Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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18.04.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > April > 17.04.17-23.04.17



Blutampfer
  
Der Hain-Ampfer oder Blut-Ampfer ist eine Art aus der Pflanzenfamilie der Knöterichgewächse. Er ist in Mitteleuropa an feuchten, teils gestörten Waldstandorten anzutreffen.
Der Blutampfer hat auffallend rote Adern in den grünen Blättern und wird daher als Zierpflanze kultiviert. Die Blätter sind nicht nur schön anzusehen, sondern werden auch als Salatbeigabe in einer blutreinigenden Frühjahrskur genutzt. Die Blätter des Blutampfers sind spürbar milder als die des Sauerampfers und werden auch viel besser vertragen.

Steckbrief

Haupt-Anwendungen:
Blutreinigung
Heilwirkung:
adstringierend, appetitfördernd, blutreinigend, harntreibend
Anwendungsbereiche:
Blutreinigung, Mundschleimhautentzündung
wissenschaftlicher Name:
Rumex sanguineus, Rumex sanguineus var. sanguineus
Pflanzenfamilie:
Knöterichgewächse = Polygonaceae
englischer Name:
Bloody Wood Dock
volkstümlicher Name:
Blutampfer, Hain-Ampfer
Verwendete Pflanzenteile:
junge Blätter und Triebe, Saft
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Hyperosid, Kaliumoxalat, Oxalsäure, Vitamin C
Sammelzeit:
Frühling
Kontraindikation:
Nierenkrankheiten
Nebenwirkungen:
Hautreizungen, Übelkeit, Zahnschäden

Anwendung

Obwohl der Blutampfer milder als der Sauerampfers ist, sollte man den Blutampfer nicht in größeren Mengen oder über einen längeren Zeitraum essen. Für eine blutreinigende Frühjahrskur nutzt man täglich eine kleine Menge über 2 Wochen. Der Blutampfer eignet sich im Gegensatz zum Sauerampfers nicht zum kochen.
Salatbeilage

Zur Blutreinigung werden frische junge Blätter oder sehr junge Triebe dem Salat beigegeben. Manch einer frittiert die Blätter für die Salatbeilage.
Suppenbeilage

Kleingeschnittene Blätter der Suppe beigeben.
Mundspülung

Der Frischsaft hilft als Mundspülung gegen Entzündungen im Mundraum.

Geschichtliches

Als Heilpflanze werden die vielen Sauerampferarten schon immer genutzt, der Blutampfer wurde und wird gerne als Zierpflanze kultiviert. Zur Blutreinigung wurde er früher in einer Frühjahrskur eingesetzt, heute dient er als interessante und gesunde Salatbeilage.

Pflanzenbeschreibung

Der Hain-Ampfer ist ein ausdauernder Hemikryptophyt und erreicht eine Wuchshöhe von 50 bis 80 (selten 120) Zentimetern. Die Stängel sind oft rötlich überlaufen. Die Grundblätter sind länglich-eiförmig und besitzen einen herzförmigen bis gestutzten Spreitengrund. Der Blattstiel ist dabei so lang wie die Spreite. Die Spreite ist dunkelgrün, bis zu 14 Zentimeter lang und bis 6 Zentimeter breit. Die oberen Stängelblätter sind am Grund gerundet oder keilförmig. Der Blütenstand ist bis zur Mitte beblättert. Die Blütenknäuel sind eher lockerblütig und voneinander entfernt. Die meisten Blüten sind zwittrig. In Fällen, wo die Blüten eingeschlechtig sind, sind die Pflanzen zumindest einhäusig. Die äußeren Blütenhüllblätter liegen zur Fruchtzeit den inneren an. Die inneren sind schmal länglich, 3 bis 3,8 Millimeter lang und 0,5 bis 1,5 Millimeter breit. Sie sind dünnhäutig. Nur das vordere besitzt eine große, kugelförmige Schwiele. Die übrigen Blütenhüllblätter sind schwielenlos oder besitzen nur einen verdickten Mittelnerv. Die Früchte sind schwarzbraune, 1,6 bis 2 Millimeter lange Nüsse. Die Fruchtstiele sind deutlich länger als die inneren Blütenhüllblätter.
Der Blutampfer ist im Mittelmeerraum heimisch. Er wächst bevorzugt an feuchten Stellen z.B. in Auwäldern. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 20 und 60 Zentimeter hoch. Die grünen Blätter sind mit blutroten Adern durch-zogen. Die rotbraunen Blüten erscheinen zwischen Mail und Juli. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen.

Anbautipps

Aussaat Januar bis April in Töpfen oder ab April ins Freiland. Stockteilung im März. Der Boden sollte humos und sauer bis schwach sauer sein. Der Blutampfer braucht feuchten Boden und auch feuchte Luft. Er verträgt keine Trockenheit. Er passt daher gut an den Rand eines Gartenteichs. Der Standort sollte warm, halbschattig bis sonnig sein. Je sonniger desto feuchter muss der Standort sein. Der Blutampfer eignet sich auch als Topfpflanze.

Sammeltipps

Die jungen zarten Blätter und Triebe für Salate ernten, die alten Blätter sind zu hart. Wenn sich eine Blüte entwickelt, diese entfernen, dann wachsen bis in den Herbst weiter frische Blätter für Salate.


Bitterholz   

Picrasma, umgangssprachlich auch Bitterholz, ist eine Gattung sommergrüner Bäume der Tropen und Subtropen Amerikas und Asiens. Bekannt ist die Art Picrasma quassioides, die wie die Gattung als Bitterholz bezeichnet wird, für seine bemerkenswerte Herbstfärbung.

Steckbrief

Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, Nicht für Schwangere und Patienten mit Magengeschwür! Verdauungsschwäche
wissenschaftlicher Name:
Picrasma exelsa
Verwendete Pflanzenteile:
Holz

Beschreibung

Die Gattung Picrasma umfasst sommergrüne Bäume mit hell bis dunkel rot-braunen, kahlen Zweigen, die dicht mit länglichen grauen Korkporen bedeckt sind und eine deutliche Markzone aufweisen. Die Knospen sind seidig glän-zend, silbrig braun behaart. Die Endknospen sind 5 Millimeter lang. Die Borke hat einen bitteren Geschmack.
Blätter

Die Blätter sind wechselständig angeordnet und stehen gehäuft an den Zweigenden. Sie sind unpaarig gefiedert, die Basis der Blattstiele und der Stiele der Blättchen sind häufig als Pulvinus ausgebildet. Die Blättchen sind ganzrandig oder gesägt. Die Nebenblätter werden früh abgeworfen oder bleiben erhalten.
Blüten und Früchte

Die Blüten sind eingeschlechtig oder polygam. Sie sind in lockeren, achselständigen Rispen angeordnet. Das der Einzelblüte gegenüber liegende Tragblatt ist klein oder wird früh abgeworfen. Die Einzelblüten sind vier– oder fünfzählig und haben einen in der unteren Hälfte gegliederten Blütenstiel. Die Kelchblätter sind klein, stehen frei oder sind teilweise verwachsen. Die Kronblätter überlappen sich kaum bis gar nicht. Sie sind zugespitzt, länger als die Kelchblätter und bleiben bei weiblichen Blüten erhalten. Die vier bis fünf Staubblätter sind an der Basis des vier– bis fünflappigen Diskus eingefügt. Die zwei bis fünf Fruchtblätter stehen frei und haben jeweils eine Samenanlage. Sie sind bei männlichen Blüten zurückgebildet. Der Griffel ist an der Basis verwachsen, die Narbe steht frei. Die Früchte stehen in bis zu 10 Zentimeter langen und bis zu 25 Zentimeter breiten Rispen. Die 6 bis 7 Millimeter großen, eiförmig-kugeligen Steinfrüchtchen sind ringförmig angeordnet. Das dünne, saftigfleischige Mesokarp färbt sich zur Reife rot.



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