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Mannstreu
Mannstreu, trivial auch Edeldistel, ist mit rund 230 Arten die artenreichste Gattung der Familie der Doldenblütler.
Der Gattungsname Mannstreu soll von der Verwendung des Feld-Mannstreu als Aphrodisiakum und Liebeszauberwurzel herrühren.
Steckbrief
Heilwirkung: Bronchitis, Magenbeschwerden, Menstruationsfördernd, harntreibend, schleimlösend
wissenschaftlicher Name: Eryngium campestre
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel
Sammelzeit: Frühjahr, Herbst
Beschreibung
Insgesamt handelt es sich meistens um distelähnliche Pflanzen mit harten, dornigen Blättern. Obwohl es sich teilweise um einjährige krautige Pflanzen handelt, er-reichen einige Arten Wuchshöhen von mehreren Metern, die meisten Arten aller-dings nur 50 bis 100cm. Einige Arten wachsen sparrig verzweigt in einer insgesamt rundlichen Form, lösen sich bei Fruchtreife als Ganzes vom Boden und lassen sich als Steppenläufer von Wind über den Boden rollen. Dabei werden dann die Samen weit verstreut. Es handelt sich um eine sehr formenreiche Gattung, weshalb man nur wenige allgemeingültige Merkmale angeben kann. Die Stiele der Einzelblüten sind ziemlich kurz, so dass die einfachen Dolden zu köpfchenförmigen oder walzlichen Blütenständen zusammengezogen sind. Diese sind am Grund von einer Hülle aus meist dornigen, harten Hüllblättern umgeben. Bei vielen Arten sind diese Hüllblätter bläulich überlaufen. Die Blüten selbst sind meist weißlich oder bläulich. Einige Arten, deren Blütenfarbe strahlend amethystblau ist, sind als Zierpflanzen in Kultur.
Pfeffer
Der Pfefferstrauch, auch Schwarzer Pfeffer oder kurz Pfeffer genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Pfeffergewächse. Die Früchte werden wegen des darin enthaltenen Alkaloids Piperin als scharf schmeckendes Gewürz verwendet. Zur Unterscheidung von ähnlichen Gewürzen spricht man auch vom echten Pfeffer. Die Früchte des Schwarzen Pfeffers (botanischer Name) sind nicht immer schwarz. Je nach Erntezeitpunkt und weiterer Behandlung haben die Pfefferkörner verschiedene Färbungen: grüner Pfeffer, schwarzer Pfeffer, weißer Pfeffer, roter Pfeffer.
Pfeffer ist das bekannteste und beliebteste exotische Gewürz. Früher wurde Pfeffer sogar in Gold aufgewogen, so wertvoll war er. Der Pfeffer schmeckt nicht nur scharf würzig, sondern er regt auch die Verdauung an, was ihn zu einer Heilpflanze macht.
Steckbrief
Heilwirkung: Fieber, Halsentzündung, Magenschwäche, verdauungsfördernd
wissenschaftlicher Name: Piper nigrum
Pflanzenfamilie: Pfeffergewächse = Piperaceae
englischer Name: Pepper
Verwendete Pflanzenteile: Früchte
Pfeffer als Heilpflanze
Als Heildroge dienen die ausgewachsenen, aber noch grünen, ungeschälten und getrockneten Früchte. Nach einer Behandlung mit kochendem Wasser werden sie in der Wärme getrocknet und werden dabei dunkel. Wirkstoffe sind: Scharf schmeckende Säureamide, vor allem Piperin; ätherisches Öl mit Limonen, Sabinen, Caryophyllen und auch Safrol. Anwendung: Der scharf brennende Geschmack des Pfeffers kommt über die Erregung von Wärme- und Schmerzrezeptoren zustande. Reflektorisch werden Speichel- und Magensaftsekretion angeregt, ebenso die Ausschüttung der Verdauungsenzyme. Pfeffer hat daher eine deutlich appetitanregende und verdauungsfördernde Wirkung, die aber in Arzneimitteln außer in Tonika in Europa kaum noch eingesetzt wird.
Beschreibung
Die Pfefferpflanze ist eine ausdauernde, verholzende Kletterpflanze, die an Bäumen emporwächst und rund zehn Meter hoch werden kann. In der Kultur hält man die Pflanze üblicherweise auf einer Höhe von 3 bis 4 Metern. Die kleinen, unauffälligen Blüten stehen in ca. 10 Zentimeter langen Ähren mit 50 bis 150 Einzelblüten, die bei kultiviertem Pfeffer, anders als bei Wildsorten, zum größten Teil (bis zu 90 Prozent) zwittrig sind. Nach der Befruchtung entwickeln sich in typischerweise 8 bis 9 Monaten reife Früchte (Steinfrucht). Von einer Pfefferpflanze kann zweimal jährlich Pfeffer geerntet werden; die Pflanzen bleiben bis zu 30 Jahre ertragreich.
Verbreitung
Die ursprüngliche Heimat dieser Pflanze ist Indien, speziell die Malabarküste. Im Zuge der Ausbreitung der indischen Kultur nach Südostasien gelangte der Pfefferanbau vor ca. 1000 Jahren in das heutige Indonesien und Malaysia. Die größten Anbauländer von Pfeffer sind Vietnam, Indonesien, Indien, Brasilien und Malaysia. Weltweit werden etwa 200.000 Tonnen Pfeffer jährlich produziert, wobei jedoch starke jährliche Schwankungen auftreten. Der Wert einer gesamten Jahresweltproduktion von Pfeffer wird auf 300 bis 600 Millionen US-Dollar geschätzt.

Bachblüten
Man kann sich trotz neuer Entscheidungen aus unerklärlicher Ursache immer noch nicht von einer alten Gewohnheit trennen (Walnut)
- Diese Menschen können trotz neuer Entscheidungen aus unerklärlicher Ursache immer noch nicht vor einer alten Gewohnheit trennen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie mit einer neuen Entscheidung sich von der alten Gewohnheit trennen
Bachblüten
Man fühlt sich durch seine Überlegenheit manchmal isoliert und außen vor (Water Violet)
- Diese Menschen fühlen sich durch seine Überlegenheit manchmal isoliert und auch außen vor
- Mit der dementsprechenden Bachblüte fühlen sie sich nicht mehr überlegen und isoliert und auch nicht mehr außen vor
Reichlich Flüssigkeit (Regel 7)
Wasser ist absolut lebensnotwendig. Wenigstens 1,5l sollte die tägliche Flüssigkeitszufuhr betragen. Besonders geeignet sind neben Trink- und Mineralwasser verdünnte ungesüßte Fruchtsäfte und Gemüsesäfte, ungezuckerte Früchte- und Kräutertees. Kaffee, Schwarztee, grüner Tee und alkoholische Getränke sind Genussmittel und sollte daher in entsprechend geringer Menge verkonsumiert werden.
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