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Psidiabaum
Piscidia piscipula , früher auch Piscidia erythrina genannt und allgemein Florida Fishpoison Tree, Jamaican Hartriegel oder Fishfuddle genannt, ist ein mittelgroßer, laubabwerfender tropischer Baum, der in der weiteren Caribben-Region endemisch ist, einschließlich des extremen Südfloridas (hauptsächlich die Florida Keys ) und der Bahamas, viele der Antilleninseln und die Küstenregion von Panama nach Norden bis in die Nähe von Ocampo, Tamaulipas, Mexiko. Ureinwohner der Westindischen Inseln entdeckten, dass Extrakte aus dem Baum Fische sedieren konnten, so dass sie von Hand gefangen werden konnten. Diese Praxis führte zu den gebräuchlichen Namen des Baumes – Fischfutter und Fischköder. Der Baum hat einen medizinischen Wert als Analgetikum und Beruhigungsmittel. Der generische Name ist Latein für "Fischkiller", und das spezifische Epitheton ist Latein für "kleiner Fisch".
 
Steckbrief
Heilwirkung: Nervosität, Schlaflosigkeit, beruhigend
wissenschaftlicher Name: Piscidia piscipula
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelrinde
 
Verwendet
Anbau
In Gebieten mit einem geeigneten Klima und Böden bildet Florida Fisch-Baum einen robusten, mittelgroßen Schattenbaum mit attraktiven saisonalen Blumen. Es ist ideal für Höfe und entlang Zaunreihen. Die Art ist Schatten intolerant , erfordert volle Sonnenlicht für maximale Entwicklung.
Holz
Das gelbbraune Holz des Fischteichbaums ist resistent gegen Fäulnis, so dass das Holz für den Außenbereich geeignet ist, wie Bootsbau, Zaunpfähle und Stöcke. Das dichte, feinkörnige Holz wird auch als Brennstoff, zur Herstellung von Holzkohle und als gutes Schnitzmaterial verwendet.
Kräutermedizin
P. piscipula kann toxisch sein und sollte nur unter Anweisung eines Arztes verwendet werden. Die Dosierung muss individuell festgelegt werden. Es wurde in der Kräutermedizin zur Behandlung von nervösen Zuständen und Schmerzen verwendet. Jüngste wissenschaftliche Studien an Tieren legen nahe, dass Rindenextrakte potenziell entzündungshemmend, sedativ und krampflösend wirken können.

Mädesüß
Das Echte Mädesüß ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Rosengewächse gehört. Sie ist in fast ganz Europa heimisch und man findet sie auf nährstoffreichen Feucht- und Nasswiesen, an Gräben und Bachufern sowie in Erlen-Eschenwäldern. An selten gemähten und nährstoffreichen Gewässerrändern ist das Echte Mädesüß eine Leitpflanze der Mädesüß-Hochstaudenfluren.
Das Mädesüß hat viele Namen, was zeigt, dass es von vielen Menschen von alters her sehr geschätzt wurde. Man nennt es Geißbart, Spierstaude oder Wiesenkönigin und das sind noch lange nicht alle Namen. Bei Erkältungen oder gar Grippe wird man seine fiebersenkende und schmerzlindernde Wirkung schätzen lernen, gehört es doch zu den wenigen Schmerzmitteln, die die Natur uns bietet.
Achtung! Mädesüß enthält Acetylsalicylsäure. Bei bekannter Allergie bei Acetylsalicylsäure (Aspirin) sollte diese Pflanze nicht verwendet werden.
 
Steckbrief
Heilwirkung: blutreinigend, entgiftend, entzündungshemmend, harntreibend, schmerzstillend, schweißtreibend, Blasenprobleme, Darmprobleme, Erkältungen, Grippe, Fieber, Gicht, Magenprobleme, Nierenprobleme, Rheuma, Schmerzen, Migräne, Kopfschmerzen, Wassersucht, Ödeme
wissenschaftlicher Name: Spiraea ulmaria, Filipendula ulmaria, Ulmaria palustris
Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name: Meadowsweet
volkstümliche Namen: Beinkraut, Geißbart, Spierstaude, Wiesenkönigin, Wilder Flieder, Krampfkraut, Wiesengeißbart
Verwendete Pflanzenteile: Blüten, Blätter, Wurzel
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Salizylsäureverbindungen, Heliotropin, Vanillin, Zitronensäure, Gerbsäure, Gaultherin, Kieselsäure, Terpene, Wachs, Fett, Farbstoff Spiraein
Wirkstoffe: Im Mädesüß sind Glykoside und Salicylsäure enthalten.
Sammelzeit: Blüten: Juni bis August, Wurzeln: Herbst und Frühling
 
Anwendung
Vom Mädesüß werden vorwiegend die Blüten und die Wurzeln verwendet. Ein Mädesüßtee eignet sich hervorragend bei Erkältungen oder grippalen Infekten. Sogar bei echter Grippe kann er lindernd wirken. Er senkt nicht nur das Fieber, sondern erleichtert auch Schmerzen und hilft beim Abschwellen der Schleimhäute. Auch gegen die meisten Arten von Ödemen hilft Mädesüßtee sehr gut. Seine harntreibende und entgiftende Wirkung lässt ihn auch bei Problemen des Harnapparates und des Stoffwechsels helfen. Ein Tee aus den Blüten wird als Aufguss gekocht. Wurzel-Tee wird hingegen kalt angesetzt und sechs Stunden stehen lassen, bevor er kurz aufgekocht wird. Dann lässt man ihn zwei Minuten ziehen und seiht ihn anschließend ab. Beide Tees trinkt man zwei bis drei Tassen am Tag in kleinen Schlucken und ungesüßt. Mädesüß enthält unter anderem Salicylate, Flavonoide, Gerbsäuren, ätherisches Öl und Zitronensäure, außerdem ein schwach giftiges Glykosid, das bei entsprechend hoher Dosierung Kopfschmerzen auslösen kann.
Verwendung in der Pflanzenheilkunde
Mädesüß ist eine alte Heilpflanze, jedoch in Antike und Mittelalter kaum über schriftliche Quellen greifbar. Erst das Circa instans (Mitte des 12. Jahrhunderts) aus der Schule von Salerno beschreibt die Pflanze ausführlich. Adam Lonitzer schrieb in seinem Kräuterbuch: Dieses Kraut Wurzel ist gut für den Stein, desgleichen denjenigen, die mit Mühe harnen und die Lendensucht haben. Das Pulver der Wurzel dient denjenigen, die einen kalten Magen haben und nicht gut verdauen können. Gegen Asthma nimm das Pulver und Enzian im gleichen Gewicht und gebrauche es in der Speise, es hilft ohne Zweifel.
Medizingeschichtlich ist Mädesüß interessant, da lange Zeit aus ihren Blütenknospen Salicylaldehyd gewonnen wurde, ein entzündungshemmender Wirkstoff, der heute in abgewandelter Form als synthetisch hergestellte Acetylsalicylsäure verkauft wird. Das Echte Mädesüß, das man damals botanisch noch den Spiersträuchern zuordnete, hat zur Entwicklung des Markennamens Aspirin beigetragen. Während das A für Acetyl steht, ist spirin aus dem Begriff Spiraeasäure abgeleitet. Offizinell ist das Mädesüßkraut, welches unter dieser Bezeichnung im Europäischen Arzneibuch monographiert ist und aus den blühenden Stängelspitzen besteht. Nach Ph. Eur. ist ein Gehalt von mindestens 1ml wasserdampfflüchtiger Substanzen (gebildet durch Säurehydrolyse aus Phenolglykosiden) je kg Droge gefordert. Weiterhin monographiert der Deutsche Arzneimittel-Codex Mädesüßblüten mit der älteren Bezeichnung der Droge Spiraeae flos. Wichtige Wirkstoffe sind: Penolglykoside wie Monotropidin und Spiraein, aus denen beim Trocknen in geringen Mengen ätherisches Öl mit Salicylaldehyd und mit Methylsalicylat entstehen; Flavonoide wie Spiraeosid und Gerbstoffe. Medizinische Anwendungen: Mädesüßblüten haben schweiß- und harntreibende Eigenschaften. Der Gehalt an Salicylsäureverbindungen, die ähnlich wie Aspirin wirken könnten, ist jedoch gering, so dass eine entzündungshemmende Wirkung bezweifelt wird. So wird die Droge nur noch zu Schwitzkuren empfohlen wie man sie gern unterstützend bei beginnenden Erkältungen nutzt. Der Einsatz bei rheumatischen Erkrankungen und Gicht zur Erhöhung der Harnmenge ist in der Volksheilkunde bekannt. Die Blüten und die jungen Blätter des Mädesüß werden zu Tee verarbeitet, dem eine gute harntreibende, entzündungshemmende sowie antirheumatische Wirkung nachgesagt wird. Da die in der Pflanze enthaltenen Stoffe jedoch wie bei vielen anderen pflanzlichen Mitteln abhängig von Standortbedingungen in ihrer Dosis stark schwanken, wird in der Regel empfohlen, sich die Pflanzenbestandteile in der Apotheke zu besorgen. Mädesüß soll die übermäßige Produktion von Magensäure eindämmen und so Sodbrennen entgegenwirken.  
Verwendung als Duftpflanze
Aufgrund des süß-herben Duftes, der von vielen Menschen als angenehm empfunden wird, war Mädesüß einst ein beliebtes Streukraut. Man bestreute am Morgen den Holzfußboden mit verschiedenen Kräutern und kehrte die Blätter und Stängel wieder aus, wenn sie abends vertrocknet waren und ihren Duft nicht mehr verströmten. Allerdings war es auch gängig, Mädesüßstreu tage- bis wochenlang zu benutzen, da es seinen Duft noch sehr lange verströmt. In England wird Mädesüß Duftpotpourris beigemischt, um diesen eine etwas rundere Note zu verleihen. So war sie die bevorzugte Aromapflanze der englischen Königin Elisabeth I. Allerdings wird der Duft nicht von allen gleichermaßen geschätzt. Von einigen Menschen wird der Geruch als zu aufdringlich empfunden, was der Pflanze auch den volkstümlichen Namen „Wiesenschabe“ eingetragen hat.
Mädesüß als Heilkraut
Das Echte Mädesüß ist ein sehr altes Heilkraut, von dem schon die alten Römer und Germanen berichtet hatten. Nach Überlieferungen der Römer, war das Mädesüß für die Germanen ein heiliges Kraut. Auch Hildegard von Bingen war das Kraut wohlbekannt. Sie hatte es in den Klostergärten kultiviert und nutzte es für Umschläge gegen Schmerzen aller Art.
In den großen Kräuterbüchern des Mittelalters war das Mädesüß meist nur unvollständig beschrieben. Beispielsweise fand die Schmerzlinderung durch das Kraut kaum Beachtung. Im Gart der Gesundheit sowie im Kräuterbuch von P. A. Matthioli wird das Mädesüß, welches dort noch als roter Steinbrech bezeichnet wurde, vor allem bei Fallsucht (Epilepsie), bei Beschwerden des Harnflusses und bei Husten empfohlen. Die auch als Spierstaude bezeichnete Heilpflanze wurde meist in Wein gesotten und mit Honig gesüßt.
In der heutigen Volksmedizin bzw. Naturheilkunde hat der Mädesüß eine durchaus große Bedeutung. Besondere Beachtung finden die im den Blüten enthaltenden Salicylsäure-Verbindungen. Salicylsäure wird heutzutage meist chemisch syntheti-siert und als Acetylsalicylsäure in vielen Schmerzmitteln (z.B. Aspirin) angeboten. Salicylsäure hat eine schmerzstillende, entzündungshemmende und antimikrobielle Wirkung. Außerdem haben die enthaltenden Gerbstoffe eine wichtige Bedeutung. Beispielsweise sorgt der Gerbstoff Ellagitannin dafür, dass Schleimhäute geschützt werden.
Verwendung in der Küche
Aus den Blüten kann man einen aromatischen Tee herstellen; die Wurzel und die Triebe gelten als essbar. Alle Pflanzenteile, insbesondere die Blüten, eignen sich zum Aromatisieren von Süß- und Fruchtspeisen sowie Getränken, denen sie einen süßlich-herben Geschmack verleihen. In der deutschen Küche verwendet man Mädesüß allerdings eher selten. Häufiger wird Echtes Mädesüß in der französischen Küche und der Küche in Brüssel und der Wallonie verwendet. Man macht sich zu Nutze, dass in Flüssigkeit getauchte Blüten ihre Geschmacksstoffe an die Flüssigkeit gut abgeben. Ungeschlagene Sahne nimmt den honig-mandelartigen Geschmack an, wenn über Nacht die Blüten in ihr ziehen konnten. Mädesüß-Sorbet wird gelegentlich als Zwischengang oder Abschluss eines Essens gereicht, da die Pflanze Sodbrennen entgegenwirken soll. Auch Bier, Met und Wein wurden früher mit der Pflanze aromatisiert.
 
Pflanzenbeschreibung
Mädesüß liebt die Ufer von Flussläufen, doch auch mit feuchten Wiesen und Gräben gibt es sich zufrieden. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 1,50 m hoch. Aus dem kriechenden Wurzelstock treiben mehrere kantige Stängel aus. Die Stängel sind im oberen Bereich verzweigt. Die behaarten Blätter wachsen im unteren Bereich dichter, nach oben hin spärlicher werdend. Die Blätter stehen unpaarig gefiedert und haben einen gesägten Rand. Die Rispen der weißlichen Blüten sind in Trugdolden angeordnet. Sobald sie richtig aufgeblüht sind, sehen die Blüten wattig aus.
Erscheinungsbild und Blatt
Das Echte Mädesüß ist eine ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen zwischen 50 und 150, bisweilen 200 Zentimetern. Die Stängel sind rötlich überlaufen und verzweigen sich erst im oberen Teil. Die Laubblätter sind dunkelgrün gefiedert und stark geadert sowie an der Unterseite weiß beflaumt. Die Fiederblättchen der Laubblätter erinnern an die Blätter der Ulmen, worauf auch die wissenschaftliche Bezeichnung "ulmaria" hindeutet. Beim Zerreiben setzen sie einen Geruch nach Salicylaldehyd (wie Rheumasalbe) frei. Wie die Rinde der Weiden enthält auch die einst Spiraea ulmaria genannte Filipendula ulmaria Salicylsäure. Das Medikament Aspirin erhielt seinen Namen von der "Spiraea". Die Laubblätter besitzen die höchste bekannte Spaltöffnungsdichte von 1300 je Quadratmillimeter.
Blütenstand und Blüte
Die Blütezeit reicht in Deutschland von Juni bis Juli, in Mitteleuropa von Juni bis August. Auffällig sind die schirmrispigen Blütenstände des Echten Mädesüß, die viele Einzelblüten enthalten. Die Blüten verströmen insbesondere abends einen intensiven, honig- bis mandelartigen Geruch. Es kommen Pflanzenexemplare mit männlichen und mit zwittrigen Blüten vor. Die relativ kleinen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind selten länger als 1 Millimeter. Die fünf creme- bis gelblich-weißen Kronblätter besitzen eine Länge bis zu 5 Millimetern. Die zahlreichen Staubblätter bestehen aus weißen Staubfäden sowie gelben Staubbeuteln. Die sechs bis zehn freien Fruchtblätter sind eiförmig und grün. Die weißen Griffelenden jeweils in rundlichen, gelben Narben.
Frucht und Samen
Je Blüte entwickeln sich meist sechs bis acht leicht schraubig miteinander verdrillte, zusammenstehende Nüsschen, die in ihrer Gesamtheit den Eindruck einer einzelnen Fruchtvermitteln. Die unscheinbaren, zweisamigen, dünnwandigen, lufthaltigen sich bei der Reife nicht öffnenden, balgartigen Nüsschen sind bei einer Länge von bis zu 3 Millimeter sichelförmig gekrümmt. Aufgrund dieser spezifischen Fruchtform lässt sich das Echte Mädesüß gut vom Kleinen Mäde-süß unterscheiden, bei dem die Nüsschen eine gerade Form haben. Mit zuneh-mender Reife verändert sich die Farbe der Nüsschen von grün zu braun. Im Oktober sind die Nüsschen ausgereift, haben eine flache Form und eine hell-braune, harte Fruchtwand. In den Nüsschen befinden sich die lediglich 1 Millimeter langen Samen.

Bachblüten
Man tritt leicht weg, Ohnmachsneigung (Clematis)
Diese Menschen treten leicht weg und neigen zur Ohnmacht
Mit der Blüte können sie dies leicht unter Kontrolle bringen
Bachblüten
Man ekelt sich vor sich selbst, bei Hautausschlägen, Schweißfüßen, Pickeln, Warzen u.ä. (Crab Apple)
Sie ekeln sich vor sich selbst, besonders bei Hautausschlägen, Schweißfüßen, Pickel, Warzen o.ä.
Mit der Bachblüte können sie diesen Ekel überwinden
Zwischenmahlzeit
Wer mit drei Mahlzeiten täglich eine ausgewogene Ernährung hat und keinen Heißhunger verspürt, der kann gerne so weiter machen. Wenn man jedoch, wie sich in der Praxis häufig zeigt, durch zu lange Essenspausen Heißhunger und die entsprechende Lust auf Süßes oder Deftiges entwickelt, sind Zwischenmahlzeiten SEHR sinnvoll.
Ein Stück Obst, ein Joghurt, bei größerem Appetit evtl. ein Stück Brot mit Aufstrich…
So kommt mn ohne Heißhunger zur nächster Mahlzeit und kann sich dann in Ruhe ein gesundes, ausgewogenes Gericht zubereiten.         
Eine Zwischenmahlzeit ist eine kleine Mahlzeit zwischen den Hauptmahlzeiten Frühstück, Mittagessen oder Abendessen. Im deutschen Sprachraum existieren für solch eine Mahlzeit zahlreiche verschiedene Ausdrücke. Im Deutschen werden auch der Ausdruck Imbiss und das englische Wort Snack verwendet.
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