Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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18.07.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Juli > 17.07.17-23.07.17


WEINREBE

Die Weinrebe wird überall angebaut, wo es warm genug für sie ist. Um dem Wein, der aus ihren Beeren gekeltert wird, wird ein richtiger Kult getrieben, mit Prinzessinnen, Königinnen und Volksfesten. Doch die Weinrebe ist auch eine Heilpflanze, was nur den wenigsten bewusst ist. Sie hilft bei Erkrankungen des Verdauungsystems und des Stoffwechsels.
Die Weinrebe ist eine  Art in der  Gattung Vitis. Sie ist heute vor allem heimisch im  Mittelmeerraum,  Mitteleuropa und  Südwestasien. Die Unterart  Edle Weinre-be wird zur Produktion von  Wein genutzt.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blätter: adstringierend,  Gicht, Rheuma, Erbrechen, Frostschäden, Aufgesprungene Hände und Füße, Geschwüre, Ekzeme, Eiternde Wunden, Hautunreinheiten, Blutungen, Krampfadern (rotes Weinlaub), Blüten: Nerven stärkend, Unreife Trauben: Kopfschmerzen durch Hitze, Magenschmerzen, Reife Trauben: blutbildend, stärkend, aufbauend, blutreinigend, Rekonvaleszenz, Fettleibigkeit, Leberleiden, Verstopfung, Arteriosklerose
wissenschaftlicher Name:
Vitis vinifera
Pflanzenfamilie:
Weinrebengewächse = Vitaceae
englischer Name:
Vine
volkstümliche Namen:
Weinstock, Traubenstock, Weintraube
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Beeren
Inhaltsstoffe:
Gerbstoff, Weinsäure, Apfelsäure, Bernsteinsäure, Wachs, Zucker, Mineralien
Sammelzeit:
Blätter: Mai bis August, Beeren: August bis Oktober

Anwendung
Die Blätter kann man als Tee trinken oder äußerlich als Kompresse auflegen.
In der mediterranen Küche sind sie auch zum Einwickeln von Speisen, z.B. Schafskäse beliebt. Die Blüten werden als Tee getrunken oder als Einreibung benutzt. Sie helfen (laut Volksmedizin) bei leichten Lähmungszuständen durch Probleme der Rückenmarksnerven. Weintrauben kann man essen, als Saft trinken. Im Rahmen einer Traubenkur isst man so viel wie möglich reife Trauben und ansonsten so wenig wie möglich andere Speisen. Solch eine Kur soll sehr heilsam für Verdauung und Stoffwechsel.
Achtung! Wenn man große Mengen Weintrauben isst, muss man sie unbedingt gut kauen, denn wenn man sie unzerkaut runterschlingt, kann man in seltenen Fällen einen Darmverschluss bekommen.

Pflanzenbeschreibung
Die Weinrebe ist ein mit  Sprossranken kletternder  Strauch, der unbeschnitten die Wuchsform einer  Liane entwickelt. Er kann 10 bis 20 m hoch werden. Sie besitzt einen tiefgreifenden, reich verästelten  Wurzelstock und einen holzigen Stamm mit bis zu 1,5 m Umfang. Ihre bräunliche Rinde löst sich in Längsstreifen ab. Die rotbraun bis braungelb gefärbten Zweige sind meistens kahl und nur selten von einer filzigen Behaarung bedeckt. Sie weisen feine Furchen und kleine, punktförmige Rindenporen auf. Es sind nur 2 dünnhäutige und hellbraune Knospenschuppen vorhanden. Die rundlich-herzförmigen Blätter sind meist deutlich 3 bis 5-lappig und am Blattstiel eng eingebuchtet. Sie mesen 5–15 cm im Durchmesser, ihr Grund ist herzförmig und ihre Lappen sind grob gezähnt und decken sich sogar zum Teil. Die Oberseite der Blätter ist kahl, die Unterseite weißwollig bis fast filzig behaart. Meist steht den Blättern eine Ranke gegenüber. Die Länge des Blattstiels beträgt 4–10 cm. Die schwach duftenden Blüten sind in zusammengesetzten, dichten Rispen angeordnet, den  Gescheinen oder Blütenständen (Infloreszenz). Der Kelch ist kurz und 5-lappig. Die Kronblätter sind ca. 5 mm lang, gelbgrün und fallen, wie die Kelchblätter, früh ab. Blütezeit ist von Juni bis August. Die länglich bis kugeligen Früchte sind 6–20 mm lang und dunkelblau, violett, grün oder gelblich gefärbt. Zum Teil sind sie bereift. Ihr Geschmack ist süß oder säuerlich. Es sind bis zu 4 Samen vorhanden. Diese sind hartschalig, birnenförmig und auf einer Seite mit 2 länglichen Furchen oder Gruben versehen.
Die Weinrebe ist ein mehrjähriger Strauch, der sich bis zu 15 m hoch bzw. weit ranken kann. Die Blätter sind fünflappig und grob gezähnt. Die rispenartige Blüte blüht nur wenige Tage lang, in denen sie von Bienen und anderen Insekten bestäubt wird. Dann bilden sich aus den Blüten die beere, die wir als Weintrauben kennen. Es gibt grüne, hellbraune und dunkelviolette Beeren, je nachdem, um welche Weinsorte es sich handelt. Weltweit gibt es weit über 2000 unterschiedliche Weinsorten.




FRÜHLINGS-FINGERKRAUT


Das Frühlings-Fingerkraut ist ein gelb blühendes Fingerkraut, das gerne auf sandigen Trockenwiesen, Wegrändern und Felshängen wächst. Es ist in Mitteleuropa verbreitet und häufig zu finden, oft in kissenähnlichen Verbänden. Von dem Frühlings-Fingerkraut gibt es vermutlich mehr als 10 Unterarten, sodass die Pflanze je nach Standort schon sehr unterschiedlich aussehen kann. Als Heilpflanze spielt das Frühlings-Fingerkraut nur eine kleine Rolle, es wurde zur Wundbehandlung und gegen Durchfall eingesetzt.
Das Frühlings-Fingerkraut, ist ein in Mitteleuropa meist verbreitet und häufig vorkommendes  Rosengewächs. Es blüht von März bis Mai, manchmal auch im Spätsommer und Herbst ein zweites Mal.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Durchfall, Wunden
Heilwirkung:
adstringierend, antibakteriell, antidiarrhoisch, antiinflammatorische, antioxidativ, antiviral, entzündungshemmend, immunstimmulierend, stopfend
Anwendungsbereiche:
Durchfall, Hautkrankheiten, Wunden, Zahnfleischentzündungen
wissenschaftlicher Name:
Potentilla neumanniana, Potentilla tabernaemontani, Potentilla verna
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
Spring Cinquefoil
volkstümlicher Name:
Frühlings-Fingerkraut, Gewöhnliches Frühlings-Fingerkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Fettsäuren, Flavonoide, Gerbstoffe, Triterpene
Sammelzeit:
Blätter: Frühling, Sommer, Wurzel: Herbst
Nebenwirkungen:
Narbenbildung

Anwendung
Tee
1TL Wurzeln mit 250ml kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen las-sen, abseihen. Sobald der Tee lauwarm ist, ungesüßt trinken. Hilft gegen Durchfall.
Mundspülung
Das Gurgeln mit dem Tee hilft gegen Entzündungen im Mundraum.
Umschlag
Ein Breiumschlag aus frischen zerquetschten Blättern hilft bei kleineren oder schwer heilenden Wunden und einigen Hautkrankheiten. Allerdings begünsti-gen die Inhaltsstoffe eine Narbenbildung.

Geschichtliches
Die verschiedenen Fingerkräuter wurden schon in der Antike und im Mittelalter als Heilpflanzen genutzt. Das Frühlings-Fingerkraut wurde seltener genutzt, da es in der Heilwirkung nicht so stark ist. Der Samen diente in Notzeiten als Nahrungsmittel. Heute wird das Frühlings-Fingerkraut ab und zu als Zierpflanze in Gärten kultiviert.

Pflanzenbeschreibung
Diese Art ist ausdauernd und bildet oft große, teppichartige Wuchsformen. Die Grundblätter sind fingerförmig und bestehen aus fünf bis sieben keilförmigen bis verkehrt-eiförmigen Blättchen. Diese sind 1 bis 3 cm lang und besit-zen jederseits zwei bis fünf Zähne. Der freie Teil der  Nebenblätter der Grund-blätter ist sehr schmal linear bis lanzettlich (Unterschied zum  Rötlichen Finger-kraut). Die blühenden Triebe wachsen seitlich aus den Achseln der vorjährigen, zur Blütezeit teilweise vergangenen Grundblätter. Sie sind niederliegend, mit der Spitze aufsteigend, 5 - 15 cm lang und besitzen mehrere Stängelblätter. Der Blütenstand ist 3 - 10-blütig und oft schon aus den Achseln der unteren Stängelblätter verzweigt. Die Blüten sind gelb und besitzen einen Durchmesser von 10 - 18 mm. Als Potentilla neumanniana werden nur solche Pflan-zen bezeichnet, die keine Sternhaare besitzen (siehe z. B.  Sand-Fingerkraut). Die Behaarung besteht nur aus einfachen, 2 - 3 mm langen Haaren („Striegelhaaren"), die meist vorwärts gerichtet sind, seltener auch fast abstehend. Im oberen Teil der Blütentriebe und an den Blattstielen finden sich kürzere, gekrümmte Haare, manchmal auch kurze Drüsenhaare.
Das Frühlings-Fingerkraut ist Mittel-Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt an Wegen und auf sandigen Trockenwiesen. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 5 und 15 Zentimeter hoch. Stängel und Blätter sind behaart. Die hand-förmigen Blätter sind 5 bis 7 zählig und die Blättchen 1 bis 3 cm lang. Die gelben Blüten erscheinen zwischen März und Juni an oben verzweigten Stielen. Die Blüten haben einen Durchmesser von 10-20 mm. Aus den Blüten entwickeln sich vom Sommer bis in den Herbst die Samen.

Anbautipps
Am besten im frühen Frühling (Kaltkeimer) in Töpfen aussäen und im nächsten Jahr in der frostfreien Zeit auspflanzen. Der Standort sollte halbschattig, besser sonnig sein. Die Pflanze mag einen trockenen und sandigen Boden.

Sammeltipps
Die Wurzel im Herbst ausgraben, reinigen, zerkleinern und luftigem Ort trocknen.



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