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18.02.2020

tägliche News > Februar > 17.02.20 - 23.02.20
[image:image-0]Bärentraube
Die Bärentraube wächst bevorzugt im Gebirge und sieht der Preiselbeerpflanze sehr ähnlich. Im Unterschied zur Preiselbeere wächst der kleine Strauch der Bärentraube jedoch am Boden entlang und bildet rasenartigen Flächenbewuchs. Die kleinen, ledrigen Blätter der Bärentraube sind die bekannteste Kräutermedizin bei Blasenentzündungen. Da die Pflanze in Deutschland geschützt ist, darf man sie nicht wild sammeln. Man muss die Blätter also entweder kaufen oder stattdessen die Blätter der Preiselbeere verwenden, die ähnlich wirksam sind.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Blasenentzündung
Heilwirkung: adstringierend, antibakteriell, harntreibend, tonisierend
Anwendungsbereiche: Bronchitis, Vitamin C Mangel, Blasensteine, Nierenbeckenentzündungen, Nierengries, Bettnässen, Gallenbeschwerden, Kopfschmerzen, Ausfluss
wissenschaftlicher Name: Arctostaphylos uva-ursi
Pflanzenfamilie: Heidekrautgewächse = Ericaceae
englischer Name: Bearberry
volkstümliche Namen: Achelkraut, Bärentee, Bärentraubenblatt, Gaden, Garlen, Granten, Harnkraut, Mehlbeere, Moosbeere, Sandbeere, Steinbeere, Willder Buchsbaum, Wolfsbeere, Wolfstraube
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Glykoside Arbutin und Methylarbutin, Gerbsäure, Gerbstoff, Vitamin C, Alantoin, Flavone, Salizylsäure
Sammelzeit: Achtung! Die Pflanze ist geschützt! April bis Oktober
 
Anwendung
Die Bärentraubenblätter werden vorwiegend bei Entzündungen der Harnorgane, also beispielsweise bei Blasenentzündung, eingesetzt. Das in den Blättern enthaltene Arbutin verwandelt sich im Harn, der durch die Entzündung alkalisch geworden ist, in die Wirkstoffe Hydrochinon und Methylhydrochinon. Diese Wirkstoffe wirken stark antibiotisch. So können Blasenentzündungen und Nierenbeckenentzündungen wirksam bekämpft werden.
Bärentraubenblätter-Tee
Ein Bärentraubenblätter-Tee ist traditionell eine Abkochung. Dazu nimmt man 1 Esslöffel Bärentraubenblätter pro Tasse Wasser und kocht sie etwa 5 Minuten lang. Den fertigen Tee trinkt man solange er noch gut warm ist. 1 - 2 Tassen täglich sind eine sinnvolle Dosierung bei Blasenentzündungen oder Nierenbeckenentzündungen. Wenn die Entzündung besonders akut ist, kann man bis zu 4 Tassen täglich trinken. Man kann Bärentraubenblätter auch als normalen Aufguss oder Kaltauszug zubereiten. Häufig sind Bärentraubenblätter auch Bestandteil von Teemischungen für Niere und Blase. Sie wirken dann milder, aber auch schwächer.
 
Naturheilkunde
Volksheilkundlich werden die Blätter der Echten Bärentraube bzw. daraus hergestellte Zubereitungen insbesondere bei Harnwegsinfektionen, aber auch bei Durchfall, bei Gallengangsbeschwerden und als Wehenmittel eingesetzt. Für eine therapeutische Wirksamkeit besteht kaum Evidenz. Jüngere Studien legen nahe, dass die Basizität des Harns für die Freisetzung des antibakteriell wirksamen Hydrochinons aus Arbutin eine geringere Rolle spielt als früher angenommen. Die Einnahme sollte nicht länger als acht Tage und nicht öfter als fünf Mal im Jahr erfolgen, da das aus dem Arbutin entstehende Hydrochinon potenziell krebserregend ist und auch eine Schädigung der Leber möglich ist. Die in den Blättern enthaltenen Gerbstoffe können den Magen reizen und führen bei Überdosierung zu Verstopfung. Die Einnahme während Schwangerschaft, Stillzeit sowie bei Kindern unter zwölf Jahren wird nicht empfohlen.  Ein Extrakt der Echten Bärentraube hat im In-vitro-Experiment eine hemmende Wirkung gegen die Pan-kreaslipase des Schweins gezeigt.
Nahrungsmittel
Die Steinfrüchte werden roh oder gegart gegessen. Sie schmecken roh fade, trocken und mehlig, aber sind nach dem Kochen süßer. Sie sind eine gute Kohlenhydratquelle. Es können beispielsweise kühle Getränke hergestellt werden. Ge-trocknet können sie gelagert werden. Die mehligen Früchte können zu Sirup oder Marmelade verarbeitet werden.
Zierpflanze und Erosionsschutz
Einige Sorten werden als frostharte Zierpflanzen verwendet, beispielsweise für Steingärten oder auf Mauern. Die Bärentraube kann auch gut an der Küste gepflanzt werden. Auch als Erosionsschutz beispielsweise an sandigen Bereichen wird Echte Bärentraube gepflanzt.
    Achtung! Wenn bei   einer Blasenentzündung Fieber auftritt, sollte man unbedingt einen Arzt   aufsuchen. Dieser wird in den meisten Fällen Antibiotika verordnen, die dann   auch unbedingt sorgfältig und ausreichend lange eingenommen werden sollten.   Wenn man mit einer fieberhaften Blasenentzündung zu sorglos umgeht, kann sich   daraus eine potentiell lebensbedrohliche Nierenbeckenentzündung   entwickeln. Bärentraubenblättertee ist in solchen Fällen nur noch als Ergänzung zur Schulmedizin sinnvoll.
Nebenwirkungen
Wer einen empfindlichen Magen hat, kann durch Bärentraubenblätter-Tee Magenschmerzen und Übelkeit bekommen. Daher sollte man Bärentraubenblättertee nur maximal eine Woche am Stück und höchstens 5 mal im Jahr anwenden. Dieser Tee ist also kein harmloser Haustee, sondern ein hoch wirksames Medikament mit potentiellen Nebenwirkungen.

Geschichtliches
Da die Bärentraube vorwiegend in Nordeuropa und in mitteleuropäischen Gebir-gen gedeiht, war sie den Kräuterärzten der Antike nicht bekannt. Erst ab dem Mittelalter findet man schriftliche Empfehlungen für diese Heilpflanze. Damals wurde die Bärentraube nicht nur bei Erkrankungen des Harnapparates, sondern auch gegen Gallenerkrankungen eingesetzt. Die frischen Blätter wurden früher sogar auf offene Wunden, z.B. an den Beinen, gelegt. Dieser Einsatzzweck ist durchaus sinnvoll, wenn man die adstringierenden, entzündungshemmenden und antibioti-schen Fähigkeiten der Bärentraubenblätter bedenkt. Der Name "Bärentraube" entstand, weil die Beeren gerne von Bären gefressen werden. In Skandinavien, wo die Bärentraube häufig vorkommt, werden die herben Beeren ähnlich wie Prei-selbeeren verwendet. Man kocht Kompott und Sirup daraus und stellt Gebäck damit her. Sogar zur Färbung von Wolle wurden die Bärentraubenblätter früher ver-wendet, als es noch reichlich davon gab.

Pflanzenbeschreibung
Die Bärentraube ist in Nordeuropa, Mitteleuropa und Nordamerika heimisch. In Mitteleuropa findet man sie fast nur im Gebirge, in den nördlichen Ländern auch in der Ebene. Man findet die Bärentraube vorwiegend in Mooren, Heidegegenden und Nadelwäldern. Als Angehöriger der Familie der Heidekrautgewächse ist die Bärentraube sowohl mit dem Heidekraut als auch mit Preiselbeeren, Cran-berry und Blaubeeren verwandt.  Die Bärentraube ist ein mehrjähriger und immergrüner kleiner Strauch, der meistens auf dem Boden entlang wächst. Sie hat kleine, verkehrt eiförmige Blätter, die relativ dick sind und sich ledrig anfühlen. Auf der Oberfläche sind die Blätter fein netzartig gemasert. Aus einigen Blattachseln sprießen kleine weißliche oder rosafarbene Blüten, die in Trauben herabhängen. Aus diesen Blüten reifen rote Beeren (Steinfrüchte) heran.

Sammeltipps
Da die Bärentraube in Deutschland sehr selten und geschützt ist, darf man sie hier nicht in der Natur sammeln. Auch in vielen anderen europäischen Ländern steht die Bärentraube unter Naturschutz. Doch in manchen osteuropäischen Ländern darf die Bärentraube gesammelt werden. Vor dort kommen auch die meisten Bärentraubenblätter, die man im Handel kaufen kann. Theoretisch können die Bärentraubenblätter das ganze Jahr über gesammelt werden. Am besten eignen sich jedoch das späte Frühjahr und der frühe Herbst für eine Ernte. Die gesammelten Blätter werden dann möglichst zügig, aber schonend getrocknet. Da der Hauptwirkstoff Arbutin relativ schnell abgebaut wird, sollte man die getrockneten Blätter maximal 9 Monate lagern, bevor man sie verwendet oder durch frischere Blätter ersetzt.

[image:image-0]Campecheholz
 
Der Blutholzbaum, auch Blauholzbaum oder Campechebaum (weil er im Süden des Staates Campeche in Mexiko seinen Ursprung hat) genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Unterfamilie der Johannisbrotgewächse innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler gehört. Er ist in Zentralamerika und dem nördlichen Teil von Südamerika sowie auf Karibischen Inseln heimisch. Er liefert das Blauholz (Campecheholz, Blutholz), das wichtigste von allen Farbhölzern. In vielen tropischen Ländern ist diese Art eine invasive Pflanze.
 
 
Steckbrief
 
Heilwirkung: Durchfall
 
wissenschaftlicher Name: Haematoxylon campechianum
 
Verwendete Pflanzenteile: Kernholz
 
 
Anwendung
 
Ende des 19. Jahrhunderts begann man, Blauholz auch in den niederländischen Kolonien Ostindiens zu kultivieren. Die vom weißlichen Splint befreiten großen Blöcke hatten außen eine dunkelblutrote bis braunrote Farbe, innen waren sie heller, rötlichbraun bis gelblichbraun, wurden an der Luft nach und nach dunkel-rotbraun. Das Holz ist hart und dicht, lässt sich schwer spalten und hat einen schwachen, entfernt veilchenähnlichen Geruch und wirkt adstringierend. Man un-terscheidet das mexikanische Campecheholz oder Laguna-Campeche, Jamaikablauholz und Domingoblauholz; von Letzterem gibt es mehrere Sorten wie Monte-Christo-, Fort Liberte- und Aux Cayes Blauholz. Martinique- und Guadeloupe-Blauholz werden als geringwertigere Sorten betrachtet. Der das Färbevermögen bedingende und in der histologischen Technik viel verwendete Stoff des Blauholzes ist das Hämatoxylin; es bildet in reinstem Zustand fast farblose Kristalle, die aber an der Luft bald rötlich werden und schließlich in den eigentlichen Farb-stoff, das Hämatein übergehen. Weil dieser Farbstoff in dem frisch zerraspelten Blauholz nur in geringer Menge vorhanden ist, lässt man die Späne an der Luft fermentieren, wodurch diese die gewünschte Farbe entwickeln; die Späne bes-serer Qualitäten zeigen dann einen eigentümlichen metallischen gelblichgrünen Glanz. Einen wichtigen Handelsartikel bildete auch das aus dem Blauholz bereitete Blauholzextrakt, es wurde in fester Form über New York in Kisten von 50 bis 100 kg nach Europa eingeführt. Die beliebtesten Marken waren: Sanford, Aroma Mills, Boston und Gravesend Mills. Verwendung fand das Blauholz in der Färberei und Tintenfabrikation, zuweilen auch in der Medizin und als Nutzholz in der Kunsttischlerei.
 

Pflanzenbeschreibung
 
Erscheinungsbild, Holz, Rinde und Blatt
 
Der Blutholzbaum wächst als immergrüner Baum oder Strauch und erreicht Wuchshöhen von 3 bis 10 Meter. Er besitzt häufig bis zu 1,5 Zentimeter lange Dornen. Er besitzt ein rotes Kernholz, daher der botanische Gattungsname und der deutsche Trivialname Blutholzbaum. Das Holz riecht etwas nach Veilchen. Die Borke ist hellgrau. Die weitgehend kahle Rinde der Zweige besitzt viele auffällige, kleine, weißliche Lentizellen. Die wechselständigen oder in kleinen Bündeln zusammenstehenden Laubblätter sind etwa 1 cm lang gestielt und 2,5 bis 7,5 Zentimeter lang. Die Blattspreite ist ein- oder zweifach paarig gefiedert. Wenn sie zweifach gefiedert sind dann sind drei Paare Fiedern erster Ordnung vorhanden, das ist besonders bei den unteren Laubblättern so. Es sind ein bis fünf Paare Fiederblättchen vorhanden. Die Fiederblättchen sind bei einer Länge von meist 1 bis 2,4, selten bis zu 3 Zentimeter sowie meist einer Breite von 0,5 bis 1,4, selten bis zu 2,5 Zentimeter verkehrt-eiförmig mit keilförmiger Spreitenbasis und gerundetem bis tief ausgerandetem oberes Ende. Die dichte Blattnervatur verläuft schräg.
 
Blütenstand und Blüte
 
Die meist seitenständig auf einen kurzen Blütenstandsschaft stehenden, traubige Blütenstände sind zwei bis 12 Zentimeter lang und enthalten dicht zusammen-stehend viele Blüten. Der fadenförmige Blütenstiel weist eine Länge von 4 bis 6 Millimeter auf. Die duftenden, zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf purpur-roten oder gelben, freien Kelchblätter sind bei einer Länge von 3 bis 5 Millimeter länglich-lanzettlich mit spitzem oberen Ende. Die Blütenkrone besitzt einen Durchmesser von 12 bis 16 Milli-meter. Die fünf gelben, freien Kronblätter sind bei einer Länge von 5 bis 7 Millimeter schmal verkehrt-eiförmig bis länglich mit stumpfem oberen Ende. Die zehn, freien, gleichen Staubblätter sind etwa gleich lang wie die Kronblätter. Die Staub-fäden sind an ihrer Basis wollig behaart. Der dünne Griffel endet in einer winzigen Narbe.
 
Frucht und Same
 
Die Hülsenfrüchte sind bei einer Länge 2 bis 6 Zentimeter und einer Breite von 0,8 bis 1,2 Zentimeter elliptisch-länglich mit spitzer Basis sowie weitgehend gerundetem bis stumpfem oberen Ende und enthalten zwei bis drei Samen. Die Fruchtschale ist dünn und fein geadert. Die hellbraunen Samen sind bei einer Länge von 3 bis 3,5 oder 7 oder Millimeter, einem Durchmesser von 2 bis 3 mm und einer Breite von 8 bis 9 Millimeter schräg länglich, nierenförmig und abgeflacht.

Bachblüten
 
Ich bin um mein Wohl besorgt (14 Heather)
 
-        Diese Menschen sind um deren eigenes Wohl sehr besorgt
 
-        Mit der dementsprechenden geht die Besorgtheit zurück
Bachblüten
 
Ich bin sehr leicht beeinflussbar (15 Holly)
 
-        Diese Menschen sind sehr leicht von jedem und allem beeinflussbar
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte werden sie kaum mehr beeinflussbar
Blutzuckerregulation
 
Bei Gesunden liegt der Blutzuckerspiegel zwischen 70 und 110mg/dl nüchtern, bzw. <140mg/dl zwei Stunden nach Nahrungsaufnahme. Die Blutzuckerregulation ist komplex und erfolgt durch Wechselwirkung der Hormon-Insulin-Glukagon. Auch des Stresshormon Adrenalin hat Einfluss auf den Blutzuckerspiegel, in dem es von Glucose aus den Speichern bewirkt.
9 Clematis
 
Diese Menschen sind verträumt und haben einen großen Mangel an der Gegenwart. Im negativen Zustand äußerst sich, indem man ewig von der großen Liebe träumt oder sich in Drogen flüchtet.
 
Mit der Clematis werden sie um vieles wacher und interessieren sie endlich auch für die Gegenwart und bekommen die Lebensfreude zurück. Sie werden wieder zuverlässiger.
 Mehr dazu auf meiner Homepage: www.kraft-durch-kräuter-und-bachblüten.at
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