Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

17.07.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Juli > 16.07.18-22.07.18


SELLERIE  

Die Sellerie ist eine Gattung in der Familie der  Doldenblütler mit 30 Arten. Insbesondere die Echte Sellerie oder einfach die Sellerie genannt findet als Nutz- und Heilpflanze Verwendung.

Steckbrief
Heilwirkung:
blutreinigend, harntreibend, kreislaufstärkend, menstruationsfördernd, nervenstärkend, Appetitlosigkeit, Blähungen, Bronchitis, Brustentzündung, Brustkrämpfe,  Diabetes (unterstützend), Fettsucht, Frühjahrsmüdigkeit, Gicht, Hauterkrankungen, Husten, Lungenkatarrh, Magenschwäche, Milchstau, Rheuma, Wassersucht, Ödeme, Bluthochdruck
wissenschaftlicher Name:
Apium graveolens
Pflanzenfamilie:
Doldenblütler = Apiaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Stängel, Blätter, Knollen
Sammelzeit:
Mai bis November

Nutzung
Als Gemüse und Heilpflanze wird vor allem  Echter Sellerie verwendet. Sellerie diente bereits im antiken Griechenland als Nahrungsmittel.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Die Selleriearten wachsen als  ein- oder  zweijährige,  krautige Pflanzen. Die  Sprossachse ist kahl, aufrecht, gezahnt und gerillt. Das Wurzelsystem besteht aus einer häufig verdickten Pfahlwurzel und dünnen Nebenwurzeln. Einige Arten bilden auch horizontal verlaufende  Rhizome aus, aus denen dünne Wurzeln austreiben. Die einfach gefiederten, wechselständigen Laubblätter sind gestielt mit häutchenartigen  Blattscheiden.
Generative Merkmale
Die Blütenstände sind locker bis annähernd kompakte, wenigstrahlige Dolden aus wenigen Blüten. Es sind gewöhnlich kurze Blütenstiele vorhanden. Die Blüten sind radiärsymmetrisch mit doppelter Blütenhülle. Kelchzähne fehlen. Die weißen oder grünlich-gelben  Kronblätter sind eiförmig bis fast rund, mit verjüngtem, eingeschnittenem oberen Ende. Die Griffel sind kurz und unten konisch verdickt. Die  Spaltfrüchte sind kugelig oder ellipsoid und an beiden Enden abgerundet sowie seitlich eingedrückt. Sie sind deutlich fünfrippig. Die  Samen sind flach.




WERMUT

Der Wermut ist mit seinen graufilzigen Blättern und dem herbwürzigen Duft, den er verströmt, ein Inbegriff der Mittelmeerländer. In Mitteleuropa wird Wermut in Gärten kultiviert, wie es die Mönche im Mittelalter vorgemacht haben. Mit seinem stark bitteren Aroma gehört der Wermut zu den wichtigsten Bitterkräutern, die zur Stärkung der Verdauung verwendet werden. Aber der Genuss des Wermuts ist auch ein zweischneidiges Schwert, denn seine ätherischen Öle wirken bei Langzeitgebrauch in hoher Dosierung sinnverwirrend, wie viele Künstler in der Blütezeit des Absinth-Getränks leidvoll erfahren mussten.
(Gemeiner) Wermut, Echt Wermut oder Wermutkraut, auch Bitterer Beifuß oder Alsem, ist eine Pflanzenart in der Gattung Artemisia aus der Familie der Korbblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Verdauungsschwäche
Heilwirkung: blutbildend, blutreinigend
Anwendungsbereiche: Allgemeine Schwäche, Blähungen, Magenschwäche, Mundgeruch, Würmer, Gallenbeschwerden, Gelbsucht, Nierenschwäche, Kreislauf stärkend, Menstruationsfördernd, Wehen fördernd,
Ohrenschmerzen, Offene Wunden, Verstauchungen, Quetschungen
wissenschaftlicher Name: Artemisia absinthium
Pflanzenfamilie: Korbblütler = Asteraceae
englischer Name: Vermouth
andere Namen: Absinth, Aetsch, Bermet, Bitterals, Else, Eisenkraut, Gottvergesse, Hilligbitter, Magenkraut, Mottenstock, Ölde, Wärmede, Wermat, Wörmken, Würmut, Wiegenkraut, Wolfszausert
falsche Schreibweisen: Wermuth, Wehrmut
Verwendete Pflanzenteile: Kraut, Blätter
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Absinthol, Glykosid Absinthin, Bitterstoffe, Artemisin, Absinthiin, Anabsinthiin, Bernsteinsäure
Sammelzeit: Juni bis August

Anwendung
Wermut wird seit der Antike als Heilpflanze eingesetzt. Ihm wurden zahlreiche Wirkungen zugeschrieben, darunter die Förderung von Appetit, Verdauung und Menstruation sowie Hilfe bei Kopfschmerzen, Gelbsucht und Entzündungen. Im alten Griechenland war die Pflanze der jungfräulichen Jagdgöttin Artemis geweiht, in Ägypten, wo sie auch als Liebeszauber eingesetzt wurde, der Fruchtbarkeitsgöttin Bastet. Im Mittelalter wurde der Einsatz als Heilpflanze unter anderem von Hildegard von Bingen ausführlich beschrieben, die vor allem die äußerlichen Anwendungen betonte. Daneben wurde Wermut zur Abwehr von Mäusefraß an Büchern in Schreibtinte verwendet und gegen Motten in Kleiderschränke gehängt. Er galt außerdem als wirksames Abwehrmittel gegen Hexerei und dämonische Einflüsse und wurde bei verschiedenen Ritualen sowie in Kräutermützen gegen Schlaflosigkeit eingesetzt. Auch heute wird eine Wirksamkeit zur Appetitanregung, bei Beschwerden des Verdauungstraktes, wie Gastritis oder Blähung, zur Anregung der Leberfunktion sowie bei krampfartigen Störungen des Darm- und Gallenwegbereichs vermutet. Die verdauungsfördernde Wirkung wird dabei auf die enthaltenen Bitterstoffe zurückgeführt. In der Homöopathie wird Wermut auch gegen Erregungszustände und Krampfleiden eingesetzt. Verwendet werden Bruchstücke der Zweigspitzen blühender Pflanzen. Diese werden in verschiedenen kommerziell erhältlichen Phytopharmaka als wässrige oder wässrig-alkoholische Auszüge verarbeitet oder können als Tee zubereitet werden. Nebenwirkungen können bei starker Überdosierung oder der Verwendung alkoholischer Extrakte auftreten und gehen auf die toxische Wirkung des Thujons zurück. Sie können Benommenheit, Erbrechen, Bauchschmerzen und in schweren Fällen Nierenschäden und Störungen des Zentralnervensystems umfassen. Wässrige Auszüge enthalten im Gegensatz zu alkoholischen relativ geringe Mengen an Thujon. Das reine ätherische Öl wird aufgrund des Thujongehalts von bis zu 40% nicht medizinisch verwendet. Neben der Verwendung als medizinische Droge kann Wermut auch als verdauungsförderndes Gewürz zu fetten Speisen verwendet werden. Wermut ist Bestandteil des Absinth, eines alkoholischen Getränks mit Auszügen von Wermut, Fenchel, Anis und Melisse, das besonders im 19. Jahrhundert zur Modedroge wurde und aufgrund des Thujongehalts und der vermuteten gesundheitsschädlichen Wirkung zeitweise in verschiedenen europäischen Ländern verboten war. Wermutkrautextrakte werden auch verwendet zur Herstellung des Getränks Wermut, eines mit Gewürzen und Kräutern aromatisierten und aufgespritzten Weins. Wermutkraut kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die häufigste Art, Wermut anzuwenden ist der Tee.
Tee
Für einen Wermuttee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Wermutkraut oder Blätter mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Man sollte den Wermuttee nicht süßen, denn eine Abmilderung der Bitterkeit durch Süße würde die erwünschte Wirkung des Wermuts abschwächen. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Wermuttee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Wermutwirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Tinktur
Um eine Wermuttinktur selbst herzustellen, übergießt man Wermut in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Innerlich
Wermut kann man innerlich, als Tee oder Tinktur gegen Verdauungsschwäche einsetzen. Außerdem hilft Wermut gegen eine Schwäche der Gallenblase. Selbst wenn die Gallenblase operativ entfernt wurde, kann man die Verdauung mithilfe von Wermuttee deutlich fördern. Bei Frauen wird die Menstruation durch Wermut deutlich angeregt. Wermut wirkt auch wehenfördernd, jedoch sollte die Benutzung von Wermuttee zur Unterstützung der Geburt mit dem Arzt abgesprochen werden.
Achtung! Wermut sollte nicht bei Magen- und Darmgeschwüren angewendet werden. Auch in der Schwangerschaft sollte man auf Wermut verzichten.
Missbrauch des Wermuts
Das ätherische Öl des Wermuts ist leicht giftig. Daher sollte man Wermut nicht in großen Mengen und auch nicht über einen sehr langen Zeitraum anwenden. Vor allem vor dem regelmäßigen Gebrauch des Wermuts als Genußmittel ist zu warnen. Als Absinth war Wermut-Schnaps einige Zeit sehr beliebt. Der häufige Genuss von Absinth führte jedoch zu Wahnvorstellungen, Schwindelanfällen und Delirien. Daher wurde Absinth auch verboten, aber dieses Verbot ist inzwischen teilweise wieder aufgehoben. Man sollte sich dennoch beim Absinthgenuss stark zurückhalten.
Äußerlich
Äußerlich kann man Wermuttee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit Wermutumschlägen auf dem Bauch versucht die Volksmedizin Magenkrämpfe zu lindern. Sogar Kopfschmerzen sollen durch solche Umschläge gelindert werden. Wermut hilft äußerlich eingesetzt auch gegen stumpfe Verletzungen des Bewegungsapparates und dient der Wundheilung.

Pflanzenbeschreibung
Der Wermut ist eine ausdauernde, meist krautige Pflanze mit Wuchshöhen von 40 bis 60, gelegentlich bis 150 Zentimetern. Die Pflanze erscheint oberirdisch gräulich-grün und duftet stark aromatisch. Aus einem waagerecht wachsenden Rhizom gehen die aufrechten, dicht beblätterten Sprossen hervor, die am Grund manchmal verholzen und sich im oberen Bereich mehrfach verzweigen. Die Sprossachsen sind leicht gestreift, weisen sehr kleine punktförmige Öldrüsen auf und sind dicht anliegend behaart oder nahezu unbehaart. Die tiefer sitzenden Blätter weisen bis zu 10 Zentimeter lange Blattstiele und eine 8 bis 15 Zentimeter lange und 4 bis 8 Zentimeter breite, in 2 bis 3 Lappen je Seite gespaltene Blattspreite auf. Die oberen Blätter sind kürzer gestielt bis fast sitzend und weisen weniger sowie stärker lanzettlich geformte Lappen auf. Die Blätter im Bereich des Blütenstands sind klein, sitzend und dreilappig oder ungeteilt. Die Blattoberseiten sind dicht behaart. Die Blüten sitzen in kurz gestielten, hängenden Köpfchen, die in bis zu 30 Zentimeter langen, pyramidenförmigen, rispenartigen Gruppen zusammengefasst sind. Die Hüllblätter sind zwei bis drei mal drei bis fünf Millimeter groß und breit eiförmig. Die Kelchblätter sind außen dicht seidig behaart. Die einzelnen Blüten sind gelb mit ein bis zwei Millimeter langen Kronröhren, die bei den äußeren, 9 bis 20 rein weiblichen Blüten zwei Spitzen und bei den 30 bis 50 zwittrigen Blüten im Inneren des Köpfchens fünf Spitzen aufweisen. Die Früchte sind eiförmige bis zylindrische, etwa einen halben Millimeter lange Achänen.
Der Wermut ist in Südeuropa heimisch. Von Mönchen wurde er im Mittelalter auch nach Mitteleuropa gebracht, wo er in den Klostergärten kultiviert wurde. Er wächst bevorzugt auf kargen Böden, sogar Steine schrecken ihn nicht ab. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 100 Zentimeter hoch. Die Blätter sind dreifach fiederspaltig. Im unteren Bereich sind sie relativ groß und werden nach oben hin kleiner und einfacher. Sie sind grau, filzig und weich behaart. Die gelben, unscheinbaren Blüten erscheinen zwischen Juli und September.


BACHBLÜTEN
Ich habe ein schlechtes Gewissen (Pine)
-
Diese Menschen haben deren öfteren ein schlechtes Gewissen
- Mit der dementsprechenden können sie das schlechte Gewissen mindern


BACHBLÜTEN
Um andere, hat Angst, dass etwas passiert (Red Chestnut)
- Diese Menschen haben Angst, um andere, dass etwas passieren könnte
- Mit der dementsprechenden Bachblüte  können sie diese Angst, dass etwas passiert ablegen


ERNÄHRUNG
Leistungsumsatz  
Für jede weitere Leistung, die ein Mensch vollbringt, verbraucht er zusätzlich Energie. Diese energiemenge, die über den Grundumsatz benötigt wird, bezeichnet man als Leistungsumsatz.
Der Leistungsumsatz wird zunächst durch die Muskeltätigkeit (Arbeitsleistung) bestimmt. Mit jeder Muskeltätigkeit ist ein zusätzlicher Energiebedarf verbunden.
Konzentrierte geistige Tätigkeit steigert ebenfalls den Leistungsumsatz.


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü