Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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17.09.2018

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SABADILLE
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Sabadill, auch Sabadill-Läusekraut; Läusesabadill oder Mexikanisches Läusekraut genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Germergewächse.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Früher gegen Läuse verwendet
wissenschaftlicher Name: Schoenocaulon officinale
Verwendete Pflanzenteile: Samen

Anwendung
Achtung! Giftig. Sabadille nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Sabadill-Samen wurden früher medizinisch eingesetzt bei Neuralgien, rheumatischen Leiden und Hypochondrie. In der Tierheilkunde wurden die von den Fruchtschalen befreiten Samen äußerlich als Pulver und in Salben gegen Ungeziefer verwendet. Essigsaure Extrakte der Sabadill-Samen haben eine insektizide Wirkung. Daher kann ein Sabadillessig als alternatives Bekämpfungsmittel gegen Kopfläuse verwendet werden. Es besteht dabei die Gefahr einer Aufnahme der Alkaloide durch die Haut, insbesondere wenn sie verletzt ist, was zu Vergiftungserscheinungen führen kann. In der Homöopathie wird Sabadill in potenzierter (verdünnter) Form vorwiegend bei Fließschnupfen und Niesanfällen eingesetzt, zum Beispiel bei Heuschnupfen. Die Aufbereitungskommission D beim ehemaligen Bundesgesundheitsamt (BGA) nennt in ihrer Monographie als Anwendungsgebiete: Entzündungen der Atemwege, des Magen-Darm-Kanals; Kreislaufschwäche. Mit der Monografie Schoenocaulon officinale ist die Qualität der Droge sowie die Herstellung der Urtinktur und ihrer Verdünnungen im Homöopathischen Arzneibuch festgelegt und somit offizinell.

Pflanzenbeschreibung
Schoenocaulon officinale wächst als ausdauernde krautige Pflanze mit einem unterirdisch zwiebelartig gestauchten Spross als Überdauerungsorgan. Ihre grasähnlichen Laubblätter sind schmal, aufrecht und bis etwa einem Meter lang. Über die Blättern hinaus ragt der Blütenstandsstiel, der einen 30 bis 50 Zentimeter langen traubigen Blütenstand mit zahlreichen Blüten trägt. Die Blüten sind dreizählig mit sechs gelblichen  Blütenhüllblättern. Sie bilden etwa 1cm lange, bräunliche, dreispaltige Kapselfrüchte, die bei der Reife aufspringen und zahlreiche Samen entlassen. Die Samen sind glänzend schwarzbraun, länglich, kantig, am oberen Ende verschmälert und geruchlos; sie haben unter der Samenschale einen weißlichen harten Kern, welcher brennend scharf und bitter schmeckt.



TAMARINDE

Tamarinden sind die  Hülsen – umgangssprachlich oft „Schoten" genannt – des Tamarindenbaums, die in der  indischen, thailändischen, indonesischen, mexikanischen,  brasilianischen und auch afrikanischen Küche Verwendung finden. Die Tamarinde stammt vermutlich aus Afrika. In Narhan am mittleren Ganges fand man ca. 3.300 Jahre alte Holzkohle von Tamarinde. Der Name leitet sich vom arabischen تمر هندي = tamar hindi ab, was indische Dattel bedeutet. Im Mittelalter findet man in heilkundlichen Schriften die Schreibung tamar indi und das latinisierte tamarindus.

Steckbrief
Heilwirkung:
Verstopfung
wissenschaftlicher Name:
Tamarindus indica
Verwendete Pflanzenteile:
Mus

Anwendung
Tamarinde lässt sich geschmacklich in zwei Gruppen einteilen. Die süße Tamarinde hat ein bräunliches Fruchtfleisch, die saure Tamarinde mit einem fast schwarzen Fruchtmark ist von Konsistenz und Farbe der  Rosine ähnlich. Saure Tamarinde muss aber nicht zwangsläufig fast schwarzes Fruchtfleisch aufweisen, sondern kann genauso braunes besitzen wie die süße Tamarinde. Reife Tamarindenfrüchte enthalten neben Zucker (35 bis 50 %) große Mengen an Weinsäure (bis zu 20%), was je nach Konzentration den säuerlichen Geschmack bedingt. Der Geschmack von saurem Tamarindensaft erinnert an Zitronensaft, der den Tamarindensaft notfalls auch ersetzen kann.  In  Thailand und  Mexiko wird Tamarinde  kandiert und mit Chili gewürzt als scharf schmeckendes Konfekt gegessen, häufig mit Garnelen. In Thailand ist die Tamarinde überaus beliebt, wird frisch und getrocknet, auch eingelegt (sowohl die Bohne als auch die gesamten Schoten), süß, sauer und salzig gegessen. Im Nahen Osten, vor allem im  Libanon,  Syrien und in  Ägypten, wird eine Limonade aus Tamarinde hergestellt, die dunkelbraun, ähnlich wie Cola, aussieht. Zur Herstellung von Tamarindensaft, der wegen des bitteren Geschmacks häufig gesüßt wird, legt man getrocknetes bzw. frisches Fruchtmark oder Tamarindengranulat für mehrere Stunden in Wasser ein. Auch die Kerne der Tamarinde finden in der Küche Verwendung. Gekocht oder geröstet werden sie in der Thailändischen Küche zu Mus gestampft, das als sogenanntes Tamarindenkonzentrat bzw. Tamarindenmark erhältlich ist. Es ist wichtiger Bestandteil der Thai-Küche und verleiht Currys eine dunkle Färbung sowie eine pikante herbsaure Note. Da die Kerne zudem viel Pektin enthalten, werden sie auch zur Herstellung von Geliermitteln verwendet. Tamarindenmark findet sich auch als Zutat in  Würzsaucen wie zum Beispiel Worcestershiresauce oder Brown Sauce. Die Hülsen werden traditionell in Regionen von Thailand z. B. Chiang Dao/Maeung Khong in kleine Stücke gebrochen, mit Tabak vermengt und zum Rauchen in passend geschnittene Bananenblätter gedreht. Der Zusatz der Tamarinde-Hülsen kann zu starkem Hustenreiz führen.

Pflanzenbeschreibung
Tamarinden sind die Früchte des Tamarindenbaums. Sie sind etwa 5 bis 20 cm lang, zimtfarben bis braun, im Querschnitt rund, leicht gekrümmt und brechbar. Im Inneren der Hülsen liegen die Samen, die von einer bräunlichen bis schwarzroten  Pulpa, dem Fruchtmark, eingehüllt sind.



BACHBLÜTEN
Ich kann nicht loslassen (16 Honeysuckle)
- Diese Menschen können nichts loslassen in ihrem Leben
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie diverse Sachen wieder gehen lassen bzw. loslassen


BACHBLÜTEN
Ich habe Schwächezustände (17 Hornbeam)
- Diese Menschen haben deren öfteren Schwächezustände
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie diesen Zustand überwinden


ERNÄHRUNG
Soja
Soja zählt weltweit zu den wichtigsten Pflanzen, denn sie ist die Hauptquelle für pflanzliches Eiweiß und Speiseöl.
Soja enthält alles, was eine gute Ernährung braucht: hochwertiges Eiweiß (in Kombination mit anderen Ei-weißen), gesunde ungesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe, Vitamin A, mehrere B Vitamine, Panthothensäure, enorm viele Mineralstoffe (Mg, Ca, K, Fe, Se u.a.), hormonähnliche Substanzen (Phytoöstrogene), die vor Osteoporose, Wechselbeschwerden und Krebs schützen sollen.


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