Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

18.03.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > März > 12.03.18-18.03.18


GROSSES HEXENKRAUT

Das Große Hexenkraut wächst in dunklen feuchten Auwäldern. Im Dunkel des finsteren und feuchten Waldes leuchten die kleinen zartrosa Blüten weithin sichtbar. Hat man früher diese Blüten sehen können, so war das ein sicheres Zeichen dass man sich tief im Wald verirrt hatte. Der Name "Großes Hexenkraut" verspricht jede Menge Heilkräfte, hält in dieser Hinsicht aber wenig, ist es doch nur schwach harntreibend und blutstillend. Früher war das Hexenkraut ein wichtiges magisches Kraut, z.B. in Liebesdingen und zum Schutz gegen Zauber und Unheil.
Das Große Hexenkraut, auch Gewöhnliches Hexenkraut oder Gemeines Hexenkraut genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung der Hexenkräuter in der Familie der Nachtkerzengewächse.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Wundbehandlung
Heilwirkung:
adstringierend, blutstillend, harntreibend
Anwendungsbereiche:
Volksheilkunde: Blutstillung, Diuretikum, Hautkrankheiten, Wundbehandlung, Bachblüte: Ausstrahlung verbessernd, Konflikte lösend
wissenschaftlicher Name:
Circaea lutetiana L.
Pflanzenfamilie:
Nachtkerzengewächse = Onagraceae
englischer Name:
broadleaf enchanter's nightshade, enchanter's-nightshade
volkstümlicher Name:
Gemeines Hexenkraut, Großes Hexenkraut, Hexenkraut, Stephanskraut, Waldklette
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Oxalate, Oxalsäure
Sammelzeit: Frühling-Sommer

Anwendung
Selten wird das Große Hexenkraut als Zierpflanze in Gärten verwendet, eine ausgelesene Sorte ist ‘Caveat Emptor’, deren Laubblätter stark rosa gefleckt sind.
Salat
Die frischen Blätter einem Salat beigegeben wirken harntreibend.
Äußerlich
Frische zerquetsche Blätter als blutstillender Umschlag oder zur Behandlung von Hautkrankheiten.
Bachblüte
Eine  Blüten-Essenz aus den Blüten stärkt die Ausstrahlung, hilft Konflikte friedlich beizulegen.

Magie und Mythologie
Der lateinische Name kommt von Circe, eine Zauberin der griechischen Mythologie. Vielleicht dachte man an bezirzen (anziehen/einwickeln), so wie sich die Klettenfrüchte anheften. Frauen nutzten die frischen Blüten des Großen Hexenkrautes um anziehender auf Männer zu wirken. Das Große Hexenkraut wurde schon früher zu magischen Zwecken (Gegenzauber) eingesetzt, beispielsweise als Schutz für das Vieh. Es gibt auch eine Faustregel, die besagt, dass man sich verirrt hat, wenn man das Hexenkraut findet, weil es abgelegene Stellen bevorzugt. Das stimmt zumindest heutzutage nicht mehr, denn das Hexenkraut wächst an lauter leicht erreichbaren Stellen, die ganz in der Nähe von Orten und Häusern sind.

Geschichtliches
Selten als Heilpflanze, dafür umso öfter als Zauberpflanze genutzt. Heute nicht mehr als Heilpflanze eingesetzt.

Pflanzenbeschreibung
Das Große Hexenkraut ist in ganz Europa heimisch. Es wächst bevorzugt in feuchten Wäldern. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 20 und 60 Zentimeter hoch. Die eiförmigen und lanzettlichen Blätter sind behaart und matt, zwischen 5 und 10 cm lang. Die weißen bis zartrosa Blüten erscheinen zwischen Juli und August. Die Blüten befinden sich an einem aufrechten Stängel an einer endständigen Traube. Die Blüten haben einen Durchmesser von etwa 4-8 mm.
Aus den Blüten entwickeln sich zwischen Spätsommer und Herbst die Samen. Die Samen sind eine stachelige Nußfrucht in Keulenform, die mit ihren Haken an vorbeistreifenen Menschen und Tieren hängen bleibt.
Vegetative Merkmale
Das Große Hexenkraut ist eine ausdauernde,  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 60, selten bis 75 Zentimetern. Am Rhizomfinden sich hinfällige Niederblätter, sowie in 10 bis 20 Zentimeter Tiefe kräftige, am Ende verdickte Ausläufer. Der aufrechte Stängel ist mit weichen Haaren besetzt. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ungeflügelt. Die einfache Blattspreite ist herz- bis eiförmig mit keilförmigen Spreitengrund, geschweift gezähnt, mattgrün, zumeist kahl, aber vor allem auf den Nerven flaumig behaart.
Generative Merkmale
Tragblätter fehlen am traubigen Blütenstand. Die Blüten sind weiß. Die zwei Kronblätter sind unverwachsen, mit 2 bis 3 Millimetern Länge eben so lang wie der drüsige Kelch, tief gekerbt und undeutlich genagelt. Es gibt zwei Staubblätter. Der Fruchtknoten ist unterständig. Die Narbe ist zweilappig. Die relativ kleine, verkehrt-eiförmige, zweifächrige Frucht ist eine mit borstigen Widerhaken versehene  Achäne (Klettfrucht) und enthält je zwei Samen.

Anbautipps
Im Frühling direkt an die gewünschte Stelle aussäen. Der Boden muss feucht und stickstoffhaltig sein, am besten Lehmboden. Die Pflanze mag Schatten und Halbschatten, wächst auch zwischen Bäumen.

Sammeltipps
Die Blätter können die ganze Zeit zwischen Frühling und Herbst geerntet. Für die innerliche Anwendung sind junge Blätter angenehmer.




MOSCHUS-MALVE


Die Moschusmalve ist eine mehrjährige wärmeliebende Malvenart, die nördlich des Mittelmeeres selten zu finden ist. Sie mag einen trockenen, kalkarmen und warmen Standort, daher findet man sie manchmal an Ackerrändern und Weinbergen. Die Moschus-Malve ist eine alte Heilpflanze, vergleichbar mit der gehaltvolleren Malve. In der Volksheilkunde macht man keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Malvenarten. Die Heilwirkung ist schleimlösend und entzündungshemmend, hilft z.B. bei Husten. Da die Moschusmalve sehr selten ist, sollte man diese nicht in der freien Natur sammeln, zumal andere stärkere Malvenarten viel häufiger zu finden sind.
Die Moschus-Malve ist eine Pflanzenart in der Unterfamilie der Malvoideae innerhalb der Familie der  Malvengewächse und wird auch Abelmoschus oder Indische Hibiscus-Malve genannt. Sie ist eine alte  Heilpflanze. Sie ist ein Beispiel für einen Neophyten, der schon vor einigen Jahrhunderten bewusst vom Menschen eingeführt wurde.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Schleimlöser, Husten
Heilwirkung:
adstringierend, entzündungshemmend, erweichend, harntreibend, hustenstillend, lindernd, milchsekretionanregend, reizmildernd, schleimlösend, wundheilend
Anwendungsbereiche:
Abführmittel, Altersflecke, Angina, Darmentzündungen, Frauenleiden, Halsentzündungen, Husten, Magenentzündungen, Wunden
wissenschaftlicher Name:
Malva moschata L.
Pflanzenfamilie:
Malvengewächse = Malvaceae
englischer Name:
Musk Mallow
volkstümlicher Name:
Abelmoschus, Moschus-Malve
Verwendete Pflanzenteile:
blühendes Kraut, junge Triebe, Samen, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Anthocyanglykoside, Ätherische Öle, Chlorogensäure, Gerbsäure, Gerbstoffe, Kaffeesäure, Malvin, Polyphenole, Schleimstoffe
Sammelzeit:
Junge Triebe: Frühling, Sommer, blühendes Kraut, Blüten: Sommer, Samen, Wurzel: Herbst

Anwendung
Tee
1 Teelöffel getrocknetes Kraut mit 250ml lauwarmen Wasser übergießen, 5-8 Stunden ziehen lassen, in der Zeit ab und zu umrühren, abseihen. Nicht aufkochen. Der Tee darf mit Honig gesüßt werden. Hilft bei Husten und Magen-Darm-Reizungen. Den Tee kann man auch zum Gurgeln nutzen, hilft bei Entzündungen im Mund und Rachen.
Salat
Frische Triebe, junge Blätter und die Blüten können einen Salat ergänzen. Fördert schonend die Verdauung und regt den Stoffwechsel an.
Gemüse
Blätter können wie Spinat zubereitet oder fein geschnitten in Suppen gegeben werden. Fördert schonend die Verdauung und regt den Stoffwechsel an.
Umschlag
Umschläge aus frischem Pflanzenbrei helfen bei Hauterkrankungen und Hautflecken.
Salbe
Das Kraut in Butter gekocht, wurde für Klistiere und zur Erweichung genutzt.
Wurzelsud
Eine abgekühlte Abkochung der Wurzel abseihen und als Haarpflegemittel nutzen.

Geschichtliches
Eine alte Heilpflanze, die seit der Antike vor allem im Mittelmeerraum genutzt wurde. Die Malven waren zeitweise ein Universalheilmittel bei alle Krankheiten. Wurde dem Milchvieh zur Steigerung der Milchproduktion ins Futter gegeben und als Farbstoff genutzt. Außerhalb des Mittelmeerraumes als Zierpflanze eingeführt, die in günstigen Gegenden die Gärten verlassen hat.

Pflanzenbeschreibung
Die Moschus-Malve ist eine ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 60 Zentimetern. Die oberen Laubblätter sind bis zum Grund in fünf bis sieben Abschnitte geteilt, diese wiederum in weitere Abschnitte. Die einzelnen Abschnitte sind schmal, und die Ränder verlaufen näherungsweise parallel. Die unteren Laubblätter sind nur grob bis zur Hälfte handförmig geteilt. Die seitenständigen  Blütenstände enthalten eine bis drei Blüten. Die angeblich nach  Moschusduftenden, zwittrigen  Blüten sind  radiärsymmetrisch und fünfzählig. Die fünf weißen bis weißrosafarbenen Kronblätter sind meist 2 bis 2,5 Zentimeter lang. Bei der Unterfamilie Malvoideae sind die vielen Staubblätter zu einer den Stempel umgebenden Röhre verwachsen, der sogenannten  Columna.
Die Moschus-Malve ist im Mittelmeerraum heimisch. Sie wächst bevorzugt auf Ackerrändern, Halbtrockenrasen, Wiesen und Weiden. Die mehrjährige behaarte Pflanze wird zwischen 20 und 80 Zentimeter hoch. Die Stängel sind aufrecht. Die fiedrigen Blätter sind rundlich. Die weißen über rosa bis hellroten Blüten erscheinen zwischen Juli und September. Die nach Moschus riechenden Blüten haben einen Durchmesser von 3-6 cm, die Blütenblätter sind 2-3 cm lang. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die nußartigen Samen in einem Kelch.

Anbautipps
Samen im Frühling direkt ins Freiland aussäen. Die Moschus-Malve mag trockene, kalkarme und stickstoffreiche Böden. Der Standort sollte sonnig sein.

Sammeltipps
Die Moschus-Malve ist selten, daher nicht in der freien Natur sammeln. Blüten direkt nach dem Aufblühen und die Blätter ohne Stängel ernten. Blüten an einem luftigen und schattigen Ort auf Papier/feinem Gitter ausbreiten und zügig trocknen. Das Kraut bündeln und an einem luftigen und schattigen Ort trocknen. Die getrockneten Blüten und Blätter vor Licht geschützt lagern.



BACHBLÜTEN
Zuversicht, Zutrauen, Mut (11 Elm)
-
Diese Menschen haben keine Zuversicht, kein richtiges Zutrauen und kaum Mut
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Sachen ins positive umkehren


BACHBLÜTEN
Glaube, Gottvertrauen, Mut, Ausdauer (12 Gentian)
-
Diese Menschen haben sehr wenig Glauben, Gottvertrauen oder Mut und keine Ausdauer
- Mit der dementsprechenden Bachblüte bekommen diese Menschen den Glauben, Gottvertrauen und
 Ausdauer wieder


ERNÄHRUNG
Das 1x1 der kleinen Trainingslehre
-
FREUDE an der Bewegung
Vor der Anwendung und Umsetzung der folgenden Trainingsprinzipien, steht die Motivation sich zu bewegen. Wer Freude an der Bewegung hat, kann diese Motivation langfristig aufrecht erhalten werden. Es ist wichtig, eine Bewegungsart zu finden, die Spaß macht.
- Medizinische Abklärung
Eine (sport-)medizinische Abklärung hat sich bewährt, um sicherzustellen, dass alle physiologische Voraussetzungen gegeben sind, um den Trainingsanforderungen auch gewachsen zu sein.
- Eignungstest & Trainingsintensität

Die Bestimmung der Trainingsbereiche kann sportartenspezifisch und unabhängig von individuellen Zielsetzungen abgeklärt werden. vor allem für Wettkampforientierte Sportler oder Personen, die die Effizienz ihres Trainings verbessern möchten, ist dies ideal.

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü