Direkt zum Seiteninhalt
Kondurango
Der Kondurangostrauch ist eine Pflanzenart aus der Familie der Hundsgiftgewächse. Bestandteile der Pflanze werden traditionell als Arzneimittel verwendet.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Appetitlosigkeit, Magensaft anregend, Rekonvaleszenz, Verdauungsschwäche
wissenschaftlicher Name: Marsdenia cundurango
Verwendete Pflanzenteile: Rinde
 
Anwendung
Der Kondurangostrauch findet in der Phytomedizin als Bitterdroge Verwendung. Der Rindenauszug  wird dabei als Stomachikum bei Appetitlosigkeit eingesetzt. Als gebräuchliche Einzeldosis wird ein Kaltwasserauszug von 1,5g der Droge auf 1 Teetasse angegeben. Bei unsachgemäßer Anwendung sind Vergiftungserscheinungen möglich. Je nach Dosis reichen die Symptome von Erbrechen und Krampfanfällen bis hin zur Lähmung des Respirationszentrums. Erste Symptome treten bei subkutaner und stomachaler Anwendung erst nach mehreren Stunden auf, intravenös bereits nach einer viertel bis halben Stunde. Die letale Dosis für Hunde und Katzen wird mit 0,02 – 0,024 g Condurangin/kg Körpergewicht bei intravenöser Verabreichung angegeben. Traditionell wurde die Pflanze von den Ureinwohnern Südamerikas auch als Heilmittel bei Schlangenbissen verwendet.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Pflanze wächst als Kletterstrauch und erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 9m bei einem Stammdurch-messer von bis zu 60 cm. Der Stamm von älteren Exemplaren verholzt. Die Rinde ist grau-braun mit stellenweise weißen Flecken. Die Blätter wachsen kreuzgegenständig und sind spießförmig. Sie sind stark behaart bei einer Länge von 8 – 10 cm und Breite von 5 – 8 cm. Die Blüten sind glockenförmig und 5-zählig. Aus ihnen entwächst eine Balgfrucht deren Samen mit Haarschöpfen versehen sind.

Mispel
Die Mispel ist ein mittelkleiner Baum, der schon von den Römern nach Mittel-europa und in die Klostergärten gebracht wurde. Die Früchte sind unbehandelt nicht gerade wohlschmeckend, aber wenn man bis nach dem Frost mit der Ernte wartet, die Früchte einige Wochen lagern lässt und sie dann zu Marmelade verkocht oder Getränke damit zubereitet, entfaltet die Mispel ihre wahren Fähigkeiten. Der Genuss der Mispel fördert die Verdauung und lindert Entzündungen des Darms. Auch Arteriosklerose kann mit Mispelfrüchten behandelt werden.
Die Mispel oder Echte Mispel ist eine Pflanzenart der Kernobstgewächse in der Familie der Rosengewächse. Es handelt sich um einen sommergrünen Baum mit krummem Stamm und breiter Krone, der essbare Früchte trägt. Weitere deutsche Namen sind: Deutsche Mispel, Mispelche; Asperl, Aschperln, Hespelein; Dürgen, Dörrlitzen, Dürrlitzen; Hundsärsch.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Darmentzündungen
Heilwirkung: entzündungshemmend, harntreibend
Anwendungsbereiche: Verdauungsschwäche, Gastritis, Morbus Crohn, Arteriosklerose
wissenschaftlicher Name: Mespilus germanica
Pflanzenfamilie: Rosengewächse
englischer Name: Medlar
volkstümlicher Name: Nispel, Nespoli, Asperl, Aschperln, Dörrlitzen, Dürgen, Dürrlitzen, Hespelein, Hundsärsch, Mispelche
Verwendete Pflanzenteile: Früchte, Blätter
Inhaltsstoffe: Pektin, Gerbsäure, Vitamine
Sammelzeit: Oktober, November
 
Anwendung
Die Früchte der Mispel sind nach Frosteinwirkung oder längerer Lagerung essbar und haben einen typischen säuerlich-aromatischen Geschmack. Sie können dann auch zu Marmelade oder Gelee verarbeitet werden, die Art war daher früher als Obstbaum weit verbreitet. Durch das Lagern werden Tannine und Fruchtsäuren abgebaut, der Zuckergehalt steigt und die Früchte werden mürbe, sonst sind sie hart und adstringierend. Heute ist die Mispel nur noch selten in Kultur. Das in Frankfurt am Main verbreitete Getränk Mispelchen setzt sich aus Calvados und einer eingelegten Mispelfrucht, manchmal gemischt mit Mispelsaft, zusammen. Dabei kommt jedoch die Frucht der japanischen Wollmispel zum Einsatz. Der Gehalt an Nähr- und Mineralstoffen ändert sich mit zunehmender Fruchtreife. In den Jahren 1984 und 1985 wurden folgende Werte für homogenisierte Früchte angegeben: Aufgrund ihrer harntreibenden und adstringierenden Wirkung wurden die Früchte volksmedizinisch eingesetzt. Unreife Früchte haben einen Tannin-Gehalt von etwa 2,6 % und wur-den mit Blättern und Borke zum Gerben genutzt. Auch können sie zum Verringern der Trübung von Wein, Apfel- und Birnenmost verwendet werden, da das Tannin das Ausflocken von Proteinen bewirkt. Das Mispelholz eignet sich für die Kunsttischlerei, zum Drechseln und für Intarsien. Es wird als Feuerholz und zur Herstellung von Holzkohle genutzt. Vor allem die panaschierten Formen haben eine gärtnerische Bedeutung als Ziergehölz.
Von Mispeln werden in erster Linie die Früchte verwendet. Diese werden zu Marmeladen verkocht oder zu Säften und Getränken verarbeitet. Die Mispelfrüchte können zur Förderung der Verdauung genossen werden. Außerdem verlangsamen sie Verkalkungsprozesse und können deshalb gegen Arterienverkalkung verwendet werden. In Russland werden Mispelfrüchte sogar gegen Morbus Crohn eingesetzt. Die Mispelfrüchte sind bis zum ersten Frost nahezu ungenießbar. Erst nach Frosteinwirkung und einer mehrwöchigen Lagerung werden die Früchte wohlschmeckend. Im Rahmen einer Ito-Thermie (Japanische Kräuterwärme) werden die Blätter des Mispelbaums verglüht und in einer Metallhülse am Körper entlang geführt. Diese Behandlungsart kann man gegen Schmerzen und zur Stärkung der Selbstheilungskräfte anwenden.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Mispel ist in Südeuropa und Kleinasien heimisch. In Mitteleuropa wurde sie schon von den Römern eingebürgert. Später wurde sie häufig in Klostergärten angebaut, aus denen sie entkam und verwilderte. Der strauchartige Baum wird über vier Meter hoch. Die dunkelgrünen Blätter sind filzig und länglich geformt. Die Unterseite ist heller als die Oberseite. Die dekorativen, weißen Blüten erscheinen zwischen Mai und Juni. Aus den Mispel-Blüten entwickeln sich bis zum Herbst die Früchte, die etwa fünf Zentimeter groß werden. Die Früchte ähneln rauhschaligen Äpfeln, aber sie haben am unteren Ende eine Öffnung und mindestens vier abstehende Fasern. Dieses Ende ist charakteristisch für die Mispel und man kann sie daran gut erkennen. Wegen dieses Auges wird die Mispel im Saarland auch "Hundsärsch" genannt.  Die Mispel ist ein kleinwüchsiger, bis 5 Meter hoher, laubabwerfender Baum mit unregelmäßig geformtem Stamm, der einen Durchmesser von 20 bis 25 Zentimeter (BHD), selten bis 50 Zentimeter erreicht. Die Krone ist ausladend und annähernd rund. Meist sind die Bäume breiter als hoch. Mispeln haben eine stark verzweigte, weitreichende und eher flache Bewurzelung. Das Holz ist sehr hart, zerstreutporig und von feiner Textur. Das Splintholz ist weiß mit leicht rosa Tönung, das Kernholz ist bräunlich. Die Jahresringe sind gut zu erkennen. Das Verzweigungssystem ist in Lang-und Kurztriebe unterteilt, wobei nur letztere Früchte hervorbringen. Die schwach filzig behaarten Jungtriebe der Wildform tragen Dornen, die bei Kulturformen fehlen.
Die Winterknospen sind spitz eiförmig, werden 3 bis 5 Millimeter lang und haben gekerbte, rötlichbraune, am Rand fast schwarze, aber hell bewimperte Knospenschuppen (Tegmente). Die wechselständigen, einfachen Laubblätter sind länglich oval und etwas zugespitzt. Die Oberseite ist dunkelgrün, die Unterseite etwas heller und filzig behaart. Die Blattspreite ist 6 bis 12 Zentimeter lang und 2 bis 4 Zentimeter breit. Die Blattstiele sind kurz. Die zwei ovalen, bleibenden Nebenblätter (Stipeln) besitzen eine aufgesetzte Stachelspitze und einen drüsig bewimperten Rand.
Die Blüten sind die normalen zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten mit doppelter Blütenhülle der Rosengewächse. Sie stehen einzeln an den Kurztrieben und sind auffallend groß, mit einem Durchmesser von 3 bis 5 Zentimeter. Die 5 Kelchblätter sind schmal, lanzettlich und auf der Außen- und Innenseite behaart. Sie stehen zwischen den deutlich kürzeren Kronblättern. Die fünf freien, rundlichen Kronblätter sind weiß oder etwas rosafarben. Die 30 bis 40 Staubblätter besitzen rote Staubbeutel. Es sind üblicherweise fünf Griffel vorhanden. Der Fruchtknoten ist unterständig. Selbstbestäubung ist die Regel. Die deutsche Mispel blüht im Mai und Anfang Juni. Die Apfelfrüchte werden gegen Ende Oktober, Anfang November reif. Die Früchte sind dann bräunlich und haben die Form einer abgeflachten Kugel mit den deutlich erkennbaren Kelchblättern an der Spitze. Die Frucht ist stark von Stützgewebe durchsetzt, was ihr den Namen Steinapfel einbrachte. Die Früchte der Wildform haben einen Durchmesser von 1,5 bis 3 Zentimeter und eine Länge von 1,6 bis 2,4 Zentimeter, bei Kulturformen beträgt der Durchmesser 3 bis 6,5 Zentimeter, selten 7 bis 8 Zentimeter. Als Samen werden 2–5 Kerne gebildet, die vom fleischigen Gewebe umschlossen bleiben.

Bachblüte
Mit mir selber bin ich unzufrieden (Pine)
- Diese Menschen sind mit sich selber unzufrieden
- Mit der dementsprechenden Bachblüte geht die Unzufriedenheit zurück
Bachblüte
Man erlebt das Leben eines anderen mit, so als wäre es das eigene (Red Chestnut)
- Diese Menschen erleben das Leben ihrer Mitmenschen mit, als wäre es deren eigene
- Mit der dementsprechenden Bachblüte erleben sie nicht mehr das Leben ihrer Mitmenschen mit
Regeln für die abwechslungsreiche, vollwertige Ernährung in der Schwangerschaft
- Jede Woche Fisch essen!
- Brot, Müsli, Kartoffeln, Reis, Nudeln – regelmäßig und die vollwertige Variante!
- Täglich Gemüse, Salat und Obst essen! Rohmilch und keinen Rohmilchkäse!
- Auf eine schmackhafte, nährstoffschonende Zubereitung achten!
- Kalorienfreie oder kalorienarme Getränke bevorzugen, mindestens 1,5 – 2 l täglich! Wenig Kaffee und Schwarztee, keine Colagetränke, keine chininhaltige Limonade
Zurück zum Seiteninhalt