Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

17.10.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Oktober > 15.10.18-21-10-2018


AGAVE
t

Agaven sind Wüstenpflanzen mit dicken Blättern, die vorwiegend in Mexiko und Mittelamerika, aber auch auf den kanarischen Inseln vorkommen. Aus dem Pflanzensaft der Agave wird in Mexiko Schnaps gebrannt, der bekannte Mezcal. Auch ein diabetiker-geeigneter Zuckerersatz wird aus dem Dicksaft der Agave hergestellt.
Die Agaven sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Agavengewächse innerhalb der Familie der Spargelgewächse. Der botanische Name Agave leitet sich vom griechischen Wort agavos für edel, prachtvoll oder erhaben ab. Agave, häufig Agaue geschrieben, ist der Name einer Tochter von Kadmos und Harmonia aus der griechischen Mythologie, die gelegentlich als namensgebend genannt wird. Agaven werden manchmal als Jahrhundertpflanze bezeichnet, da sie nur einmal blühen und bis zur Ausbildung eines Blütenstands mehrere Jahrzehnte vergehen können.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Leicht giftig. Nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Der Saft kann hautreizend wirken! antibakteriell, harntreibend, schweißtreibend, Verstopfung
wissenschaftlicher Name: Agave americana
Pflanzenfamilie: Agavengewächse = Agavaceae
englischer Name: Agave
volkstümliche Namen: Hundertjährige Agave
Inhaltsstoffe: Oxalsäure, Rhamnose, Saponine, Xylose

Anwendung
Achtung! Leicht giftig.
Agave nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Nahrungs- und Genussmittel
Bereits die Ureinwohner Mexikos rösteten oder backten Blütenknospen und Agavenblätter, die sich durch ihren hohen Gehalt an Zucker auszeichnen. Agavendicksaft wird aus der Cabeza oder Piña, dem nach dem Abschlagen der Blätter zurückbleibenden Stamm, gewonnen. Pulque, das Nationalgetränk Mexikos, wird durch Vergärung des als Aguamiel bezeichneten Agavensaftes hergestellt. Große ökonomische Bedeutung für Mexiko hat der Tequila, der ausschließlich aus der Blauen Agave (Agave tequilana) gewonnen wird und für den strengere Qualitätsregeln gelten als für Mezcal, welcher aus verschiedenen Agavensorten hergestellt wird.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Agaven sind xerophytische, ausdauernde oder hapaxanthe und meist blattsukkulente Rosettenpflanzen. Sie wachsen terrestrisch oder sehr selten epiphytisch. Die kleinen bis sehr großen Rosetten sind stammlos oder ihr Stamm ist sehr kurz. Der selten verlängerte Stamm ist dick, einzeln oder verzweigt und manchmal rhi-zomatös. Aus dem Rhizom entstehen mitunter Tochterpflanzen. Die meist langlebigen, mehr oder weniger dicken und faserigen Laubblätter sind vorwiegend sukkulent und xeromorph (in der Untergattung Manfreda etwas weich und einjährig). Die Blattspreite ist linealisch bis lanzettlich bis eiförmig. An der Blattspitze sitzt ein mehr oder weniger stark entwickelter Dorn (bei der Untergattung Manfreda ein weiches Spitzchen). Die ganzrandigen Blattränder sind winzig bis stark gezähnt oder fadentragend. Die kräftigen und faserigen, gelegentlich spindlig verdickten Wurzeln sind flach ausgebreitet.
Blütenstände und Blüten
Der Blütenstand kann bis zu 12 Meter hoch werden. Die Teilblütenstände sind zymös, haben entweder etwas kurz gestielte und meist wenige (selten nur paarige) Blüten (Untergattung Littaea) oder lang gestielte, oft mehrfach zusammengesetzte, mit zahlreichen mehr oder weniger dicht gestellten Blüten (Untergattung Agave) oder fast ungestielte, paarige bis einzelne Blüten (Untergattung Manfreda). Der Blütenstand trägt manchmal Bulbillen. Das röhrig bis glockige Perigon ist meist gelb oder grünlich bis bräunlich, seltener auch rötlich. Die Tepalen sind an der Basis meist verwachsen und bilden eine Perigonröhre, deren Länge sehr variiert und die in unterschiedlich langen Perigonzipfeln endet. Die Staubblätter ragen aus der Perigonröhre heraus und haben längliche, bewegliche Staubbeutel. Die fadendünnen Staubfäden sind entweder in der Röhre, an der Röhrenmündung oder an der Tepalenbasis angeheftet. Der unterständige, dreifächrige Fruchtknoten ist dickwandig. Der verlängerte, fadendünne Griffel ist röhrig und bei der Blütenöffnung noch nicht voll entfaltet. Die warzendrüsige Narbe ist dreilappig.
Früchte und Samen
Die Früchte sind dreikammerige, zur Spitze oft schmal verlängerte, lokulizide Kapseln, die die abgeflachten schwarzen Samenenthalten.



BERG-HECKENROSE

Die in den Alpen heimische Wildrose ist ein bis zu 2 Meter hoher Strauch, der in den Bergen oft die Ränder von Mischwäldern ziert. Sie hat im Frühsommer leuchtend karminrosa Blüten, aus denen sich bis in den Herbst rote flaschenförmige Hagebutten entwickeln. Die wilde Alpen-Heckenrose wird in Gärten immer öfter als Zierpflanze gepflanzt. Die vitaminreichen Hagebutten dienen vielen Tiere als Nahrung, die Früchte lassen sich auch zu leckerer Marmelade oder Mus verarbeiten. In der Volksheilkunde werden die Blütenblätter und die Hagebutten ähnlich der  Hundsrose vor allem als harntreibendes Mittel und in Teemischungen eingesetzt.
Die Gebirgs-Rose, auch Alpen-Rose, Alpen-Heckenrose, Berg-Rose oder Hängefrucht-Rose genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der  Rosen innerhalb der Familie der  Rosengewächse. Sie ist in den Gebirgen  Mittel-,  Süd- und  Südosteuropas verbreitet. Die Alpen-Rose darf aber nicht mit der  Alpenrose verwechselt werden.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Erkältungen, Grippe, harntreibemittel
Heilwirkung: antioxidativ, blutzuckersenkend, harntreibend, entzündungshemmend
Anwendungsbereiche:
Akne, Diuretikum, Durchfall, Erkältungen, Gastritis, Grippe, Harntreibemittel, Harnwegsbeschwerden, Hautpflege, Magenschleimhautentzündung, Nervenschwäche, Rheuma, Skorbut, Stärkung, Steinleiden
wissenschaftlicher Name:
Rosa pendulina L.
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
Alpine Rose, Cinnamon rose
volkstümlicher Name:
Alpen-Hagrose, Alpen-Heckenrose, Alpenrose, Berg-Rose, Gebirgs-Rose, Hängen-de Rose
Verwendete Pflanzenteile:
Blütenblätter, Früchte
Inhaltsstoffe:
Äpfelsäure, ätherische Öle, Carotinoide, fettes Öl, Flavonoide, Gerbstoffe, Linolensäure, Linolsäure, Pektine, Rubixanthin, Vitamin-C, Zitronensäure
Sammelzeit:
Blütenblätter: Mai-Juli, Früchte: September-November

Anwendung
Die Hagebutten von Rosa pendulina finden in der  Volksheilkunde ähnliche Verwendung wie die Scheinfrüchte von Hundsrose, Kartoffelrose und Weinrose. Sie enthalten Flavonoide, die Vitamine B1 und B2 sowie C (Ascorbinsäure), Gerbsäuren, Gerbstoffe, Pektin, Saccharose, Carotinoide (β-Carotin, wirksam als Provitamin A), Geraniol, Saponine, bis zu 0,02% ätherisches Öl, Flavonolglykoside, Anthocyane, Vanillin und Chinasäure. Sie werden als Nahrungsergänzungsmittel bei Vitamin-C-Mangel oder bei erhöhtem Bedarf, z. B. bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Die Kommission E hat aufgrund des schnell abnehmenden Vitamin-C-Anteils in der Droge eine negative Monographie veröffentlicht, das Europäische Arzneibuch fordert einen Mindestgehalt an Ascorbinsäure. Bei vorhandenen Nierensteinen sollten höhere Dosen vermieden werden.
Hagebutten-Tee
2 gehäufte Teelöffel getrockneter Hagebutten mit 250 ml kaltem Wasser ansetzen, abgedeckt zum Kochen bringen, dann noch 15 Minuten ziehen lassen, abseihen. Hilft gegen Erkältungen und wirkt leicht harntreibend.
Blüten-Tee
Die getrockneten Blüten werden vor allem Mischtees zur Aromatisierung beigemischt. Hebt die Stimmung und stärkt die Nerven.
Hagebutten-Maske
Hagebutten von den Kernen befreien und mit einem Mixstab pürieren, dieses Mus auf die Haut auftragen und etwa 30-60 Minuten wirken lassen. Hilft gegen Hautunreinheiten und glättet die Haut.
Rosenblüten-Joghurt
Man braucht etwa die doppelte Volumenmenge an Blütenblätter wie Joghurt. Zunächst die Blütenblätter pürieren und anschließend sofort unter den Joghurt geben. Mit etwas Ahornsirup oder Honig süßen. Hebt die Stimmung, hilft gegen Stress, stärkt den Magen und das Herz.

Geschichtliches
Die vitaminreichen Hagebutten dienen seit der Steinzeit als Nahrungsmittel und werden auch heute noch zu Marmelade und Mus verarbeitet. Mittlerweile wird die Pflanze auch als Zierpflanze in Gärten und Parks gepflanzt.

Pflanzenbeschreibung
Die Gebirgs-Rose wächst als sommergrüner, gedrungener  Strauch mit locker verzweigten Ästen und erreicht Wuchshöhen von 0,5 bis 2 Metern. Die Zweige sind meist stachellos, nur im unteren Teil und an jungen Zweigen finden sich gerade, borstenartige Stacheln. Rosa pendulina ist winterhart bis −33 °C ( USDA-Zone 4). Die 10 bis 12 Zentimeter langen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die unpaarig gefiederte Blattspreite besteht aus sieben bis elf dünnen, 2 bis 6 Zentimeter langen Blättchen. Zur Blattspitze hin nimmt die Größe der einzelnen Blättchen deutlich zu. Der Blattrand ist zweifach drüsig gesägt. Die Blattoberseite ist matt bläulich grün, die -unterseite heller und spärlich behaart. Die  Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Die Blüten stehen fast immer einzeln. Die zwittrigen Blüten sind  radiärsymmetrischund fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die einfachen  Kelchblätter sind nach dem Blühen (Anthese) auffällig aufgerichtet und fallen nicht vor der Fruchtreife ab. Die fünf rosafarbenen bis leuchtend dunkel-purpurroten  Kronblättersind in der Mitte heller. Die hängende Frucht ( Hagebutte) ist bei einer Länge von bis zu 2,5 Zentimeter eiförmig bis länglich-flaschenförmig, selten kugelförmig und sie reift rot-orangefarben ab. Die Fruchtreife tritt ab August ein. Die Hagebutten werden von Kolkraben, Krähen, Seidenschwänzen, Tannenhähern, Birkhühnern und  Füchsen gefressen. Die Alpen-Heckenrose ist in den Gebirgen von Mittel- und Südost-Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt Hochstaudenfluren und Ränder von Mischwäldern. Der dauerhafte Strauch wird zwischen 50 und 200 Zentimeter hoch. Die Zweige können wenige bis keine Stacheln haben, die Stacheln sind gerade.
Die Blätter sind etwa 9-13 cm lang und bestehen aus 9-11 Blättchen. Die Blättchen sind 2-6 cm lang. Die rosa bis dunkelroten Blüten erscheinen zwischen Juni und August. Die Blüten haben einen Durchmesser von etwa 5 cm. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen in Hagebutten. Die Hagebutten sind flaschenförmig, orange bis rot und bis 2,5 cm lang, sie tragen am Ende noch die Kelchblätter.

Anbautipps
Alpen-Heckenrose ist nicht besonders anspruchsvoll, sie mag sonnige bis halbschattige Standorte. Sie eignet sich sehr gut als Hecke und zur Befestigung von Hängen. Die Pflanze gibt es preiswert (oft unter 3 Euro) in Baumschulen und Gärtnereien. Eigene Vermehrung ist über Stecklinge von Wildpflanzen möglich.

Sammeltipps
Die Blüten an luftiger Stelle im Schatten auf Papier ausgelegt trocknen oder direkt frisch verarbeiten. Die Hagebutten im ganzen trocknen oder aufschneiden und die Samen entfernen. Man kann die Trocknung der Hagebutten im Backofen o.ä. beschleunigen, sollte aber nicht über 40°C warm werden. Möchte man die Vitamine erhalten, so ist es besser die Früchte zu Marmelade oder Mus zu verarbeiten.



BACHBLÜTEN
Ich bin intolerant (18 Impatiens)
- Diese Menschen sind sehr intolerant
- Mit der dementsprechender Bachblüte werden Sie wieder toleranter


BACHBLÜTEN
Ich bagatellisiere meine Leistungen (19 Larch)
- Diese Menschen bagatellisieren ihre Leistungen
- Mit der dementsprechender Bachblüte bagatellisieren sie ihre Leistungen nicht mehr


ERNÄHRUNG
Empfehlungen für die Lebensmittelauswahl - weniger geeignete Lebensmittel
Brot- und Backwaren: Produkte aus Weißmehl. Nach üblichen Rezepten hergestellte fettreiche, zuckerreiche Kuchen (Torte, Kekse, Waffeln, Blätterteig, Schmalzgebäck, Biskuit, Rührkuchen)
Kartoffeln: fettreiche Zubereitung: Pommes frites, Kroketten, Bratkartoffeln, Instantkartoffelpüree, Karton Öl gebraten
Gemüse/Hülsenfrüchte: Konservengemüse, Fertigkühlgemüse (mit Sauce, Rahm), Fertigsalate, Blähende Gemüse
Obst/Obsterzeugnisse/Nüsse: Obstkonserve, süßes Obst, z.B. Weintrauben, Trockenobst, Banane
Getränke (Fruchtsaft): mit Zucker gesüßt Frucht Nektar, Limonade, Cola, alkoholische Getränke (süße Weine, Liköre, Bier, Malzbier)
Milch und Milchprodukte: Schlagobers, Rahm, Crème fraîche, Kondensmilch über 4% Fett, alle Rohmilchprodukte
Fleisch: fettes Fleisch, Innereien, Fleischkonserven
Fisch: Fischkonserven in Öl, Aal, Räucherlachs, Brathering, Fischsalate, panierter und frittierte Fisch
Wurst/Wurstwaren: fette Wurstsorten, zum Beispiel Salami, koch- und Bratwürste, geräucherter Schinken, Fischsalat
Käse: Käse, Doppelrahmstufe, Schnittkäse, Vollfettstufe
Eier: Eigelb, roh
Speisefett: Schmalz, Mayonnaise, gehärtete Margarine
Getreideprodukte: gesüßte Frühstückscerealien, helle Mehle (Type 405), Stärkemehle
Reis/Teigwaren: geschälter Reis
Süßungsmittel/Süßwaren: Nougat-Nuss Creme, Konfekt, Nougat, Schokolade, Marzipan, Bonbons, Eiscreme und Diätsüßwaren (Süßstoff)
Fertigprodukte und -Gerichte: fettreiche und eihaltige Puddingdesserts, Fertigtopfencremen, Milchprodukte mit Früchten und Zucker, Müslimischungen, Diätprodukte, fettreiche Fertiggerichte
Gewürze: fettreiche Salatdressings, Tomatenketchup, Fertigsaucen

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü