Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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17.09.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > September > 16.09.19-22.09.19


ACKERWINDE
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Wie eine wunderschöne Zierpflanze rankt sich die Ackerwinde mit ihren zarten trichterförmigen Blüten an den Stängeln von Maispflanzen und anderen Ackerfrüchten hoch. Das freut das Auge des Laien und ärgert den Bauern. Die Volksheilkunde wendet die Ackerwinde gerne gegen Verstopfung, Gallenschwäche und Blähungen an. Auch übermäßige Menstruationsblutungen werden mit der Ackerwinde behandelt. Äußerlich kann man schlecht heilende Wunden und Geschwüre damit behandeln, was durch die hautreizende Wirkung der Ackerwinde jedoch eine fragwürdige Anwendungsweise ist.
Die Acker-Winde ist eine in Europa weit verbreitete Pflanze aus der Familie der Windengewächse.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Leicht giftig. Nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich
anwenden. harntreibend, Fieber, Blähungen, Verstopfung, Gallenschwäche, Menstruationsbeschwerden, Insektenstiche, Schlecht heilende Wunden, Geschwüre, Offene Beine
wissenschaftlicher Name: Convolvulus arvensis
Pflanzenfamilie: Windengewächse = Convolvulaceae
englischer Name: Field bindweed
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Blüten, Kraut, Wurzel
Inhaltsstoffe: Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure, Glykoretine, Glykoside, Harzglykoside, Herzaktivierende Glykoside, Tannin, Alkaloide?

Anwendung
Die Acker-Winde enthält in ihren Blättern Herz-Kreislauf-Glykoside und ist deshalb eine altbekannte Heilpflanze. Außerdem enthält die Pflanze psychoaktive Alkaloide, wie sie früher beispielsweise in „Hexensalben“ verwendet wurden. Die Blüten bieten reichlich Nektar und Pollen für Bienen, Käfer und Schmetterlinge, insbesondere für den Windenschwärmer. Auch vom Vieh werden die Pflanzen als Bestandteil von Heu gerne gefressen. Die beiden heimischen Spiralhornbienen leben oligolektisch von der Acker-Winde.
Achtung! Leicht giftig. Ackerwinde nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Die offizielle Phytotherapie benutzt die Ackerwinde nicht, aber in der traditionellen Volksheilkunde wird sie gerne eingesetzt. Die Hauptwirkung der Ackerwinde ist ihre abführende Wirkung. Doch man kann sie auch für andere Aufgaben einsetzen.
Wurzeln
Die Wurzeln und das Harz der Wurzel führen ab und treiben Galle und Harn. Man kann sie auch gegen Fieber einsetzen.
Blätter
Tee aus den Blättern führt auch ab, wenn auch leichter als die Wurzeln. Man nimmt sie auch gegen Blähungen und Bauchschmerzen. Zudem hilft ein Tee der Blätter gegen Menstruationsbeschwerden und zu starke Menstruationsblutungen. Man kann ihn auch zum Auswaschen von Spinnenbissen verwenden.
Blüten
Wie die anderen Pflanzenteile wirken auch die Blüten gegen Verstopfung und Blähungen. Man kann sie ebenso gegen Fieber einsetzen. Äußerlich angewandt kann man schlecht heilende Wunden damit auswaschen. Als Umschlag wird sie auch gegen offene Beine und Geschwüre angewandt. Diese Wirkung soll wohl durch die Durchblutungssteigerung aufgrund der Hautreizung eintreten. Das macht Ackerwinden-Umschläge zu einer heiklen Anwendung, die nicht unbedingt zu empfehlen ist. Von der Anwendung der herzwirksamen Glykoside bei Herzproblemen ist mir bisher nichts bekannt.

Pflanzenbeschreibung
Es ist eine windende, mehrjährige, krautige Pflanze. Sie bildet im Boden ein dichtes Netzwerk von knotig verdickten „Wurzelsträngen“ aus, die immer wieder neue Sprossen hervor treiben, selbst wenn man die Pflanze oberflächlich gejätet hat. Die Spitzen der Sprossachsen führen kreisförmige Suchbewegungen von oben gesehen, entgegen dem Uhrzeigersinn durch (Linkswinder), um sich an einer geeigneten Unterlage emporwinden zu können. Von der sehr ähnlich aussehenden Echten Zaunwinde unterscheidet sich die Acker-Winde durch die Blüten, die bei der Zaunwinde gut doppelt so groß wie bei der Acker-Winde werden können. Bei der Zaunwinde sind sie durchgehend strahlend weiß, während sie bei der Acker-Winde zartrosa oder bläulich getönt sein können und außen an den Nahtstellen der zusammengewachsenen Blütenblätter dunkle, keilförmig auf dem Blütenrand zulaufende Streifen besitzen. Die Blüte der Zaunwinde hat außen zwei deutlich ausgeprägte grüne Vorblätter, die bei der Acker-Winde fehlen. Die Blütezeit ist zwischen April und Oktober. Auch die Blätter unterscheiden sich bei beiden Arten: Bei der Zaunwinde sind sie eher rundlich, während sie bei der Acker-Winde länglich mit einer Spitze und zwei spitzen Ecken sind. Blütezeit ist von Juni bis September.
Die Ackerwinde ist in allen gemäßigten Zonen der Nord- und Südhalbkugel heimisch. Obwohl sie mit ihren trichterförmigen Blüten wunderschön aussieht, gilt sie als Unkraut, weil sie sich an den Nutzpflanzen hochrankt. Sie wächst bevorzugt auf Feldern, Gemüsebeeten, Wiesen und Brachflächen. Die mehrjährige Pflanze hat ein verzweigtes Wurzelnetz aus dem viele Triebe hervorsprießen. Die Stängel können sich innerhalb von ein bis zwei Stunden um eine andere Pflanze oder Stütze winden. Das tun sie, indem die Zellen auf der einen Seite schneller wachsen als auf der anderen Seite. Die Blätter sind vorne spitz und sehen aus wie Pfeile. Sie wachsen entlang des Stängels. Die Blüten sind trichterförmig und weiß, rosa oder zartblau. Sie werden etwa zwei Zentimeter groß. Sie blühen morgens bei Sonnenschein auf und verblühen bis mittags.
Die Ackerwinde sieht ähnlich aus wie die Zaunwinde, hat aber deutlich kleinere Blüten.



BARBARAKRAUT

Das Barbarakraut ist weltweit in gemäßigten Breiten heimisch. Die mehrjährige Pflanze aus der Familie der Kreuzblütler wird bis zu 90 Zentimeter hoch. Die Blätter des Barbarakrauts kann man als spinatähnliches Wildgemüse verwenden. Man kann es in Butter dünsten. Es schmeckt ähnlich wie Kresse und kann bis in den Winter hinein geerntet werden, was ihr auch den Namen "Winterkresse" eingebracht hat. Durch seinen Vitamin-C-Gehalt vertreibt das Barbarakraut Frühjahrsmüdigkeit. Dank seiner Bitterstoffe fördert das Barbarakraut die Verdauungstätigkeit.
Die Winterkresse, auch Barbarakraut, genauer Gewöhnliches Barbarakraut oder Echtes Barbarakraut genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Kreuzblütler. Die Winterkresse kann als Salat oder Gemüse verwendet werden und ihr wird in der Naturheilkunde eine blutreinigende Wirkung nachgesagt.

Steckbrief
Heilwirkung:
blutreinigend, harntreibend, Appetitlosigkeit, Stoffwechsel anregend, Frühjahrsmüdigkeit, Wunden
wissenschaftlicher Name:
Barbarea intermedia
Pflanzenfamilie:
Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name:
Winter cress
volkstümliche Namen:
Gemeine Winterkresse, Echtes Barbenkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Bitterstoff, Schwefel, Ätherische Öle

Verwendung

Die frischen Blätter der Winterkresse stehen bis in den Winter hinein als würzige, vitaminreiche Salatpflanze zur Verfügung. Fischgerichten verleiht es eine scharfe und würzige Note. Winterkresse erinnert an den scharf-würzigen Geschmack von Kresse oder Brunnenkresse. In Butter gedünstet ergibt Winterkresse ein spinatähnliches Gemüse. Anwendung als Heilpflanze. Winterkresse regt den Appetit an, wirkt blutreinigend und harntreibend.

Merkmale
Die  zweijährige Pflanze erreicht Wuchshöhen von 30 bis 90 cm. Sie bildet im ersten Jahr ihre Blätter und im Frühjahr darauf erscheinen die gelben Blüten. Die  Grundblätter sind  leierförmig: Sie besitzen mehrere Paare von Seitenlappen und einen rundlichen, am Grunde oft  herzförmigen Endlappen. Es werden reichblütige  traubige Blütenstände entwickelt. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten sind vierzählig und haben einen Durchmesser 7 bis 9 mm. Die vier Kronblätter sind goldgelb. Die  Schotenfrüchte werden 15 bis 25 mm lang und stehen aufrecht vom Stängel ab, auf dünnen, 4 bis 6 mm langen Stielchen mit einem 2 bis 3 mm langen Fruchtgriffel.



BACHBLÜTEN
Man gibt bei Genesung von einer Krankheit nur widerwillig zu, dass es einem besser geht (38 Willow)
- Diese Menschen geben bei einer Genesung von einer Krankheit nur widerwillig zu, dass es einem besser geht
- Mit der dementsprechender Bachblüte lernen sie dies zum zugeben


BACHBLÜTEN
Man beunruhigt sich darüber, dass man Vorhaben, wie Abnehmen, sich das Rauchen abgewöhnen u.ä. nicht durchhalten kann (1 Agrimony)
- Diese Menschen beunruhigt es, das Vorhaben, wie das Abnehmen, das Rauchen abgewöhnen u.ä. nicht durchhalten können  
- Mit der dementsprechender Bachblüte sind sie nicht mehr beunruhigt, ob man das Rauchen aufhören oder das Abnehmen nicht durchhält


ERNÄHRUNG
Gesunde vollwertige Ernährung
- Wichtig ist eine wertschonende Zubereitung der Lebensmittel durch Dämpfen, Dünsten, Grillen
- Als Fett sollten vorzugsweise Olivenöl, Rapsöl oder Keimöle und in geringen Mengen Butter verwendet werden
- Süßigkeiten, Kuchen und Gebäck sollten nur gelegentlich genossen werden
- Wenig Alkohol
- Flüssigkeitszufuhr von mindestens 1,5l pro Tag
- Würzen sie ihre Speisen nun noch abwechslungsreich, phantasievoll und schmackhaft mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen


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