Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Die Blüten stehen fast immer einzeln. Die zwittrigen Blüten sind  radiärsymmetrischund fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die einfachen  Kelchblätter sind nach dem Blühen (Anthese) auffällig aufgerichtet und fallen nicht vor der Fruchtreife ab. Die fünf rosafarbenen bis leuchtend dunkel-purpurroten  Kronblätter sind in der Mitte heller. Die hängende Frucht (Hagebutte) ist bei einer Länge von bis zu 2,5 Zentimeter eiförmig bis länglich-flaschenförmig, selten kugelförmig und sie reift rot-orangefarben ab. Die Fruchtreife tritt ab August ein. Die Hagebutten werden von Kolkraben, Krähen, Seidenschwänzen, Tannenhähern, Birkhühnern und  Füchsen gefressen. Die Alpen-Heckenrose ist in den Gebirgen von Mittel- und Südost-Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt Hochstaudenfluren und Ränder von Mischwäldern. Der dauerhafte Strauch wird zwischen 50 und 200 Zentimeter hoch. Die Zweige können wenige bis keine Stacheln haben, die Stacheln sind gerade.
Die Blätter sind etwa 9-13 cm lang und bestehen aus 9-11 Blättchen. Die Blättchen sind 2-6 cm lang. Die rosa bis dunkelroten Blüten erscheinen zwischen Juni und August. Die Blüten haben einen Durchmesser von etwa 5 cm. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen in Hagebutten. Die Hagebutten sind flaschenförmig, orange bis rot und bis 2,5 cm lang, sie tragen am Ende noch die Kelchblätter.

Anbautipps
Alpen-Heckenrose ist nicht besonders anspruchsvoll, sie mag sonnige bis halbschattige Standorte. Sie eignet sich sehr gut als Hecke und zur Befestigung von Hängen. Die Pflanze gibt es preiswert (oft unter 3 Euro) in Baumschulen und Gärtnereien. Eigene Vermehrung ist über Stecklinge von Wildpflanzen möglich.

Sammeltipps
Die Blüten an luftiger Stelle im Schatten auf Papier ausgelegt trocknen oder direkt frisch verarbeiten. Die Hagebutten im ganzen trocknen oder aufschneiden und die Samen entfernen. Man kann die Trocknung der Hagebutten im Backofen o.ä. beschleunigen, sollte aber nicht über 40°C warm werden. Möchte man die Vitamine erhalten, so ist es besser die Früchte zu Marmelade oder Mus zu verarbeiten.




CALABAR
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Die Kalabarbohne, auch Gottesurteilbohne, ist eine Pflanzenart in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler. Sie ist in Westafrika beheimatet und vor allem auf Grund ihrer Giftigkeit bekannt.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Verwendet in der Tiermedizin, Koliken
wissenschaftlicher Name: Physostigma venenosum
Verwendete Pflanzenteile: Samen

Anwendung
Achtung! Stark giftig.
Calabar nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Extrakte aus der Kalabarbohne wurden in der Vergangenheit in der Augenheilkunde als Miotikum zur Pupillenverengung eingesetzt. In der europäischen Medizin wird sie erstmals im Jahr 1855 als Miotikum erwähnt. Auch ist Physostigmin ein wirksames Gegengift bei Atropin-Vergiftungen. Kalabarbohnen wurden auch als Cholinergikum eingesetzt, da Physostigmin als ein Acetylcholinesterase-Inhibitor wirkt.

Beschreibung
Die Laubblätter sind unpaarig, dreiteilig gefiedert. Die Blattspreiten sind eiförmig und zugespitzt. Die seitenständigen, gestielten, herabhängenden traubigen Blütenstände sind bis zu 2,5 Zentimeter lang. Die Blütenstandsrhachis ist mit knöllchenförmigen Knoten übersät. Die Tragblätter fallen in einem frühen Stadium der Anthese ab. Die typischen Schmetterlingsblüten sind schneckenartig eingerollt. Schiffchen und Flügel der Blüten sind dunkelpurpurfarben. Die Fahne ist gefaltet, zurückgebogen und von hellerer Färbung. Schiff-chen und Flügel sind fast vollständig von der Fahne verdeckt. Das Schiffchen ist an der Spitze spiralig ver-dreht. Der Stempel hat einen gestielten Fruchtknoten mit einem schlanken Griffel, der mit dem Schiffchen gebogen ist. Er ist auf der Innenseite bartartig behaart. Das einzige Fruchtblatt ist gestielt. Der Griffel hat eine geweitete, dreieckige, flügelartige Verlängerung hinter der Narbe. Die dicken, braunen Hülsenfrüchte sind bis zu 15 Zentimeter lang. Jede Frucht enthält zwei oder drei Samen. Die tief schokoladenbraunen Samen sind bei einer Länge von etwa 2,5 Zentimeter schwach nierenförmig mit abgerundeten Enden. Die Oberfläche ist rau aber zumindest teilweise glänzend. An der Stelle, wo der Same an der Plazenta angewachsen war, bleibt eine Narbe zurück. Die Früchte schwimmen und die Ausbreitung der Diasporen findet so hydrochor statt.


BACHBLÜTEN
Was man anderen bewundert, traut man selbst nicht zu (19 Larch)
- Diese Menschen bewunderen ihre Mitmenschen, jedoch trauen sie sich selbst nicht zu   
- Mit der dementsprechender Bachblüte traut man es sich selbst auch zu

BACHBLÜTEN
Man fühlt sich leicht zurückgesetzt, übergangen oder beleidigt (8 Chicory)
- Diese Menschen fühlen sich sehr leicht zurückgesetzt, auch übergangen und oft sehr leicht beleidigt
- Mit der dementsprechender Bachblüte kann man diese Gefühle allmählich ablegen


ERNÄHRUNG
Regeln für die abwechslungsreiche, vollwertige Ernährung in der Stillzeit
- Vielseitig, ausreichend Kalorien, aber nicht zu viel!
- Weniger Fette und fettreiche Lebensmittel! Bevorzugen sie kaltgepresstes Oliven- und Rapsöl, meiden sie gehärtete Fette!!!
- Mehrmahls am Tag kleine ausgewogene Mahlzeiten, alle 2-4 Stunden!!!
- Mehr Vollkornprodukte!!!
- Nicht zu viel tierische Eiweiß!!! Wenig Fleisch und Wurst. Kein rohes Fleisch. Eier nur durchgegart oder hartgekocht.
- Keine Innereien (Schadstoffgehalt)!!!


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