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Haronga
Harungana madagascariensis, der Blutbaum des Drachen, Orangen-Milch-Baum oder Haronga, ist eine Art von Blütenpflanzen in der Familie Hypericaceae und das einzige Mitglied der Gattung .
Steckbrief
Heilwirkung: Bauchspeicheldrüsenschwäche, Blähungen, Leberschwäche, Verdauungsfördernd, Völlegefühl, Wunden, stärkt die Fettverdauung
wissenschaftlicher Name: Harungana madagasariensis
Verwendete Pflanzenteile: Rinde, Blätter
Verwendung
H. madagasacariensis kann auf verschiedene Arten verwendet werden. Zum Beispiel ist H. madagasacariensis eine Brennholzquelle und wird bei der Herstellung von Holzkohle verwendet. Der Baum wird nicht kommerziell verwendet, da er selten zu handelsüblicher Größe wächst. Manchmal benutzen die Leute jedoch das helle Holz, um Stangen zum Bauen von Häusern zu machen.
Medizinische Anwendungen
Die Pflanze hat roten Saft. Sap wird zur Behandlung von Krätze und Anthelminthika (Bandwurm) verwendet. Es wird auch als eine Behandlung für Ringelflechte in Liberia verwendet. Die Blätter werden verwendet, um Blutungen und Durchfall zu kontrollieren, und als Heilmittel gegen Gonorrhoe, Halsschmerzen, Kopfschmerzen und Fieber. Es wird gemunkelt, dass Blütenstängel Koliken lindern und die Infektion nach der Geburt kontrollieren. Auskochen der Rinde wird verwendet, um Malaria und Gelbsucht zu behandeln. Wurzeln werden verwendet, um die Brustentwicklung bei jungen Frauen zu verbessern. Junge Blätter werden manchmal verwendet, um Asthma zu behandeln. In bestimmten Gebieten Ostafrikas glauben Menschen, dass Früchte von H. madagasacariensis Blutungen wegen seines roten Saftes abwenden, also für Abtreibung verwendet werden.
Verbreitung
H. madagascariensis kann in mittleren bis niedrigen Höhenlagen im immergrünen Wald gefunden werden, normalerweise um die Waldränder und entlang Flussufern. Es ist weit verbreitet von Südafrika bis Sudan. Es ist oft die erste Pflanzenart, die in einem gerodeten Wald existiert. H. madagascariensis "kann sowohl in Wald- als auch in Savannengebieten gefunden werden. Sie stammt aus der Zentralafrikanischen Republik, dem Kongo, der Demokratischen Republik Kongo, Äthiopien, Kenia, Lesotho, Madagaskar, Namibia, Sierra Leone, Südafrika, Sudan, Swasiland, Tansania und Uganda. Harungana ist eine eingeführte Art, ursprünglich aus Afrika und Madagaskar. Es ist jetzt eingebürgert und zu Harvey Creek, Babinda und Mirriwinni Gebieten von Australien gebracht. Harungana ist mittlerweile in gestörten Tieflandregenwäldern der Küstenregion weit verbreitet und kann sich weit ausbreiten.

Johannisbrot
Der Johannisbrotbaum bzw. in Österreich Bockshörndlbaum, auch Karubenbaum oder Karobbaum genannt, ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Johannisbrotgewächse innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler. Diese Art kommt im Mittelmeerraum und Vorderasien vor.
Der Johannisbrotbaum wächst im Mittelmeerraum und Asien. Er trägt lange, braune Schoten, die süßlich schmecken. Die Schoten-Frucht wird auch Carob genannt. Sie wird gerne als Kakao- oder Kaffee-Ersatz verwendet. Die Samen der Schoten können als Verdickungsmittel benutzt werden. Sie haben aber auch Heilwirkungen. Sie können Sodbrennen lindern, Durchfall beheben, aber auch Verstopfung beheben.
Steckbrief
Heilwirkung: Durchfall, Magenschwäche, Sodbrennen, Verstopfung, adstringierend, erweichend, harntreibend
wissenschaftlicher Name: Ceratonia siliqua
Verwendete Pflanzenteile: Früchte
Nutzung
Nutzung der Frucht (Carob)
Das Fruchtfleisch, das sogenannte „Carob“, ist anfangs weich und aromatisch-süß, wird später hart und ist dann lange haltbar. Das Wort stammt vom Arabischen „Charrūb“. Früher waren auch die Synonyme Bockshorn und Soodbrot verbreitet. Im Monat September ist die Haupterntezeit, in der, wie mancherorts bei der Olivenernte, mit Stöcken gegen die Zweige geschlagen wird, damit die reifen Fruchtbündel mit dunkelroter, fast schwarzer Färbung zu Boden fallen. Das vorzeitige Abschlagen der Früchte ist notwendig, da diese sonst erst überreif vom Baum fallen und durch die oft zwischenzeitlich erfolgte rasche Feuchtigkeitsaufnahme sehr fäulnisanfällig wären. Der Einsatz von Vibrationsmaschinen ist nicht möglich, weil Stamm und Äste dick und damit unflexibel und bruchanfällig sind. Auch beim manuellen Abschlagen muss darauf geachtet werden, die neuen Blütenansätze nicht zu beschädigen. Die Erntekosten machen etwa ein Drittel der gesamten Produktionskosten aus. Der Ertrag liegt im jahrzehntelangen Mittel bei durchschnittlich rund 75kg je Baum. Jedoch sind Ernten von 100 bis 200 oder gar 250kg bei besonders kräftig und isoliert herangewachsenen Bäumen keine Seltenheit. Ein Arbeiter kann an einem Tag 250 bis 280kg Früchte ernten. Die nahrhafte Hülsenfrucht wird in ländlichen Gegenden frisch oder getrocknet verzehrt, zu Saft gepresst, zu Sirup verarbeitet oder zu alkoholischen Getränken vergoren. Auch der Kaftanhonig wird aus dem Johannisbrot gewonnen. Das Fruchtfleisch wird auch zu Carobpulver vermahlen, das Kakaopulver ähnlich, aber nicht so bitter ist. Um hochwertiges Carob zu erhalten, werden wegen des häufig bitteren Geschmacks der Enden nur die Mittelteile der Hülsenfrüchte grob zerkleinert, geröstet und zu Johannisbrotmehl vermahlen.
Der Zuckergehalt und das spezielle fruchtig-karamellige Aroma des Pulvers erinnern geschmacklich an Kakao. Im Unterschied zu diesem ist Carobpulver aber sehr fettarm und frei von anregenden Substanzen wie Koffein oder Theobromin. Gut verschlossen ist es über mehrere Jahre haltbar. Der süße Geschmack kommt von den enthaltenen niedermolekularen Kohlenhydraten (Einfach- und Zweifachzucker). Außerdem sind 35 bis 45 % hochmolekulare Kohlenhydrate (Stärke und Ballaststoffe), etwa 5% Eiweiß und etwa 3,5% Mineralstoffe sowie etwa 1% Fett enthalten. Das ballaststoffreiche, fettarme Pulver enthält Vitamin A, B, Calcium und Eisen, wodurch es als diätetisches Lebens-mittel und für Kinder geeignet ist. Dies sollte allerdings nicht überbewertet werden, da man normalerweise nur geringe Mengen verzehrt (Gewürz). Das entzuckerte Fruchtmark des Johannisbrotbaums ist reich an unlöslichen Ballast- und sekundären Pflanzenstoffen. Sein Verzehr kann bei gesunden Menschen zu einer kurzfristigen Senkung der Blutfettwerte beitragen und gleichzeitig die Fettverbrennung anregen. Carobpulver kann Kakaopulver in allen Funktionen ersetzen. Es eignet sich für Marmorkuchen genauso wie für Mousse, Pudding oder Milchmixgetränke. Hauptsächlich in Bio-Märkten ist ein Nougat-ähnlicher Aufstrich erhältlich, der ca. 20 % Carobpulver enthält. Überwiegend wird Carob heute als Tierfutter verwertet.
Nutzung der Samen (Carubin)
Als Nahrungsmittel und Lebensmittelzusatzstoff
Es besteht aus etwa 30% Schale, etwa 25% Samen und etwa 45 % Endosperm. Das Johannisbrotkernmehl ist weiß, manchmal leicht beige und geschmacksneutral. Es ist ein Polysaccharid, das größtenteils aus Galactose (20%) und Mannose (80%) besteht. Dieser Mehrfachzucker kann vom menschlichen Körper nur teilweise verdaut werden und gilt deshalb als Ballaststoff. Neben dem Polysaccharid sind noch ca. 6% Proteinesowie wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe (Flavonoide) und Spuren von Mineralstoffen enthalten. Alles in allem entsprechen die Eigenschaften größtenteils denen des Guarkernmehls, wobei die Viskosität der Lösungen bei gleicher Konzentration etwas geringer ist. Johannisbrotkernmehl kann zwischen dem 80- und 100-fachen seines Eigengewichts an Wasser binden (fünfmal so quellfähig wie Stärke), stabilisiert Emulsionen und unterbindet Kristallbildung. Weiterhin zeigt es Synergien mit Xanthan, Carrageen und Agar. Heute liefern die Kerne ein technisch genutztes Verdickungsmittel, Carubin oder auch Johannisbrotkernmehl, Karuben- oder Carubenmehl. Hierzu werden das Endosperm abgetrennt und die Samen vermahlen. Unter der Nummer E 410 ist es in der EU uneingeschränkt (auch für Bio-Produkte) als Lebensmittelzusatzstoff zuge-lassen. Es kommt in Süßwaren, Soßen, Suppen, Puddings und Speiseeis vielfach zum Einsatz. Für diätetische Zwecke dient Johannisbrotkernmehl als Backhilfsmittel in glutenfreiem Brot. Akute Ernährungsstörungen, Verdauungsstörungen, Durchfallerkrankungen, Erbrechen, Colitis und Zöliakie sind Anwendungsgebiete für Diätprodukte aus dem Samenmehl. Außerdem sind ein hoher Cholesterinspiegel, Diabetes mellitus und Fettsucht möglicherweise mit Johannisbrotkernmehl zu behandeln. Ein aus dem Kern isolierter Stoff senkt erwiesenermaßen sowohl den Blutzuckerspiegel als auch den Cholesterinspiegel und wirkt gewichtsreduzierend. Johannisbrotkernmehl wirkt bei einer Überdosierung leicht abführend und vergrößert durch sein Quellvermögen den Darminhalt. Es behindert geringfügig die Eiweißverdauung und kann in Einzelfällen Allergien auslösen.
Beschreibung
Der Johannisbrotbaum ist ein äußerst hitze- und trockenresistenter, immergrüner Baum, der Wuchshöhen von 10 bis 20 Metern erreicht. Der Stamm ist kräftig und die Äste sind gespreizt, wodurch er eine ausladende, halbkugelige Krone bekommt. Die braune Borke ist rau und stark gefurcht. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind 10 bis 20 Zentimeter lang und in Blattstiel sowie Blattspreite gegliedert. Die paarig gefiederte Blattspreite besitzt zwei bis fünf Paare meist gegenständiger Fiederblättchen. Die ledrigen Fiederblättchen sind 3 bis 7 Zentimeter lang, breit-verkehrt-eiförmig bis elliptisch mit ausgerandetem oberen Ende. Die Blattoberseite ist glänzend dunkelgrün und kahl. Die Blattunterseite ist rot-braun sowie behaart.
Ungefähr sechs Jahre nach der Keimung blüht ein Exemplar zum ersten Mal. Die Blütezeit reicht von September bis November. Die unscheinbaren Blüten brechen im Herbst meist noch vor Erscheinen der jungen Laubblätter einzeln oder in kurzen trauben- bis kätzchenförmigen Blütenständen aus dem Stamm, Ästen und Zweigen hervor. Der Johannisbrotbaum ist meist zweihäusig getrenntgeschlechtig; es gibt aber auch Exemplare mit zwittrigen Blüten. Die trauben- bis kätzchenför-migen Blütenstände enthalten entweder eingeschlechtig männliche (gelbliche oder rötliche), weibliche oder zwittrige (grünliche) Blüten. Die ungefähr 6 bis 12 Millimeter großen Blüten sind fünfzählig. Der fünfzähnige Kelch ist diskusförmig und dunkelpurpurfarben. Kronblätter fehlen. Die männlichen Blüten riechen unangenehm und besitzen fünf bis sieben lange Staubblätter, einen Diskus in dessen Mitte sich ein rudimentärer Griffel befindet. Die weiblichen weisen einen kurzgestielten Fruchtknoten, rudimentäre Staminodien und fünf behaarte Kelchblätter auf; der Stempel ist 6 bis 8,5 Millimeter lang. Die zwittrigen Blüten besitzen sowohl fünf fertile Staubblätter wie einen Griffel. Es ist nur ein Fruchtblatt vorhanden.
Die anfangs grünliche und bei Reife schokoladenbraune, glänzende Hülsenfrucht (Johannisbrotschote, auch Karube genannt) ist 10 bis 30 Zentimeter lang, 1,5 bis 3,5 Zentimeter breit und etwa 1 Zentimeter dick, gerade oder gebogen, mit wulstigem Rand und ledriger Schale. Sie werden knapp ein Jahr nach der Befruchtung reif und können über Monate am Baum hängen bleiben. Jede Hülsenfrucht enthält 10 bis 15 Samen. Die extrem harten, glänzenden Samen sind 8 bis 10 Millimeter lang, 7 bis 8 Millimeter breit und 3 bis 5 Millimeter dick.

Bachblüten
Ich fühle mich wie in einer Starre (Beech)
- Diese Menschen fühlen sich wie in einer Starre
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dieses Gefühl der Starre abstreifen
Bachblüten
Ich kann mich nicht durchsetzen (Centaury)
- Diese Menschen können sie sich nicht durchsetzen
- Mit der dementsprechender Bachblüte lernen sie sich wieder durchsetzen
Fisch
Fischfleisch besteht zu 10-25% aus hochwertigem Eiweiß, das vom menschlichen Organismus besonders gut verarbeitet werden kann. Da Fisch nur geringe Spuren von Kohlenhydraten aufweist, wird seine Kaloriengehalt durch Fett und Eiweiß bestimmt. Je nach Fettgehalt des Muskelfleisches unterscheidet man zwischen Magerfische und Fettfischen.
Außerdem unterscheidet man Seefische und Süßwasserfische
Das im Fischfleisch enthaltene Fett ist wegen seiner vielen fettlöslichen Vitamine, besonders den Vitamin D und wegen der lebensnotwendigen ungesättigten Fettsäuren wertvoll. Fettfische enthalten zu dem Omega 3 Fettsäuren.
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