Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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17.10.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Oktober > 14.10.19-20.10.19


STRAND-MÄNNERTREU

Die Stranddistel, auch Meer-Mannstreu genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Doldenblütler.

Steckbrief
Heilwirkung:
Insektenstiche, Leberschwäche, Nierenschwäche, belebend
wissenschaftlicher Name:
Eryngium maritinum
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Sammelzeit:
Herbst und Frühjahr

Pflanzenbeschreibung
Die zweijährige bis ausdauernde  Dünenpflanze wird 10 bis 40 Zentimeter hoch und ist mit einer kräftigen, bis zu zwei Meter tief reichenden Pfahlwurzel fest im Erdreich verankert. Die Pflanze bildet mehrere starke Stängel aus, die mit steifen, derb borstigen Blättern besetzt sind. Die Grundblätter sind lang gestielt, die Stän-gelblätter kurz gestielt, die oberen Stängelblätter gewöhnlich stängelumfassend. Die blaugrünen Blätter sind handförmig gelappt. Der weißliche Blattrand ist in sich gewellt. Er bildet mehrere Zacken aus, die in einen langen, spitzen Dorn übergehen. Die gesamte Pflanze ist durch eine Wachsschicht bläulich bis weiß bereift. Die ungestielten Blüten stehen in fast kugelförmigen, dornigen Köpfen dicht zusammen. Unterhalb des  Blütenstandes befinden sich eiförmige, seicht dreilappige und dornige Hüllblätter, deren Ränder einander überlagern. Die amethystblaue Einzelblüte setzt sich aus jeweils fünf Kron- und Kelchblättern sowie fünf gelblichen  Staubblättern zusammen. Die mit kleinen hakenförmigen Schuppen versehene Kelchröhre endet in fünf markanten stachelspitzigen und eiförmig-lanzettlichen Kelchzähnen. Die Spitzen der ausgerandeten eiförmig-länglichen Kronblätter neigen sich nach innen zum Blütenzentrum. Der unterständige, zweifächrige  Fruchtknoten geht in zwei lange  Griffel über, die einem flachen drüsigen Griffelpolster aufsitzen. Die Blütezeit liegt zwischen Juni und Oktober. Die Stranddistel wird von Schmetterlingen und anderen Insekten bestäubt, die Samen werden über den Wind verbreitet. Die Pflanze enthält  Saponine. Die bläuliche Wachsschicht schützt die Stranddistel vor Verdunstung und zu starker Sonnenbestrahlung. Das Wachs hält das Wasser in der Pflanze zurück und reflektiert die Sonnenstrahlen. Die extrem harten Blätter werden als Anpassung an  Flugsand gedeutet, dessen Schärfe der eines  Sandstrahlgebläses nahekommt.




AGAVE t


Agaven sind Wüstenpflanzen mit dicken Blättern, die vorwiegend in Mexiko und Mittelamerika, aber auch auf den kanarischen Inseln vorkommen. Aus dem Pflanzensaft der Agave wird in Mexiko Schnaps gebrannt, der bekannte Mezcal. Auch ein diabetiker-geeigneter Zuckerersatz wird aus dem Dicksaft der Agave hergestellt.
Die Agaven sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Agavengewächse innerhalb der Familie der Spargelgewächse. Der botanische Name Agave leitet sich vom griechischen Wort agavos für edel, prachtvoll oder erhaben ab. Agave, häufig Agaue geschrieben, ist der Name einer Tochter von Kadmos und Harmonia aus der griechischen Mythologie, die gelegentlich als namensgebend genannt wird. Agaven werden manchmal als Jahrhundertpflanze bezeichnet, da sie nur einmal blühen und bis zur Ausbildung eines Blütenstands mehrere Jahrzehnte vergehen können.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Leicht giftig. Nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Der Saft kann hautreizend wirken! antibakteriell, harntreibend, schweißtreibend, Verstopfung
wissenschaftlicher Name: Agave americana
Pflanzenfamilie: Agavengewächse = Agavaceae
englischer Name: Agave
volkstümliche Namen: Hundertjährige Agave
Inhaltsstoffe: Oxalsäure, Rhamnose, Saponine, Xylose

Anwendung
Achtung! Leicht giftig. Agave nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Nahrungs- und Genussmittel
Bereits die Ureinwohner Mexikos rösteten oder backten Blütenknospen und Agavenblätter, die sich durch ihren hohen Gehalt an Zucker auszeichnen. Agavendicksaft wird aus der Cabeza oder Piña, dem nach dem Abschlagen der Blätter zurückbleibenden Stamm, gewonnen. Pulque, das Nationalgetränk Mexikos, wird durch Vergärung des als Aguamiel bezeichneten Agavensaftes hergestellt. Große ökonomische Bedeutung für Mexiko hat der Tequila, der ausschließlich aus der Blauen Agave (Agave tequilana) gewonnen wird und für den strengere Qualitätsregeln gelten als für Mezcal, welcher aus verschiedenen Agavensorten hergestellt wird.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Agaven sind xerophytische, ausdauernde oder hapaxanthe und meist blattsukkulente Rosettenpflanzen. Sie wachsen terrestrisch oder sehr selten epiphytisch. Die kleinen bis sehr großen Rosetten sind stammlos oder ihr Stamm ist sehr kurz. Der selten verlängerte Stamm ist dick, einzeln oder verzweigt und manchmal rhizomatös. Aus dem Rhizom entstehen mitunter Tochterpflanzen. Die meist langlebigen, mehr oder weniger dicken und faserigen Laubblätter sind vorwiegend sukkulent und xeromorph (in der Untergattung Manfreda etwas weich und einjährig). Die Blattspreite ist linealisch bis lanzettlich bis eiförmig. An der Blattspitze sitzt ein mehr oder weniger stark entwickelter Dorn (bei der Untergattung Manfreda ein weiches Spitzchen). Die ganzrandigen Blattränder sind winzig bis stark gezähnt oder fadentragend. Die kräftigen und faserigen, gelegentlich spindlig verdickten Wurzeln sind flach ausgebreitet.
Blütenstände und Blüten
Der Blütenstand kann bis zu 12 Meter hoch werden. Die Teilblütenstände sind zymös, haben entweder etwas kurz gestielte und meist wenige (selten nur paarige) Blüten (Untergattung Littaea) oder lang gestielte, oft mehrfach zusammengesetzte, mit zahlreichen mehr oder weniger dicht gestellten Blüten (Untergattung Agave) oder fast ungestielte, paarige bis einzelne Blüten (Untergattung Manfreda). Der Blütenstand trägt manchmal Bulbillen. Das röhrig bis glockige Perigon ist meist gelb oder grünlich bis bräunlich, seltener auch rötlich. Die Tepalen sind an der Basis meist verwachsen und bilden eine Perigonröhre, deren Länge sehr variiert und die in unterschiedlich langen Perigonzipfeln endet. Die Staubblätter ragen aus der Perigonröhre heraus und haben längliche, bewegliche Staubbeutel. Die fadendünnen Staubfädensind entweder in der Röhre, an der Röhrenmündung oder an der Tepalenbasis angeheftet. Der unterständige, dreifächrige Fruchtknoten ist dickwandig. Der verlängerte, fadendünne Griffel ist röhrig und bei der Blütenöffnung noch nicht voll entfaltet. Die warzendrüsige Narbe ist dreilappig.
Früchte und Samen
Die Früchte sind dreikammerige, zur Spitze oft schmal verlängerte, lokulizide Kapseln, die die abgeflachten schwarzen Samenenthalten.


BACHBLÜTEN
Man fühlt sich anderen Menschen von vornherein unterlegen (19 Larch)
- Diese Menschen fühlen sich ihren Mitmenschen von vornherein schon unterlegen
- Mit der dementsprechender Bachblüte fühlen sie sich nicht mehr unterlegen


BACHBLÜTEN
Man hat im stillen Angst davor, Freunde, Beziehungen oder Besitz zu verlieren (8 Chicory)
- Diese Menschen haben im Stillen Angst, Freunde, Beziehungen oder sogar den Besitz zu verlieren
- Mit der dementsprechender Bachblüte kann diese Angst gemindert werden

ERNÄHRUNG
Ernährung und Lebensmittelauswahl in der Stillzeit
Verzehrsmenge
Eine ausgewogene Ernährung während der Stillzeit ist wichtig für Mutter und Kind. Mit der Muttermilch gibt die Mutter Nährstoffe an das Kind ab, die sie durch ihre Ernährung ersetzen muss. Grundsätzlich gelten während der Stillzeit die gleichen Regeln für die Ernährung der stillenden Mutter beeinflusst den Gehalt einiger Nährstoffe in der Muttermilch (z.B. Fettsäuren und Jod), bei den meisten Nährstoffen bleibt die Zusammensetzung der Milch jedoch weitgehend konstant.


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