Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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17.08.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > August > 13.08.18-19.08.18


KÖNIGSKERZE      

Die Königskerze sieht genauso aus, wie sie heißt. Majestätisch wächst sie kerzengrade bis zu 2 m nach oben, und blüht auf einem Großteil ihrer Höhe mit leuchtendgelben runden Blüten. Sie ist eine wichtige und bekannte Heilpflanze bei Husten, vor allem bei Reizhusten. Hauptsächlich werden die Blüten in Tees verwendet, aber auch die Blätter können eingesetzt werden.
Die Pflanzengattung Königskerzen gehört zur Familie der Braunwurzgewächse. Die etwa 300 Arten umfassende Gattung kommt mit einem großen Verbreitungsgebiet in  Eurasien vor. Viele der Arten werden als  Heilpflanzen verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Bronchitis, Entzündungen der oberen Luftwege, Husten, Reizhusten,  Asthma,  Wundheilung, Magen-Darm-Katarrh
wissenschaftlicher Name:
Verbascum thapsiforme
Pflanzenfamilie:
Braunwurzgewächse = Scropholariaceae
englischer Name:
 Mullein
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten
Inhaltsstoffe:
Saponine, Schleim, Flavone, ätherische Öle
Sammelzeit:
Juli / August

Anwendung
Meistens wird die Königskerze Hustenteemischungen beigefügt. In diesen Mischungen mildern sie den Hustenreiz und wirken auswurffördernd. Auch pur, also ohne andere Hustenkräuter kann man sie im Tee trinken. Dazu bereitet man einen Aufguss. Eine verdünnte Tinktur kann man gegen Magen-Darm-Katarrhe einsetzen. Äußerlich kann man die Königskerze als Ölauszug in Salben und Cremes anwenden.

Pflanzenbeschreibung
Die Königskerze ist zweijährig. Sie bevorzugt trockene, sonnige Stellen und wächst in fast ganz Europa. Ihre Pflanzenfamilie sind die Rachenblütler. Im ersten Jahr wächst eine große Blattrosette mit weichen Blättern, die einen halben Meter lang werden können. Erst im zweiten Jahr reckt sich der Stängel in die Höhe und die Blüten bilden sich. Von unten nach oben blühen die Knospen auf, etwa von Ende Juni bis August. Die Blüten sind leuchtend gelb.
Vegetative Merkmale
Verbascum-Arten wachsen als ein-, zwei-, mehrjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen. Die einfachen Laubblätter stehen in grundständigen Rosetten zusammen und sind wechselständig am Stängel verteilt. Die Blattspreiten sind meist einfach.
Generative Merkmale
In engständigen, ährigen, rispigen oder traubigen Blütenständen stehen viele Blüten zusammen. Die zwittrigen  Blüten sind leicht  zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Es sind fünf  Kelchblätter vorhanden. Die Farben der Kronblätter sind meist gelb, selten weiß oder purpurfarben. Die fünf Kronblätter sind nur an ihrer Basis verwachsen und die ausgebreiteten Kronlappen sind ungleich. Es ist nur ein Kreis mit vier oder fünf  Staubblättern vorhanden. Die Staubfäden sind meist wollig behaart und die Staubbeutel sind unterschiedlich geformt. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, zweikammerigen Fruchtknoten verwachsen. Die septizidale  Kapselfrucht enthält viele Samen. Die konisch-zylindrischen Samen sind sechs- bis achtrippig.  





STECHENDER HOHLZAHN

Der Stechende Hohlzahn sieht der Taubnessel ähnlich, allerdings sind die Blüten rötlich. Man findet den Stechenden Hohlzahn sehr häufig an Wegrändern, Schuttplätzen und Kahlschlägen. Es gibt einige Unterarten, die kaum zu unterscheiden sind, die gesundheitliche Wirkung ist aber gleich. Genutzt wird der Stechende Hohlzahn innerlich gegen Husten und Heiserkeit, äußerlich gegen Hautkrankheiten. Er ist auch als Ergänzung zum Salat zur Blutreinigung und Stärkung geeignet.
Der Gemeine Hohlzahn, auch Dorn-Hohlzahn, Gewöhnlicher Hohlzahn, Stechender Hohlzahn, Stacheliger Hohlzahn oder Hanfnessel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung  Hohlzahn innerhalb der Familie der  Lippenblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Hautkrankheiten, Husten
Heilwirkung:
adstringierend, erweichend, krampflösend, schleimlösend
Anwendungsbereiche:
Blutreinigung, Hautkrankheiten, Heiserkeit, Husten, Katarrh
wissenschaftlicher Name:
Galeopsis tetrahit L.
Pflanzenfamilie:
Lippenblütengewächse = Lamiaceae
englischer Name:
common hemp-nettle
volkstümlicher Name:
Gemeiner Hohlzahn, Gewöhnlicher Hohlzahn, Stechender Hohlzahn
Verwendete Pflanzenteile:
Samen, blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Flavonoide, Gerbstoffe, Harze, Iridoide, Kieselsäure, Saponine
Sammelzeit:
Sommer-Spätherbst

Anwendung
Tee
2 Teelöffel Kraut mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, abgedeckt 15 Minuten ziehen lassen, abseihen. Kann mit Honig oder Zucker gesüßt werden. Hilft gegen Husten und Heiserkeit.
Tee-Umschlag
Ein Umschlag mit Tee hilft gegen Hautkrankheiten.

Umschlag
Frische zerquetschte Blätter helfen gegen Hautkrankheiten.

Salat
Die Blätter als Ergänzung von Salaten oder Spinat-/Wirsing-Gerichten, hilft gegen Blutarmut.

Samenöl
Das aus den Samen gepresste Öl wirkt stärkend.

Geschichtliches
Der Stechende Hohlzahn ist eine natürliche Kreuzung mehrere Hohlzahn-Arten und wurde genetisch darauf hin untersucht, daher auch der Name Gemeiner Hohlzahn. Die Fasern wurden zur Seilherstellung genutzt. Eine Abkochung der Pflanze als Waschmittel. Das Öl Samen als Lederpflegemittel. Der Stechende Hohlzahn ist ein ständiger Begleiter von Menschen und wird daher auch als Nachweis für menschliche Siedlungen genutzt.

Pflanzenbeschreibung
Der Stechende Hohlzahn ist in ganz Europa heimisch. Er wächst bevorzugt auf Äckern, Wegrändern, Schuttplätzen und Kahlschlägen. Die einjährige bis mehrjährige Pflanze wird zwischen 10 und 60 Zentimeter hoch. Der Stängel ist vierkantig. Die eiförmigen und gezähnten Blätter sind lanzettlich und 2-9 cm lang. Die rot-weißen oder rosa Blüten erscheinen zwischen Juni und Oktober. Die Blüten sind etwa 15 bis 20 mm lang. Die gelbe Kronunterlippe der Blüte ist lila gefleckt. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den späten Herbst die Samen als 4 kleine ölhaltige Nüßchen.
Vegetative Merkmale
Der Gewöhnliche Hohlzahn ist eine einjährige  krautige Pflanze, die meist Wuchshöhen von 20 bis 30, selten bis 60 Zentimetern erreicht. Der  Stängel ist an den Blattknoten stark verdickt und borstig bis stachelig behaart.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober. Die zwittrigen  Blüten sind zygomorph mit doppelter  Blütenhülle. Auch der Kelch der Blüten ist stachelig-borstig behaart; daher der Trivialname Stacheliger Hohlzahn. Die Krone ist etwa 1,5-mal so lang wie der Kelch. Die 15 bis 20 Millimeter langen Blütenkronen können sehr unterschiedlich gefärbt sein, von weiß über rötlich und purpurfarben bis bläulich-violett kommen alle Farben vor; meist sind sie aber rosafarben. Der Mittellappen der Unterlippe ist meist etwas dunkler gemustert mit einem gelblichen Hintergrund.

Anbautipps
Im Frühling direkt an Ort und Stelle aussäen, die Keimzeit kann mehrere Monate betragen. An den Boden werden keine besonderen Ansprüche gestellt: leicht feucht bis trocken, steinig und stickstoffreich. Der Standort darf nicht dauerhaft schattig sein.

Sammeltipps
Das oberirdische blühende Kraut abschneiden und gebündelt an einem luftigen Ort trocknen. Die Blätter für den Salat kann man jederzeit zupfen. Die Samenmengen für das Öl kann man leider nicht in vernünftigem Umfang sammeln.



BACHBLÜTEN
Ich bin übersensibel (10 Crab Apple)
- Diese Menschen sind sehr übersensibel
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie das übersensible überwinden


BACHBLÜTEN
Ich zweifle daran, weiter die Verantwortung übernehmen zu können (11 Elm)
- Diese Menschen zweifeln, weiter diese Verantwortung übernehmen zu können
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie die Verantwortung übernehmen und zweifeln nicht mehr an sich


ERNÄHRUNG
Gemüse
Gemüse ist ein Sammelbegriff für die essbaren Pflanzenteile einjähriger Pflanzen. Ausnahme sind die mehrjährigen Stängelgemüse Spargel und Rhabarber.
Pflanzenteile können Blätter, Blüten, Früchte, Knollen, Knospen, Stängel, Sprossen, Samen, Zwiebeln, Wurzeln und Wurzelstöcke sein, die man roh, gegart oder konserviert verzehren kann.
Ernährungsphysiologisch sind Gemüse Lieferanten von wasserlöslichen Vitaminen (C, B 1, B 2, B 6) aber auch das fettlösliche Carotin liegt vor. Darüber hinaus sind sie reich an Mineralstoffen (K, Ca, P, Fe, Mg, Na) in unterschiedlichen Mengen je nach Pflanzenart und Pflanzenteilen.


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