Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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17.05.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Mai > 15.05.17-21.05.17


Gänsefingerkraut     

Das Gänsefingerkraut  ist eine  Pflanzenart, die zur Unterfamilie der Rosoideae in der  Familie der  Rosengewächse gehört. Es ist weithin unter dem wissenschaftlichen Namen Potentilla anserina L. bekannt, wird aber nach jüngeren Forschungsergebnissen in die Gattung Argentina gestellt. Sie ist in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel weitverbreitet.
Wo das Gänsefingerkraut wächst, wuchert es meistens über eine recht große Fläche, weil es sich mit seinen Ausläufern sehr gut verbreiten kann. Das Gänsefingerkraut liebt gutgedüngte verdichtete Böden, weshalb es häufig an Wegrändern von Acker- und Weidenflächen anzutreffen ist. In der Heilkunde wird es vorwiegend gegen Krämpfe aller Art eingesetzt und zwar besonders gern in Milch abgekocht. Außerdem kann man die Blätter und Wurzeln des Gänsefingerkrautes als Wildgemüse kochen.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, antibakteriell, beruhigend, blutstillend, entspannend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, Asthma, Keuchhusten, Halsentzündung, Entzündungen der Mundhöhle, Durchfall, Magen- und Darmschleimhautentzündungen, Magenkrämpfe, Darmkrämpfe, Koliken bei Säuglingen, Hämorrhoiden, Angina pectoris, Schmerzhafte Periode, Menstruationsbeschwerden, Weißfluss, Epilepsie, Krämpfe, Wadenkrämpfe, Wundheilung, Entzündete Wunden, Pickel, Furunkel, Sonnenbrand
wissenschaftlicher Name:
Potentilla anserina, Argentina vulgaris, Fragaria anserina
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
Silverweed
volkstümlicher Name:
Anserine, Dreckkraut, Echtes Gänsekraut, Fingerkraut, Gänserich, Ganspratzen, Handblatt, Krampfkraut, Martinshand, Mau-kenkraut, Säukraut, Sauringel, Silberkraut, Stierlichrut, Wiederrick
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Kraut, Wurzeln
Inhaltsstoffe:
Bitterstoff, Gerbstoffe, Gerbsäure, Flavone, Harzbitterstoffe, Glykoside, Krampflösender Stoff
Sammelzeit:
Mai - August

Anwendung
Phytotherapie
Das Gänsefingerkraut ist in den Kräuterschriften der Antike nicht zu finden. Das liegt wohl daran, dass es keine typische Mittelmeerpflanze ist, sondern seine Heimat in Mittel- und Nordeuropa hat. Im 15. Jahrhundert n. Chr. wird das Gänsefingerkraut in einem Kräuterbuch von Peter Schöffer erwähnt. In der germanischen Heilkunde wird das Gänsefingerkraut wahrscheinlich schon sehr lange verwendet, worauf auch die Anwendung in Milch hindeutet, die bei den Germanen sehr beliebt war. Es ist hilfreich bei Durchfall, Blutungen und  Entzündungen der Mund schleimhaut und des  Zahnfleisches. Die Volksmedizin setzt das Krampfkraut generell bei krampfartigen Beschwerden, auch der quergestreiften Muskulatur (z. B. Wadenkrämpfe), ein. Wissenschaftlich anerkannt ist inzwischen die innerliche Anwendung von Gänsefingerkraut zur unterstützenden Behandlung von unspezifischen Durchfallerkrankungen mit krampfartigen Beschwerden, anderen  Bauch- und  Unterleibsschmerzen mit Krämpfen und bei  Menstruationsbeschwerden. Traditionell werden der Droge krampfstillende Eigenschaften zugeschrieben, so dass sie häufig, auch in Fertigpräparaten, bei schmerzhafte Monatsblutungen eingesetzt wird. Diese Wirkung ist umstritten, sie konnte bisher nicht ausreichend belegt werden; ein entsprechender Inhaltsstoff dafür wurde auch nicht gefunden. Gesammelt und getrocknet zu Heilzwecken verwendet werden die Blätter während der Blütezeit von Mai bis August. Für einen  Tee übergießt man zwei Teelöffel getrocknetes Kraut mit 250ml kochendem Wasser und lässt den Aufguss 10–15 Minuten ziehen. Die Volksmedizin kennt auch das Kauen der Wurzel, beispiels-weise bei Zahnfleischentzündung. Trockenextrakt aus Gänsefingerkraut ist heute in standardisierten Arzneien wie Dragées und Teemischungen in der Apotheke erhältlich.
Krampflösend
Die Hauptwirkung des Gänsefingerkrautes ist das Lösen von Krampfzuständen, vor allem im Bereich der glatten Muskulatur, also bei allen unwillkürlich arbeitenden Muskeln, wie Verdauungsorgane, Gebärmutter usw. Daher kann man es überall dort einsetzen, wo sich etwas verkrampft, beispielsweise Darmkrämpfe, Periodenkrämpfe, aber auch Wadenkrämpfe und krampfartiger Husten. Auch verkrampfte Blutgefäße entkrampfen sich durch Gänsefingerkraut, weshalb man es gegen Angina Pectoris versuchen kann.
Entzündungshemmend und schmerzstillend
Außerdem wirkt das Gänsefingerkraut beruhigend, entzündungshemmend und schmerzstillend, was seine Einsatzmöglichkeiten noch mehr erweitert. Man kann es beispielsweise gegen Halsentzündungen und Magenschleimhautentzündungen verwenden. Reizmagen-Beschwerden können jedoch seltsamerweise verstärkt werden.
Tee
Für all diese Einsatzzwecke kann man das Gänsefingerkraut als Tee trinken. Dazu macht man einen Aufguss mit einem Teelöffel Gänsefingerkraut pro Tasse. Auch für Mischtees eignet sich das Gänsefingerkraut.
Gänsefingerkraut-Milch
Mit Gänsefingerkraut kann man auch einen Milch-Aufguss zubereiten und bei oben genannte Beschwerden verwenden. Dazu wird das Kraut des Gänsefingerkrautes mit sehr heißer Milch übergossen und heiß getrunken. Möglicherweise können sich in der Milch manche Inhaltsstoffe besser lösen als in wässrigem Tee, denn Milch enthält außer Wasser auch Fett, in dem sich die fettlöslichen Substanzen lösen können. Schon Pfarrer Kneipp schwor auf Gänsefingerkraut-Milch.
Wurzel kauen
Gegen Zahnfleischentzündung wird in der Volksheilkunde die Wurzel des Gänsefingerkrautes gekaut.
Äußerlich
Als Waschung, Umschlag oder Teilbad kann man Gänsefingerkraut-Tee auch zur Behandlung von entzündeten Wunden verwenden. Er hilft auch bei Furunkel und Sonnenbrand. Als Sitzbad kann man das Gänsefingerkraut gegen Ausfluss bei Frauen einsetzen.
Tierheilkunde
Das Gänsefingerkraut ist auch eine beliebte Heilpflanze in der Tierheilkunde. Es wird gegen Koliken gegeben und bei Problemen mit dem Wiederkäuen. Stiere sollen angeblich durch Gänsefingerkraut fruchtbarer werden.
Küche
Die Blätter können zusammen mit anderem Wildgemüse gekocht werden. Auch die Wurzel kann man als Gemüse kochen.

Geschichtliches
Das Gänserfingerkraut ist in den Kräuterschriften der Antike nicht zu finden. Das liegt wohl daran, dass es keine typische Mittelmeerpflanze ist, sondern seine Heimat in Mittel- und Nordeuropa hat. Erst im 15. Jahrhundert n.Chr. wird das Gänsefingerkraut in einem Kräuterbuch von Peter Schöffer erwähnt. In der germanischen Heilkunde wird das Gänsefingerkraut wahrscheinlich schon sehr lange verwendet, worauf auch die Anwendung in Milch hindeutet, die bei den Germanen sehr beliebt war. (Übrigens: Auch im indischen Ayurveda werden Kräuter oft in Milch aufgekocht.) Im Volksglauben gibt es die Tradition die Wurzel des Gänsefingerkrautes am Johannistag vor Sonnenaufgang auszugraben. Mithilfe eines Amulettes, das man aus dieser Wurzel herstellt, sollte man in der Lage sein, die Liebe der Menschen zu erringen.

Pflanzenbeschreibung
Das Gänsefingerkraut ist eine kriechende,  ausdauernde  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von nur 10 bis 20 Zentimetern erreicht. Sie bildet ein bis zu 20 Zentimeter langes  Rhizom aus. Aus den Blattachseln sprießen bis zu 80 Zentimeter lange, kriechende  Ausläufer, die an den Knoten Blattrosetten tragen und Wurzeln treiben. Die gestielten Grundblätter sind unterbrochen gefiedert und 7- bis 21-zählig. Die Blättchen sind auf der Oberseite spärlich behaart, auf der Unterseite silbrig seidenhaarig. Die Blütezeit reicht von Mai bis September. Die einzeln an langen Stielen stehenden, radiärsymmetrischen und zwittrigen  Blüten weisen einen Durchmesser von 1,5 bis 2 Zentimeter auf. Die leuchtend gelben  Kronblätter sind nicht ausgerandet. Je Blüte entste-hen zahlreiche einsamige Nüsschen, die sich bei der Reife vom kegeligen Blütenboden ablösen.
Das Gänsefingerkraut ist in Europa bis in den Norden hinein heimisch. Es kommt überall auf der Nordhalbkugel vor. Es wächst bevorzugt auf nahrhaftem Boden, der verdichtet ist. Darum ist das Gänsefingerkraut auch auf Gän-seangern sehr verbreitet, denn durch die Ausscheidungen der Gänse ist der Boden gut gedüngt und mit ihren breiten Füssen treten sie den Boden so platt, dass er verdichtet ist. Aber auch an Wegrändern, neben Feldern und auf grasigen Waldplätzen wächst die trittfeste Pflanze gerne. Im Gegensatz zu anderen Fingerkräutern hat das Gänsefingerkraut nicht nur fünf Blätter-Lappen, sondern Blätter mit sieben bis über zwanzig Lappen. Die Blätter wachsen rosettenartig aus dem Boden. Ihre Ränder sind gesägt. Auf der Oberseite sind die Blätter glänzend grün und vereinzelt haarig. Unten sind die Blätter silbrig und behaart. Aus den Rosetten treiben bis zu ein Meter lange Ausläufer aus, die an Knotenpunkten neue Blätter und zusätzliche Wurzeln treiben. Durch diese Ausläufer verbreitet sich das Gänsefingerkraut recht zügig. Auf diese Weise bilden sich oft dichte Teppiche aus Gänsefingerkraut. An den Knotenpunkten wachsen auch die gelben Blüten, die fünf Blütenblätter haben. Nachts schließen sich die Blüten, bei Regen schließen sie sich zur Hälfte.

Sammeltipps
Vom blühenden Kraut sammelt man die Blätter oder das ganze Kraut samt Blüten und Trieben. Das Sammelgut wird zügig im Schatten an luftiger Stelle getrocknet. Im Frühjahr oder Herbst kann man auch die Wurzeln des Gänsefingerkrautes sammeln.


Kurare ttt        

Curare ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene alkaloide Gifte, die von der indigenen Bevölkerung  Südamerikas als  Pfeilgift genutzt werden, um Tiere zu jagen. Hergestellt wird Curare aus eingedickten Extrakten von Rinden und Blättern verschiedener südamerikanischer Lianenarten, wobei die Rezepturen der einzelnen Volksgruppen unterschiedlich sind. Nach den Aufbewahrungsformen der Gifte werden sie in Tubo-Curare, Topf-Curare und Calebassen-Curare aufgeteilt.


Steckbrief
Heilwirkung:
Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden. Früher gegen Epilepsie und Tetanus
wissenschaftlicher Name:
Strychnos spec.
Verwendete Pflanzenteile:
Rindenextrakt

Wirkung
Curare ist ein  kompetitiver Antagonist  nikotinischer Acetylcholinrezeptoren. Es fungiert als  Antagonist des  Acetylcholins, das heißt, es besetzt die Bindungsstellen am Acetylcholinrezeptor, ohne diesen Rezeptor zu aktivieren. Eine Aktivierung durch den eigentlichen Agonisten des Rezeptors, das Acetylcholin selbst, kann somit nicht mehr stattfinden. Acetylcholin ist der Neruotransmitter an der  lt neuromuskulären Endplatte, der  Synapse zwischen motorischen Nerven und  Skelettmuskeln. Deswegen bewirkt Curare eine schlaffe Muskellähmung. Zum Tode führt letzten Endes der Atemstillstand durch Lähmung der Atemmuskulatur. Das  zentrale Nervensystem bleibt weitgehend intakt, auch der Herzmuskel ist nicht betroffen. Zur Therapie des neuromuskulären Blocks muss der Patient ausreichend beatmet werden, bis die Wirkung nachlässt. Alternativ kann durch den Einsatz eines Cholinesterase-Inhibitors (Pyridostigmin, Neostigmin) durch Erhöhung des Acetylcholinspiegels das Curare von der motorischen Endplatte verdrängt werden.
Curare wirkt bei Aufnahme über die Blutbahn, nicht aber über den Verdauungstrakt, tödlich. Der Genuss der erlegten Beute ist daher ungefährlich. In der Anästhesie wurde Tubocurarin als Hydrochlorid stabilisierendes (nicht depolarisierendes)  Muskelrelaxans eingesetzt. Dies ist nach der Hypnose, Analgesie und Amnesie die vierte Komponente einer Narkose. Tubocurarin bewirkt auch eine Histaminfreisetzung mit Konstriktion der Bronchien und einem Abfall des Blutdrucks. Die Anwendung geringer Dosen nicht-depolarisierender Relaxantien vor Verabreichung depolarisierender Relaxantien nennt man Präcurarisierung, einem mittlerweile weitgehend von sogenanntem "Priming" und "Timing" abgelösten Verfahren. Ziel ist die Vermeidung von Faszikulationen durch die Depolarisation der Muskelfasern. Curare ähnelt in seiner Wirkung dem Coniin des  Gefleckten Schierlings. Andere Acetylcholinrezeptorblocker sind das Nicotin des  Tabaks,  Anatoxin A einiger Cyanobakterien, Cytisin des Goldregens, Epibatidin der  Baumsteigerfrösche und  Arecolin der  Betelnüsse. Die hier genannten Toxine fungieren, im Unterschied zu Curare, jedoch primär als Aktivator am nikotinischen Acetylcholinrezeptor, führen also zu einem Reiz und können dadurch Krämpfe hervorrufen, bevor eine physiologisch bedingte Inaktivierung des Rezeptors (und somit eine Rezeptorblockade) folgt und der curare-ähnliche, muskelrelaxierende Effekt auftritt.

Geschichte
Entdeckung des Gifts durch die Europäer
Bereits die  Conquistadoren beschrieben die tödlichen Giftpfeile der südamerikanischen Einwohner, deren Gift innerhalb kurzer Zeit das Muskelsystem des Getroffenen lähmte. So beschrieb der  Dominikaner Gaspar de Carvajal, wie auf einer 1541 in  Quito gestarteten Expedition auf dem  Amazonas auf der Suche nach dem sagenhaften  Eldorado zwei spanische Söldner von Giftpfeilen getroffen wurden und qualvoll starben.  Das traditionelle Jagdgift ist beim Verzehr nicht schädlich, da es nicht ins Blut der Menschen gelangt und so keine giftige Wirkung erzielen kann. Sein Gebrauch war in Südamerika weit verbreitet, wobei Rezeptur und Zubereitungsweise nach Region und Volksgruppe unterschiedlich waren.


BACHBLÜTEN
Ich nehme alles sehr schwer (27 Rock Water)
- Diese Menschen nehmen alles und das ganze Leben zu schwer
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese ihr Leben leichter sehen  


BACHBLÜTEN
Man weigert sich innerlich, die eigene Negativität zu akzeptieren, deshalb kann sich nichts ändern (38 Willow)
- Diese Menschen weigern sich einfach ihre eigene Negativität anzuerkennen und können deshalb nichts
 ändern
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen ihre Negativität allmählich ablegen und
 können dadurch sich auch ändern


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