Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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17.06.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Juni > 11.06.18-17.06.18


ACKER-RINGELBLUME

Die Acker-Ringelblume ist die wilde und kleine Schwester der sehr bekannten Ringelblume. Ab Juni taucht sie einige warme Ecken (z.B. Weinberge) in leuchtendes Gelb-Orange. Ihre kleinen Blüten sind ein hervorragendes Wundheilmittel. Man kann die Acker-Ringelblume auch innerlich anwenden, um Verdauungsbeschwerden zu lindern und gegen Frauenprobleme zu helfen. Die Acker-Ringelblume ist sehr selten und geschützt, sie darf nicht in der Natur gesammelt werden.
Die Acker-Ringelblume ist eine  Pflanzenart aus der Gattung Ringelblumen und innerhalb der Familie der  Korbblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Hautentzündungen,  Kopfschmerzen
Heilwirkung:
abschwellend, adstringierend, antibakteriell, anregend, entzündungshemmend, krampflösend, pilztötend, reinigend, schweißtreibend
Anwendungsbereiche:
Afterjucken, Angstzustände, Offene Beine, Blutergüsse, Brandwunden (leichte), Brechreiz, Ekzeme, Erysipel, Furunkel, Gallenbeschwerden, Geschwüre, Gesichtsrose, Gürtelrose, Hämorrhoiden, Entzündungen und Vereiterungen der Haut, Unreine Haut, Hautkrebs, Hautleiden,  Krampfadern,  Kopfschmerzen, Leberschwäche, Gesprungene Lippen, Lymphknotenschwellung, Magen- und Darmstörungen, Magengeschwür, Menstruationsförderung, Menstruationsschmerzen, Mundschleimhautentzündungen, Narbenwucherungen,  Pickel, Quetschungen,  Schlaflosigkeit, Schnittwunden, Schwindel, Schmerzen in Amputationsstümpfen, Sonnenbrand, Unterschenkelgeschwüre, Verstopfung,  Warzen,  Wechseljahresbeschwerden, Windeldermatitis, Wunde Babypopos, Wunde Brustwarzen, Wunden, Schlecht heilende Wunden, Wundliegen, Zerrungen
wissenschaftlicher Name:
Calendula arvensis L.
Pflanzenfamilie: Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name:
Field marigold
volkstümlicher Name:
Acker-Ringelblume
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten, Blätter
Inhaltsstoffe:
ätherisches Öl, Bitterstoffe, Calendula-Sapogenin, Saponine, Glykoside, Carotinoide, Xanthophylle, Flavonoide, Stigmasterol, Beta-Sitosterol, Salizylsäure, Taraxasterol, Violaxanthin
Sammelzeit:
Juni-Oktober
Sammelhinweis:
Geschützt! darf in der Natur nicht gesammelt werden.

Anwendung
Wichtig: Die Acker-Ringelblume ist geschützt!

Man kann die Acker-Ringelblume innerlich und äußerlich einsetzen. Die äußerliche Anwendung ist zwar bekannter, aber auch innerlich hat die Acker-Ringelblume einiges zu bieten. Innerlich kann man die Acker-Ringelblume als Tee, in Mischtees oder als Tinktur einnehmen. Für einen Acker-Ringelblumentee übergießt man einen gehäuften Teelöffel Acker-Ringelblumenblüten mit kochendem Wasser und lässt ihn fünf bis zehn Minuten ziehen. Davon trinkt man bei stärkeren Beschwerden drei Tassen täglich.
Verdauungsorgane
Acker-Ringelblumentee stärkt die Verdauungsorgane, lindert Brechreiz und hilft Magengeschwüre abzuheilen. Auch eine leichte Abführwirkung hat die Acker-Ringelblume. Außerdem werden Leber und Galle gestärkt.
Nervensystem
Acker-Ringelblumentee oder Tinktur kann bei Kopfschmerzen und Einschlafstörungen helfen. Schwindelanfälle werden gemildert. Man kann die Acker-Ringelblume auch bei Panikattacken verwenden.
Frauenbeschwerden
Die Acker-Ringelblume hat einige Wirkungen in der Frauenheilkunde. Durch ihre krampflösenden Eigenschaften kann die Acker-Ringelblume Periodenkrämpfe lindern. Außerdem ist in der Acker-Ringelblume Beta-Sitosterol enthalten, ein östrogenartiger Wirkstoff, der unregelmäßige Zyklen ausgleicht und Beschwerden der Wechseljahre lindert. Der Inhaltsstoff Stigmasterol fördert den Eisprung und somit indirekt auch die Regulierung des Zyklus. Auch Unfruchtbarkeit kann behoben werden, wenn sie aufgrund von fehlendem Eisprung besteht.
Äußerlich
Das Haupteinsatzgebiet der Acker-Ringelblume ist die äußerliche Anwendung. Die zerquetschten Blätter helfen als Breiumschlag gegen Kopfschmerzen. Sie wirkt fördernd auf die Granulationsbildung beim Wachstum neuer Haut. Außerdem wirkt sie abschwellend, entzündungshemmend, antibakteriell und pilzhemmend. Häufig wird auf die Wirkungsverwandschaft von Ringelblume und Arnika hingewiesen. Die Ringelblume wirkt jedoch milder, was sie im Endeffekt stärker macht, weil man sie auch in Fällen einsetzen kann, wo Arnika zu scharf wäre. Man kann Acker-Ringelblumentee als Umschlag, für Waschungen und als Bad anwenden. Auch mit verdünnter Acker-Ringelblumentinktur kann man Einreibungen vornehmen und Umschläge machen. Außerdem wird die Ringelblume traditionell als Salbe angewandt. Man kann sie für nahezu alle Arten von Hautverletzungen und Hautentzündungen einsetzen. Auch leichte Brandwunden, Sonnenbrand und Ekzeme kann man mit Ringelblumensalbe behandeln. Nach Verletzungen hilft Ringelblumensalbe gegen Quetschungen, Verstauchungen und blaue Flecken. Auch Krampfadern und Krampfadergeschwüre können mit Ringelblumensalbe behandelt werden, ebenso wie Wunden durch Wundliegen und offene Beine. Warzen kann man mit frischen, zerquetschten Acker-Ringelblumenblättern bekämpfen.
Hautkrebs
Traditionell wird die Ringelblume auch gegen Hautkrebs eingesetzt. Hierbei geht es eher um den verbreiteten hellen Hautkrebs und weniger um Melanome. Ob die Acker-Ringelblume tatsächlich gegen Hautkrebs hilft ist fraglich und bislang nicht wissenschaftlich bewiesen. Die Ringelblume soll bei chronischen Geschwüren helfen, die Entwicklung zu einem Hautkrebs zu verhindern. Solange ein Geschwür noch kein Krebs ist, kann man das durchaus versuchen (unter ärztlicher Aufsicht). Sobald sich aber ein Krebs entwickelt hat, sollte man unbedingt dem ärztlichen Rat folgen, der in den meisten Fällen auf eine operative Entfernung hinausläuft. Zur Nachbehandlung kann man dann aber wieder die Ringelblume einsetzen.
Salben und Cremes mit Acker-Ringelblume
Außer all diesen Cremes ist traditionell auch noch Ringelblumenbutter beliebt, die aus zerquetschten Ringelblumenblättern zu gleichen Teilen vermischt mit Ziegenbutter besteht. Sie wird genauso eingesetzt wie Ringelblumensalben.

Geschichtliches
Acker-Ringelblumen wurden schon seit der Steinzeit in den wärmeren Regionen genutzt. Die Acker-Ringelblume ist vermutlich Vorfahr der großen Garten-Ringelblume. Nachdem die Ringelblume aus Südeuropa nach Mitteleuropa eingeführt wurde, fand sie ab dem 12. Jahrhundert ihren Platz in Kloster- und Bauerngärten. Schon Hildegard von Bingen schätzte die Ringelblume und nannte sie "Ringula" oder "Ringella". Traditionell schmückt die Ringelblume auf Friedhöfen die Gräber und setzt mit ihrer lebendigen Wuchskraft einen Kontrapunkt zum Tod. Durch diesen Gebrauch hat die Ringelblume auch den Namen "Totenblume" bekommen.Der Name "Calendula" leitet sich von den "Calendae" ab, den römischen Bezeichnungen für den Monatsanfang. Die Ringelblume erhielt diesen Namen, weil sie an so vielen Monatsanfängen blüht, bis hinein in den Herbst. Gerne wurde die Ringelblume auch als Liebesorakel verwendet und zwar einerseits zum Zupfen mit der Frage "er liebt mich - er liebt mich nicht", andererseits als Salbe mit Essig und Honig, die vor dem Schlafen aufgetragen Träume vom zukünftigen Liebsten bringen sollte, sofern man außerdem den Heiligen Lukas anrief. Heute ist die Acker-Ringelblume sehr selten geworden und ist geschützt, eingesetzt wird nur noch die normale Ringelblume. In den Zier- und Kräutergärten findet man immer öfter die Acker-Ringelblume, da im Internet Saatgut angeboten wird.

Pflanzenbeschreibung
Die Acker-Ringelblume wächst als einjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 5 bis 30 Zentimetern. Die niederliegenden oder bogig aufsteigenden, verzweigten Stängel sind bis zu den Blütenkörben beblättert. Die unteren Laubblätter sind spatelförmig, kurz gestielt, ganzrandig oder entfernt stumpf gezähnt, die oberen sind lanzettlich mit seicht herzförmigem, stängelumfassendem Grund. Die  Körbchen weisen einen Durchmesser von meist 1 bis 2 (selten bis zu 3,5) Zentimetern auf. Die weit glockig Hülle besteht aus grünen Hüllblättern, die an der Spitze oft rötlich überlaufen und weißhäutig berandet sind. Die Blüten sind meist zitronengelb, seltener goldgelb. Die Zungenblüten sind 7 bis 12 mm lang und meist weniger als doppelt so lang wie die Hüllblätter. Die stark gekrümmten, am Rücken dornigen  Achänen sind innerhalb eines Korbes meist von dreierlei Gestalt. Die äußeren, Hakenfrüchte genannten, enden in einem zweischneidigen Schnabel und sind ungeflügelt und doppelt so lang wie die Hülle, die mittleren, Kahnfrüchte genannten, sind schwach kahnförmig, die inneren, Larvenfrüchte genannten, sind ringförmig eingerollt und am Rücken quer gerieft. Die Acker-Ringelblume blüht in Mitteleuropa zwischen April und Oktober, im  Mittelmeerraum meist von November bis Mai, selten auch ganzjährig.  
Die Acker-Ringelblume ist in Südeuropa heimisch. Sie wächst bevorzugt an sonnigen Standorten (Weinberge). Die einjährige Pflanze wird bis zu 30 Zentimeter hoch. Die Blätter sind länglich. Die gelben bis gelborangen Blüten erscheinen zwischen Juni und November. Die Blüten haben einen Durchmesser von etwa 1 cm. Aus den Blüten entwickeln sich von Spätsommer bis Spätherbst die Samen.

Anbautipps
Die Acker-Ringelblume braucht einen warmen und sonnigen Standort. Der Boden sollte nicht zu mager und nicht zu nährstoffreich sein. Im Frühling direkt ins Freiland säen. Da die Ringelblume einjährig ist, muss sie jedes Jahr neu angesät werden. Im Spätsommer kann man dann einige der verblühten Blütenstände stehen lassen, damit sich Samen bilden können. Sobald die Samen braun sind, kann man sie ernten und für das nächste Jahr aufheben.

Sammeltipps
Geschützt, darf nicht in der Natur gesammelt werden.

Von der Acker-Ringelblume werden in erster Linie die Blüten gesammelt. Dazu erntet man die ganzen, frisch aufgeblühten Blütenköpfe bei trockenem, sonnigen Wetter und trocknet sie ein paar Tage vor. Dann erst werden die Zungenblüten abgezupft und anschließend fertig getrocknet. Man kann aber auch die gesamten Blütenköpfe fertig trocknen und verwenden. In der Volksheilkunde werden auch die Blätter der Acker-Ringelblume verwendet. Man kann sie frisch auspressen und ihren Saft verwenden oder man zerquetscht die Blätter um einen Breiumschlag herzustellen.




BLUTWEIDERICH

Der Blutweiderich ist kaum bekannt, obwohl er sich in manchen Gegenden sehr breit gemacht hat. Mit seinen wunderschönen roten Ährenblüten fällt er in ungenutzten Feuchtgebieten und Wassergräben als unerwartete Zierde auf. Da der Blutweiderich sehr genügsam ist, hat er sich weit verbreitet. Sogar Nordamerika hat er im Sturm erobert. In der Heilkunde wird er kaum genutzt, trotz seiner vielfältigen Heilwirkungen. Wie sein Name schon andeutet, wirkt der Blutweiderich blutstillend und außerdem hilft er bei Durchfall. Seine hustenlindernde Wirkung und seine Fähigkeiten bei Hauterkrankungen machen ihn zu einer guten Allround-Heilpflanze.
Der Gewöhnliche Blutweiderich ist eine Pflanzenart aus der Gattung Blutweideriche innerhalb der Familie der Weiderichgewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, adstringierend, blutstillend, Blutzucker senkend, Diabetes (unterstützend), Durchfall, Verdauungsschwäche, Innere Blutungen (leichte), Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Starke Menstruationsblutungen, Husten, Halsschmerzen, Ekzeme, Jucken, Wunden, Hautentzündungen, Impetigo, Scheidenentzündung
wissenschaftlicher Name:
Lythrum salicaria
englischer Name:
Purple Loosestrife
volkstümliche Namen:
Ähren-Weiderich, Rosen-Weiderich, Weiderich
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut, Stängel, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Anthocyanin, Beta-Sitosterol, Gerbstoff, Gerbsäure, ätherisches Öl, Vitexin
Sammelzeit:
Sommer

Anwendung
Blutweiderich enthält das Glykosid  Salicarin, Pectine, Harze, ätherisches Öl, reichlich Gerbstoffe und das  Flavon Vitexin. In Notzeiten aß man die jungen Sprosse, Laubblätter und die innen weiße Grundachse als Gemüse. Aufgrund seines hohen Gerbstoffgehalts zwischen 9% (Wurzel) und 14% (Blüten) gerbte man schon im 16. Jahrhundert auch Leder mit Blutweiderichsaft. Außerdem wurden damit Holz und Seile imprägniert, um schnelle Fäulnis im Wasser zu verhindern. Der Blutweiderich wurde bereits im Altertum als Heilpflanze benutzt. Nach Plinius wurde der Blutweiderich gegen Ekzeme eingesetzt. Dioskurides empfahl sie gegen Blutspeien und Ruhr. Als Heilmittel werden Blüten und der Wurzelstock des Blutweiderichs genutzt. Die Volksmedizin setzt ihn bei Durchfällen, Blutfluss und Ruhr ein. Dazu werden 1 bis 3 Gramm Wurzel mit zwei Litern Wasser abgekocht. Verwendet wurde Blutweiderich beispielsweise während der  Choleraepidemie im 19. Jahrhundert. Die Pflanze besitzt aufgrund der Gerbstoffe stark adstringierende, bakterizide, blutstillende und harntreibende Eigenschaften. Dass der Blutweiderich als blutstillendes Mittel genutzt wurde, gab ihm wohl seinen Namen (oder die Farbe seiner Blüten). Mit dem roten Farbstoff färbte man früher Zucker. In einer Untersuchung zur Ernährung der mediterranen Landbevölkerung wurde festgestellt, dass die Pflanze eine gegen Diabetes (Typ2) schützende Wirkung besitzt. Der Blutweiderich wird nur selten verwendet, obwohl er eine vielseitige Heilpflanze ist.
Durchfallwirkung, auch bei Kindern
Da er milde wirkt, kann er auch schon bei Kleinkindern verwendet werden, beispielsweise, wenn diese Durchfall haben. Er wirkt nicht nur durchfallstillend, sondern auch antibiotisch gegen Krankheitserreger im Darm. Sogar eine günstige Wirkung gegen Typhus wird ihm nachgesagt.
Blutstillende Wirkung
Seinen Namen hat der Blutweiderich von der blutstillenden Wirkung. Als Tee getrunken kann er sogar leichte innere Blutungen stoppen. Natürlich sollte man bei inneren Blutungen unbedingt einen Arzt aufsuchen und wenn die Blutungen stärker sind, gehört man ins Krankenhaus. Auch starke Periodenblutungen können durch Blutweiderichtee gelindert werden. Gepulvert hilft die Pflanze gegen starkes Nasenbluten Die Stängel kann man gegen Zahnfleischbluten kauen.
Blutzucker senkend
Blutweiderichtee oder Tinktur kann auch  Diabetes günstig beeinflussen, weil er den Blutzucker leicht senkt. Natürlich sollte man Diabetes vorwiegend durch Diät, Bewegung und ärztlich verordnete Medikamente behandeln. Blutzucker senkende Kräuter können die Behandlung nur unterstützen.
Äußerliche Anwendung
Äußerlich als Waschung oder Umschlag angewandt, hilft Blutweiderich bei Ekzemen, Juckreiz und Wunden. Bei Hautentzündungen wirkt er nicht nur wundheilend, sondern er bekämpft auch Krankheitserreger. Bei Halsschmerzen kann man mit Blutweiderichtee gurgeln und bei Mundschleimhautentzündungen den Mund ausspülen. Als Sitzbad hilft ein Blutweiderichaufguss gegen Scheidenentzündungen.

Pflanzenbeschreibung
Der Blut-Weiderich ist in Europa heimisch, kommt aber auch in Nordafrika, Asien und Nordamerika vor. Er ist relativ anspruchslos, was seinen Standort angeht, bevorzugt aber feuchte Stellen. Auch im Wasser kann er wachsen, daher findet man in oft in Sümpfen oder Wassergräben. Die ausdauernde Pflanze wird bis zu einem Meter hoch. Die Blätter sind lanzettförmig. Die rot-violette, ährenförmige Blüte fällt schon von Weitem auf, weil sie so schön aussieht. Man vermutet fast, dass sich eine Zierpflanze in die Wildnis verirrt hat.
Vegetative Merkmale
Der Gewöhnliche Blutweiderich ist eine  ausdauernde,  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 2 Metern und eine Breite von 1,5 Metern erreicht. Bis zu 50 aufrechte, teils verzweigte, behaarte, vier- bis mehrkantige  Stängel können aus dem Rhizom heranwachsen. Untergetauchte Triebe entwickeln ein Durchlüftungsgewebe (Aerenchym), das das Rhizom mit Sauerstoff versorgt. Die sitzenden (stiellosen) Laubblätter sind in dreizähligen Quirlen oder gegenständig, weiter oben wechselständig an den Stängeln angeordnet. Die Blattspreite ist schmal-lanzettlich bis oval. Die Folgeblätter haben einen abgerundeten bis herzförmigen Blattgrund; unterseits treten die Nerven deutlich hervor.  
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juni bis September. Jeder  ähren- oder  traubenförmige Blütenstand kann hundert und noch mehr Blüten enthalten; diese  Scheinähren sind purpurrot. Die zwittrigen  Blüte besitzen eine doppelte  Blütenhülle. Es ist ein röhriger, doppelt gezähnter Achsenbecher vorhanden. Die sechs oder fünf freien  Kronblätter sind mehr als 1 Zentimeter lang. Beim Blütenaufbau liegt  trimorphe  Heterostylie vor: Es gibt drei verschiedene Blütentypen (auf verschiedenen Pflanzenexemplaren):
Blüten mit langen  Griffeln und mittellangen und kurzen  Staubblättern
Blüten mit mittellangen Griffeln und langen und kurzen Staubblättern
Blüten mit kurzen Griffeln und langen und mittellangen Staubblättern
Der Pollen ist bei den langgestielten Staubblättern grün und groß, bei den übrigen gelb und kleiner.  Die zweiklappige  Kapselfrucht springt bei Reife auf.



BACHBLÜTEN
Ich bin die meiste Zeit angespannt (2 Aspen)
-
Diese Menschen sind die meiste zeit sehr angespannt
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie ihre Anspannung besiegen


BACHBLÜTEN
Ich bin meistens angespannt (3 Beech)
-
Diese Menschen sind sehr oft angespannt
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Anspannung allmählich lösen


ERNÄHRUNG
Geschmack = überwiegend Gewohnheit
Die Geschmacksvorlieben für süß ist uns angeboren. Den Großteil unseres Geschmacksvorlieben haben wir uns jedoch schlicht und ergreifend „antrainiert".
Die Geschmackspapillen, die auf unserer Zunge sitzen, müssen allerhand über sich ergehen lassen. „Geschmackskeulen" wie picksüß, aromatisiert, salzig, geschmacksverstärkt, … stecken in regelmäßig verzehrten Lebensmitteln.
Die Natur ist reich an Aromen. Verschiedenste Geschmacksrichtungen finden sich in mild schmeckenden Lebensmitteln wie Gemüse und Getreide, … um diese feinere Geschmacksrichtungen jedoch zu erleben und genießen zu können, darf zwischendurch nicht mit der „Geschmackskeule" gewürzt werden – sonst stumpft der Geschmackssinn ab.
Geschmack ist Gewöhnungssache!!!


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