Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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18.05.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Mai > 14.05.18-20.05.18


ZWETSCHGE
    
Im frühen Herbst reifen die blauen Zwetschgen, auch Pflaumen genannt, an ihren Bäumen und laden ein zu Pflaumenkuchen und Pflaumenmus. Zwetschgen schmecken jedoch nicht nur lecker, sie sind auch ein nützliches Heilmittel, das vor allem die Verdauung erleichtert.
Die Echte Zwetschge ist eine Unterart der  Pflaume. Sie wird in Europa, Westasien, Nordamerika sowie Nord- und Südafrika als Obstbaum angebaut. In Österreich wird der Name teilweise auch Zwetschke geschrieben, regional in Deutschland als Zwetsche oder auch Quetsche bezeichnet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, Gicht, Halsschmerzen (Blätter), Leberleiden, Nierenprobleme, Rheuma, Verstopfung
wissenschaftlicher Name:
Prunus domestica
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
volkstümliche Namen:
Pflaume, Zwetschke, Zwetsche, Quetsche, Plummen, Prammen
Verwendete Pflanzenteile:
Laub, Harz, Früchte
Inhaltsstoffe:
Eiweiß, Kohlenhydraten, Fett Stärke, Rohrzucker, Mineralstoffe, Fruchtsäuren
Sammelzeit:
Laub: Mai bis August, Harz: Mai bis Juli, Früchte: September bis Oktober

Anwendung
Zwetschgen werden neben dem Frischverzehr auch zur Herstellung von Pflaumenmus, Kuchen (Zwetschgenkuchen), Speiseeis, Trockenobst, Essigzwetschgen oder Obstbrand (Zwetschgenwasser) verwendet. Im Tiroler Oberland wird die Zwetschge seit Jahrhunderten in Höhenlagen um etwa 1000 Meter kultiviert. Die Stanzer Zwetschke ist im Register der Traditionellen Lebensmitteldes österreichischen  Lebensministeriums eingetragen und ist das Leitprodukt für die Region in der  Genussregion Österreich.  Im Gegensatz zu Pflaumen löst sich bei Zwetschgen der Stein leicht vom Fruchtfleisch, das gilt besonders, wenn man sie mit mittlerem Druck quer zum Stein rollt, wie bei ähnlichem Obst. Das Holz des Zwetschgenbaumes hat eine Rohdichte von 0,75 bis 0,85 g/cm³ und ist wegen seiner rötlichbraunen Farbe und Härte bei  Tischlern für hochwertige Möbel begehrt.
Gedörrte Zwetschgen werden eingeweicht gern gegen Verstopfung eingenom-men. Am Abend weicht man fünf bis zehn trockene Pflaumen ein und nimmt sie morgens zu sich. Die Zwetschgen enthalten viel Pektin, das aufquillt und den Stuhl dadurch weich macht. Diese eingeweichten gedörrten Zwetschgen helfen aber auch bei Nierenerkrankungen, Gicht, Rheuma und Problemen der Leber. Alternativ zu den Dörrpflaumen kann man auch Zwetschgenmus einnehmen, um den Stuhlgang zu fördern.

Pflanzenbeschreibung
Der Zwetschgenbaum wird drei bis zehn Meter hoch. Manchmal haben seine Zweige Dornen aber nicht immer. Die elliptischen Blätter sprießen im Mai gleichzeitig mit den weißen Blüten. Die länglichen Früchte reifen im September bis Oktober. Sie sind blauviolett gefärbt. Andere Pflaumensorten haben auch andere Farben, beispielsweise rot oder orange. Im Innern der Zwetschge befindet sich ein Steinkern mit spitzen Enden und rauher Schale.
Vegetative Merkmale
Der Zwetschgen baum erreicht Wuchshöhen von bis zu 6, selten bis zu 10 Metern. Einjährige Zweige sind mehr oder weniger kahl. Ältere Äste sind bei den meisten Sorten mit bis zu etwa 5cm langen, starken Dornen besetzt. Die einfachen  Laubblätter sind gekerbt bis gesägt, auf Ober- wie Unterseite meist kahl und nur selten zerstreut behaart; sie sind zur Blütezeit erst wenig entwickelt.  
Generative Merkmale
Die zwittrigen Blüten sind bei einem Durchmesser von 1,5-2cm radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind länglich und auf beiden Seiten zerstreut behaart. Die fünf grünlich-weißen bis gelblich-grünen  Kronblätter sind länglich.  Die  Steinfrucht ist bei Reife blau bis blauschwarz, bereift, 4-8cm lang, länglich-eiförmig und verjüngt sich zu den beiden Enden hin deutlich. Der Steinkern ist ei- bis halbmondförmig, abgeflacht, an beiden Enden zugespitzt und beinahe stechend. Er ist 0,47- bis 0,58-mal so dick wie lang. Seine Oberfläche ist höckerig-netzig. An der Bauchseite ist er besonders stark gegen das Stielende vorgezogen. Die Rückenfurche ist schmal und weist schräge Kammstriche auf. Das  Fruchtfleisch ist mäßig saftig, fest und löst sich leicht vom Kern und bei Ofenhitze behält es seine Form.



ACKERSENF    

Der Ackersenf ist eine wildwachsende Form der Senfpflanze und gilt an seinen bevorzugten Wuchsstellen, den Äckern, als lästiges Unkraut. Durch seine rauen Haare unterscheidet er sich von anderen gelb blühenden Pflanzen, die senfähnlich sind. Die Samen des Ackersenfs kann man ähnlich benutzen wie echte Senfsamen, beispielsweise als Gewürz. Aus den zerstampften Samen kann man Breiumschläge machen, die die Haut reizen und die Durchblutung fördern. Um die Hautreizung in Grenzen zu halten, sollte man vor dem Auftragen der Senfmasse unbedingt eine fetthaltige Salbe auftragen. Ackersenf ist auch als Bachblüte Mustard bekannt.
Der Acker-Senf, Falscher Hederich oder wilder Senf ist eine Pflanzen artaus der Gattung der  Senfe innerhalb der Familie der  Kreuzblütengewächse. Die Art war schon in der Bronzezeit ein häufiges „Unkraut".

Steckbrief
Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Stoffwechselschwäche, Halsschmerzen, Bronchitis, Rheuma, Schmerzen
wissenschaftlicher Name:
Sinapis arvensis
Pflanzenfamilie:
Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name:
Field Mustard
volkstümliche Namen:
Wilder Senf
Verwendete Pflanzenteile:
Samen
Inhaltsstoffe:
Öl, Senföl
Sammelzeit:
Mai bis Frühherbst

Anwendung
Die Samen können denen des Weißen Senfs beigemischt werden. Feingehackte Blätter können als  Gewürz dienen. Blütenknospen können wie  Brokkoli zubereitet werden. Krautige Teile sind nach längerem Kochen als  Gemüse geeignet. Ackersenf kann man als Gewürz und Wildsalat in der Küche und äußerlich als hautreizendes Pflaster anwenden.
In der Küche
Die jungen Blätter des Ackersenfs kann man als Wildgemüse in Salaten oder Kräuterquarks essen. Da die Blätter scharf sind, eignen sie sich eher als würzender Teil eines Salates als Hauptbestandteil. Die Samen kann man als Sprossen keimen lassen und frisch verzehren. Durch die in ihm enthaltenen Senföle regt der Ackersenf den Stoffwechsel und die Verdauung an.
Äußerlich
Da die Samen des Ackersenfes den kultivierten Senfsamen ähneln, kann man sie auch ähnlich anwenden. Man kann die Samen zerstampfen und als hautreizendes Senfpflaster (Breiumschlag) auflegen. Bevor man den Senfsamenbrei aufträgt, sollte man die Haut zum Schutz mit einer fetthaltigen Salbe eincremen. Sonst könnte die Reizung der Haut zu Verbrennungen führen. Solche Senfpflaster eignen sich zur Linderung von festsitzenden Beschwerden des Bewegungsapparates, wie beispielsweise rheumatische Schmerzen, Hexenschuss, Verspannungen. Für akute Entzündungen, die sowieso schon viel Hitze produzieren, sind Senfpflaster eher nicht geeignet. Als Faustregel kann man sich merken, dass Senfpflaster für Beschwerden geeignet sind, bei denen Wärme lindernd wirkt.
Bachblüte
Als Bachblüte Mustard steht der Ackersenf für Sinnfindung und hilft gegen Schwermut.

Pflanzenbeschreibung
Der Acker-Senf ist eine  einjährige  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 60 cm erreicht. Der  Stängel ist im unteren Teil abstehend behaart. Die unteren Blätter werden bis zu 20 cm lang, sind gestielt und stark gegliedert bis leierförmig gefiedert mit einem großen Endabschnitt. Die zwittrige,  radiärsymmetrische  Blüte ist vierzählig. Die vier  Kelchblätter stehen waagerecht ab. Die vier Kronblätter sind schwefelgelb. Die Blüte besitzt sechs lange Staubblätter, wovon sich zwei außen und vier innen befinden. Die  Schote ist kahl, stielrund und etwas perlschnurartig eingeschnürt mit 8 bis 13 schwarzen Samen in zwei Fächern und drei bis fünf geraden, starken Nerven auf jeder Fruchtklappe. Die Schote läuft in einen 1 bis 1,5 cm langen, fast runden, geraden Schnabel aus. Die Blütezeit reicht von Mai bis Oktober.
Der Ackersenf ist in Europa heimisch. Er wächst bevorzugt auf Äckern und an Wegrändern. Die einjährige Pflanze wird bis zu 60 Zentimeter hoch. Die Blätter des Ackersenfs sind gelappt, rauh und haarig. Sie schmecken scharf würzig. Die gelben Blüten erscheinen zwischen Mai und Juli. Sie haben, wie alle Kreuzblüter, vier Blütenblätter. Aus den Ackersenf-Blüten entwickeln sich nach und nach die Samen. Die Samen sitzen in länglichen Schoten.



BACHBLÜTEN
Ich bin die meiste Zeit angespannt (18 Impatiens)
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Diese Menschen sind die meiste Zeit angespannt
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Anspannung


BACHBLÜTEN
Ich kann mich schlecht akzeptieren (19 Larch)
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Diese Menschen können sich selbst sehr schlecht akzeptieren
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Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen sie sich wieder zu akzeptieren


ERNÄHRUNG
Öle und Pflanzenfette
Nahrungsfette sind wichtige Energieträger in unserer Nahrung. Sie werden mittels Butter, Käse, Wurst, Fleisch, Saucen, Mehlspeisen, Schokolade, Eis, Aufstrich usw. eigentlich mit jeder Speise aufgenommen.
MINDESTENS so wichtig wie die Menge des verzehrten Fette ist die QUALITÄT unserer Nahrungsfette!


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