Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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18.06.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Juni > 18.06.18-24.06.18


DOST  
 
Dost ist den meisten von uns unter dem Namen Oregano vor allem als Gewürz auf der Pizza bekannt und unentbehrlich. Kaum jemand weiß, dass die Pflanze auch in unseren Breiten wild in der Natur vorkommt und dass sie außer Gewürz auch eine Heilpflanze ist.
Der Dost oder Orant ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Lippenblütler in der Ordnung der Lippenblütlerartigen. Zu dieser Gattung gehören zwei wichtige Gewürzpflanzen, Echter Dost und Majoran.

Steckbrief
Heilwirkung: antiseptisch, antiviral, Appetitlosigkeit, Blähungen, Husten, Krampfhusten, Keuchhusten, Menstruationsbeschwerden, Mundentzündungen, Rachenentzündungen, Cellulitis, Ekzeme, Psoriasis, Verdauungsstörungen
wissenschaftlicher Name: Origanum vulgare
englischer Name: Oregano
volkstümliche Namen: Wilder Majoran, Gemeiner Dost, Dosten, Wilder Balsam, Bergminze, Blauer Dunst, Orant
Verwendete Pflanzenteile: Blühendes Kraut, Blätter
Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherisches Öl, Thymol, Carvacrol
Sammelzeit: Juni bis September

Anwendung
Der Dost, häufig auch Oregano genannt, wird in der Heilkunde hauptsächlich als Tee verwendet. Man kann sich jedoch auch eine Tinktur daraus ansetzen und als Hustentropfen oder gegen Menstruationsbeschwerden einsetzen. Äußerlich kann man ihn gegen Wunden einsetzen, hier sind vor allem seine bakterientötenden Eigenschaften hilfreich. Für die äußere Anwendung eignet sich vor allem das ätherische Öl des Oreganos.
Achtung! Während der Schwangerschaft sollte der Dost nicht innerlich eingenommen werden.
 
Pflanzenbeschreibung

Der Dost bevorzugt trockene, warme Standorte. Man findet ihn vor allem an sonnigen Kalkhängen, Bergwiesen und Kahlschläge. Er gedeiht in ganz Mittel- und Westeuropa, bis hin nach Osteuropa. Der Dost ist eine mehrjährige Pflanze und wird bis zu 50cm hoch. Wenn es ihm an einer Stelle gefällt, wird er von Jahr zu Jahr dichter, bis er im Frühling schon ein dichtes Polster bildet, das dann im Laufe des Sommers fast zu einem kleinen Busch heranwächst. Sein rötlich überlaufener Stängel wächst aufrecht. Wenn die Pflanze genug Platz hat, bilden sich in den Blattachseln zahlreiche Seitentriebe. Die Blütenstände der rosa- bis weinrot-farbenen Blüten sind doldig und rispenähnlich. Schmetterlinge und andere Insekten sind ganz begeistert von den Blüten des Oreganos und laben sich zahlreich an ihnen. So leistet der Dost einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der Insektenvielfalt.



EINJÄHRIGER BEIFUSS

Der einjährige Beifuß ist eine asiatische Pflanze, die vor allem in China und Vietnam heimisch ist. Dort wird der einjährige Beifuß schon seit langer Zeit gegen fieberhafte Erkrankungen eingesetzt. Erst vor relativ kurzer Zeit haben Wissenschaftler entdeckt, dass der einjährige Beifuß sehr gut gegen Malaria wirkt, selbst in Fällen, in denen die chemischen Medikamente wegen Resistenzen nicht mehr wirken. Diese Tatsache hat weltweit großes Interesse auf den einjährigen Beifuß gelenkt.
Der Einjährige Beifuß ist eine Pflanzenart in der Gattung Artemisia aus der Familie der  Korbblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Malaria
Heilwirkung:
antibakteriell, blutstillend, fiebersenkend, fungizid
Anwendungsbereiche:
Fieber, Erkältungen, Blähungen, Verdauungsschwäche, Durchfall, Nachtschweiß, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden
wissenschaftlicher Name:
Artemisia annua, Artemisia chamomilla
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Chinese wormwood, Annual Mugwort
volkstümlicher Name:
Qing-Guo
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Samen
Inhaltsstoffe:
Artemisinin, ätherische Öle, Flavonoide, Cumarin, Menthol, Thymol, Beta-Sitosterol
Sammelzeit:
Juni bis September

Anwendung
Das in der Pflanze gebildete, 1971 erstmals isolierte Artemisinin wird von der traditionellen chinesischen Medizin schon lange erfolgreich als Mittel bei  Malaria eingesetzt. 2015 wurde die chinesische Pharmakologin Youyou Tu für die Substanzgewinnung von Artemisinin mit dem Medizin-Nobelpreis ausgezeichnet. Auf aus dem einjährigen Beifuß extrahiertem Artemether beruht die aktuell von der  WHO empfohlene Therapie gegen Malaria, die aus einem Kombinationspräparat aus Artemether und Lumefantrin besteht. Eine aktuelle Studie zeigt Behandlungserfolge bei ACT-resistenter Malaria. Eine wachstumshemmende Wirkung dieses klinisch wichtigsten Bestandteils und anderer Inhaltsstoffe auf verschiedene Tumorzellen ist nachgewiesen. Großflächige klinische Studien liegen jedoch noch nicht vor. Nach Einschätzung einer unabhängigen Expertengruppe reicht der Kenntnisstand im Moment nicht aus, um Artemisia annua bei Krebserkrankungen außerhalb von klinischen Studien anzuwenden. In der traditionellen chinesischen Medizin wird darüber hinaus auch von Erfolgen bei der Behandlung weiterer Krankheiten berichtet.  
Einjährigen Beifuß kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die häufigste Art, den einjährigen Beifuß anzuwenden ist als Tee.
Tee
Für einen Einjähriger-Beifuß-Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel einjährigen Beifuß mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Einjähriger Beifußtee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Einjähriger Beifußwirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Tinktur
Um eine Tinktur aus einjährigem Beifuß selbst herzustellen, übergießt man die Blätter des einjährigen Beifuß in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche ab-füllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Innerlich bei Malaria und Fieber
Einjähriger Beifuß kann man innerlich, als Tee oder Tinktur gegen Malaria einsetzen. Außerdem hilft Einjähriger Beifuß auch gegen normale Erkältungen und Fieber. Man kann ihn auch bei Bähungen und Menstruationsbeschwerden anwenden.
Samen für die Verdauung
Die Samen des einjährigen Beifußes stärken als Tee getrunken die Verdauung. Sie lindern Blähungen, Magen- und Darmkrämpfe. Auch gegen Nachtschweiß kann man die Samen anwenden.
Achtung! Der Hautkontakt mit dem einjährigen Beifuß kann bei empfindlichen Menschen Allergien hervorrufen. Auch die Pollen des einjährigen Beifußes wirken potentiell allergen.

Geschichtliches
Schon seit Menschengedenken wurde der einjährige Beifuß in China gegen fieberhafte Erkrankungen angewendet. Er kam jedoch aus der Mode und wurde erst 1970 wieder beliebt, als ein uraltes chinesisches Handbuch über medizinische Pflanzen entdeckt wurde, das 340 vor Chr. geschrieben wurde. Schon 1971 entdeckten Wissenschaftler, dass der einjährige Beifuß gegen Malaria wirkt. 1972 wurde die wirksame Substanz Artemisinin entdeckt, isoliert und beschrieben. Heutzutage wird darüber debattiert, ob die Malariabehandlung besser durch die gesamte Pflanze des einjährigen Beifußes oder durch das isolierte Artemisinin erfolgen sollte.

Pflanzenbeschreibung
Die krautige Pflanze ist einjährig, woher das botanische Artepitheton annua‚ ein Jahr andauernd‘ von lateinisch annus‚ das Jahr‘ stammt. Auffällig ist der aromatische Duft. Die Pflanze wird 50-150 Zentimeter hoch. Der  Stängel ist meist völlig kahl. Die  Laubblätter sind zwei- bis dreifach fein gefiedert. Die Blattzipfel sind kammförmig gesägt. Die in einem rispigen Gesamtblütenstand angeordneten gelbgrünen und körbchenförmigen  Teilblütenstände enthalten wenige gelbe  Röhrenblüten. Die Blütenköpfchen sind nickend.
Der einjährige Beifuß ist in China und Vietnam heimisch. Aufgrund seiner ausgezeichneten Wirkung gegen Malaria wird er jedoch zunehmend weltweit angebaut. Nur in den Tropen macht sein Anbau keinen Sinn, weil er als Kurztagspflanze schon in sehr jungem Alter blüht, lange bevor er seine typische Höhe erreicht hat. Der einjährige Beifuß gedeiht besonders gut auf kargen Böden. Er braucht auch nicht viel Wasser. Die einjährige Pflanze wird bis zu zwei Meter hoch. Die Blätter des einjährigen Beifußes erinnern an Farnblätter, denn sie sind groß und vielfach gefiedert. Er duftet stark balsamisch nach Kampfer, Thymian oder Minze. Ab September blüht der einjährige Beifuß mit kleinen, unscheinbaren Blüten, wie sie für die Artemisia-Gattung typisch sind. Aus den Blüten entwickeln sich bis Oktober winzige Samen.

Anbautipps
Der Anbau des einjährigen Beifußes ist relativ einfach. Im zeitigen Frühjahr werden die Samen im Haus vorkultiviert und im späten Frühjahr ausgepflanzt. Oder man sät im späten Frühjahr direkt ins Freiland. Die bis zu 2m hoch wachsende Pflanze ist anspruchslos. Ihre Wirkstoffe sind am stärksten, wenn sie in nahrungsarmen, trockenem Boden steht.

Sammeltipps
Die Blätter des einjährigen Beifußes werden gesammelt oder geerntet, bevor die Pflanze blüht. Dann werden sie zügig getrocknet. Die Samen werden im Oktober geerntet, sobald sie reif sind.



BACHBLÜTEN
Ich opfere mich für andere auf (Centaury)
-
Diese Menschen opfern sich immer und immer wieder für andere auf
- Mit der dementsprechenden Bachblüte wird die Aufopferung fast komplett überwunden


BACHBLÜTEN
Ich bin ein misstrauischer Mensch (Cerato)
-
Diese Menschen sind sehr misstrauisch anderen gegenüber
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie die misstrauische Art ablegen


ERNÄHRUNG
Genussfähigkeit
Manch einer könnte dieses Wort für überflüssig halten…. Man könnte denken: Natürlich kann ich genießen – sogar sehr gut und gerne!
Diese Kunst des GENIESSENS  ist eine, die gelernt sein will und dann ständig weiter geübt werden muss.
Bewusstes Genießen beeinflusst also
- Die Wahl unserer Lebensmittel
- Die Art zu essen (Tempo, Ort)
- Die Geschwindigkeit, eine ausreichende Sättigung zu erreichen und
- Unsere Psyche


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