Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

18.08.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > August > 12.08.19-18.08.19


SUMPF-HERZBLATT

In dunklen sumpfigen Wiesen oder Mooren ist das seltene Sumpf-Herzblatt schon von weitem zu erkennen, da sich an den langen Stengeln leuchtend weiße und große Blüten befinden. Die Pflanze ist zwar in großen Teilen von Europa und Westasien verbreitet, aber mittlerweile sehr selten geworden und geschützt. Den Namen Studentenröschen erhielt die Pflanze, weil Studenten ihrer Liebsten diese Blume brachten. Eingesetzt wurde die Pflanze früher bei Leber- und Galleleiden, später und heute als Beruhigungsmittel und zur Linderung von Krampfanfällen.
Das Sumpf-Herzblatt, auch Studentenröschen genannt, ist eine Pflanzenart der Gattung Herzblatt und in  Mitteleuropa der einzige Vertreter der Unterfamilie der Herzblattgewächse. Es ist die am weitesten verbreitete Art der Gattung Parnassia; das Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile des nördlichen Eurasiens und Nordamerikas.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Epileptische Anfälle, Nervosität
Heilwirkung:
adstringierend, beruhigend, entkrampfend, harntreibend, krampflösend, tonisierend, wundheilend
Anwendungsbereiche:
Adstringens, Augenkrankheiten, Epilepsie, Epileptische Anfälle, Erregungszustände, Galleleiden, Herzklopfen, Krämpfe, Leberleiden, Mundhöhlenentzündung, Nasenbluten, Nervosität, Tonikum, Unruhe, Verdauungsprobleme, Wunden
wissenschaftlicher Name: Parnassia palustris L.
Pflanzenfamilie:
Herzblattgewächse = Parnassiaceae, Steinbrechgewächse = Saxifragaceae
englischer Name:
Grass of Parnassus
volkstümlicher Name:
Einblatt, Schwanenrose, Studentenröschen, Sumpf-Herzblatt, Sumpfherzblatt, Weißes Leberblümchen
Verwendete Pflanzenteile:
oberirdisches blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Harze
Sammelzeit:
Sommer, Herbst
Hinweis:
Die Pflanze ist geschützt

Anwendung
Das Sumpf-Herzblatt findet heute keine Verwendung mehr, wurde früher jedoch unter der Bezeichnung Herba et Flores Hepaticae albae seu Parnassiae  offizinell als Mittel gegen Herzklopfen geführt. Weiters wurde versucht, Augenkrankheiten, Leberleiden und Durchfall mit dieser Pflanze zu kurieren. Weitere Verwendung fand das Sumpf-Herzblatt als Diureticum und es wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Russland als Mittel gegen Epilepsie eingeführt. Als volkstümliches Mittel fand die Pflanze in Bier gekocht Verwendung gegen Magenbeschwerden.
Tee
2 Teelöffel getrocknetes Kraut mit 250 ml kaltem Wasser ansetzen, ein paar Stunden ziehen lassen, aufkochen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Beruhigt, beugt Anfällen vor und lindert Krämpfe.
Abkochung
Abkochung des getrockneten Krauts in Bier hilft gegen Magen-Darm-Probleme und stärkt die Verdauung.
Mundspülung
Ein starker Tee hilft als Mundspülung bei Entzündungen im Mundraum.
Wundpuder
Das gepulverte Kraut auf die Wunde gepudert beschleunigt die Wundheilung.
Frischsaft
Der frische Saft hilft gegen Nasenbluten und beschleunigt die Wundheilung.

Geschichtliches
Viele Jahrhunderte vor allem als Mittel bei Leber- und Galleleiden eingesetzt, daher auch der Name Leberblümchen. In den letzten Jahrhunderten mehr als Mittel gegen Krämpfe und zur Beruhigung genutzt. Das Sumpf-Herzblatt ist mittlerweile sehr selten geworden, weil viele Feuchtgebiete trockengelegt wurden. Das hat dazu geführt, dass das Sumpf-Herzblatt geschützt ist und nicht mehr gesammelt werden darf.

Pflanzenbeschreibung
Das Sumpf-Herzblatt ist in Mittel-/Nord-Europa und Nordwestasien heimisch. Es wächst bevorzugt in Sumpfwiesen, Mooren, Gräben und Ufern in Höhenlagen bis 2600m. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 10 und 30 Zentimeter hoch. Die Blätter sind herzförmig. Die weißen tellerförmigen Blüten erscheinen zwischen Juni und September. Die Blüten haben einen Durchmesser von 15 bis 30 mm. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Spätherbst die Samen in kleinen Kapseln.
Vegetative Merkmale
Das Sumpf-Herzblatt wächst als  ausdauernde krautige Pflanze und erreicht je nach Standort Wuchshöhen von 5 bis 30 Zentimetern. Das  Rhizom des Hemikryptophyten ist aufrecht und nicht selten verzweigt, mit rosettiger Beblätterung an der Spitze. Alle Pflanzenteile sind unbehaart. Fast alle, zwei bis zwölf, 3 bis 6 (selten bis 8) cm lang gestielten Laubblätter stehen in einer grundständigen Rosette zusammen. Die Blattspreite ist meist mehr oder weniger lang eiförmig mit fast herzförmiger Basis, ganzrandig, 1 bis 4 Zentimeter lang und 1 bis 2,5 Zentimeter breit. Die Blätter sind oft purpurfarben punktiert. Der kantige  Stängel besitzt in der unteren Hälfte meist ein sitzendes, tief herzförmiges, stängelumfassendes Blatt, das gelegentlich fehlen kann; selten sind auch zwei Stängelblätter vorhanden.
Generative Merkmale
Die Blüten stehen einzeln. Die zwittrige, fünfzählige,  radiärsymmetrische  Blüte weist einen Durchmesser von meist 2,2 bis 3 (selten bis 3,5) cm auf. Die fünf freien Kelchblätter sind kürzer als die Kronblätter, intensiv purpur-braun punktiert, elliptisch bis länglich, 5 bis 8 mm und 3 bis 5 mm breit. Die fünf freien, breit eiförmigen bis verkehrt-eiförmigen, zwischen 8 und 15 mm langen und 7 bis 10 (selten bis 13) mm breiten  Kronblätter sind weiß und dunkel geadert. Der äußere Staubblattkreis besteht aus fünf fertilen Staubblättern mit kurzen, dicken Staubfäden und eiförmigen, breiten, gelblichen, bis zu 3 mm langen Staubbeuteln. Der innere ist zu  Staminodien umgebildet. Diese sind etwa 0,3-mal so lang wie die Kronblätter. Sie sind spatelförmig mit 7 bis meist 9 bis 21 fächerförmig spreizenden, zur Mitte hin längeren Fransen mit kugeligen, gelblichen, glänzenden, nicht sezernierenden Drüsen auf ihren Spitzen. Der Äquatordurchmesser der Pollenkörner beträgt 18 bis 33 µm. Vier Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, eiförmigen Fruchtknoten verwachsenen. Der sehr kurze Griffel, der an der Frucht einen mehr oder weniger deutlichen Schnabel bildet, endet in einer vierlappigen, kommissuralen Narbe. Selten kommen auch Fruchtknoten mit drei Fruchtblättern und drei Narben vor. Die Blütezeit ist von Juli bis September. Die 5 bis 12 mm langen, fachspaltig sich öffnende, eiförmige  Kapselfrüchte enthalten zahlreiche Samen. Die 1,1 bis 1,7 mm langen, braunen  Samen besitzen eine feine Netzstruktur, sind länglich und oft auch etwas gekrümmt, mit breitem Flügelrand. Durch den Flügelrand gelten die Samen als  Ballonflieger, generell gilt die Pflanze als ein  Wind- und Tierstreuer. Da die Samen kein Nährgewebe enthalten, werden die Keimlinge vermutlich durch einen Pilz ernährt. Die Früchte reifen im Oktober. Das Hypokotyl erreicht zusammen mit den nicht einmal halb so langen  Kotyledonen eine Länge von etwa 0,25 mm des insgesamt 0,7 mm langen  Embryos. Die auffälligen palisadenartigen Epidermiszellen sind etwa doppelt so groß wie die Zellen der darunter gelegenen Schichten. Durch die vielen Ähnlichkeiten mit den Samen des Wald-Geißbartes gilt dies auch als Paradebeispiel der  Konvergenz nicht näher verwandten Arten

Anbautipps
Das Sumpf-Herzblatt ist nur schwer anzubauen. Es liebt basischen und feuchten Boden, am besten an einem Teichrand. In Töpfen aussäen und den Boden nass halten, die junge Pflanze ins Freiland setzen.

Sammeltipps
Das Sumpf-Herzblatt ist geschützt und darf nicht in der Natur gesammelt werden. Geerntet wird das ganze blühende oberirdische Kraut. Zügig an luftigem und schattigen Ort trocknen.




KOPFSALAT


Der Salat ist den meisten von uns wohlbekannt, als Hauptzutat für frische Salate, die entweder als vitaminreiche Beilage oder sogar als Hauptmahlzeit genossen werden. Außer seiner gesundheitsfördernden Eigenschaft als Nahrungsmittel ist der Salat aber auch eine Heilpflanze. Er wirkt beruhigend und krampflösend und kann daher gegen Krampfhusten, Krämpfe der Verdauungsorgane und krampfartige Beschwerden des Kreislaufs angewandt werden. Sogar gegen Schlaflosigkeit und Nervosität soll er helfen. Um in den Genuss dieser Heilwirkungen zu kommen, kann man einfach der Salatmahlzeit genussvoll zusprechen.
Kopfsalat, in Österreich auch Häuptlsalat genannt, ist eine Sortengruppe des Gartensalats. Die Sprossachse ist stark gestaucht, so dass die Blätter einen dichten, rundlichen „Kopf" bilden. Verzehrt werden beim Kopfsalat die Blätter meist roh.

Steckbrief
Heilwirkung:
beruhigend, gefäßkrampflösend, harntreibend, krampflösend, Husten, Asthma, Krampfhusten, Blähungen, Verstopfung, Blutzucker senkend, Hoher Blutdruck, Muttermilch fördernd, Krämpfe, Nervosität, Schlaflosigkeit
wissenschaftlicher Name:
Lactuca sativa
englischer Name:
Lettuce
volkstümliche Namen:
Garten-Salat, Lattich, Grüner Salat, Kopfsalat
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Bitterstoff, Vitamine, Gerbstoff, Gerbsäure, Glutaminsäure, Lactupikrin, Oxalsäure, Taraxasterol, Tryptophan
Sammelzeit:
Juni bis Oktober

Anwendung

Kopfsalat wird meistens roh als  Salat verzehrt, seltener als gekochtes Gemüse
.

Pflanzenbeschreibung
Die generellen Eigenschaften des Kopfsalats gleichen denen der anderen Gartensalate: es sind  ein- bis  zweijährige Pflanzen mit langer Pfahlwurzel, die zunächst eine grundständige Blatt-Rosette bilden, später erscheint der verzweigte Blütenstand mit zahlreichen gelben  Blüten. Bei der Sortengruppe des Kopfsalats ist die Sprossachse stark gestaucht, so dass die stängelumfassenden Blätter dicht beieinander sitzen, sich überlappen und einen geschlossenen Kopf bilden. Die Form ist etwas abgeflacht, die äußeren Blätter sind nach außen gebogen. Die Blätter sind meist breiter als lang, runzlig, die Oberfläche ist weich und fühlt sich leicht ölig an. Die meisten Sorten besitzen grüne Blätter, es gibt aber auch rötliche und gelbliche. Zur Blütezeit verlängert sich die Sprossachse stark. Es gibt Sorten, die unter Langtagbedingungen schnell Blüten bilden; andere behalten auch im Sommer ihre geschlossene Form bei.



BACHBLÜTEN
Ich gelte als vorwurfsvoller Mensch (8 Chicory)
- Diese Menschen gelten als vorwurfsvoll, es ist ihnen nichts recht
- Mit der dementsprechender Bachblüte können diese Menschen diese vorwurfvolle Haltung allmählich hinter sich lassen

BACHBLÜTEN
ärgerst dich (15 Holly)
- Diese Menschen ärgern sich sehr leicht und auch zu schnell
- Mit der dementsprechender Bachblüte können diese Menschen den Ärger in den Griff bekommen, das sie sich nicht mehr so schnell ärgern  


ERNÄHRUNG
Schlachtfette
Schlachtfette sind grundsätzlich tierische Fette, die beim Schlachten der Haustiere wie Schwein, Rind und Gans anfallen und weiterverarbeitet werden. Man teilt sie ein in Schmalz (weicheres Fett) und Talg (härteres Fett) und benennt sie nach der Tierart, von der das Fett stammt.

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü