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Rhododendron tt
Die Rhododendren sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Heidekrautgewächse. Sie ist mit etwa 1.000 Arten eine große Gattung. Es gibt eine Vielzahl von Sortengruppen und eine fast unüberschaubare Zahl von Sorten, teils sind es Hybriden, teilweise aber nur vegetativ vermehrbare Ausleseformen (sogenannte Sports). Das Verbreitungsgebiet reicht von der Meeresküste bis ins Hochgebirge (in Tibet bis über 5.500 Meter), vom tropischen Regenwald bis in die subpolare Tundra. Dementsprechend unterschiedlich sind die Arten und ihre Ansprüche.
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußer-lich anwenden. Die wildwachsende Pflanze ist geschützt!, Gicht, Rheuma, blutrei-nigend, harntreibend
wissenschaftlicher Name: Rhododendron ferrugineum
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Anwendung
Achtung!   Giftig. Rhododendron nur in   Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Giftigkeit
Viele Rhododendren sind giftig; die giftigen Inhaltsstoffe, Grayanotoxine (u. a. Andromedotoxin, Grayanotoxin I) aus der Klasse der Diterpene, befinden sich nicht nur in Blättern, sondern auch im Nektar und im Pollen. Es sind auch Vergiftungen beim Menschen durch den übermäßigen Genuss des Honigs aus dem Nektar von Rhododendron ponticum bekannt geworden. Bei schweren Vergiftungen kann verlangsamte Herztätigkeit, schwacher Puls bis hin zum Koma und Tod durch Atemstillstand eintreten. Auch bei Weidetieren sind Vergiftungen durch den Verzehr der Blätter aufgetreten..
Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Rhododendron-Arten sind überwiegend immergrüne Sträucher, es gibt aber auch laubwerfende Arten, und einige Arten sind sogar Bäume. Einige leben in tropischen Wäldern epiphytisch auf Bäumen. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfachen Blattspreiten sind meist ganzrandig. Viele Arten zeigen ein filziges, kupfer- (zum Beispiel Rhododendron bureavii) bis silberfarbiges Indumentum an der Blattunterseite, einige duften zart bis stark, der Austrieb kann kupferfarben bis blau sein, auch die Blätter vieler Lepidoten duften. Alle diese Eigenschaften gehen beim Kreuzen verloren.
Generative Merkmale
Die Blütezeit der Rhododendren reicht von Januar bis August, die meisten blühen im April/Mai. In dieser teilweise sehr prachtvollen, intensiven Rhododendrenblüte ist die Ursache ihrer Beliebtheit und des großen gärtnerischen Interesses zu sehen. Es werden meist endständige traubige oder doldentraubige Blütenstände gebildet. Die zwittrigen, meist fünfzähligen, überwiegend radiärsymmetrischen bis schwach zygomorphen Blüten sind glocken-, röhren-, schalen- oder trompetenförmig. Die fünf Kelchblätter sind verwachsen Staubblätter sind fünf bis zehn (bis 27) vorhanden. Die Kapselfrüchte enthalten zahlreichen Samen. Die Samen sind meist geflügelt.

Schwarzerle
Die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa), auch in der Schreibweise Schwarzerle, ist ein mittelgroßer Laubbaum aus der Gattung der Erlen und gehört damit zur Familie der Birkengewächse (Betulaceae). Weitere gebräuchliche Namen für die Schwarz-Erle sind Eller oder Else. Weil sich frisch geschnittenes Holz rot färbt, wird sie auch Rot-Erle genannt – ein Name, der jedoch auch für die in Nordamerika beheimatete Rot-Erle (Alnus rubra) verwendet wird.
Die Schwarz-Erle ist in ganz Europa verbreitet und fehlt nur im Norden Skandinaviens und auf Island. Sie ist durch ihre zäpfchenartigen Fruchtstände, die über den Winter am Baum bleiben, durch die vorne abgerundeten bis eingekerbten Blätter, die kahlen Triebe und durch die schwarzbraune, zerrissene Borke älterer Bäume einfach zu erkennen. Ihr vergleichsweise niedriges Höchstalter von 120 Jahren, ihr rasches Wachstum und das hohe Lichtbedürfnis junger Bäume weisen die Art als Pionierbaumart aus. Auf den meisten Standorten ist sie damit der Konkurrenz anderer Arten auf Dauer nicht gewachsen.
Sie ist jedoch anderen Laubbäumen auf ausgesprochen nassen, grundwasserbeeinflussten oder zeitweise überschwemmten Standorten überlegen und bildet dort auch Reinbestände, so zum Beispiel im Spreewald südlich von Berlin. Da man die Erle häufig in feuchten, auch sumpfigen Gebieten findet, die als unheimlich galten, wird sie im Volksglauben häufig mit dem Teufel und Hexerei in Verbindung gebracht. Erlenholz ist unter Wasser äußerst beständig. Es wurde daher schon in der Jungsteinzeit für Pfahlbauten verwendet. Auch Venedig wurde auf Eichen- und Erlenholz errichtet. Die Schwarz-Erle wurde in Deutschland zum Baum des Jahres 2003 bestimmt.
Steckbrief
Heilwirkung: Fieber, Geschwüre, Halsschmerzen, Mundschleimhautentzündung, Zahnfleischentzündung
wissenschaftlicher Name: Alnus glutinosa
Verwendete Pflanzenteile: Rinde
Schwarzerle in der Medizin
Erlenpollen sind neben den Pollen von Birke und Hasel die wichtigsten Auslöser von Baumpollenallergien. Dass eine Allergie nur auf Erlenpollen zurückzuführen ist, ist jedoch nicht bekannt; meist besteht zusätzlich eine Sensibilisierung gegenüber den Pollen von Birke, Hasel, Hainbuche und Eiche. Auch ähneln sich die Hauptallergene von Erle, Birke, Eiche und Hainbuche in ihren chemischen und physikalischen Eigenschaften. In Mitteleuropa ist die Sensibilisierung auf Pollen frühblühender Bäume nach Allergien auf Gräserpollen die häufigste Pollenallergie: Etwa 20 bis 30 % der Menschen mit Pollenallergie leiden an Frühblüherpollinosis. Allergiker auf Pollen frühblühender Bäume haben häufig auch Nahrungsmittelallergien, sogenannte Kreuzallergien. Etwa die Hälfte der Menschen mit Frühblüherpollinosis vertragen auch Nüsse, Äpfel, Birnen, Pfirsiche, Pflaumen und Kirschen schlecht. Selten werden auch Früchte wie Kiwi, Litschi und Avocado nicht vertragen.
Einige Bestandteile der Erle werden auch als Heilmittel verwendet. Offizinell wird die Rinde der Schwarz-Erle für Tees und Lösungen eingesetzt. Dabei steht die äußerliche Anwendung bei Haut- und Schleimhauterkrankungen im Vordergrund. Bei Angina und Pharyngitis werden Abkochungen zum Gurgeln verwendet, bei Mundaphthen und Zahnfleischbluten zum Spülen. Die Wirkstoffe sind Gerbstoffe, die bis zu 20 % in der getrockneten Rinde enthalten sind, Flavonoide wie Hyperosid und β-Sitosterin.
Beschreibung
Die Schwarz-Erle ist ein sommergrüner Laubbaum und erreicht eine Höhe von 30 Metern, selten auch bis zu 40 Metern mit Stammdurchmessern von bis zu einem Meter. Der Stamm ist von geradem Wuchs und erstreckt sich bis zur Kronenspitze. Die Kronenformen sind innerhalb des Verbreitungsgebiets sehr unterschiedlich, üblicherweise wird sie als pyramidal beschrieben. Auffallend ist die bis ins hohe Alter auftretende Syllepsis (Entstehung von Seitentrieben ohne Knospenstadium); an jüngeren Bäumen können sich die sylleptischen Seitentriebe sogar noch einmal sylleptisch verzweigen. Die Schwarz-Erle erreicht mit 100 bis 120 Jahren ein vergleichsweise geringes Alter; Bäume aus Stockausschlägen erlangen selbst dieses Alter nicht.
Die Rinde junger Bäume ist grünlich braun, glänzend, glatt und zeigt zahlreiche quer stehende Korkporen. Sie entwickelt sich bei älteren Bäumen zu einer dunkelgrauen bis schwarzbraunen und durch Risse in kleine, eckige Stücke geteilten Schuppenborke. Der Gerbstoffgehalt der Rinde beträgt etwa 9 Prozent. Erlenholz gehört zu den Splintholzarten, Kernholz und Splintholz sind also farblich gleich. Das Holz ist zerstreutporig, die Jahrringe sind kaum sichtbar. Nach dem Fällen erscheint das Holz zunächst weißlich bis rötlich, verfärbt sich aber durch Oxidation gelbrot. Man spricht dabei vom „Bluten“ der Erle. Typisch sind radial angeordnete Scheinmarkstrahlen, die aus mehreren eng benachbarten, schmalen Holzstrahlen bestehen, zwischen denen keine Gefäße auftreten.
Die Schwarzerle bildet ein tiefreichendes Herzwurzelsystem. Es fehlen ihr jedoch die bei anderen Baumarten üblichen kräftigen Hauptseitenwurzeln, etwa 70 bis 90 Prozent der Wurzeln sind Vertikalwurzeln. Die Flächen zwischen den Bäumen sind daher nur schwach durchwurzelt. Der größte Teil der Wurzelmasse besteht aus Wurzeln mit Durchmessern zwischen 0,5 und 3 Zentimetern. Feinwurzeln findet man gehäuft im gut durchlüfteten Oberboden und an den Enden der vertikalen Wurzeln. Insgesamt werden jedoch nur wenige Feinwurzeln gebildet. Der Luftaustausch erfolgt durch große Korkporen an der Stammbasis und den oberflächennahen Wurzeln. Nur lang andauernde Überschwemmungen der Stammbasis können zum Absterben der Erle führen. In den oberen Bodenbereichen bilden die Erlen Wurzelknöllchen, stecknadelkopf- bis apfelgroße Anschwellungen aus kurzen, dicken, gabelig verzweigten Wurzeln. Sie beherbergen das symbiotisch mit der Erle lebende und den Stickstoff der Luft bindende Bakterium Frankia alni.
Die eiförmigen Knospen sind schraubig angeordnet, werden bis 6 Millimeter lang und 3 Millimeter breit und haben 2 bis 3 Millimeter lange Stiele. Sie werden von drei schuppenförmigen Blättern bedeckt, die aus zwei Nebenblättern und dem untersten Laubblatt gebildet werden. Beim Austreiben verlängern sich die Knospenschuppen auf mehr als das Doppelte ihrer ursprünglichen Länge. Sie sind braunviolett und durch einen Wachsüberzug klebrig und manchmal bläulich bereift. Die Laubblätter werden 4 bis 9 Zentimeter, selten auch nur bis 3 Zentimeter lang und 3 bis 7 Zentimeter breit. Sie sind verkehrt-eiförmig bis rundlich geformt, der Blattrand ist grob doppelt gesägt. Der Blattstiel wird 1 bis 2,5 Zentimeter lang. Die Basis der Blattspreite ist breit keilförmig, die Spitze ist gestutzt bis ausgerandet, was die Art von den anderen mitteleuropäischen Erlen unterscheidet, ebenso wie die dreistrangige Blattspur. Die Blattoberseite ist dunkelgrün, kahl und anfangs klebrig, die Blattunterseite ist etwas heller und ebenfalls kahl. Die Nebenblätter sind stumpf, schuppenartig und fallen früh im Jahr ab. Die jungen Triebe sind anfangs drüsig behaart und klebrig. Im Herbst werden die Blätter in noch grünem Zustand abgeworfen.
Die Schwarz-Erle beginnt mit etwa zehn Jahren zu blühen, im Bestand oft erst nach 40 Jahren. Sowohl männliche als auch weibliche Blüten befinden sich auf einem Baum, sie ist also einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Die Blüten werden vom Wind bestäubt (Anemophilie). Die männlichen Blütenstände sind 5 bis 10 Zentimeter lange Kätzchen an 10 bis 15 Millimeter langen Stielen. Sie bestehen aus dreiblütigen Dichasien mit jeweils einem Tragblatt und vier Vor-blättern. Meist stehen drei bis fünf ebenfalls dichasial angeordnete männliche Kätzchen zusammen und bilden so den Gesamtblütenstand. An dessen Basis befinden sich meist drei bis fünf traubig angeordnete, etwa 5 Millimeter lange weibliche Kätzchen an 2 bis 3 Millimeter langen Stielen. Die weiblichen Kätzchen sind ebenfalls aus dichasial angeordneten Blütenständen mit einem Tragblatt und vier Vorblättern aufgebaut, wobei jedoch die Mittelblüte fehlt und das Pe-rigon der anderen Blüten rückgebildet ist. An der Basis sowohl männlicher als auch weiblicher Kätzchen können Zwitterblüten auftreten, wobei die Zwitterblüten an weiblichen Fruchtständen zur Reife gelangen können. Die Schwarzerle ist ein ausgesprochener Frühblüher, sowohl die männlichen als auch die weiblichen Blütenstände werden schon im Vorjahr angelegt, und die Bestäubung findet vor der Entfaltung der Blätter statt. Die männlichen Blüten eines Baumes entwickeln sich dabei deutlich vor den weiblichen (Proterandrie). Nach milden Wintern kann die Schwarz-Erle schon im Januar zu blühen beginnen, typische Blütezeit ist von Februar bis April. Die Tragblätter und die vier Vorblätter der weiblichen Blüten verwachsen beim Heranreifen der Früchte zu fünfteiligen Schuppen. Die einzelnen Schuppen eines Blütenstands verwachsen zu 1,5 bis 1,8 Zentimeter langen verholzenden, bei Laubbäumen sonst ungewöhnlichen Zapfen. Je Schuppe werden drei braune, abgeflachte, einsamige Nussfrüchte gebildet, die einen Durchmesser von 1 bis 2 Millimeter aufweisen. An der Spitze der Früchte bleiben zwei Griffel erhalten. Seitlich sind sie mit korkigen, luftgefüllten Auswüchsen versehen, welche die Schwimmfähigkeit erhöhen. Teilweise werden parthenokarpe Früchte gebildet, die also aus unbefruchteten weiblichen Blüten entstanden sind. Die Tausendkornmasse beträgt 1,4 Gramm. Sie reifen von September bis Oktober und fallen während Herbst, Winter und Frühjahr aus den Zapfen. Sie werden durch Wind und Wasser verbreitet. Da die Größe der Flügel geringer als bei Grau- und Grün-Erle ist, sinken ihre Samen mit etwa 0,17 Metern pro Sekunde schneller zu Boden, damit liegt die durchschnittliche Verbreitungsentfernung durch den Wind bei 30 bis 60 Metern. Die Ausbreitung durch Wasser ist effektiver, die Samen werden weiter transportiert und erreichen gut mit Wasser versorgte Böden. Im Wasser bleiben die Samen bis zu zwölf Monate lebensfähig. Die Zapfen bleiben den gesamten Winter über am Baum und dienen in dieser Jahreszeit vielen Vogelarten wie Erlenzeisig und Stieglitz als Nahrungsquelle.
Die Schwarzerle vermehrt sich generativ durch Samen. Sie keimt epigäisch und bildet zwei kleine, eiförmige Keimblätter, sehr selten werden drei Keimblätter ausgebildet. Die schon wechselständig angeordneten Primärblätter sind gekerbt und wie alle sechs Blätter des ersten Jahres noch zugespitzt. Die Schwarzerle vermehrt sich auch vegetativ durch Stockausschlag, bildet jedoch keine Wurzelbrut. Das Vermögen, sich durch Stockausschlag zu vermehren, bleibt bis zu einem Alter von 60 Jahren erhalten.

Bachblüte
Man ist wegen des quälenden Gedanken zudrangs schlaflos, besonders in den frühen Morgenstunden (White Chestnut)
- Diese Menschen sind wegen des quälenden Gedankenzudrangs schlaflos, besonders in den Morgenstunden
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie den Gedankenzudrangs abstoppen
Bachblüte
Man ist vielseitig begabt, probiert vieles aus, aber nichts bringt wirkliche Befriedigung (Wild Oat)
- Diese Menschen sind vielseitig begabt, probiert vieles aus, jedoch bringt nichts wirklich eine Befriedigung
- Mit der dementsprechenden Bachblüte sind sie vielseitig begabt, probieren sie nicht mehr alles aus und es bringt etwas bestimmtes eine Befriedigung
Schmackhaft und schonend zubereiten! (Regel 8)
Insbesondere der Gehalt an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen der Lebensmittel kann durch Einwirkung von Licht, Sauerstoff, Hitze und/oder Wasser zum Teil erheblichen Verlusten unterliegen.
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