Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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17.06.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Juni > 17.06.19-23.06.19


RESEDE


Die Resede steht unauffällig am Wegrand oder auf Bahndämmen, aber beim näheren Hinschauen entpuppt sie sich als hübsche Blume mit Wohlgeruch. Kaum jemand kennt die Resede heutzutage, dabei war sie früher eine beliebte Gartenpflanze, die mit ihrem Duft betört hat. Die alten Römer kannten auch ihre Heilwirkung und benannten sie sogar danach, denn "Resede" bedeutet so viel wie "heilen" oder "beruhigen". Aber das Wissen um die Heilkraft der Resede ist fast in Vergessenheit geraten. Nur eine schwache Ahnung davon ist erhalten geblieben.
Reseda, auch Resede oder Wau genannt, ist eine Pflanzengattung in der Familie der Resedagewächse. Sie ist die einzige in Mitteleuropa vorkommende Gattung dieser Familie.

Steckbrief
Heilwirkung:
beruhigend, schmerzstillend, Schlaflosigkeit, Unruhe, Quetschungen, Blaue Flecken
wissenschaftlicher Name:
Reseda lutea, Reseda luteola
Pflanzenfamilie:
Resedagewächse = Resedaceae
englischer Name:
Wild Mignonette
volkstümlicher Name:
Gelber Wau, Wilde Resede, Färberwau, Reseda, Gelbkraut, Lutuole
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
 Senföle, Flavone
Sammelzeit:
Juni bis August

Anwendung
Die Resede sieht aus wie eine Heilpflanze und heißt wie eine Heilpflanze, denn das lateinische "Resedere" heißt beruhigen, stillen oder heilen. Aber es ist schwierig herauszufinden, was die Resede denn heilt, mal davon abgesehen, dass schon das "beruhigen" im Namen einen Hinweis darauf gibt. Die Heilwirkungen der Resede scheinen nahezu in Vergessenheit geraten. Ein paar Hinweise lassen sich jedoch aufstöbern. In römischer Zeit war die Resede anscheinend eine beliebte Heilpflanze. Sie wirkt beruhigend und schmerzstillend, daher kann man sie gegen Schlafstörungen und Nervosität einsetzen. Äußerlich angewandt soll die Resede bei Quetschungen und Blutergüsse helfen. Früher wurde die Resede auch zum Färben verwendet, denn man kann mit ihr gelb färben. Darum heißt die Pflanze auch Färberwau.

Pflanzenbeschreibung
Die Reseden sind eine eigene Pflanzenfamilie: die Resedengewächse. Innerhalb dieser Familie gibt es die Gattung Reseda, von der hier die Rede ist, speziell von der Wildform Reseda lutea. Die Resede kommt ursprünglich aus Südeuropa, hat sich aber auch in Mitteleuropa und Asien verbreitet. Über die Kultivierung in Gärten ist sie auch nach Nordamerika eingewandert. Sie liebt kalk-haltigen Boden mit Kies, der aber nährstoffreich ist. Daher findet man sie vor allem an Wegrändern, auf Bahndämmen und Schuttplätzen. Die ein- bis mehrjährige Pflanze bildet zunächst eine Rosette am Boden. Dann wächst sie bis zu 1,30m hoch, meistens ist sie aber nur etwa 30cm groß. Am Stängel wachsen einige Blätter in wechselständiger Anordnung. An der Spitze des Stängels steht der Blütenstand in Traubenform. Die Blüten sind weiß-gelb und duften angenehm. Aufgrund ihres Duftes wurde die Resede früher häufig in Gärten und Blumenkästen angebaut.
Vegetative Merkmale
Reseda-Arten sind ein- bis mehrjährige  krautige Pflanzen. Die Laubblätter sind einfach oder fiederteilig. Am Grund besitzen sie meist zwei Zähnchen.
Generative Merkmale
Die Blüten stehen in den Achseln von Tragblättern. Die meist zwittrigen Blüten sind zygomorph mit meist doppelter Blütenhülle. Es sind vier bis acht Kelchblätter vorhanden. Die vier bis acht  Kronblätter sind gelb, weißlich oder grünlich. Es sind 10 bis 25  Staubblätter vorhanden. Drei oder vier  Fruchtblätter sind zu einem einfächrigen, oberständigen Fruchtknoten verwachsen. Ein Griffel fehlt. Es gibt drei bis sechs Narben. Die  Kapselfrucht ist schon als unbefruchteter Fruchtknoten oben offen und bleibt bis zur Reife offen.




SCHWARZE KÖNIGSKERZE

Die Schwarze Königskerze sieht nicht so finster aus wie sie heißt. Majestätisch wächst sie kerzengrade bis zu 1,4 m nach oben, und blüht auf einem Großteil ihrer Höhe mit leuchtendgelben runden Blüten mit einem violetten Tupfer im Blütenzentrum. Sie ist, wie ihre Schwestern, eine wichtige Heilpflanze bei Husten, vor allem bei Reizhusten. Hauptsächlich werden die Blüten in Tees verwendet, aber auch die Blätter können eingesetzt werden.

Steckbrief
Haupt -Anwendungen:
Heiserkeit, Husten
Heilwirkung:
antiviral, entzündungshemmend, harntreibend, kreislaufanregend, reizmildernd, schweißtreibend
Anwendungsbereiche:
Atemwegserkrankungen, Blasenerkrankungen, Erkältung, Falten, Frostbeulen, Grippaler Infekt, Grippe, Hautentzündungen, Heiserkeit, Husten, Katarrh, Magen-Darm-Beschwerden, Nie-renerkrankungen, Prellungen, Rheuma, Warzen
wissenschaftlicher Name:
Verbascum nigrum
Pflanzenfamilie:
Braunwurzgewächse = Scrophulariaceae
englischer Name:
Dark Mullein
volkstümlicher Name:
Dunkle Königskerze, Dunkles Wollkraut, Schwarze-Königskerze
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Aucubin, Catapol, Flavonoide, Iridoidglykoside, Kaffeesäure, Phenolcarbonsäuren, Phytosterole, Schleimstoffe, Sterole, Triter-pensaponine, Verbascosaponin, Verbascosid
Sammelzeit:
Juni-Oktober

Anwendung
Meistens wird die Schwarze Königskerze Hustenteemischungen beigefügt. In diesen Mischungen mildern sie den Hustenreiz und wirken auswurffördernd. Auch pur, also ohne andere Hustenkräuter kann man sie im Tee trinken. Dazu bereitet man einen  Aufguss. Eine verdünnte Tinktur kann man gegen Magen-Darm-Katarrhe einsetzen. Äußerlich kann man die Schwarze Königskerze als Ölauszug in Salben und Cremes anwenden, hilft gegen Falten, Hautentzündungen und Prellungen.

Geschichtliches
Königskerzen sind schon seit Jahrtausenden ein beliebtes Heilmittel und Zauberkraut, vor allem schützen die Königskerzen gegen Unheil. Wurde auch zum Färben von Stoffen und Haaren benutzt. Heute neben vielseitigem Heilmitteln auch als schön blühende Zierpflanze in Naturgärten immer beliebter.

Pflanzenbeschreibung
Die Schwarze-Königskerze ist in ganz Europa heimisch, aber selten. Sie wächst bevorzugt in Waldlichtungen, an Wegen und auf Dämmen und Schutt. Die zweijährige Pflanze wird zwischen 60 und 140 Zentimeter hoch. Im Frühjahr treibt die Wurzel zunächst Blätter aus. In Bodennähe wächst dann eine Blattrosette. Erst im zweiten Jahr wächst dann der Stängel, der nach oben kantig wird. Die Blätter sind unten herzförmig und gestielt. Die Blätter werden nach oben immer kleiner, länglicher und ungestielt. Die gelben Blüten erscheinen zwischen Juni und Oktober. Die Blüten haben einen Durchmesser von etwa 18 bis 25 cm und violetten Staubfäden. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen in Kapseln.
Vegetative Merkmale
Die Schwarze Königskerze ist eine  mehrjährige oder zweijährige  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 50 bis 120, manchmal bis 150 Zentimetern erreicht. Der Stängel ist nach oben scharfkantig und oft dunkelrot überlaufen. Die Laubblätter sind unterseits graufilzig, oberseits – im Gegensatz zu vielen anderen Verbascumarten – jedoch fast kahl und dadurch frisch-grün wirkend. Die grundständigen Laubblätter sind meist langgestielt, am  Grund herzförmig und ungleichmäßig  gekerbt, die mittleren Stängelblätter sind einfach gekerbt und  länglich eiförmig.
Generative Merkmale
Im verlängerten, drüsenlosen Blütenstand sitzen in ähnlich angeordneten Knäueln die Blüten. Der Blütenstand ist ährenförmig und unverzweigt, höchstens am Grund können einige wenige seitliche Trauben entspringen. Die längsten Blütenstiele sind jeweils doppelt so lang wie der Kelch. Die zwittrigen Blüten besitzen eine doppelte Blütenhülle. Die gelbe, am Grund oft rot gefleckte  Blütenkrone ist außen dicht behaart und hat einen Durchmesser von manchmal über 2 Zentimetern. Die Staubfäden sind purpurviolett wollig behaart. Die Blütezeit reicht von Mai bis Oktober.

Anbautipps
Im Herbst direkt an den gewünschten Standort aussäen, eine Umpflanzung vertragen Königskerzen nicht. Der Standort sollte warm und sonnig sein. Der Boden sollte sandig und mager sein. Wenn die Königskerze den Standort mag, braucht sie keine Pflege. Königskerzen vertragen keine Düngung.

Sammeltipps
Da die Pflanze relativ selten ist, sollte sie nicht in der freien Natur gesammelt werden. Gesammelt werden die Blüten ohne Kelch/Kelchblätter, wichtig ist, dass die Staubblätter/Staubgefäße erhalten bleiben. Am besten an einem sonnigen Tag am späten Vormittag sammeln, nachdem die Morgenfeuchtigkeit verdunstet ist. Auf keinen Fall dürfen die Blüten feucht sein. Nachmittags sollte man nicht sammeln. Die Blüten müssen zügig im luftigen Schatten getrocknet werden, auch im Backofen ist die Trocknung möglich, die Temperatur darf nicht über 50°C sein. Nach dem Trocknen nur die gelben Blüten nutzen, die zu braunen Blüten werden aussortiert. Die getrockneten Blüten müssen vor Feuchtigkeit geschützt gelagert werden. Schon geringe Feuchtigkeit sorgt für Schimmel.



BACHBLÜTEN
Ich nehme alles zu schwer (19 Larch)
- Diese Menschen nehmen alles viel zu schwer
- Mit der dementsprechender Bachblüte nehmen sie nichts mehr schwer  


BACHBLÜTEN
Kinder klammern sich ängstlich an die Mutter, z.B. in Menschenansammlungen, im dunklen Treppenhaus, beim Anblick von Hunden usw. (20 Mimulsu)
- Diese Menschen/Kinder klammern sich ängstlich an deren Mütter z.B. bei Menschenansammlungen, im dunklen Treppenhäusern und bei Anblick von Hunden usw.
- Mit der dementsprechender Bachblüte ängstigen sich diese Kinder kaum mehr und werden standhafter


ERNÄHRUNG

Ernährung nach Ayurveda
An der ayurvedische Anschauung beeinflusst die Einheit von Körper, Geist und Seele, nichts so sehr wie die Ernährung. Wer sich richtig, so wird zitiert, benötigt keine Medikamente.


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