Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

17.06.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Juni > 12.06.17-18.06.17


VOGELMIERE

Die meisten Gartenbesitzer kennen die Vogelmiere mit ihren kleinen Sternblüten als lästiges Unkraut, dabei ist sie nicht nur ein Wildgemüse, das sie selbst anbaut, sondern auch ein wertvoller Schutz und Mulchersatz für den nackten Boden. Fast das ganze Jahr über kann man die Vogelmiere ernten, um daraus Salate, Suppen und Kräuterquark zu bereiten. Diese Speisen regen den Stoffwechsel und die Verdauung an. Auch gegen allerlei Hautprobleme hilft die Vogelmiere. Sogar Schuppenflechte und juckende Ekzeme kann sie lindern.
Die Gewöhnliche Vogelmiere, auch Vogel-Sternmiere, Hühnerdarm, Hühnerscherbe oder Hustdarm genannt, ist eine Pflanzenart der Familie der Nelkengewächse. Die Gewöhnliche Vogelmiere ist als Kosmopolit weltweit verbreitet. Ihre Anpassungsfähigkeit resultiert aus dem gewöhnlich polyploiden Chromosomensatz und zeigt sich auch im Formenreichtum der Sippe. Das weit verbreitete „Unkraut" kann als Wildgemüse und Heilpflanze verwendet werden.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, blutreinigend, blutstillend, harntreibend, kühlend, schleimlösend, Husten, Bronchitis, Lungenleiden, Frühjahrsmüdigkeit, Blähungen, Verstopfung, Hämorrhoiden, Gelenkentzündungen, Rheuma, Gicht, Nierenschwäche, Menstruationsfördernd, Milchbildungsfördernd, Augenentzündung, Gerstenkorn, Hautprobleme, Ekzeme, Schuppenflechte (Psoriasis), Juckreizlindernd, Geschwüre, Unterschenkelgeschwür, schlecht heilende Wunden, Quetschungen, Schnittwunden, Furunkel, Pickel
wissenschaftlicher Name:
Stellaria media
Pflanzenfamilie:
Nelkengewächse = Caryophyllaceae
englischer Name:
Chickweed
andere Namen:
Sternenkraut, Hühnerabbiss, Hühnerdarm, Kanarienvögel-kraut, Mäusedarm, Meier, Vögelichrut, Vogel-Sternmiere
falsche Schreibweisen:
Vogelmire
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Vitamine, Saponine, Flavonoide, Cumarine, Mineralien, Oxalsäure, Schleim, Zink, ätherische Öle
Sammelzeit:
Ganzjährig, besonders Frühjahr und Sommer

Anwendung
Der Vogelmiere werden schmerzlindernde Heilpflanzenqualitäten zugeschrieben. Neben den möglichen Heilwirkungen verfügt diese Pflanze auch über einen Wert als Nahrungsbeziehungsweise Genussmittel. Ihr Geschmack erinnert an jungen rohen Mais. Bereits 50 Gramm Vogelmierensalat entsprechen in etwa dem Vitamin-C-Bedarf eines Erwachsenen. Aufgrund des Saponingehalts sollten jedoch nicht zu große Mengen verspeist werden. Als Inhaltsstoffe sind  Vitamine,  Saponine,  Flavonoide, Cumarine,  Mineralien,  Oxalsäure,  Zink und ätherische Öle bekannt. In der Naturheilkunde findet es vielfältige Anwendung. So wird ein Extrakt der frischen Pflanze zur Behandlung von Rheumatismus und Gelenkschmerzen verwendet. Als Tee ist es zur äußeren und inneren Anwendung im Gebrauch. Man kann sie auch als Frischfutterzusatz für Ziervögel und Nagetiere benutzen. Auf Grund der starken Vermehrung und der frühzeitigen Samenbildung wird sie jedoch häufig als besonders lästiges Unkraut betrachtet.
Wildgemüse
Die Vogelmiere bietet sich in erster Linie als nahezu ganzjähriges Wildgemüse an, denn man kann aus dem frischen Kraut Salat, Kräuterquark und Suppe zu-bereiten. Dank ihrer Vitamine, Mineralien und der Saponine gibt sie neue Lebenskraft und hilft bein vielerlei Mangelerscheinungen, z.B. Frühjahrsmüdigkeit. Sie wirkt harntreibend und regt den Stoffwechsel an, sodass man sie auch bei Schlankheitskuren und gegen Stoffwechselerkrankungen wie beispielsweise Rheuma und Gicht essen kann. Auch die Verdauung wird durch den Genuss der Vogelmiere angeregt.
Tee - innerlich
Als Tee (Aufguss) kann man die Vogelmiere, getrocknet oder frisch, zur Anregung des Stoffwechsels trinken, um rheumatische Beschwerden zu lindern und Frühjahrskuren zu unterstützen. Auch gegen Erkrankungen der Atemwege kann man Vogelmierentee trinken. Er wirkt schleimlösend und hilft daher bei Husten und Bronchitis.
Tee - äußerlich
Äußerlich als Waschung, Umschlag oder Bad eingesetzt, kann man Vogelmierentee bei viele Arten von Hautproblemen einsetzen. Er hilft gegen Juckreiz und Ekzeme. Sogar gegen Schuppenflechte kann man die Vogelmiere versuchen. Auch schlecht heilende Wunden, Geschwüre und Abszesse können mit Vogelmierenumschlägen behandelt werden. Hierzu bieten sich auch Breiumschläge mit dem zerquetschten frischen Kraut an. Umschläge mit Vogelmierentee kann man auch gegen Leberbeschwerden äußerlich auflegen. Gerstenkörner kann man durch Baden (Augenbadewanne) oder Umschläge mit Vogelmierentee behandeln.
Salben
Traditionell wurde schon im Mittelalter eine Salbe aus der Vogelmiere und Schmalz zubereitet. Solche eine Salbe kann man gegen oben genannte Haut-erkrankungen einsetzen.
Blütenessenz
Aus den Blüten der Vogelmiere kann man auch eine Blütenessenz herstellen, die für Durchhaltevermögen, Hartnäckigkeit und Selbstvertrauen steht.

Pflanzenbeschreibung
Die Gewöhnliche Vogelmiere ist eine einjährige  krautige Pflanze. Ihre nieder-liegenden 3 bis 40 cm langen  Stängel bilden oft kleinere Rasenteppiche aus. Der Querschnitt des einreihig behaarten Stängels ist rund. Die Laubblätter sind eiförmig und spitz. Die im unteren Stängelbereich wachsenden Blätter sind gewöhnlich kurz gestielt, die oberen Blätter sitzen dem Stängel direkt an.
Die Blüten stehen in wenigblütigen, doldenartigen  Dichasien. Sie haben sowohl fünf  Kelchblätter als auch fünf Kronblätter, besitzen also ein doppeltes  Perianth. Die Kronblätter überragen die Kelchblätter kaum. Die fast bis zum Grund tief zweigeteilten weißen Kronblätter sind etwa 3 bis 5 mm lang und breit lanzettlich zugeschnitten. Manchmal fehlen sie auch ganz. Im Blütenzentrum stehen drei Griffel, die von etwa drei bis zehn Staubblättern mit violetten Staubbeuteln umgeben werden. Bei milder Witterung oder an geschützten Stellen bleibt die Blühfähigkeit der Pflanze das ganze Jahr über erhalten. Die fünf- oder sechsklappige  Kapselfrucht ist etwa 3 bis 5 mm lang und hängt abwärts gekrümmt am Fruchtstiel. Die rötlich braunen Samen haben einen Durchmesser von 0,9 bis 1,3 mm und flache stumpfe Höcker.
Die Vogelmiere ist in Mittel- und Nordeuropa heimisch und in Nordamerika eingeschleppt. Auch in Nordasien und in anderen Gegenden der Welt kann sie vorkommen. Sie gehört zur Familie der Nelken, obwohl sie optisch nicht so aussieht. Das besondere an der Vogelmiere ist, dass sie sich selbst von Frost-temperaturen nicht abschrecken lässt. Bei geringen Minusgraden keimt und treibt sie sogar unter Schnee und bedeckt dann frisch umgegrabene Beete und Felder, wenn der Schnee weggetaut ist. Daher kann man die Vogelmiere teilweise auch im Winter frisch ernten. Die einjährige Pflanze gilt als Unkraut, weil sie besonders üppig auf bearbeiteten Flächen wächst und sie nach kurzer Zeit wie ein Teppich bedeckt. Dabei ist sie eigentlich eine Labsal für den aufgerissenen, nackten Boden und verhindert die Erosion der Erde. Man kann sie als lebendige Mulchschicht betrachten. Da die Vogelmiere stickstoffhaltigen Boden mit guter Bewässerung besonders liebt, kann man an ihrer Verbreitung erkennen, ob ein Boden gut gedüngt bzw. fruchtbar ist. Die Stängel der Vogelmiere werden bis zu 40 cm lang und liegen weitgehend auf dem Boden. Dort, wo sie die Erde berühren, bilden sie kleine Zusatzwurzeln. Die zahlreichen Blätter der Vogelmiere sind klein und eiförmig mit Spitze. Die Vogelmiere blüht von März bis Oktober mit weißen Blüten, die wie winzige Sterne aussehen. Die fünf weißen Kronblätter sind zweigeteilt, sodass sie auf den ersten Blick wie jeweils zwei Blütenblätter aussehen. Sie entfalten sich bei trockenem Wetter morgens um neun und blühen bis zum Abend. Bei feuchtem Wetter bleiben sie zusammengezogen. Aus den Blüten bilden sich Kapseln, in denen zahlreiche Samen heranwachsen. Eine Vogelmierenpflanze bildet pro Jahr bis zu 10.000 Samen. Diese Samen werden gerne von Vögeln gegessen, wie auch das Kraut, das Geflügel sehr gut mundet.




BERG-FLOCKENBLUME


Die Berg-Flockenblume sieht der  Kornblume sehr ähnlich, doch ist die Blüte größer und die Farben kräftiger. Die Berg-Flockenblume ist selten geworden daher in vielen Gegenden geschützt und darf nicht gepflückt werden. Die schön und lang blühende Berg-Flockenblume kann in den meisten Gärten problemlos kultiviert werden. In der europäischen Volksheilkunde ist sie ein beliebtes Heilkraut, in der modernen Pflanzenheilkunde spielt sie jedoch keine Rolle als Heilpflanze.
Die Berg-Flockenblume ist eine  Pflanzenart der Gattung Cyanus in der Unterfamilie der Carduoideae aus der Familie der  Korbblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Volksheilkunde: Verdauung
Heilwirkung:
Volksheilkunde: abführend, adstringierend, appetitfördernd, entzündungshemmend, harntreibend, hustenstillend, menstruationsfördernd, verdauungsfördernd
Anwendungsbereiche:
Volksheilkunde: Abführmittel, Appetitlosigkeit, Augenentzündung, Darmträgheit, Entzündungen, Hautpflege, Tonika, Verdauungskrankheiten, Verstopfung, Wassersucht
wissenschaftlicher Name:
Centaurea montana L.
Pflanzenfamilie:
Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name:
Mountain Bluets, Mountain cornflower
volkstümlicher Name:
Alpenflockenblume, Berg-Flockenblume, Bergfloc-kenblume, Gemeine Bergcyane
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten
Inhaltsstoffe:
Bitterstoffe, Farbstoffe, Gerbsäure, Schleim
Sammelzeit:
Mai - August
Kontraindikation:
Schwangerschaft, Stillzeit
Nebenwirkungen:
Es gibt Menschen, die auf Korbblütler allergisch rea-gieren.

Anwendung
Tee
1EL Blüten mit 250ml heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Fördert den Appetit, stärkt die Verdauung, Galle und Leber. Getrunken wird eine Tasse vor den Mahlzeiten. Berg-Flockenblumen-Blüten werden aber meistens nur anderen Teemischungen (z.B. Hustentees) beigege-ben.
Umschläge
Kompressen mit dem Tee helfen bei geschwollenen Augen und Augenkrankheiten. Nach dem Volksglauben soll die Berg-Flockenblume besonders bei Menschen mit blauen Augen wirken.
Gurgeln
Gurgeln mit dem Tee hilft bei Entzündungen im Mundraum.

Geschichtliches
Eine alte Pflanze in der Volksheilkunde, im Mittelalter wurden mit ihr Salben zur Wundheilung hergestellt. Zeitweise auch als Haarwasser und Haarpflegemittel genutzt. Wird praktisch nicht in der Pflanzenheilkunde genutzt, dafür beliebte Pflanze in Bauerngärten, da lange blühend.

Pflanzenbeschreibung
Die mehrjährige  krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von 20 bis 50 Zentimeter und hat meist einköpfige  Stängel. Die lanzettlich bis ovalen Blätter sind meist ganzrandig und sitzend, am Stängel herablaufend. Die dunkelgrüne Blattoberseite abstehend kurzhaarig und etwas rau. Junge Laubblätter sind zusätzlich oft mit spärlicher spinnwebiger Behaarung versehen. Die grünen Hüllblätter haben schwarze Anhängsel und sind beiderseits schwarzfransig. Die Innenblüten sind rot mit blauen, strahligen Randblüten. Blütezeit ist von Mai bis August.
Die Berg-Flockenblume ist in Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt in Mittelgebirgen und Gebirgen zwischen 500 und 2100 Metern an Waldrändern und Bergwiesen. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 15 und 70 Zentimeter hoch. Die Blätter sind schmal und eiformig, meist mit spitzem Blattende. Die tiefblauen und innen violetten Blüten erscheinen zwischen Mai und August. Aus den Berg-Flockenblumen-Blüten entwickeln sich im Herbst die Samen.

Anbautipps
Im Frühling aussäen, oder über den Winter in Töpfen vorziehen. Die Berg-Flockenblume liebt humosen und kalkhaltigen Boden. Der Standort sollte halb-schattig bis sonnig sein. Fühlt sich die Berg-Flockenblume an dem Standort wohl, so verbreitet sie sich über Ausläufer und Samen. Mit der Zeit bilden sich kleine Gruppen der Pflanze.

Sammeltipps
In vielen Gegenden geschützt und darf nicht in der Natur gesammelt werden.
Geerntet werden Blüten, die sich gerade erst geöffnet haben. Blüten kann man zupfen, diese müssen schnell aber schonend getrocknet werden, damit die blaue Farbe erhalten bleibt. Gelingt nicht immer. Man kann auch das Kraut mit den Blüten ernten und als Bündel an einem schattigen und luftigen Ort trocknen, so bleibt die blaue Farbe am sichersten erhalten. Nach dem Trock-nen werden die Blüten gezupft oder Blütenkelch und Blütenboden entfernt. Die getrockneten Blüten müssen dunkel gelagert werden, da Licht die getrockneten Blüten schnell ausbleicht.


BACHBLÜTEN
Man ist niedergeschlagen, weil die Dinge bei einem nicht so klar sind, wie bei anderen Menschen (36 Wild Oat)
- Diese Menschen sind niedergeschlagen, weil die Dinge bei ihnen nicht so klar abzeichnen, wie bei anderen
 Menschen   
- Mit der dementsprechenden Bachblüte sie diese Niedergeschlagenheit überwinden, auch wenn die Dinge
 einmal nicht so klar sind


BACHBLÜTEN
Es fällt einem schwer, etwas anzunehmen, weil man unbewusst glaubt, nichts verdient zu haben (24 Pine)
- Diese Menschen fällt es extrem schwer, etwas von ihren Mitmenschen anzunehmen, da sie unbewusst
 glauben es nicht verdient zu haben
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen diese Menschen Dinge anzunehmen, ohne zu glauben, dass
 sie es verdient hätten


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü