Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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17.12.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Dezember > 17.12.18-23.12.18

PIMENT

Piment ist ein exotisches Gewürz, das beispielsweise Reisgerichten ein frisches Aroma verleiht. Außerdem regt Piment die Verdauung an, was seinen Einsatz in schwer verdaulichen Gerichten einen doppelten Sinn verleiht.
Piment oder Nelkenpfeffer bezeichnet eine  Pflanzenart aus der  Familie der Myrtengewächse und zugleich das aus dieser Pflanze gewonnene Gewürz. Andere Namen für das Gewürz sind Jamaikapfeffer und Neugewürz (wegen der Herkunft aus der Neuen Welt), veraltet auch Modegewürz. Der reichhaltige Geschmack erinnert gleichzeitig an mehrere andere Gewürze: Pfeffer, Zimt, Muskat und Nelken. Deshalb ist Piment auch als Viergewürz oder Allgewürz bekannt.

Steckbrief
Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, Magenschwäche
wissenschaftlicher Name:
Pimenta dioica
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte

Anwendung
Gewürz
Verwendet werden die unreifen Früchte, die ätherische Öle enthalten. Hauptkomponente des Öls ist Eugenol, das auch in der Gewürznelke zu finden ist. Piment schmeckt allerdings merklich schärfer als Gewürznelken. Für die europäische Küche entdeckt wurde Piment auf den Antillen durch  Christoph Kolumbus, der ihm auch den Namen gab. Bis heute ist das Hauptanbaugebiet  Jamaika, von wo rund zwei Drittel der Welternte stammen. In der karibischen Küche ist Piment allgemein sehr beliebt, wobei dort neben den Früchten auch die frischen Blätter und das ebenfalls aromatische Holz (zum Grillen) verwendet werden. In Deutschland wird Piment vor allem bei der  Wurst-Herstellung sowie in der Weihnachtsbäckerei verwendet.
Ätherisches Pimentöl
Das Pimentöl wird aus den Samen von Pimenta dioica mittels Wasserdampf-Destillation gewonnen. Die Inhaltsstoffe bestehen aus 60 bis 80% Phenolen, Sesquiterpenen, Methyleugenol und Oxiden. Durch die Phenole ist das ätherische Öl sehr haut- und schleimhautreizend. Da zudem Methyleugenol in Tierstudien  karzinogen (krebserzeugend) wirkt, sollte das ätherische Öl nicht mehr verwendet werden. Parfümerie: Sein balsamisch-würziger und pfeffriger Duft erinnert an Nelkenöl und wird gerne in würzigen Herrenparfüms eingesetzt.

Pflanzenbeschreibung
Pimenta dioica ist ein immergrüner Baum, der bis zu zwölf Meter hoch wächst. Die gegenständigen Laubblätter sind einfach und ledrig. Diese Art ist zweihäusig getrennt geschlechtig, wie auch der botanische Name besagt. In zymösen Blütenständen stehen die Blüten zusammen. Die weiße  Blüte hat einen Durchmesser von etwa 0,6 cm. Es wird eine zweisamige beerenähnliche Steinfrucht ausgebildet, die einen Durchmesser von 0,5 bis 0,8 cm hat. Die Frucht wird halbreif, noch grün geerntet, da sie bei Vollreife (wenn sie rot ist) ihr Aroma verliert.



SARSAPARILLE

Die Stechwinden, auch Sarsaparille oder Sassaparille genannt, sind eine Pflanzengattung in der Familie der  Stechwindengewächse. Die etwa 300 Arten sind fast weltweit verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Nicht überdosieren!  Gicht, Juckreiz, Rheuma, Schuppenflechte, blutreinigend
wissenschaftlicher Name:
Smilax regelii
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel

Anwendung
Lebensmittelindustrie
In  Südostasien gibt es das Getränk  Sarsi, das mithilfe des Pflanzen extrakts hergestellt wird.
Naturheilkunde
Die Droge unter dem Namen Sarsaparille, Radix Sarsaparillae aus den unterirdischen Pflanzenteilen von beispielsweise Smilax regelii und Smilax medica fand früher Verwendung in der Behandlung von  Syphilis. Vereinzelt noch beispielsweise als „Blutreinigungsmittel", harn- und schweißtreibendes Mittel, bei chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen. Homöopathisch wird Sarsaparilla (Sars.) noch gelegentlich verwendet. Die enthaltenen Saponine sind für unerwünschte Wirkungen wie Magen- und Nierenreizungen verantwortlich. Keine der Wirkungen ist wissenschaftlich belegt.

Pflanzenbeschreibung
Erscheinungsbild und Blätter
Stechwinden-Arten wachsen als Spreizklimmer und mit Ranken kletternde oder – weniger oft – als fast aufrechte, manchmal ausdauernde immergrüne Pflanzen. Viele Arten verholzen und sind  Sträucher, selten  Halbsträucher. Als Überdauerungsorgane werden meist kurze, starke, dicke Rhizome gebildet. Es werden mehr oder weniger stark verholzende, oft ziemlich lange und mehr oder weniger stark verzweigte, meist stachelige Sprossachsen (Name!) gebildet. Oft sind als Kletterhilfe auch die Blätter bestachelt. Die meisten Arten sind zweihäusig. Die wechselständig und manchmal zweizeilig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die meist im unteren Bereich schmal geflügelten Blattstiele besitzen eine Abszissionszone (Stelle an der das Blatt abgeworfen wird) zwischen geflügeltem und oberem (distalem) Bereich. Die einfachen Blattspreiten sind meist eiförmig bis lanzettlich und besitzen oft  gerundeten oder spießförmigen Spreitengrund. Zwischen den drei bis sieben bogig verlaufenden Hauptnerven ist eine deut-liche Netznervatur vorhanden. Oft sind an der Basis des Blattstieles zwei  Ranken vorhanden.
Blütenstände und Blüten
Die Blütenstände stehen seitenständigen in laubblatt- oder schuppenartigen Tragblättern auf Blütenstandsschäften, die manchmal an ihrer Basis ein schuppenähnliches  Prophyll besitzen. Der  rispige,  ährige oder  traubige  Gesamtblütenstand enthält ein bis selten drei mehr oder weniger kopfigen  doldigen  Teilblütenständen. Stechwinden-Arten sind zweihäusig getrenntgeschlechtig. Die relativ kleinen, eingeschlechtigen Blüten sind dreizählig. Die zwei × drei meist freien, relativ kleinen Blütenhüllblätter sind grünlich bis weiß. In den männlichen Blüten sind zwei Kreise mit je drei freien  Staubblättern vorhanden; selten acht oder mehr Staubblätter vorhanden. Die Staubblätter sind an der Basis der Blütenhüllblätter inseriert. Die  Staubbeutel besitzen meist nur eine Theka. Drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen dreikammerigen  Fruchtknoten verwachsen. Die Fruchtknotenkammern enthalten jeweils ein bis zwei Samenanlagen. Auf einem sehr kurzen bis kaum erkennbaren Griffel sitzen drei Narben vorhanden. In den weiblichen Blüten können bis zu sechs  Staminodien vorhanden sein.
Früchte und Samen
Die bei Reife roten bis schwarzen  Beeren enthalten meist ein bis zwei, selten bis zu drei Samen. Die dunkelbraunen Samen sind glatt und glänzend.



BACHBLÜTEN
Ich bin hochmütig (31 Vervain)
- Diese Menschen sind hochmütig
- Mit der dementsprechender Bachblüte sinkt deren Hochmut


BACHBLÜTEN
Man ist durch ein unerwartetes äußeres Ereignis gezwungen, seinen ganzen Lebensplan, neu zu überdenken (32 Vine)
- Diese Menschen sind durch unerwartetes Ereignis gezwungen, seinen Lebensplan neu zu überdenken
- Mit der dementsprechender Bachblüte lassen sie sich nicht mehr aus der Bahn werfen


ERNÄHRUNG
Protein
Proteine oder Eiweißstoffe sind unentbehrlich für das Aufrechterhalten von Körpersubstanz, die einem ständigen Auf- und Abbau unterliegt.
Der Name Protein leitet sich vom griechischen Wort "proteos" = "an erster Stelle stehend" ab.

Die Zufuhr von Proteinen mit der Nahrung ist lebensnotwendig

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