Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

18.07.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Juli > 15.07.19-21.07.19


HEIDELBEERE

Wenn man im Sommer im Wald spazierengeht, hat man vielleicht das Glück auf größere Ansammlungen von Heidelbeeren zu stoßen. Mit diesen Beeren kann man sich äußerst lecker den Bauch vollschlagen (Achtung! Erst waschen, wegen möglicher Fuchsbandwurm-Eier.). Man kann sie jedoch auch trocknen und als wirksames Mittel bei Durchfällen einsetzen. Auch für Haut- und Schleimhäute leisten die Heidelbeeren gute Dienste. Als Heilpflanze wurde die Heidelbeere zuerst von Hildegard von Bingen erwähnt.
Die Heidelbeeren sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Heidekrautgewächse. Die 450 bis 500 Vaccinium-Arten sind vorwiegend auf der Nordhalbkugel verbreitet. Einige Arten werden im deutschen Sprachgebrauch allgemein als Heidelbeeren oder Blaubeeren bezeichnet, wobei die Bezeichnung im engeren Sinne nur für die in Europa verbreitetste Art gilt, die  Heidel- oder Blaubeere.

Steckbrief
Heilwirkung:
Durchfall, Mund- und Rachenentzündungen, Verdauungsstörungen bei Kindern, Diabetes (leichte Formen), antibakteriell, entzündungswidrig, Äußerlich (als Tinktur): Ekzeme, Bartflechte, schlecht heilende Geschwüre, juckende Hautausschläge
wissenschaftlicher Name:
Vaccinium myrtillus
Pflanzenfamilie:
Heidekrautgewächse = Ericaceae
englischer Name:  Blueberry
volkstümlicher Name: Blaubeeren, Mostbeere, Schwarzbeere, Staudelbeere
Verwendete Pflanzenteile:
Getrocknete Beeren, Blätter
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Glykosid Arbutin, Myrtillin, Neomyrtillin, Vacciniin, Hydrochinon, Chinasäure, Vitamin C, organische Säuren
Sammelzeit:
Juni bis August

Anwendung
Die Früchte der meisten Vacciniumarten sind essbar. Es gibt einige Sorten, die als Beerenobst angebaut werden. Von einigen Arten wurden die medizinischen Wirkungen untersucht. In Europa werden traditionell vor allem die Heidelbeere und die Preiselbeere, in manchen Regionen aber auch Moosbeere und Rauschbeere in der Natur gesammelt und gegessen. Die nordamerikanischen Wildformen dienten schon früher den nordamerikanischen Ureinwohnern, etwa im Gebiet des heutigen US-Bundesstaates Washington, als Nahrungsmittel. So fanden sich Trockenplätze, die nur durch rechteckige Vertiefungen erkennbar sind. Elf von ihnen konnten in der Indian Heaven Wilderness im Gifford Pinchot National Forest nachgewiesen werden. Kulturheidelbeeren, die heute in Plantagen angebaut werden, sind überwiegend Kreuzungen aus den in Nordamerika beheimateten Arten Vaccinium angustifolium und Vaccinium corymbosum sowie Kulturformen der Elternarten selbst, weiterer Hybride aus der Amerikanischen Heidelbeere und anderen Vaccinium-Arten. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurden 75 bis 100 neue Sorten kultiviert.   
Die Heidelbeeren kann man trocknen, sodass sie wie harte, kleine Rosinen sind. Diese trockenen Beeren kann man gegen Probleme der Mund- und Rachenschleimhaut kauen. Als Tinktur angesetzt, kann man sie bei Hautkrankheiten äußerlich anwenden. Auch als Pulver eignen sie sich zur äußeren Anwendung. Ein Tee aus den Blättern lindert leichte Formen von Diabetes. Diesen Tee sollte man jedoch nicht zulange einnehmen, weil die Glykoside in den Blättern auf Dauern zu leichten Vergiftungen führen können. Am besten verwendet man die Heidelbeerblätter in Teemischungen, dann sind sie unbedenklich.

Pflanzenbeschreibung
Die Heidelbeere wächst in lichten Wäldern und im Gebirge. Sie ist ein kleiner, bis zu 50 cm hoher Halbstrauch mit kleinen eiförmigen Blättern. Im Mai und Juni blüht die Blaubeere und von Juli bis August trägt sie süße blau-rote Beeren.
Erscheinungsbild und Laubblätter
Die Vacciniumarten wachsen als immergrüne oder laubabwerfende, kriechende, ausgebreitete, selbständig aufrechte oder kletternde Zwergsträucher, Sträucher oder  Bäume. Meist wachsen sie terrestrisch, seltener auch epiphytisch. Die oberirdischen Pflanzenteile können kahl oder behaart sein; dabei sind die Haare gestielt oder ungestielt, sowie drüsig oder nicht drüsig. Die wechselständig und spiralig oder sehr selten pseudowirtelig angeordneten  Laubblätter können gestielt sein. Die häutigen bis ledrigen Laubblätter sind kahl oder behaart. Die einfachen Blattspreiten sind elliptisch, eiförmig, länglich-lanzettlich oder spatelförmig. Der flache oder zurückgebogene Blattrand ist glatt oder gesägt.
Blütenstände und Blüten
Die end- oder achselständigen, traubigen Blütenstände enthalten meist zwei bis zehn Blüten; manchmal stehen die Blüten einzeln oder zu mehreren in den Blattachseln. Es sind haltbare oder bald vergängliche  Tragblätter vorhanden. Kleine Deckblätter sind nur in der Sektion Oxycoccus vorhanden. Die Blütenstiele können nahe der Blüte verbreitert sein und meist sind sie gegliedert. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und selten vier- oder meist fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die selten vier oder meist fünf Kelchblätter sind nur an ihrer Basis verwachsen. Die meist fünf, selten vier oder sechs Kronblätter sind meist auf fast ihrer ganzen Länge kugel-, glocken-, urnen- oder röhrenförmig verwachsen; selten sind sie fast frei. Die Farben der Kronblätter reichen von meist grün, weiß über creme- bis rosa- und bronzefarbe, selten sind sie rot. Die geraden bis zurückgekrümmten Kronzipfel sind meist kürzer als die Kronröhre. Es sind meist zwei, selten ein, Kreise mit je vier oder fünf Staubblättern vorhanden, die die Krone meist nicht überragen. Die kahlen oder behaarten Staubfäden sind gerade und flach. Die Staubbeutel können Hörner besitzen. Der Diskus in ringförmig. Vier oder fünf Fruchtblätter sind zu einem unterständigen, vier- bis fünfkammerigen oder meist acht- bis zehn pseudokammerigen  Fruchtknotenverwachsen. Es sind viele  Samenanlagen vorhanden. Die Narben sind kopfig, beziehungsweise unauffällig und gestutzt.
Früchte und Samen
Kennzeichnend für die Gattung Vaccinium sind die eiförmigen bis kugeligen, fleischigen Beeren. Die bei Reife roten oder blauen Beeren enthalten zwei bis vierzig Samen. Die relativ kleinen, eiförmigen bis ellipsoiden Samen besitzen eine netzartige, harte oder schleimige Samenschale (Testa).




KATZENPFÖTCHEN

Die Katzenpfötchen sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Korbblütler. Sie haben Areale in den gemäßigten, arktischen und alpinen Regionen in Nordamerika, Mexiko, Südamerika und  Eurasien. Einige Arten werden in Steingärten als Zierpflanzen verwendet. Es gibt Arten, die der Erzeugung von  Trockenblumen dienen. Der Name Antennaria bezieht sich auf die Pappusborsten der männlichen Blüten, die Fühlern von Insekten ähneln.

Steckbrief
Heilwirkung:
Durchfall, Gallebeschwerden, Husten, Leberschwäche, Reizhusten, antibiotisch, harntreibend
wissenschaftlicher Name:
Antennaria dioica
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Sammelzeit:
Geschützt! Juni bis Oktober

Beschreibung
Antennaria-Arten sind ausdauernde  krautige Pflanzen oder  Halbsträucher. Manche Arten bilden oberirdische  Ausläufer, andere Rhizome. Die wechselständigen Laubblätter sind ganzrandig und können gestielt oder ungestielt sein. Die Blätter sind oberseits mehr oder weniger kahl bis behaart, unterseits jedoch immer behaart. Einzeln oder bis zu zwölft in traubigen, trugdoldigen oder rispigen Blütenständen sitzen eingeschlechtige körbchenförmige Teilblütenstände. Die Arten können einhäusig (monözisch) oder zweihäusig (diözisch) getrenntgeschlechtig sein. Die Blütenkörbchen weisen Durchmesser von 2 bis 8 Millimeter auf, darin sind meist 20 bis 100 Blüten enthalten. Die  Blüten sind immer eingeschlechtig. Sie bilden  Achänenmit  Pappus. Bei den Katzenpfötchen spielt die  apomiktische Fortpflanzung eine wesentliche Rolle. Dadurch gehen die Ansichten über die Artenanzahl sehr auseinander.



BACHBLÜTEN
Ich bin mit anderen Streng (3 Beech)
- Diese Menschen sind mit ihren Mitmenschen sehr streng
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Strenge allmählich ablegen

BACHBLÜTEN
Über dich selbst, weil du nicht nein sagen kannst, fühlst dich ausgenutzt (4 Centaury)
- Diese Menschen ärgern über sich selbst, da sie nicht nein sagen können und fühlen sich ausgenutzt
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie wieder nein sagen, ärgern sich nicht mehr und fühlen sich auch nicht mehr ausgenutzt


ERNÄHRUNG
Lebensmittelgruppe
- Getränke
- Süßungsmittel
- Getreide/-erzeugnisse, Kartoffeln
- Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Soja, Würzmittel
- Fleisch, Wurst, Geflügel, Eier und Fisch
- Milch, Milchprodukte, Käse
- Öle und Fette
- Schad- und Zusatzstoffe, Überwachung, Hygiene


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü