Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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18.08.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > August > 14.08.17-20.08.17


ROTKLEE  

Jedes Kind kennt den Klee, weil es sich erhofft, auf der Suche nach vierblättrigen Kleeblättern das Glück zu finden. Das Glück durch Klee finden aber vor allem die Tiere, die ihn besonders gerne fressen. Aber auch in der Heilkunde findet der Klee immer mehr Bedeutung, vor allem der Rotklee, denn er enthält Isoflavone, die in den  Wechseljahren gegen den Östrogenmangel helfen. Außer dieser Anwendung ist der Klee für die Verdauungsorgane und die Blutreinigung hilfreich.
Der Wiesen-Klee, auch Rot-Klee genannt, ist eine  Pflanzenart aus der  Gattung  Klee in der Unterfamilie der  Schmetterlingsblütler innerhalb der  Familieder  Hülsenfrüchtler.

Steckbrief
Heilwirkung:
blutreinigend, Appetitlosigkeit, Gicht, Leberschwäche, Rekonvaleszenz, Rheuma, Verstopfung, erweichend,  Wechseljahresbeschwerden, Östrogenmangel, Hitzewallungen
wissenschaftlicher Name:
Trifolium pratense
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler = Fabaceae
englischer Name:
Clover
volkstümliche Namen:
Rotklee, Weißklee, Wiesenklee, Fleischklee, Feldknoppern, Futterklee, Himmelsbrot, Honigklee, Hummellust, Steyrerklee, Sügerli, Zuckerblümli, Zuckerbrot
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Isoflavone, Proteine, Gerbstoffe, ätherisches Öl, Glykoside, phenolische Substanzen
Sammelzeit:
Mai bis September

Anwendung
Der Wiesen-Klee ist eine eiweißreiche Futterpflanze und wird in Deutschland seit dem 11. Jahrhundert angebaut, Kleekulturen waren aber erst nach 1750 verbreitet. Durch die  Symbiose mit stickstoff-fixierenden Bakterien (Knöllchenbakterien) ist er als Bodenverbesserer und als Vorfrucht für andere Kulturpflanzen sehr gut geeignet; für die  Imkerei wurden Sorten mit kürzerer Kronröhre herausgezüchtet. Gemischt mit anderen Kleesorten und Gräsernwird er als  Kleegras zur Gründüngung und als Alternative zu  Maisin Biogasanlagen verwendet.
Die wichtigste Anwendung des Rotklees ist wohl als Tee zum hormonellen Ausgleich in den  Wechseljahren. Erst vor wenigen Jahren ist diese Einsatzmöglichkeit des Rotklees entdeckt worden. Als Tee eignet sich der Rotklee zur Förderung der Lebertätigkeit, der Verdauung und zur Gallensaftproduktion. Der Weißklee wirkt als Tee blutreinigend. Auch in der Rekonvaleszenz können beide angewandt werden. Ansonsten eignen sich Rot- und Weißklee für Teeumschläge bei rheumatische Schmerzen und Milchdrüsen-Entzündung.

Pflanzenbeschreibung
Der Wiesenklee wächst bevorzugt auf Wiesen und an den Rändern von Äckern. Als Futterpflanze wird er sogar angebaut. Zum Leidwesen vieler Gartenbesitzer wächst der Klee auch häufig unbeabsichtigt auf den Rasenflächen. Dabei stellt der Klee eigentlich recht hohe Ansprüche an den Standort, aber anscheinend werden diese Ansprüche auf vielen Rasenflächen aufs Beste erfüllt. Der Boden muss nährstoffreich und fett sein. Staunässe mag die Kleepflanze nicht. In Bodennähe wächst eine Blattrosette, aus der die bis zu 50cm hohen Stängel wachsen. Die typischen Blätter sind dreigliedrig, in seltenen Fällen auch viergliedrig. Die vierblättrigen Kleeblätter sollen angeblich Glück bringen, daher sind sie sehr begehrt. Zwischen Mai und September blüht der Wiesenklee in roten oder weißen Köpfchen. Diese Kleeblüten enthalten viel Nektar und sind daher bei Bienen beliebt.
Vegetative Merkmale
Der Wiesen-Klee ist eine ein- bis zweijährige oder überwinternd grüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 80 Zentimeter erreicht. Der aufrechte oder aufsteigende  Stängel ist kahl bis dicht angedrückt behaart. Die wechselständig und spiralig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 1,8 bis 8,6 Zentimeter lang. Die Blattspreite ist dreiteilig gefiedert, auch gefingert genannt. Die beiderseits fein behaarten Blättchen sind bei einer Länge von 18 bis 60 Millimeter sowie einer Breite von 8 bis 35 Millimeter eiförmig bis elliptisch mit rundlichen Grund und im oberen Bereich länglich; sie weisen einen helleren Fleck in der Mitte auf. Der Rand der Blättchen ist glatt. Die eiförmigen bis lanzettlichen Nebenblätter sind mit dem Blattstiel verwachsen, der freie Teil ist grannenartig, viel kürzer als der verwachsene untere Teil und kahl oder behaart.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von April/Mai bis Oktober. Es werden vielblütige, kugelige bis eiförmige ährige  Blütenstände gebildet, die eine Länge von 1 bis 2 Zentimetern und einen Durchmesser von 2 bis 3 Zentimetern aufweisen. Der Blütenstand ist meist von den obersten Stängelblättern umhüllt.
Die zwittrigen  Blüten sind  zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf  Kelchblätter sind verwachsen. Die zehnnervige Kelchröhre ist nur wenig behaart. Die ungleichen Kelchzähne sind gewimpert. Einzelne der fünf roten  Kronblätter sind verwachsen. Die Krone besitzt die typische Form einer  Schmetterlingsblüte und ist 10 bis 18 Millimeter lang. Das einzelne  Fruchtblatt ist oberständig. Die  Hülsenfrucht ist 1,5 bis 4 Millimeter lang und bis zu 1 Millimeter breit und enthält ein bis zwei Samen.



ANDORN  


Der Andorn ist halb vergessen, obwohl er eigentlich ein wahrer Tausendsassa ist und auf die meisten Organsysteme des Menschen eine heilsame Wirkung ausübt. Vor allem wirkt der Andorn anregend auf die Luft- und Verdauungswege. Ursprünglich kommt der Andorn aus Südeuropa und wurde schon im alten Griechenland als wichtige Heilpflanze angebaut.
Der Gewöhnliche Andorn, auch Weißer Andorn, Gemeiner Andorn, Helfkraut, Weißer Dorant, Mariennessel oder Berghopfen genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung  Andorn in der  Familie der Lippenblütler. Die Art wurde früher häufig als  Heilpflanze kultiviert.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Bronchitis
Heilwirkung:
blutbildend, entzündungshemmend
Anwendungsbereiche:
Husten, Chronische Bronchitis, Magenentzündung, Gastritis, Darmentzündung, Gallenschwäche, Leberfunktionsschwäche, Anämie, Abwehrschwäche, Steigerung des Immunsystems, Kreislaufschwäche, nervöse Herzstörungen, Menstruationsfördernd, Schwache Menstruation, Schlecht heilende Wunden, Geschwüre, Ekzeme
wissenschaftlicher Name:
Marrubium vulgare
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Marrubiin (Bitterstoff), ätherisches Öl, Gerbstoffe, Schleim
Sammelzeit:
Juni bis August

Anwendung
Andorn kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die häufigste Art, Andorn anzuwenden ist in Teemischungen.
Tee
Für einen Andorn- Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Andorn mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.
Tinktur
Um eine Andorn- Tinktur selbst herzustellen, übergießt man Andorn in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen.
Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Wirkstoffe
Der Andorn enthält den  Bitterstoff Marrubiin, ein Furanolabdan-Diterpen sowie  ätherische Öle, Schleim, Harze, Wachse und Gerbstoffe.
Pharmakologie
Als Droge dient das sogenannte Andornkraut; das sind die getrockneten Blätter und oberen Stängelteile. Andornkraut wird in der Volksheilkunde als Teezubereitung eingesetzt bei Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Gallenbeschwerden und bei Bronchialkatarrhen. In der Schulmedizin ist die Droge weniger anerkannt, obwohl sie als Bittermittel nachweislich anregend auf die Speichel-, Magensaft- und Gallensekretion wirkt. Auch von einer schleimlösenden Wirkung wird berichtet.
Avril Rodway schreibt: in einem Kräuterbuch aus dem Jahre 1692 heißt es: Sirup aus den frischen grünen Blättern von Andorn und Zucker ist eine unübertreffliche Medizin gegen Husten und Lungenpfeifen. Außerdem wurde es als Mittel gegen Würmer und Vergiftungen geschätzt. Als Abführmittel ist es ebenfalls wirksam.
Innerlich
Andorn kann man innerlich, als Tee oder Tinktur bei Husten und andere Erkrankungen der Atemwege einsetzen. Außerdem hilft Andorn bei Verdauungsbeschwerden. Das Einsatzgebiet reicht von Magen-Darm-Beschwerden bis zur Gallenfunktionsschwäche. Der Andorn stärkt auch Abwehrkräfte und das Immunsystem. Auch ein schwacher Kreislauf wird vom Andorn stabilisiert.
Äußerlich
Äußerlich kann man Andorn-Tee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man Ekzeme lindern. Andorn hilft äußerlich eingesetzt auch gegen Geschwüre und andere Wunden, die nicht heilen wollen.
Presssaft
Für Frühjahrskuren eignet sich auch der Presssaft aus dem frischen Andorn.

Pflanzenbeschreibung
Der Gewöhnliche Andorn ist eine  ausdauernde bis  halbstrauchige  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 80 cm erreicht. Die  Stängel sind aufrecht und vor allem in dem unteren Teil weißfilzig behaart.  Der  Blattstiel ist auch bei den unteren Blättern kürzer als die Blattspreite. Die Blätter sind breit eiförmig bis kreisförmig, der Grund gerundet bis fast herzförmig, der Rand tief und unregelmäßig gezähnt. Die Blätter sind mit  Sternhaaren bedeckt; sie sind auf der Unterseite dichter filzig behaart als auf der verkahlenden Oberseite. Das Nervennetz ist in die Blattoberseite tief eingesenkt. Die  Scheinquirle stehen voneinander entfernt und sind vielblütig und kugelig. Die Vorblätter sind mindestens so lang wie die Kelchröhre, pfriemlich und zottig-federig behaart. Die Kelchröhre ist 3 bis 4 mm lang, undeutlich 10-nervig und zottig-weichhaarig; die die Art kennzeichnenden Kelchzähne sind meist zu zehnt, fast gleich, abstehend, zur Fruchtzeit hakig gekrümmt. Die Krone überragt mit 6 bis 7 mm den Kelch; sie ist weiß und außen dicht sternhaarig. Die  Klausen sind 1,5 bis 2 mm lang und hat eine glatte, grau- bis hellbraune Oberfläche.  Die Blütezeit reicht von Mai bis August.
Der Andorn kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Als Heilpflanze in Klostergärten kam er auch nach Mitteleuropa, wo er immer noch hin und wieder angebaut wird. Optisch erinnert der Andorn an Taubnesseln und er wird bestimmt auch oft mit Taubnesseln verwechselt. Er hat gegenständige Blätter und darüber sitzen die quirligen weißen Blüten. Wild kommt er recht selten auf trockenen und mageren Wiesen vor. Man kann ihn jedoch gut im Garten anbauen, weil er ziemlich anspruchslos ist.



BACHBLÜTEN
Du bist abhängig von der Meinung anderer Menschen (5 Cerato)
-
Diese Menschen sind abhängig von anderen Menschen und dessen Meinungen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie selbst entscheiden und brauchen die Meinung anderer
 nicht mehr


BACHBLÜTEN
Man kann sich gefühlsmäßig nicht an andere Menschen hineinversetzen, da die eigene Gefühle blockiert sind (3 Beech)
-
Diese Menschen können sich gefühlsmäßig nicht in ihre Mitmenschen hineinversetzen, da ihre Gefühle
 blockiert sind

- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie ihre blockierten Gefühle lösen und können sich dadurch
 dann in andere hineinversetzen

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