Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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18.03.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > März > 13.03.17-19.03.17


Bachbunge
    
Die Bachbunge, auch Bach-Ehrenpreis genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Wegerichgewächse und wächst bevorzugt in Wassernähe. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu sechzig Zentimeter hoch. Oft wächst die Bachbunge halb untergetaucht und bietet so einen geschützten Platz zur Fortpflanzung mehreren Tierarten. Die Blätter der Bachbunge kann man als Wildsalat essen. So fördert sie die Verdauung und vertreibt Frühjahrsmüdigkeit.

Steckbrief

Heilwirkung:
blutreinigend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, Asthma, Husten, Lungenprobleme, Fieber, Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Verstopfung, Frühjahrsmüdigkeit, Blasensteine, Menstruationsfördernd, Zahnfleischblutungen
wissenschaftlicher Name:
Veronica beccabunga
Pflanzenfamilie:
Braunwurzgewächse = Scropholariaceae
englischer Name:
Brooklime
volkstümliche Namen:
Bachbungen-Ehrenpreis, Bach-Ehrenpreis, Quell-Ehrenpreis
Verwendete Pflanzenteile:
blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Aucubin, Bitterstoff, Gerbstoff, Gerbsäure, Ätherisches Öl
Sammelzeit:
März bis Juni

Anwendung

Die Bachbunge wird bevorzugt frisch angewendet. Als Tee wird sie kaum benutzt. Man kann sie bei Frühjahrsmüdigkeit verwenden und zur Stärkung der Verdauung. Auch bei Erkältungen und andere Krankheiten der Atmungsorgane soll die Bachbunge helfen. Früher wurde sie auch bei Blasensteine und Zahnfleischblutungen eingesetzt.
Tinktur

Aus den frischen Blättern der Bachbunge kann man eine Tinktur ansetzen. Davon nimmt man dreimal täglich 10 bis 50 Tropfen.
Frischsaft

Die dickfleischigen Blätter eignen sich sehr gut zur Bereitung eines Frischsaftes. Von diesem nimmt man mehrmals täglich einen Teelöffel zum Abführen und zur Förderung der Harnausscheidung. Er eignet sich auch als Frühjahrskur gegen Müdigkeit und Vitaminmangel.
Küche

Die Blätter der Bachbunge eignen sich sehr gut zur Bereitung von Wildsalaten. Man kann sie beispielsweise mit Brennnessel, Brunnenkresse, Löwenzahn und Gundermann mischen.

Pflanzenbeschreibung

Die Bachbunge tritt in weiten Teilen Europas auf.  Sie kommt in Wassergräben, Quellen und Bächen, auch am Ufer von Seen und Teichen vor und bevorzugt kühle Gewässer. In Österreich tritt sie in allen Bundesländern in der collinen bis subalpinen Höhenstufe an Quellfluren, Bächen, in Gräben und im Saum fließender Gewässer häufig auf. Sie ist in Mitteleuropa eine Charakterart des Verbands Sparganio-Glycerion. In den Allgäuer Alpen steigt die Bachbunge im Tiroler Teil am Südfuß der Sefenspitze bis in eine Höhenlage von 1900 Meter auf.
Vegetative Merkmale

Die Bachbunge ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30-60 Zentimetern erreicht. Sie besitzt ein kriechendes Rhizom. Der zylindrische, fleischige Stängel ist hohl. Von den elliptischen, etwas fleischigen, vorne stumpfen, abgerundeten Laubblättern sind besonders die unteren gestielt. Der Blattrand ist gesägt.
Generative Merkmale

Die traubigen Blütenstände entspringen den Blattachseln und enthalten 20-25 Blüten. Kelch 4teilig, in Frucht mehr oder weniger zurückgeschlagen. Die himmelblauen Blütenkronen haben einen Durchmesser von 5-8 Millimetern, Blütenkrone radförmig, mit sehr kurzer Röhre, die 4 Kronzipfel fast gleich groß, der oberste etwas größer. Die 2 Staubblätter mit lang herausragenden Staubfäden. Der Fruchtknoten oberständig. Die 3-4 Millimeter großen Kapselfrüchte  sind in ihrer Form mit Heidelbeeren zu vergleichen. Die plankonvexen Samen sind nur 0,6 Millimeter lang und 0,06 mg schwer.

Sammeltipps

Da an der Bachbunge häufig Larven heranwachsen, vor allem an den Teilen, die unter Wasser stehen, muss man beim Ernten die Pflanze sehr genau ansehen und anschließend gründlich waschen. Am besten sammelt man nur am Oberlauf von sehr sauberen Bächen. Die Bachbunge sollte möglichst frisch als Salat verwendet werden.



Pfennigkraut     

Das Pfennigkraut, auch Münzkraut oder Pfennig-Gilbweiderich genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Gilbweiderich  in der Unterfamilie der Myrsinengewächse innerhalb der Familie der Primelgewächse.

Steckbrief

Heilwirkung:
Blutungen, Durchfall, Ekzeme, Erkältung, Gicht, Husten, Magen-Darmbeschwerden, Rheuma, Staublunge, Wunden, eiternde Wunden
wissenschaftlicher Name:
Lysimachia nummularia
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut mit Wurzeln
Sammelzeit:
Juni und Juli

Nutzung

Es wird als Zierpflanze verwendet. Neben der grünen gibt es noch eine gelbe, optisch ansprechende Sorte, das Gelbblättrige Pfennigkraut.
Verwendung in der Pflanzenheilkunde

In der Volksheilkunde wurde das Pfennigkraut früher als Hustenmittel verwendet. Es wurde daher in mittelalterlichen Bauerngärten gepflanzt. Das Vorkommen kann daher gelegentlich sogar eine Zeigerfunktion für eine frühere menschliche Besiedlung haben. In Mitteleuropa spielt das Pfennigkraut in der Pflanzenheilkunde keine Rolle mehr. In Osteuropa wird es gelegentlich noch gegen Durchfall, Rheuma, Blutungen und Schwindsucht verwendet.
Verwendung in der Aquaristik

Pfennigkraut kann auch in nicht zu warmen Aquarien kultiviert werden. Bis 25 Grad ist die Stängelpflanze dauerhaft für die submerse Kultur geeignet. Der Wuchs ist dann vertikal mit wenig verzweigtem Stängel. An die Wasserwerte stellt Lysimachia nummularia keine besonderen Ansprüche. Durch ihr rasches Wuchern, auch (als Sumpfpflanze) über Wasser, ist sie bestens geeignet, dem Wasser Nährstoffe zu entziehen.

Beschreibung

Beim Pfennigkraut handelt es sich um eine immergrüne, kriechende, ausdauernde Pflanze, die auf geeigneten Böden rasenartig wächst. Sie erreicht eine Wuchshöhe von nur 5 Zentimetern. Die drüsig punktierten, gegenständig an den Stängeln angeordneten Laubblätter bestehen aus einem kurzen Blattstiel und einer rundlichen oder elliptischen Blattspreite mit stumpfer Blattspitze. Die Länge der Blätter variiert zwischen 1,5 und 2,5 Zentimeter, die Breite beträgt 1,5 bis 2 Zentimeter. Die bis 30 Millimeter lang gestielten, leuchtend gelb gefärbten fünfzähligen Blüten entspringen einzeln den Blattachseln. Sie besitzen ein doppeltes Perianth. Die unbehaarten, am Grund herzförmigen Kelchzipfel werden etwa 3 bis 5 Millimeter lang. Die Kronzipfel entwickeln eine Länge bis etwa 15 Millimeter. Obwohl die Blüten von Insekten bestäubt werden, sind die Blüten oft steril und bilden kaum Fruchtansatz aus. Die Samen der selten entstehenden Kapselfrüchte werden über Wasser und Menschen ausgebreitet. Die Pflanzenart breitet sich vorwiegend vegetativ aus. Sie bildet dazu bis zu 50 Zentimeter lange, überirdisch kriechende Ausläufer, die sich an den Knoten bewurzeln und von der Mutterpflanze abtrennen. Diese sogenannte Blastochorie als überwiegende Ausbreitungsform ist im Pflanzenreich selten. Die blastochore Ausbreitung wird von den meisten Pflanzen – beispielsweise Walderdbeeren – als ergänzende Ausbreitungsstrategie genutzt.


BACHBLÜTEN
Ich bin kein offener Mensch (1 Agrimony)

- Diese Menschen können sich anderen nicht öffnen und wirken auf ihre Mitmenschen verklemmt aus
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen diese Menschen sich anderen zu öffnen

BACHBLÜTEN
Häufig: man hat als Kind eine schwere chronische Krankheit gehabt oder ist mit chronisch kranken Menschen zusammen aufgewachsen (13 Gorse)

- Diese Menschen sind womöglich selbst mit einer chronischen Krankheit konfrontiert gewesen oder haben Menschen in
 
ihrer Umgebung gehabt und können deswegen verstört sein
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen diese Verstörtheit überwinden


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