Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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17.09.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > September > 11.09.17-17.09.17


RISPENHIRSE

Die Rispenhirse ist eine Graspflanze, die eine der ältesten Getreidepflanzen der Menschheit ist. Ihr Ursprung liegt in Asien und in der Steinzeit verbreitete sie sich bis nach Europa. Viele tausende Jahre war die Rispenhirse eines der wichtigsten Nahrungsmittel der einfachen Leute. Als Heilpflanze wird sie heute bei Zivilisationskrankheiten und Alterserscheinungen eingesetzt.
Die Rispenhirse oder Echte Hirse ist eine Pflanzenart aus der Gattung Rispenhirsen. Diese Hirsenart ist eine alte Getreidepflanze. In Europa von Kartoffel und Mais verdrängt wird sie heute noch in weiten Teilen Asiens angebaut. Ein englischsprachiger Trivialname ist Proso millet.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Alterserscheinungen, Zivilisationskrankheiten
Heilwirkung:
aufbauend, augenstärkend, entgiftend, gewebestärkend, nervenstärkend
Anwendungsbereiche:
Gegengift, Linderungsmittel, Pilzkrankheiten
wissenschaftlicher Name:
Panicum miliaceum L.
Pflanzenfamilie:
Süßgräser = Poaceae
englischer Name:
Common millet, European millet
volkstümlicher Name:
Deutsche Hirse, Echte Hirse, Hirse, Rispenhirse
Verwendete Pflanzenteile:
Samen
Inhaltsstoffe:
Kieselsäure, Linole, Lezithin, Mineralien, Phytinsäure, Ungesät-tigte Fettsäuren, Vitamine
Sammelzeit:
Herbst

Anwendung

Die Rispenhirse wird vor allem in Zentralasien, nördlichen China, Japan und Indien angebaut. Die  Vegetationszeit beträgt je nach Standort und Sorte 60 bis 90 Tage, der Wasseranspruch ist relativ gering. Die nördliche Anbaugrenze ist die 20 °C-Juli-Isotherme. Im  Himalaja wird die Rispenhirse bis in Höhenlagen von 3000 Metern angebaut. Die Körner reifen in den Rispen nicht gleichzeitig, durch hohe Ausfallgefahr erfolgt die Ernte vor der Vollreife. Die Erträge liegen meist bei rund 1 Tonne pro Hektar und können unter günstigen Bedingungen bis 5 Tonnen betragen. Die Früchte werden als Korn, Brei und Brot verzehrt oder auch zu  Hirsebier verarbeitet. In Nordchina wird es auch für die Herstellung von Hirsewein verwendet. Das Stroh ist als Futter für Wiederkäuer gut geeignet.
Die Kieselsäure in der Rispenhirse verjüngt und entgiftet den Körper. Die Hirse muss erhitzt, gekocht oder geröstet werden um die wertvollen Stoffe nutzbar und die ungünstigen Stoffe unschädlich zu machen.
Brei
Hirse heiß waschen. 200g Hirse mit 600ml Gemüsebrühe zum kochen bringen und 40-60 Minuten durchziehen lassen, ggf. Gemüsebrühe nachfüllen. Mit gedünsteten Gemüse und angerösteten Zwiebeln verfeinern. Alternative als Süßspeise (Milch statt Gemüsebrühe) anschließend mit Früchten oder Zimt/Zucker ergänzen. Die Mengenverhältnisse und Quelldauer können je nach Hirse schwanken.
Wärmekissen
Hirsekörner in ein Stoffsäckchen geben und dieses bei Bedarf im Backofen erhitzen. Auf die wärmebedürftige Stelle legen.

Geschichtliches
Hirse ist eines der ältesten Getreidesorten der Menschheit, wenn nicht sogar die älteste. Der Ursprung der Rispenhirse dürfte in der Mandschurei (Nordost-China) liegen, dort wurde sie schon vor 10.000 Jahren genutzt. In Europa spielt die Rispenhirse auch eine wichtige Rolle und wurde seit etwa 6000 Jahren genutzt. Da die Rispenhirse keinen Kleber beinhaltet, kann man kein Brot daraus backen, es wurde Brei zubereitet. Dieser Hirse-Brei findet sich in vielen Märchen. Leider reicht die Hirse nicht aus, um alle vom Körper benötigten Eiweiße zu erhalten, daher gab es bei Dauerernährung nur mit Hirsebrei oft Eiweißmangelkrankheiten. Ihre Bedeutung als Heilpflanze ist eher gering und wird heute höher eingeschätzt, insbesondere bei Alterserscheinungen und Zivilisationskrankheiten. Seit etwa 100 Jahren findet fast kein Hirseanbau mehr in Deutschland statt, erst in den letzten Jahren findet in der Öko-Landwirtschaft ein neuer Anbau statt. Man sucht nach Saatgut und Genen der alten und verschollenen Sorten.

Pflanzenbeschreibung
Die Rispenhirse ist in Europa und Asien heimisch. Der Ursprung liegt in Nordost-China. Sie wächst bevorzugt an sonnigen und trockenen Standorten. Die einjährige Pflanze wird zwischen 50 und 100 Zentimeter hoch. Die Blätter der Rispenhirse sind breit. Die Blütenrispen erscheinen zwischen Juli und August. Die Rispen können je nach Varietät kompakt oder locker sein. Die Ähren sind einblütig. Die reifenden Rispen hängen herab. Die Samen reifen unterschiedlich schnell (August - September) und haben einen Durchmesser von etwa 2-3mm.
Vegetative Merkmale
Die Rispenhirse ist eine  einjährige  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 100, selten bis 150 Zentimetern. Ihre aufrechten  Stängel sind meist an den unteren  Knoten verzweigt, gerieft, 2 bis 5 Millimeter dick und unterhalb der Knoten 2 bis 3 Millimeter lang behaart. Die vier bis acht Knoten sind 1 bis 2 Millimeter lang behaart. Die Blattscheiden sind deutlich gerippt und zwischen den Rippen rauhaarig. Das Blatthäutchen ist häutig und 1 bis 2 Millimeter lang bewimpert. Die  Blattspreiten sind 10 bis 40 Zentimeter lang und 8 bis 25 Millimeter breit. Sie sind flach, gerippt, im unteren Bereich rauhaarig, ansonsten zerstreut kurz behaart, Rippen und Rand sind rau.
Generative Merkmale
Der rispige Blütenstand ist 10 bis 30 Zentimeter lang, aufrecht bis überhängend, locker bis dicht. Im unteren Bereich ist er häufig von der obersten Blattscheide eingehüllt. Die Seitenäste sind rau und kantig. Die 2 bis 6 Millimeter lang gestielten Ährchen sind 4,5 bis 5 Millimeter lang und zugespitzt. Die untere Hüllspelze ist fünf- bis siebennervig, zwei Drittel so lang wie das Ährchen und zugespitzt. Die obere Hüllspelze ist neun- bis elfnervig und zugespitzt. Das untere Blütchen ist steril, seine Deckspelze ist neun- bis elfnervig. Die Deckspelze des oberen, zwittrigen Blütchens ist rund einen mm kürzer als das Ährchen, hellgelb, schwärzlich oder weiß, glänzend und knorpelig verdickt. Die Staubbeutel sind 1,2 bis 1,5 Millimeter lang und dunkelviolett. Die Blütezeit reicht von Juni bis September. Es erfolgt  Selbstbestäubung. Die Karyopse ist etwas kleiner als die Deckspelze, hat einen kreisförmigen Umriss und ist rund 3 Millimeter lang. Ihre Farbe reicht von strohfarben über rötlichbraun, olivbraun bis schwärzlich, kann aber auch weiß sein. Das  Tausendkorngewicht liegt zwischen 4 und 8 Gramm. Der  Eiweißgehalt beträgt bis zu 10 (selten sogar bis 18) Prozent, der  Fettgehalt rund 4 Prozent. Manche Sorten sind sogar Kleberhaltig und liefern somit backfähiges  Mehl.

Anbautipps
Die Rispenhirse ist anspruchslos. Aussaat erfolgt April bis Mai direkt ins Freiland. Wächst gut auf nährstoffarmen Boden, braucht Sonne.

Sammeltipps
Da die Rispen von oben nach unten über einen längeren Zeitraum reifen, muss man einen günstigen Zeitpunkt abwarten wann die zu erntende Menge am größten ist.




KORNBLUME


Die Kornblume galt früher als Ackerunkraut und wurde als solches so erfolgreich bekämpft, dass sie fast ausgestorben ist. Daher steht sie inzwischen unter Naturschutz. Ihre leuchtend blauen Blüten trifft man heutzutage eher in Gärten als in Kornfeldern an, denn viele naturverbundende Gartenbesitzer haben sich ihrer angenommen, um ihr eine Chance zum Überleben zu geben.
Die Bitter- und Gerbstoffe der Kornblume machen sie vor allem zu einer Heilpflanze bei Probleme des Verdauungsapparates. Mit ihren adstringierenden Eigenschaften kann sie jedoch auch Hautprobleme lindern und gereizte Schleimhäute beruhigen, was bei Husten und Mundschleimhautentzündungen helfen kann. In Teemischungen wird sie gerne eingesetzt, weil sie die Kräutermischung optisch aufwertet. Sie gilt als sogenannte Schmuckdroge.
Die Kornblume, auch Zyane genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung Cyanus innerhalb der  Familie der  Korbblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Augenkrankheiten, Hautprobleme, Verdauung
Heilwirkung:
adstringierend, antirheumatisch, appetitanregend, blutreinigend, entwässernd, entzündungshemmend, harntreibend, hustenstillend, schleimlösend, tonisierend, zusammenziehend
Anwendungsbereich:
Akne, Appetitlosigkeit, Augenentzündung, Bindehautentzündung, Bittermittel, Darmbeschwerden, Fieber, Galle, Gelbsucht, Genitalfluor, Gicht, Hornhautgeschwüre, Husten, Insektenstiche, Juckreiz, Kopfschmerzen, Kopfschuppen, Leberschwäche, Magenbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, Mundschleimhautentzündung, Nierenschwäche, Ödeme, Quetschung, Rheuma, Spinnenbisse, Stärkungsmittel, Tonikum, Verdauungsstörungen, Verstopfung, schlecht heilende Wunden
wissenschaftlicher Name:
Centaurea cyanus L., Cyanus arvensis, Cyanus segetum, Cyanus vulgaris
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Cornflower
volkstümlicher Name:
Blauchrut, Blaumütze, Cyane, Hunger, Hungerblume, Kaiserblume, Kornbeißer, Kornblume, Kornfresser, Kornmutter, Kornnägeli, Kornnelke, Kreuzblume, Blaue Kronblume, Rockenblume, Roggenblume, Schanelke, Sichelblume, Sträpsen, Trämpsen, Tremisse, Zachariasblume, Ziegenbein
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten, Blütenköpfe, Blütenstand
Inhaltsstoffe:
Anthocyane, Bitterstoffe, Blauer Farbstoff, Centaurocyanin, Flavonglykoside, Gerbstoff, Glykosid, Harz, Salizylsäure, Salze, Schleim, Succinylcanin, Wachs
Sammelzeit:
Juni bis Oktober (geschützt!)
Kontraindikation:
Schwangere, Stillende
Nebenwirkungen:
Es gibt Menschen, die auf Korbblütler allergisch reagieren.

Anwendung
In der Heilkunde wird sie zur Behandlung von Kopfschmerzen, Akne, Fieber, Husten und Insektenstichen verwendet. In der Imkerei ist die Kornblume aufgrund des hohen Zuckergehalts ihres  Nektars (34 %) und seines hohen Zuckerwerts (bis zu 0,20 mg Zucker/Tag je Blüte) eine geschätzte Nebentracht. In Tees werden getrocknete Kornblumenblüten als Schmuckdroge eingesetzt, beispielsweise in der Mischung Lady Grey. Obwohl der Kornblume keine direkte Heilkraft nachgewiesen werden kann, benutzt man sie oft gegen  Entzündungen, Hautrötungen und Bindehautreizungen. Selten ist sie auch Bestandteil von  Kosmetika. Einige Sorten werden als  Zierpflanze verwendet.
Tee
1 Esslöffel Blüten mit 250ml heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Fördert den Appetit, stärkt die Verdauung, Galle und Leber. Getrunken wird eine Tasse vor den Mahlzeiten. Kornblumen-Blüten werden aber meistens nur anderen Teemischungen (z.B. Hustentees) beigegeben.
Umschläge
Kompressen mit dem Tee helfen bei geschwollenen Augen.
Bäder
Tee-Bäder helfen bei Hauterkrankungen und juckender Haut. Zwei Fußbäder täglich helfen gegen Ödeme.
Gesichtswasser
Ein Tee mit 3 Esslöffeln auf 250 ml Wasser kann als Gesichtswasser bei unreiner oder gereizter Haut eingesetzt werden.
Wein
Blüten in Wein aufkochen und abseihen. Hilft bei Fieber, regt die inneren Organe an und eignet sich zur Mundspülung.
Blüten-Frischbrei
Die frischen Blüten werden zu einem Brei zerquetscht, dieser Brei wird zur Heilung von Wunden und Geschwüren aufgetragen.
Blüten-Saft und -Brei
Frischer saftiger Brei aus der Kornblume wird äußerlich gegen Schuppen und Kopfgrind eingesetzt.
Tinktur
Die Kornblume ist Teil Tinktur aus blauen Blüten zur Konzentrationsstärkung und Vitalisierung.
Augentropfen
1 Esslöffel in 250ml Wasser geben 5-10 Minuten kochen, anschließend noch 30 Minuten ziehen lassen und abfiltern. Hilft bei entzündete Augen. Da selbstgemacht Augentropfen mit einigen Gefahren (Fremdkörper, Bakterien) verbunden sind, sollte man auf eine eigene Herstellung verzichten.
Salat
Die frischen und jungen Blütenblätter in den Salat geben, ist nicht nur eine schöne essbare Dekoration, sondern fördert die Verdauung und ist leicht harntreibend.


Geschichtliches

Da die Kornblume die gleichen Bedingungen mag, wie Getreide, wurde die Kornblume vom östlichen Mittelmeer mit dem Getreide-Saatgut in den Jahrtausenden des Ackerbaus über die ganze Welt verteilt. Im Antiken Griechenland wurde die Kornblume zur Wundheilung eingesetzt. Im Mittelalter galt sie sogar als Mittel gegen Pest, was aber wohl zu viel von der milden Blume verlangt ist. Ansonsten war ihr Einsatzweck die Heilung von Augenerkrankungen. Die Volksheilkunde setzte die Kornblume für Spülungen bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum ein. Die Kornblume wurde auch als magische Augenpflanze eingesetzt: Z.B. nimmt man die erste Blüte der Kornblume und bestreicht damit seine Augen. So hat man das ganze Jahr Ruhe vor Augenproblemen. Die Kornblume durfte allerdings nicht ins Haus gebracht werden, da sie Brot schimmelig machen sollte. Zeitweise wurde die Kornblume auch als Färbemittel genutzt. Durch moderne Landwirtschaft mit reinem Saatgut und Unkrautbekämpfungsmittel ist die Kornblume fast überall verschwunden. Sie steht deshalb unter Naturschutz und darf nicht mehr gesammelt werden. In der modernen Kräuterheilkunde hat die Kornblume nur noch eine Bedeutung als Schmuckdroge.

Pflanzenbeschreibung
Die Kornblume ist im östlichen Mittelmeerraum heimisch, ist aber mittlerweile auf der ganzen Welt zu finden. Sie wächst bevorzugt auf Unkrautfluren, Schuttplätzen und an Getreidefeldern. Die einjährige bis zweijährige Pflanze wird zwischen 20 und 80 Zentimeter hoch. Der Stängel ist kantig. Der Stängel und Blätter sind weißgrau-filzig behaart. Die Blätter sind lanzettlich und wechselständig. Die blauen Röhrenblüten/Körbchenblüten erscheinen zwischen Juni und Oktober und haben einen Durchmesser zwischen 15 und 50 mm. Aus den Blüten entwickeln sich im Herbst die Samen
Erscheinungsbild und Blatt
Die Kornblume ist eine  einjährige,  krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 20 und 100 cm erreicht. Der aufrechte, einfache bis im oberen Bereich verzweigte  Stängel ist locker filzig behaart. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind mehr oder weniger locker grau filzig behaart. Bei den unter-sten Stängelblättern ist die Blattspreite bei einer Länge von 3 bis 10cm linealisch-lanzettlich mit spitzem oberen Ende oder manchmal fiederspaltig. Ihr Blattrand ist einfach oder besitzt entfernt linealische Blattlappen. Die übrigen Stängelblätter sind linealisch und meist ganzrandig; meistens sind sie nach oben hin nicht deutlich kleiner, außer denen direkt unter den Blütenständen.
Blütenstand, Blüte und Frucht
In einem offenen, gerundetem bis mehr oder weniger abgeflachten zymösen Gesamtblütenstand stehen über Blütenstandsschäften die körbchenförmigen Blütenstände. Das Involucrum ist bei einer Höhe von 12 bis 16 mm glockenförmig. Die anfangs filzig behaarten und dann verkahlenden Hüllblätter sind am Rand und an den aufrechten Anhängseln trockenhäutig, dunkelbraun bis schwarz, die mit etwa 1 mm langen Zähnen gefranst sind. Die äußeren Hülllätter liegen eng an und sind grün gefärbt und eiförmig. Die inneren Hüllblätter stehen lockerer, sind violett überlaufen und länglich. Der flache Körbchenboden besitzt keine Spreublätter. Die diskusförmigen Blütenkörbchen enthalten 25 bis 35  Röhrenblüten.
Die Röhrenblüten sind unterschiedlich blau, können aber auch weiß, rosa oder purpurfarben sein. Die am Rand der Körbchen ste-henden Röhrenblüten sind  steril, ihre Krone ist auffallend auf eine Länge von 20 bis 25 mm vergrößert, deutlich  zygomorph mit fünf-, selten bis zu achtlappigen oberen Ende. Die im inneren des Blütenkorbes stehenden Röhrenblüten sind fertil und ihre Krone ist 10 bis 15 mm lang. Die strohfarbenen oder silbergrauen, fein behaarten  Achänen sind 4 bis 5 mm lang. Der  Pappus besteht aus ungleichen, steifen Borsten, die mit einer Länge von 1 bis 4mm meist kürzer als die Achäne sind.

Anbautipps
Die Kornblume ist pflegeleicht. Die oft erhältlichen Ziersorten haben keine Heilwirkung, daher die echte Kornblumen-Samen kaufen. Aussaat im Frühling oder Herbst. Der Standort sollte halbschattig bis sonnig sein. Der Boden sollte kalk-arm, durchlässig und nährstoffreich sein, verträgt keine Überdüngung. Die Kornblume mag keine Staunässe oder viel Feuchtigkeit, daher sparsam gießen. Die Kornblume blüht bis in den späten Herbst hinein, wenn man die verblühten Blüten entfernt oder die frischen Blüten erntet.

Sammeltipps
Da die Pflanze unter Naturschutz steht, darf sie nicht in der Natur gesammelt werden. Geerntet werden Blüten, die sich gerade erst geöffnet haben. Blüten kann man zupfen, diese müssen schnell aber schonend getrocknet werden, damit die blaue Farbe erhalten bleibt. Gelingt nicht immer. Man kann auch das Kraut mit den Blüten ernten und als Bündel an einem schattigen und luftigen Ort trocknen, so bleibt die blaue Farbe am sichersten erhalten. Nach dem Trocknen werden die Blüten gezupft oder Blütenkelch und Blütenboden entfernt. Die getrockneten Blüten müssen dunkel gelagert werden, da Licht die getrockneten Blüten schnell ausbleicht.


BACHBLÜTEN
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BACHBLÜTEN
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