Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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17.05.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Mai > 13.05.19-19.05.19


BERG-FLOCKENBLUME

Die Berg-Flockenblume sieht der  Kornblume sehr ähnlich, doch ist die Blüte größer und die Farben kräftiger. Die Berg-Flockenblume ist selten geworden daher in vielen Gegenden geschützt und darf nicht gepflückt werden. Die schön und lang blühende Berg-Flockenblume kann in den meisten Gärten problemlos kultiviert werden. In der europäischen Volksheilkunde ist sie ein beliebtes Heilkraut, in der modernen Pflanzenheilkunde spielt sie jedoch keine Rolle als Heilpflanze.
Die Berg-Flockenblume ist eine Pflanzenart der Gattung Cyanus in der Unterfamilie der Carduoideae aus der Familie der Korbblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Volksheilkunde: Verdauung
Heilwirkung:
Volksheilkunde: abführend, adstringierend, appetitfördernd, entzündungshemmend, harntreibend, hustenstillend, menstruationsfördernd, verdauungsfördernd
Anwendungsbereiche: Volksheilkunde: Abführmittel, Appetitlosigkeit, Augenentzündung, Darmträgheit, Entzündungen, Hautpflege, Tonika, Verdauungs-krankheiten, Verstopfung, Wassersucht
wissenschaftlicher Name:
Centaurea montana L.
Pflanzenfamilie:
Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name:
Mountain Bluets, Mountain cornflower
volkstümlicher Name:
Alpenflockenblume, Berg-Flockenblume, Bergflockenblume, Gemeine Bergcyane
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten
Inhaltsstoffe:
Bitterstoffe, Farbstoffe, Gerbsäure, Schleim
Sammelzeit:
Mai - August
Kontraindikation:
Schwangerschaft, Stillzeit
Nebenwirkungen:
Es gibt Menschen, die auf Korbblütler allergisch reagieren

Anwendung
Tee
1EL Blüten mit 250ml heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Fördert den Appetit, stärkt die Verdauung, Galle und Leber. Getrunken wird eine Tasse vor den Mahlzeiten. Berg-Flockenblumenblüten werden aber meistens nur anderen Teemischungen (z.B. Hustentees) beigegeben.
Umschläge
Kompressen mit dem Tee helfen bei geschwollenen Augen und Augenkrankheiten. Nach dem Volksglauben soll die Berg-Flockenblume besonders bei Menschen mit blauen Augen wirken.
Gurgeln
Gurgeln mit dem Tee hilft bei Entzündungen im Mundraum.

Geschichtliches
Eine alte Pflanze in der Volksheilkunde, im Mittelalter wurden mit ihr Salben zur Wundheilung hergestellt. Zeitweise auch als Haarwasser und Haarpflegemittel genutzt. Wird praktisch nicht in der Pflanzenheilkunde genutzt, dafür beliebte Pflanze in Bauerngärten, da lange blühend.

Pflanzenbeschreibung

Die mehrjährige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von 20-50cm und hat meist einköpfige Stängel. Die lanzettlich bis ovalen Blätter sind meist ganzrandig und sitzend, am Stängel herablaufend. Die dunkelgrüne Blattoberseite abstehend kurzhaarig und etwas rau. Junge Laubblätter sind zusätzlich oft mit spärlicher spinnwebiger Behaarung versehen. Die grünen Hüllblätter haben schwarze Anhängsel und sind beiderseits schwarzfransig. Die Innenblüten sind rot mit blauen, strahligen Randblüten. Blütezeit ist von Mai bis August.
Die Berg-Flockenblume ist in Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt in Mittelgebirgen und Gebirgen zwischen 500 und 2100 Metern an Waldrändern und Bergwiesen. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 15 und 70 Zentimeter hoch. Die Blätter sind schmal und eiformig, meist mit spitzem Blattende. Die tiefblauen und innen violetten Blüten erscheinen zwischen Mai und August. Aus den Berg-Flockenblumenblüten entwickeln sich im Herbst die Samen.

Anbautipps
Im Frühling aussäen, oder über den Winter in Töpfen vorziehen. Die Berg-Flockenblume liebt humosen und kalkhaltigen Boden. Der Standort sollte halbschattig bis sonnig sein. Fühlt sich die Berg-Flockenblume an dem Standort wohl, so verbreitet sie sich über Ausläufer und Samen. Mit der Zeit bilden sich kleine Gruppen der Pflanze.

Sammeltipps
In vielen Gegenden geschützt und darf nicht in der Natur gesammelt werden. Geerntet werden Blüten, die sich gerade erst geöffnet haben. Blüten kann man zupfen, diese müssen schnell aber schonend getrocknet werden, damit die blaue Farbe erhalten bleibt. Gelingt nicht immer. Man kann auch das Kraut mit den Blüten ernten und als Bündel an einem schattigen und luftigen Ort trocknen, so bleibt die blaue Farbe am sichersten erhalten. Nach dem Trocknen werden die Blüten gezupft oder Blütenkelch und Blütenboden entfernt. Die getrockneten Blüten müssen dunkel gelagert werden, da Licht die getrockneten Blüten schnell ausbleicht.




EINBEERE
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Wenn man die Einbeere das erste Mal in einem Buchenwald sieht, glaubt man entweder, die Natur hätte sich bei ihrer Erschaffung einen Scherz erlaubt, weil die Pflanze mit ihren vier Blättern und ihrer einzelnen Blüte bzw. Beere so seltsam aussieht. Oder man mutmaßt, dass es sich um eine alte Hexenpflanze handelt, denn Pflanzen mit solch bizarrem Äußeren wurden früher meistens Zauberkräfte nachgesagt. Dieser Verdacht erweist sich als zutreffend, denn die Einbeere galt unseren Vorfahren nicht nur als zauberkräftig, sondern auch als aphrodisierend, berauschend und narkostisierend. Sogar als Gegengift sollen die blauschwarzen Beeren der Einbeere wirken. Die moderne Medizin hält die Einbeere in erster Linie für leicht bis stark giftig und verwendet sie sicherheitshalber gar nicht. Dabei kann das Kraut der Einbeere, gut verdünnt, gegen Nervenschmerzen, Migräne und nervöse Herzbeschwerden helfen.
Die Vierblättrige Einbeere, kurz Einbeere, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Einbeeren innerhalb der  Familie der  Germergewächse. Sie gilt als giftig.

Steckbrief
Heilwirkung:
Achtung! Nur niedrig dosieren oder in homöopathischer Verdünnung anwenden! Narkotisierend, Rheuma, Nervöse Herzbeschwerden, Angina Pectoris,  Kopfschmerzen, Migräne, Nervenschmerzen, Neuralgien, Schwindel, Drüsenerkrankungen, Brustentzündung, Augenentzündung, Ohrenentzündungen, Wunden, Geschwüre
wissenschaftlicher Name:
Paris quadrifolia
Pflanzenfamilie:
Liliengewächse = Liliaceae
englischer Name:
Herb Paris
volkstümlicher Name:
Augenkraut, Blatternblat, Fuchsauge, Fuchstrauben, Krähenauge, Kreuzkraut, Moosbeere, Sauauge, Schlangenbeere, Schwarzblattlkraut, Sternkraut, Teufelsauge, Teufelsbeere, Wolfsbeere
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Glykosid Paridin, Glykosid Paristyphnin, Pennogenin, Asparagin, Saponine
Sammelzeit:
Mai und Juni

Anwendung
Die Schulmedizin verwendet die Einbeere nicht, weil sie sie für giftig hält. In hoher Dosierung muss man auch Übelkeit und Erbrechen befürchten, doch niedrig dosiert, bzw. stark verdünnt, kann man das Kraut der Einbeere durchaus verwenden.
Kraut als verdünnter Tee oder Tinktur
Aus der blühenden Pflanze kann man einen dünnen Tee oder eine dünne Tinktur zubereiten und stark verdünnt einnehmen. Diese Anwendung soll gegen rheumatische Schmerzen helfen. Die Volksheilkunde benutzt niedrig dosierte Einbeerentees auch bei Migräne, Nervenschmerzen und nervöse Herzbeschwerden. Auch krampfhafte Bronchitis und verschiedene Entzündungen können laut Volksheilkunde mithilfe der Einbeere gelindert werden. Auch in homöopathischer Verdünnung (D3 bis D6) wird die Einbeere gerne gegen diese Probleme eingesetzt.
Tinktur als Gegengift
Die Tinktur des Einbeeren-Krautes gilt in der Volksheilkunde als Gegengift bei Quecksilber und Arsen. Allerdings sollte man sich auf diese Gegengiftwirkung nicht verlassen, denn sie ist nicht durch wissenschaftliche Studien belegt.
Beeren
Die Beeren sind die giftigsten Teile der Einbeere. Da sie nicht gut schmecken, werden sie meistens nicht in großer Anzahl genascht, obwohl sie manchmal mit Heidelbeeren verwechselt werden. Der Genuss einer einzelnen Beere führt aber meist nicht zu großen Problemen, höchsten zu etwas Übelkeit und Durchfall. Die Beeren gelten als narkotisch wirksam.
Anwendung im Laufe der Geschichte
Zeitweise hat die Volksheilkunde die Einbeere gerne verwandt, aber sie war dem einfachen Volk auch unheimlich, weil sie so ungewöhnlich aussieht. Die Menschen hatten Angst, dass es sich um eine Pflanze des Teufels handelt und haben daher die Finger von der Einbeere gelassen. Man glaubte, dass die Beere, in die Kleider eingenäht vor Pest bewahrt. Dazu musste die Beere aber zwischen 15. August und 8. September geerntet werden. Auch hoffte man, dass die Einbeere Menschen entzaubern könne, die von Dämonen verzaubert worden waren. Man sagte der Einbeere auch aphrodisierende Wirkungen nach und manch einer mutmaßt sogar, dass sie als psychoaktives Mittel verwendet wurde.
Salbe aus Samen und Frischsaft
Aus den Samen und dem Saft frischer Blätter wurde früher eine Salbe zubereitet, die gegen schlecht heilende Wunden und Geschwüre verwendet wurde.

Pflanzenbeschreibung
Die Einbeere ist in Europa und Asien heimisch. Sie wächst bevorzugt in Buchenwäldern und kommt an ihren Standorten gehäuft vor. Obwohl man es der Einbeere nicht ansieht, ist sie eine Verwandte der Maiglöckchen und gehört zu den Liliengewächsen. Anders als die anderen Mitglieder der Familie hat sie vierzählige Blüten und netzartig geäderte Blätter, wo die anderen Blätter mit parallel verlaufenden Nerven haben. Der ausdauernde waagrecht verlaufende Wurzelstock treibt im Frühjahr bis zu 35cm hohe Pflanzen aus. Die Pflanzen tragen meist vier eiförmige, große Blätter, die wie ein Quirl um den Stängel stehen. Die Erscheinung dieser vier Blätter allein an einem Stängel sieht ungewöhnlich aus, und prägt die Einbeere ins Gedächtnis ein. Manchmal tragen die Einbeeren auch drei, fünf oder sechs Blätter, das sind Sonderformen der Pflanze. Im April blüht die Einbeere mit einer einzelnen grün-schwarzen Blüte, die später gelben Pollen sehen lässt. Die Blüte steht einige Zentimeter über dem Blätterquirl auf dem Stängel. Aus der Blüte entwickelt sich nach und nach eine blauschwarze Beere, die etwa die Größe einer dicken Heidelbeere hat. Zwischen Juli und September ist die Beere reif. Die Beere ist der giftigste Teil der Einbeere. Da sie mit ihrem fad-süßlichen Geschmack nicht besonders verlockend schmeckt, kommt es nur selten zu schweren Vergiftungen.
Vegetative Merkmale
Die Einbeere ist eine  ausdauernde  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 30 Zentimetern erreicht. Das monopodiale (mit durchgehender Hauptachse) Rhizom dieses Geophyten sitzt waagrecht bzw. kriechend. Die Rhizome können bis zu 14 Jahre alt werden. Aus Knospen in den Achseln von Niederblättern werden an der Rhizom-Oberseite Laubsprosse ausgebildet, die nach dem Fruchten absterben. An einem  Stängel stehen in einem  Quirl vier Blätter, selten fünf. Die  Laubblätter sind einfach und ganzrandig.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni. An jedem Stängel wird nur eine endständige Blüte gebildet. Die zwittrige,  radiärsymmetrische  Blüte ist grün und vierzählig. Es ist ein sogenanntes heterotepales  Perigon vorhanden, dabei sind die Tepalen unterschiedlich ausgebildet. Die inneren Blütenhüllblätter sind fadenförmig, die äußeren sind etwas breiter und 2 bis 3 Zentimeter lang. Es sind acht Staubblätter vorhanden. Vier  Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen und es sind vier langlebige Narben vorhanden. Die  Früchte sind vierfächrige, vielsamige, blauschwarze, heidelbeerähnliche  Beeren, die einzeln stehen und einen Durchmesser von bis zu 1 Zentimetern erreichen. Die Fruchtreife tritt im Juli bis September ein.



BACHBLÜTEN
Intensiv, überzentriert, man möchte alles hundertfünfzigprozentig machen (31 Vervain)
- Diese Menschen sind sehr überzentriert, sie möchten alles 150% machen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie dies herunterschrauben


BACHBLÜTEN
Du übernimmst selbstverständlich die Führung, verhältst die autoritär (32 Vine)
- Diese Menschen übernehmen selbstverständlich die Führung, sie verhalten sich sehr autoritär
- Mit der dementsprechender Bachblüte übernehmen sie nicht immer die Führung und verhalten sich kaum noch autoritär


ERNÄHRUNG
Ernährungsempfehlung für Mittags/Mittagessen
Hier steht die Stützung der „Mitte", die Funktion von Magen- und Milz-Pankreas-Energie im Vordergrund. Das Mittagessen sollte deshalb reichlich und warm sein.


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