Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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18.04.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > April > 15.04.19-21.04.19


THYMIAN


Der Thymian ist nicht nur eine interessante Gewürzpflanze, sondern auch eine wichtige Heilpflanze im Bereich Husten und Desinfektion. Die ausdauernde Pflanze wächst Jahr für Jahr tapfer im Kräutergarten und duftet würzig vor sich hin. Im Sommer lässt er kleine zartrosa Blüten sprießen. Bis in den Winter hinein kann man frische Blätter ernten. Die kleinen Blätter lassen sich ziemlich leicht vom holzigen Stängel rebeln und als Küchengewürz oder Tee verwenden. Povencalische Kochrezepte kann man sich ohne Thymian kaum vorstellen. Als Heilpflanze ist der Thymian der reinste Tausendsassa. Es gibt kaum ein Einsatzgebiet, wo der Thymian nicht helfen könnte. Seine größte Stärke liegt jedoch in seiner heilsamen Wirkung auf die Atmungsorgane.
Echter Thymian, auch Römischer Quendel, Kuttelkraut oder Gartenthymian genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Thymiane innerhalb der Familie der Lippenblütler. Er wird als Heil- und Gewürzpflanze verwendet.


Steckbrief
Heilwirkung: Eigenschaften: anregend, antibakteriell, beruhigend, blutstillend, desinfizierend, entzündungshemmend, krampflösend, pilztötend, schleimlösend, schmerzstillend, schweißtreibend, tonisierend, Atemwege: Bronchitis, Husten, Keuchhusten, Reizhusten, Krampfhusten,  Asthma, Erkältung, Halsentzündung, Heiserkeit, Kehlkopfkatarrh,  Luftröhrenkatarrh, Zahnfleischentzündung, Verdauungssystem: Verdauungsschwäche, Sodbrennen, Blähungen, Magenbeschwerden, Durchfall, Mundgeruch, Leberschwäche, Stoffwechsel: Rheuma, Gicht, Harnapparat: Nierenentzündung, Blasenentzündung, Blasenschwäche, Frauenheilkunde: Menstruationsfördernd, Menstruationsstörungen, Unterleibskrankheiten, Periodenkrämpfe, Eisprung fördernd, Geburtserleichternd, Wechseljahresbeschwerden, Nervensystem: Nervenschwäche, Schlaflosigkeit, Alpträume, Epilepsie, Kater, Bewegungsapparat: Verstauchungen, Verrenkungen, Quetschungen, Gelenkschmerzen, Haut: Schwer heilende Wunden, Entzündete Wunden, Ekzeme, Schnittwunden, Pickel, Furunkel, Gesichtsrose, Erysipel, Gürtelrose
wissenschaftlicher Name: Thymus vulgaris
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name: Thyme
volkstümliche Namen: Chölm, Demut, Echter Thymian, Garten-Thymian, Immenkraut, Kunerle, Römischer Quendel, Spanisches Kudelkraut, Welscher Quendel, Zimis
Falsche Schreibweisen: Tymian
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, u.a. Thymol, Kampfer, Carvacrol, Zineol, Geraniol, Limonen, Linalool, Menthon, Terpinen, Bitterstoff, Gerbstoff, Flavonoide, Cumarine, Harz, Saponin, Salicylate, Pentosane, Stigmasterol, Beta-Sitosterol, Zink
Sammelzeit: April bis Oktober

Anwendung
Sehr lecker schmeckt Thymian als Gewürz in der mediterranen Küche. Dort trägt er unauffällig zur Gesundheit bei. Er ist aber auch eine vielseitige Heil-pflanze, die fast gegen das komplette Spektrum üblicher Beschwerden helfen kann.
Atmungsorgane
Der wichtigste Einsatzbereich des Thymians sind Erkrankungen der Atmungsorgane. Durch seine antibiotischen und entzündungshemmenden Eigenschaften bekämpft der Thymian Husten und Erkältungen, die durch Krankheitserreger verursacht wurden. Die krampflösende Eigenschaft hilft bei Spasmen beim Husten, was den Thymian auch gut gegen Keuchhusten, Reizhusten und Asthma wirken lässt. Außerdem löst der Thymian den Schleim, der dadurch besser abgehustet werden kann. Bei Husten oder anderen Problemen der Atmungsorgane kann man den Thymian als Tee oder Tinktur einnehmen.
Verdauungssystem
Durch seine ätherischen Öle und die Bitterstoffe hat der Thymian eine günstige Wirkung auf die Verdauungsorgane. Man kann ihn zur Stärkung der Verdauungsvorgänge als Gewürz oder als Tee einnehmen. Thymian hilft auch gegen Blähungen und Sodbrennen. Außerdem kann man ihn gegen Leberschwäche einsetzen.
Frauenheilkunde
Vor allem die Volksheilkunde betrachtet den Thymian als ein Frauenkraut. Durch seine krampflösende Fähigkeiten kann der Thymian Menstruationskrämpfe lindern. Er kann auch die Menstruation fördern und den Zyklus regulieren. Thymian regt außerdem den Eisprung an. Da er außerdem östrogenartige Substanzen enthält, ist der Thymian eine hilfreiche Pflanze gegen Wechseljahresbeschwerden. Die Geburt kann durch Thymian erleichtert werden.
Achtung! Thymian sollte nicht in großen Mengen in der Schwangerschaft verwendet werden.
Nervensystem
Auf das Nervensystem hat der Thymian eine beruhigende Wirkung. Man kann ihn bei Einschlafstörungen und Alpträume als Tee trinken. Früher wurde er sogar bei Epilepsie verwendet. Auch gegen Katzenjammer nach ausgedehnten Trinkgelagen soll er helfen. Vor einer Weile wurde sogar eine Wirkung des Thymians gegen Lepra entdeckt.
Tee
Einen Thymiantee bereitet man folgendermaßen: Man übergießt einen Teelöffel Thymiankraut mit einem Viertelliter kochendem Wasser und lässt den Tee fünf Minuten ziehen. Man kann den Tee mit Honig süßen, um die Wirkung noch zu verstärken. Diesen Tee trinkt man in kleinen Schlucken und lässt auch den Dampf des Tees auf sich wirken.
Äußerlich - Bewegungsapparat
Bei Verletzungen des Bewegungsapparates, wie Verstauchungen, Quetschungen usw. kann man Einreibungen mit Thymiantinktur durchführen. Auch bei rheumatische Gelenkschmerzen helfen Thymian-Tinktur-Einreibungen.
Äußerlich - Hautprobleme
Äußerlich kann man bei Hautprobleme in Thymian-Aufgüssen baden, Kompressen auflegen oder das ätherische Öl verdünnt oder unverdünnt einsetzen. Thymian hilft gegen schlecht heilende und entzündete Wunden und Ekzeme. Auch bei frische Wunden und Schnittverletzungen kann man den Thymian einsetzen. Außerdem hilft Thymian gegen unreine Haut, Pickel und Furunkel. Thymiantee oder -tinktur kann man auch zum Spülen bei Entzündungen im Mund-raum verwenden.
Ätherisches Öl
Das ätherische Öl des Thymians setzt sich aus unterschiedlichen Substanzen zusammen, beispielsweise das hochwirksame Thymol und das mildere Linalool. Je nach Standort und Sorte ist die Zusammensetzung der ätherischen Öle unterschiedlich. In der Duftlampe eignet sich Thymian zur Raumreinigung und zur Befreiung der Atemwege. Verdünnt in Öl (1:100) kann man das ätherische Öl für Einreibungen verwenden.
Dampfbad
Als Dampfbad desinfiziert er die Atmungsorgane und erleichtert die Atmung. Auch bei Hautunreinheiten hilft so ein Dampfbad.

Geschichtliches
Der Name "Thymian" kommt möglicherweise vom altägyptischen Wort "Tham", das eine stark duftende Pflanze bezeichnete, die zur Einbalsamierung verwendet wurde. In Griechenland wurde aus "Tham" das Wort "Tymon" und später in Rom der Name "Thymus". Schon Plinius Secundus beschrieb den Thymian als Heilpflanze. Im 11. Jahrhundert wurde der Thymian von Benediktinermönchen nach Mitteleuropa gebracht und dort in den Klostergärten angebaut. Von dort aus gelangte der Thymian in die Bauerngärten. Hildegard von Bingen und Albertus Magnus empfahlen den Thymian als wertvolle Heilpflanze.

Pflanzenbeschreibung
Thymian ist eine kleiner mehrjähriger Halbstrauch, aus der Familie der Lippenblütler, der ursprünglich in den Mittelmeerländern heimisch ist. Bis zu 50 cm wird der Thymian hoch und wenn er genügend Platz hat, kann er nach ein paar Jahren etwa einen halben Quadratmeter Fläche beanspruchen. Die Stängel verholzen im Laufe eines Jahres. An den Stängeln wachsen kleine ovale, dunkelgrüne Blätter, die stark duften. Die Blätter von winterharten Sorten bleiben das ganze Jahr über grün, können also auch im Winter noch für den direkten Bedarf geerntet werden. Die Blüten des Thymians sind klein und hellrosa. Sie wachsen in Kugeln oder Ähren an den Spitzen der Stängel.
Vegetative Merkmale
Der Echte Thymian ist ein ausdauernder, stark verzweigter Halbstrauch, der Wuchshöhen von 10 bis 40 Zentimeter erreicht. Die Zweige sind niederliegend oder aufsteigend, vierkantig, verholzt und kurz behaart. Die kreuzgegenständigen Laubblätter sind sitzend oder kurz gestielt und schmal elliptisch. Ihre Oberseite ist graugrün gefärbt, die Unterseite filzig grauweiß behaart und der Rand zurückgerollt.
Generative Merkmale
Die kleinen Blüten sind in Scheinquirlen angeordnet, die sich in zylindrischen Köpfchen an den Enden der Zweige befinden. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kronblätter sind weiß oder rosafarben und zu einer zweilippigen Krone verwachsen. Die Oberlippe ist wenig glockig, die Unterlippe weist drei breite Lappen auf. Die Nussfrüchte sind kugelförmig. Die Blütezeit reicht von Mai bis Oktober.

Anbautipps
Ursprünglich war der Thymian nicht frosthart, aber inzwischen gibt es Sorten, z.B. "Deutscher Winter", die den Winter in Mitteleuropa problemlos überstehen und sogar immergrün sind. Die winterharten Sorten gedeihen gut in Gärten, bevorzugt auf magerem Boden bei voller Sonne. Auch in Töpfen und Schalen kann man den Thymian anpflanzen, dann darf man ihn aber nicht zu sehr austrocknen lassen, im Gegensatz zum Anbau im Freiland, wo ihm Trockenheit meistens nicht viel ausmacht. Man kann den Thymian ansäen oder fertige Pflanzen kaufen und in den Garten pflanzen. Wenn man den Thymian selbst ansät, dann sät man ihn am besten im zeitigen Frühjahr in Töpfen an. Als Erde nimmt man Anzuchterde vermischt mit etwas Sand. Die Samen werden auf die angefeuchtete Erde gesät und mit etwa zwei Zentimeter Erde bedeckt. Die Deckerde gut anfeuchten, aber nicht durchnässen. Während der Keimdauer muss die Erde immer leicht feucht gehalten werden. Nach etwa zehn Tagen bis drei Wochen keimen die kleinen Thymianpflanzen. Die jungen Thymianpflanzen brauchen möglichst viel Licht und wollen ins Freie, sobald der Frühling es zulässt. Wenn die Thymianpflanzen etwa zehn Zentimeter groß sind, kann man sie ins Freiland pflanzen oder in größere Töpfe umtopfen. Im ersten Jahr ist der Thymian noch recht zart und sollte nur vorsichtig beerntet werden. Erst ab dem zweiten Jahr gewinnt er Thymian deutlich an Kraft und Größe.

Sammeltipps
Den Thymian erntet man vor, während oder nach der Blütezeit und bindet ihn zu kleinen Sträußen. Diese Sträuße hängt man an einen schattigen, aber zugigen und warmen Ort, damit sie schnell trocknen können. Sobald die Blätter trocken sind, kann man sie von den Stängeln abrebeln. Die Aufbewahrung sollte trocken und möglichst kühl und lichtgeschützt erfolgen.



AMPFER

Der Sauerampfer liebt feuchte Wiesen und Gebüsche. Dort wächst er mit großen lanzettartigen Blättern. Später treibt er einen Stängel aus mit kleineren Blättern und rötlich-grünen Blüten. Die Blätter schmecken säuerlich. Sauerampfer ist ein beliebtes Wildkraut, das als Salatgewürz gern verwendet wird. Da er viel Vitamin C enthält, erfrischt er und hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit. Auch als Tee kann man getrockneten Sauerampfer zubereiten und zur Stärkung der Verdauung trinken. Wichtig ist jedoch, dass man nicht zu viel Sauerampfer verwendet, denn die darin reichlich vorhandene Oxalsäure und im Sauerampfer vorhandene Alkalisalze wirken in großen Dosen giftig.
Ampfer ist eine  Pflanzen gattung aus der  Familie der  Knöterichgewächse. Die Gattung kommt mit etwa 130 Arten meist in den gemäßigten Regionen der  Nordhalbkugel vor. Die Arten sind zum Teil nur schwer zu unterscheiden, da zu einer genauen Bestimmung sowohl Blüten als auch Früchte und grundständige Laubblätter nötig sind. So unterscheidet sich der Wasser-Ampfervom Teich-Ampfer nur durch das Fehlen der Schwielen an den  Perigonblättern und im Verbreitungsgebiet, das auch in die Bergregionen hinaufreicht.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, blutbildend, blutreinigend, harntreibend, Fieber, Leberschwäche, Magenbeschwerden, Verdauungsschwäche, Verstopfung, Durchfall, Würmer, Skorbut, Blutarmut, Frauenbeschwerden, Wunden, Hautausschläge, Pickel, Furunkel, Geschwüre, Schwellungen
wissenschaftlicher Name:
Rumex acetosa
Pflanzenfamilie:
Knöterichgewächse = Polygonaceae
englischer  Name:
Sorrel
volkstümliche Namen:
Großer Ampfer, Salatampfer, Sauergras, Sauerknöterich, Wiesen-Sauerampfer
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Oxalsäure, Kaliumbioxalat, Eisen, Flavonglykoside, Gerbstoff, Gerbsäure, Hyperosid
Sammelzeit:
April bis Mai

Verwendung

Viele Ampfer-Arten dienen als Zutat für aromatische Salate, Kräuterquark und Kräutersuppen. Sie enthalten im Allgemeinen eine nennenswerte Menge von Vitamin A und C. Aufgrund des Oxalsäuregehalts sollte Ampfer nur in Maßen oder gemeinsam mit Milchprodukten konsumiert werden.  Ampfer kann auch in Butter angedünstet werden. Wird Ampfer wie Spinat oder Mangold gekocht, sollte ein emaillierter Topf verwendet werden, da blanke Stahl- und Aluminiumtöpfe mit der Oxalsäure reagieren und einen metallischen Beigeschmack verursachen können.

Pflanzenbeschreibung
Ampfer sind meist ausdauernde krautige Pflanzen, seltener sind es einjährige Arten oder Sträucher. Die Stängel sind aufrecht, selten aufsteigend oder niederliegend; sie sind verzweigt. Die Laubblätter sind grundständig und wechselständig; sie sind ganzrandig oder am Rand wellig. Die  Ochrea ist zylindrisch und häutig. Der Blütenstand ist gewöhnlich endständig, manchmal auch endständig und achselständig; er ist eine  Traube oder eine  Rispe. Der Blütenstiel ist gegliedert. Die Blüten sind zwittrig oder eingeschlechtig. Die Blütenhülle besteht aus 6  Perigonblättern, die zur Fruchtzeit noch vorhanden sind und dann vergrößert sein können. Es sind sechs Staubblätter und drei Griffel vorhanden; die Narbe ist federig. Die Früchte sind dreikantig und eiförmig oder ellipsoidisch. Die Rumex-Arten sind unter anderem durch folgende charakteristische Merkmale gekennzeichnet:
Als  Valven werden die drei inneren  Perigonblätter bezeichnet, welche an der  Fruchterhalten bleiben und diese einhüllen. Als  Schwiele bezeichnet man knotigharte, knorpelähnliche Verdickungen an den Valven. Je nach Art können nur einzelne oder alle Valven gleichmäßig oder auch ungleichmäßig mit Schwielen versehen sein. Die Schwielen können auch ganz fehlen.



BACHBLÜTEN
Man wird ängstlich, wenn man auf Widerstand stößt oder etwas nicht klappt (20 Mimulus)
- Diese Menschen sind ängstlich, wenn man auf einen Widerstand stößt oder etwas nicht funktioniert
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie das ängstliche ablegen, wenn sie einmal auf Widerstand stossen

BACHBLÜTEN
Man bemüht sich, seine Müdigkeit und nach außen sichtbar werden zu lassen (22 Oak)
- Diese Menschen bemühen sich ihre Müdigkeit und nach außen sichtbar werden zu lassen  
- Mit der dementsprechender Bachblüte sind sie kaum mehr bemüht ihre Müdigkeit zu unterdrücken

ERNÄHRUNG
Die Bedeutung des Getreides
Jahrtausende hindurch stand das Getreide im Mittelpunkt der menschlichen Ernährung.
Unsere Ernährung sollte zu einem großen Teil aus Getreide bestehen oder es ein sehr ausgewogenes Lebensmittel ist. Ernährungsphysiologisch ist Vollkorngetreide wesentlich gesünder als Weißmehl. Besser verträglich ist Vollkorn, wenn es gekocht, eventuell eingeweicht oder feingeschroteter / gemahlen wird.


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