Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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17.12.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Dezember > 11.12.17-17.12.17

LAMINARIA

Laminaria ist eine  Braunalgen-Gattung aus der Ordnung der Laminariales. Die Arten bilden ausgedehnte  Tangwälder an den Küsten von Nord- und Südatlantik und Nordpazifik. Sie werden zur Gewinnung von  Alginat wirtschaftlich genutzt. Die Sektion Phykologie der  Deutschen Botanischen Gesellschaft hat im Jahre 2007 die Gattung Laminaria zur ersten  Alge des Jahres gekürt.  

Steckbrief
Heilwirkung:
Quellstife für chirurgische Zwecke (früher)
wissenschaftlicher Name:
Laminaria clustoni
Verwendete Pflanzenteile:
Stiele

Nutzung
Laminaria-Arten besitzen eine große wirtschaftliche Bedeutung als Lieferant von Alginat. In Europa werden dazu meist natürliche Bestände abgeerntet. Im Jahr 2005 wird für Norwegen eine Produktion von 154.000t angegeben und für Frankreich etwa 75.000t. Weitere Inhaltsstoffe aus Laminarien werden viel-seitig verwendet, beispielsweise für Kosmetik, für Nahrungsergänzungsmittel, als Heilmittel, als Zusatz zum  Tierfutter sowie als  Dünger. Da Laminaria sehr saugfähig ist und sich beim Aufsaugen von Flüssigkeiten infolgedessen stark ausdehnt, wird sie in Stäbchenform in der Frauenheilkunde verwendet, um bei bestimmten Prozeduren, z. B. Kürettagen, die Cervix zu öffnen. Außerdem können Laminarien zur biologischen Sanierung (Bioremediation) bei Ver-schmutzung oder  Eutrophierung eingesetzt werden, oder um die  Erosion von Küsten zu verringern. Auch als  Bioreaktor in der molekularen  Biotechnologieoder als  nachwachsender Rohstoff (Brennstoffersatz) können sie genutzt wer-den.

Beschreibung

Merkmale
Die Laminaria- Sporophyten sind über ein Meter große, mehrjährige  Seetange, die ein Alter von zwei bis 18 Jahren erreichen können. Sie gliedern sich in ein Haftorgan, einen Stiel und eine blattartige Fläche. Das Haftorgan ist gewöhnlich verzweigt, seltener scheibenförmig oder rhizomartig. Der im Querschnitt runde oder abgeflachte Stiel kann innen mit Mark erfüllt oder hohl sein. Bei einigen Arten sind im Stiel  Jahresringe zu erkennen. Das Phylloid ist entweder ganzrandig und ungelappt (Sektion Simplices), oder es besitzt einen deutlichen zentralen Strang (Sektion Fasciatae), oder ist unvollständig in fingerartige Segmente zerteilt (Sektion Digitatae). Die Blattfläche ist meist glatt, manchmal mit beulig-blasiger oder kräuseliger Oberfläche, und weist weder eine Mittelrippe noch Längsrippen auf.
Laubwechsel
Die Blattfläche wird in jedem Jahr von der Basis her erneuert. Bereits im Win-ter werden dazu die im alten Laub gespeicherten Reservestoffe in die Wachstumszone am Übergang zum Stiel verlagert. Mit zunehmendem Licht wächst dort im Frühling ein neues Phylloid heran, dem das vorjährige Blatt anfangs noch aufsitzt. Bei einigen Arten wird das alte Blatt als ganzes abgestoßen, bei anderen degeneriert es allmählich an den Enden.
Gewebetypen
Laminaria-Sporophyten besitzen verschiedene differenzierte Gewebe: ein zentrales Mark (fehlend im Haftorgan), eine parenchymatische Rinde und das äußere  Meristoderm, das sowohl  photosynthetischaktiv ist als auch die Funktion eines Bildungsgewebes hat. Im Mark verlaufen echte  Leitungsbahnen, in denen die Photosyntheseprodukte transportiert werden. In der Rinde von Stiel und Phylloid kommen vernetzte Schleimkanäle vor, die bei einigen Arten in  Sekretionszellen an der Oberfläche münden.
Entwicklungszyklus
Laminaria zeigt einen  Generationswechsel mit zwei sehr verschiedenen Generationen. Der sichtbare Tang ist der  diploide  Sporophyt. Im Herbst und Winter werden auf beiden Seiten des Phylloids in unregelmäßigen dunkleren Flecken (Sori) die schlauchförmigen  Sporangien gebildet, in denen durch  Meiose 32 bewegliche  Zoosporen entstehen. Diese besitzen einen einzigen  Plastid und weisen weder einen Augenfleck noch eine Schwellung an der Geißel auf. Die Zoosporen setzen sich fest und wachsen zu mikroskopisch kleinen  haploiden Gametophyten heran, die aus wenigen Zellen oder verzweigten Zellfäden bestehen. Die Bildung der Gameten wird durch blaues Licht ausgelöst. Zu hohe oder zu niedrige Temperaturen, Nährstoff- oder Eisenmangel verhindern dagegen die Gametenbildung. Die männlichen Gametophyten bilden an den Zweigenden Büschel von farblosen, einzelligen Antheridien, die jeweils ein einziges zweigeißeliges Spermatozoid freisetzen. Bei den weiblichen Gametophyten kann sich jede Zelle zu einem einzelligen  Oogonium entwickeln und eine einzige Eizelle (mit rudimentären Geißelresten) bilden. Die Eizelle haftet zunächst am Oogonium und wird meist in den ersten 30 Minuten nach dem Dunkelwerden freigesetzt. Die Eizellen scheiden gleichzeitig das Pheromon Lamoxiren aus, welches die Spermatozoiden aus den Antheridien zu den Eizellen lockt. Nach der Befruchtung setzt die Zygote sich fest und keimt zu einem jungen Sporophyten aus. Die Jungpflanzen werden mit zwei oder drei Jahren erstmals  fertil.  Der Lebenszyklus von Laminaria ist stark von den Jahreszeiten beeinflusst. Die Zeit mit dem stärksten Wachstum ist der Frühling. Die Sori entstehen bei den meisten Arten dagegen im Herbst und Winter, ausgelöst durch die kürzere Tageslänge und sinkende Temperaturen. Nur wenige Arten sind im Sommer fertil.


MANDEL


Der Mandelbaum ist eine  Pflanzenart der  Gattung Prunus in der Familie der Rosengewächse. Seine Samen, die Mandeln, werden als Nahrungsmittel und Kosmetikum genutzt.

Steckbrief
Heilwirkung:
Husten, Verstopfung
wissenschaftlicher Name:
Prunus dulcis
Verwendete Pflanzenteile:
Samen

Nutzung
Man unterscheidet zwischen der süßen Mandel, der Krachmandel und der bitteren Mandel. Süße Mandeln haben eine zimtbraune, raue Haut. Das Abziehen dieser Haut wird durch Überbrühen der Mandeln mit kochendem Wasser (blanchieren) erleichtert. Mandeln werden zum Rohgenuss, für Mehlspeisen, zum Dekorieren (Splitter, Blätter), zum Füllen von Oliven und zur Herstellung von gebrannten Mandeln,  Likören und Marzipan verwendet. Bittere Mandelnsind zum Rohgenuss nicht geeignet, da sie Amygdalin, ein  blausäureerzeugendes Glykosid, enthalten. Krachmandeln wiederum sind aufgrund ihrer leicht zu knackenden Schale zum Rohverzehr vor allem in der Weihnachtszeit beliebt. Der Mandelbaum wird seit rund 4.000 Jahren kultiviert. Angepflanzt wird er heute hauptsächlich in den Vereinigten Staaten (Kalifornien) sowie im  Mittel-meerraum, außerdem in Pakistan und im  Iran. 2010 betrug die Weltproduktion 890.000  Tonnen (t), davon entfielen 750.000 t bzw. 84 % auf die USA, 90.000 t (10,1 %) auf die  EU-27-Staaten, 30.000 t (3,3 %) auf  Australien sowie je 10.000 t (1,1 %) auf die Türkei und  Chile. Die US-Produktion stammt zu 100% aus Kalifornien, wo der Erhalt der Mandelplantagen aufgrund der zunehmenden Wasserknappheit immer schwieriger wird, da für den Anbau von einem Kilogramm Mandeln 8000 Liter Wasser benötigt werden.  Darüber hinaus reift die Mandel in Mitteleuropa in Weinanbaugebieten: dort wurde sie wahr-scheinlich zusammen mit dem  Wein von den Römern eingeführt. Eine deutsche Sorte ist die sogenannte Dürkheimer Krachmandel. Der französische Anbau setzt sich zusammen aus den Sorten Ferragnès (ungefähr 60%) und Ferraduel (ungefähr 30% der Produktion). Letztere wird in Anbetracht ihrer flachen Form hauptsächlich für die Herstellung von Dragées benutzt. Diese Früchte sind bei Mitte September reif. Unter außereuropäischen Sorten ist die am meisten vermarktete Mandel die Nonpareil-Mandel mit kalifornischem Ursprung. An Mandeln aus  Spanien ist vor allem die Marcona berühmt; alle anderen Katego-rien werden unter dem Namen Valencia vermarktet. In Italien findet man besonders die Avola. Unter den französischen Mandeln symbolisiert die Mandel die Krönung; sie wächst in der Provence. Diese alte, seit mehr als 100 Jahren kultivierte Sorte wird von den Konditoren sehr geschätzt, da sie sehr süß ist. Momentan reserviert sich ein einziger Konditor die ganze Produktion. Das Gleiche gilt für die Ferrastar, die von nur einem einzigen Schokoladenfabrikanten aufgekauft wird. Leichter auf dem Markt zu finden ist die ebenfalls sehr geschätzte Ferragnès-Mandel mit einem guten, süßen Geschmack. Sie eignet sich für zahlreiche Verarbeitungen. Die Avola-Mandel ist sehr beliebt und findet für ihr parfümiertes Aroma Beachtung. Sie wird hauptsächlich in Dragées verarbeitet. Man kann sie mit der Marcona vergleichen, einer kleinen spanischen Mandel mit typischem Geschmack, die man unter anderem für  Nougats und Turróns verwendet.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Prunus dulcis wächst als sommergrüner, aufrechter, locker belaubter Baum oder Strauch und erreicht Wuchshöhen von (2 bis) 3 bis 8 (bis 11) Meter. Die  Borke ist grau-braun, der Stammdurchmesser kann bis zu 100 Zentimeter betragen, die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt ca. 70–80 Jahre, kann aber bis zu 150 Jahre betragen.  Der Stamm junger Bäume weist eine ausgeprägte Ringelborke auf, im Alter wird sie unregelmäßig längsrissig. Die  Rinde junger Zweige ist kahl, erst grün, dann rötlich, die der Vorjahres-zweige ist bräunlich, später gräulich-braun bis gräulich-schwarz. Die Äste sind aufrecht oder horizontal ausgebreitet mit vielen kurzen Zweigen. Die bräun-lichen, eiförmigen Winterknospen sind 3 bis 5 Millimeter lang und unbehaart. Die dunkelgrünen, glänzenden Laubblätter sind verschieden angeordnet; an den vorjährigen Zweigen sind sie meist wechselständig, an den Kurztriebensind sie einander genähert und oft in Büscheln konzentriert. Alle Blätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der meist 1 bis 2, selten bis zu 3 Zenti-meter lange, unbehaarte, rippige Blattstiel besitzt an seinem oberen Ende zwei bis vier gerundete  Nektardrüsen. Die Blattspreite ist einfach, teils ungleich und 3 bis 8, selten bis 12 Zentimeter lang und 1 bis 3 Zentimeter breit, eilanzettlich bis lanzettlich und am oberen Ende spitz bis kurz zugespitzt, auch rundspitzig. Die Basis der Blattspreite ist keilförmig bis gerundet, der Blattrand ist feingekerbt bis -gesägt. Die Blattoberfläche hat anfangs eine leichte, weiche Behaa-rung, später verkahlt sie. Die  Aderung ist gefiedert, der Hauptnerv ist ausgeprägt. Die jungen Blätter sind eingefaltet.
Generative Merkmale
Die vor der Laubentfaltung sich öffnenden Blüten stehen einzeln oder zu zweit. Die Blütezeit beginnt oft schon im Januar und reicht bis in den April. Der kahle, sehr kurze  Blütenstiel ist anfangs 3 bis 4 Millimeter lang und vergrößert sich bis zur Fruchtreife auf 4 bis 10 Millimeter. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen, fünfzähligen Blüten besitzen ein doppeltes  Perianth und sitzen auf einem be-cherförmigen  Blütenbecher. Dieses ist außen kahl, (selten 5 bis) 6 bis 8 Millimeter lang und 3 bis 5 Millimeter dick. Die fünf ganzrandigen, grün-rötlichen  Kelchblätter sind 5 bis 6 Millimeter lang, eilanzettlich, spitzig bis stumpf, außen kahl und im Randbereich flaumig behaart. Die fünf freien, weißen bis rosa-farbenen  Kronblätter sind in eine stumpfe bis ausgerandete, verkehrteiförmige, elliptische bis rundliche  Platte mit einer Länge von 1,2 bis 2 Zentimetern und einer Breite bis 1,7 Zentimeter und einen kurzen Nagel geteilt. Die Blüten haben etwa einen Durchmesser von 3 bis 5 Zentimetern. Die vielen, am Rand des Blütenbechers sitzenden Staubblätter sind ungleich lang, die Staubfäden sind rötlich bis weiß, mit gelben, dorsifixen Staubbeuteln. Der mittelständige, ein-kammerige  Fruchtknoten mit zwei  Samenanlagen ist dicht, wollig behaart. Der Griffel ist länger als die Staubblätter, die Narbe liegt aber tiefer als die Staubbeutel. Die fein graufilzig, samtig behaarten, anfangs hellgrünen, später dunkelbraunen, lederigen, festen Steinfrüchte sind seitlich abgeflacht, ungleich eif-örmig bis schmaleiförmig und weisen eine Länge von 3 bis 5 cm und einen Durchmesser von 2 bis 3,5 cm auf. Das dünne, bräunliche, trockene und faserige sowie ungenießbare Mesokarp springt bei der Reife an der Bauchnaht mittig auf. Der beige, hellbraune Steinkern mit holzigem, dicken  Endokarp ist seitlich abgeflacht und ungleich eiförmig, 2,5 bis 4 cm lang und ca. 2–3 cm breit und 3 bis 5 Gramm schwer, sprödhart, sehr hart bis weich. Die Bauchnaht ist bootförmig gebogen und mehr oder weniger bespitzt; die Rückennaht ist nur leicht gebogen; die Oberfläche ist glatt, gelöchert und wenig gefurcht. Die runzligen Samen (die Mandeln) besitzen eine dünne, orange-bräunliche Samenschale und einen cremefarbenen Kern (Endosperm); sie sind seitlich abgeflacht, eiförmig, teils bespitzt, etwa 1,8–2,5 cm lang und 1,1–1,3 cm breit so-wie 7–10 mm dick und 0,8–1,4 Gramm schwer; sie schmecken süß oder bitter. Die Früchte reifen von Juli bis August. Der Mandelbaum gedeiht am besten in mediterranem Klima mit warmen, langen und trockenen Sommern und milden, kurzen, sowie feuchten Wintern mit kurzem Frost. Die optimale Temperatur liegt zwischen 15 und 30°C. Er verträgt kurze, leichte Frühlingsfröste, aber keine Staunässe. Er bevorzugt durchlässige, humus- und nährstoffreiche, lehmige, sandige, leicht kalkhaltige Böden, welche die Feuchtigkeit gut halten. Der pH-Wert sollte in neutralem bis leicht saurem Bereich liegen. Er wächst bis in Höhen von 1800 Metern.



BACHBLÜTEN
Ausgelaugt durch Anwesenheit anderer, überarbeitet aus zu großer Hilfsbereitschaft (4 Centaury)
-
Diese Menschen wirken und sind ausgelaugt anderer in ihrer Anwesenheit und sind überarbeitet aus zu
 großer Hilfsbereitschaft
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen etwas abgewinnen, dass sie nicht
 ausgelaugt sind und helfen nur mehr, wenn sie wirklich wollen


BACHBLÜTEN
Ich bin mit anderen streng (8 Chicory)
-
Diese Menschen sind sehr streng gegenüber ihren Mitmenschen

- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen ihre Strengheit zurücknehmen

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