Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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18.10.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Oktober > 16.10.17-22.10.17


DIPTAM

Wenn man dem Diptam das erste Mal in der freien Natur begegnet, sieht man sofort, dass es sich um eine besondere Pflanze handelt, denn die in Trauben stehenden Blüten sehen beeindruckend schön aus. Da der Diptam sehr selten ist, ist die Pflanze geschützt und darf daher nicht gesammelt werden. Früher war der Diptam eine geschätzte Heilpflanze, und wurde vor allem in der Frauenheilkunde gerne verwendet. Selbst als Verhütungsmittel wurde der Diptam früher eingesetzt. Außerdem stärkt er die Funktion der Verdauungsorgane und kann die Nerven stärken.
Achtung! Nicht in der Schwangerschaft anwenden! Außerdem macht der Diptam lichtempfindlich.
Der Diptam, auch Aschwurz oder Brennender Busch genannt, ist die einzige Art der monotypischen Gattung Dictamnus, er gehört zur Familie der Rautengewächse. Diese Pflanzenart steht seit 1936 unter Naturschutz, denn sie war schon damals eine bedrohte Seltenheit in Mitteleuropa.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, tonisierend, Fieber, Blähungen, Verdauungsfördernd, Menstruationsfördernd, Nervenschwäche
wissenschaftlicher Name:
Dictamnus albus
Pflanzenfamilie:
Rautengewächse = Rutaceae
englischer Name:
Dittany
volkstümlicher Name:
Brennender Busch, Brennkraut, Eschenblättriger Diptam, Escherwurz, Pfefferkraut, Spechtwurzel, Weißer Diptam
Inhaltsstoffe:
Alkaloid, ätherisches Öl, Bergapten, Bitterstoffe, Saponine, Flavonglycoside, Xanthotoxin
Sammelzeit: Achtung! Die Pflanze ist geschützt!

Verwendung

Gartenpflanze
Da der Diptam im Altertum als Heilpflanze angesehen wurde und im blühenden Zustand dekorativ ist, hat man sehr frühzeitig mit seiner Kultivierung im Garten begonnen. In der Renaissance war er bereits eine verbreitete Gartenpflanze. Heute ist er in Gärten eher selten zu finden, was auf seine spezifischen Stand-ortansprüche und seine Giftigkeit zurückzuführen ist.
Heilpflanze
Der Diptam wird heute wegen seiner teilweise giftigen Inhaltsstoffe nicht mehr als Heilpflanze eingesetzt, zumal sich für die früher geschilderten Wirksamkeiten keine Belege gefunden haben.

Ätherische Öle
Zur Reifezeit geben die Drüsen der Fruchtstände so viel ätherisches Öl ab, dass die Pflanze schon von weitem gerochen werden kann. Der Duft des Diptam kann durch Mischung von Vanille- und Zitronenaroma nachgeahmt werden.
Inhaltsstoffe
Die Pflanze enthält in ätherischen Ölen gelöst hautreizende  Furanocumarine wie Bergapten, Xanthotoxin und  Psoralen sowie Furochinolinalkaloide; Thymolmethyläther, Pinen, Anethol, Estragol, Myrcen, Limonen, Cineal,  Alkaloide wie Skimmianin und Dictamin, außerdem Saponine, Bitterstoffe, Anthocyane und Flavonglykoside. Die vor allem in der drüsigen Beborstung enthaltenen Furanocumarine (i. W. Bergapten) sind phototoxische Stoffe, die bei Berührung mit der Haut diese bei Sonnenlicht sensibilisieren und bei nachfolgender Besonnung zu schweren, oft langwierigen verbrennungsartigen Verletzungen führen können.
Brennbarkeit
Die ätherischen Öle enthalten die extrem flüchtige und hochentzündliche Flüssigkeit Isopren, dessen Dämpfe schwerer als Luft sind. In der Reifezeit können die freigesetzten Isoprendämpfe an windstillen Tagen durch eine Zündquelle unterhalb der Blütenrispe entzündet werden, worauf die Feuerfront schnell die Blütenrispe empor läuft und dann erlischt. Die Pflanze nimmt dabei keinen Schaden.
An extrem heißen Tagen können sich die Dämpfe auch selbst entzünden. Erklärt wird dies durch die Brennglaswirkung bei Tröpfchenbildung. In der Dämmerung kann man bei Windstille und großer Hitze an der Pflanze kleine blaue Flammen sehen. Die Vermutung, dass der „brennende Dornbusch" in der Bibel ein Diptam gewesen sein könnte, ist nicht schlüssig, da diese Pflanzenart keine Dornenoder Stacheln aufweist.

Beschreibung
Diptam ist eine ausdauernde, krautige Pflanze mit kriechendem, weißlichem Rhizom, die eine Wuchshöhe von 60 bis 120cm erreicht. Der unverzweigte Stängel ist aufrecht. Die Laubblätter sind einfach, unpaarig gefiedert mit 3 bis 5 Fiederpaaren und besitzen einen zitronenartigen Duft. Die länglich-eiförmigen Fiedern sind bis 8cm lang. Die fünfzähligen, leicht zygomorphen Blüten stehen in Trauben und messen 4 bis 6cm im Durchmesser. Die rosafarbenen, selten weißlichen Kronblätter besitzen eine dunkle Aderung; das nach unten zeigende Kronblatt ist etwas kleiner als die vier anderen, nach oben und seitwärts gerichteten. Die zehn Staubblätter sind nach oben gekrümmt. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni, die Fruchtreife liegt im Hochsommer. Die Frucht ist eine Kapsel. Bei viel warmem Wind trocknen die Früchte ein. Dabei reißen die Fruchtschalen auf, rollen sich ein und schleudern den kugelförmigen, etwa 4mm kleinen Samen heraus. Da der Diptam meist klonal in Gruppen wächst, kann man das manchmal gemeinsame Knallen der Früchte im Sommer hören. Die Samen können bis etwa fünf Meter weit weggeschleudert werden.




RATANHIA


Ratanhia, auch Rote Ratanhia, Peru- oder Payta-Ratanhia, ist eine aus den Anden Boliviens und Peru stammende  Pflanzenart der einzigen Gattung Krameriader Familie der  Krameriaceae.

Steckbrief
Heilwirkung:
Durchfall, Magenschleimhautentzündung, Mundschleimhautentzündung
wissenschaftlicher Name:
Krameria Triandra
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel

Nutzung

Die rotbraunen Wurzeln des Strauchs werden in der Pflanzenheilkunde (Droge: Ratanhiae radix) als  adstringierendes Mittel in Form von Tinkturen eingesetzt. Diese wird bei Entzündungen des Zahnfleisches, Entzündungen im Mund- und Rachenraum, wie Stomatitis oder Pharyngitisangewendet, meist als  Gurgelmittel oder Einpinselung. Oft wird Ratanhiatinktur zur Anwendung mit Myrrhentinktur gemischt. In der Rinde der schwach bitter schmeckenden Wurzel finden sich bis zu 15 Prozent  Catechingerbstoffe sowie Proanthocyanidine und Stoffe aus der Gruppe der Lignane. Durch längere Lagerung der Droge entsteht durch Oxidation und Kondensation der Inhaltsstoffe ein roter Farbstoff, das sog. „Ratanhiarot" aus der Gruppe der  Phlobaphene.

Beschreibung
Es ist ein  Strauch, der Wuchshöhen von 20 bis zu 100 cm erreicht. Das Wurzelsystem ist kräftig mit einer langen Hauptwurzel, die etwa 5 bis 10cm dick ist, und sehr langen, ästigen Nebenwurzeln, die etwa 3 cm dick sind. Die Äste sind niederliegend und werden bis zu 1m lang. Die wechselständig, eiförmigen  Laubblätter sind klein, 1cm lang, 3 bis 4mm breit, ganzrandig, stachel-spitzig und grau seidig behaart. Die gestielten Blüten stehen achselständig über zwei  Hochblättern. Die zwittrigen  Blüten sind vierzählig. Die vier  Kelchblätter fallen früh ab. Die vier purpurnen Kronblätter fallen auch früh ab. Es sind nur drei Staubblätter vorhanden. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, einfächrigen Fruchtknoten verwachsen. Die stachelige, behaarte, holzige bis ledrige Frucht enthält nur einen eiförmigen Samen, der leicht zusammengedrückt ist.



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Diese Menschen fühlen sich angespannt und auch nicht in ihrer eigenen Haut
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Diese Menschen haben eine harte, mitleidslose bis sogar grausame Veranlagung, ohne dass sie selbst ein
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