Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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17.03.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > März > 11.03.19-17.03.19


MOSCHUS-MALVE

Die Moschusmalve ist eine mehrjährige wärmeliebende Malvenart, die nördlich des Mittelmeeres selten zu finden ist. Sie mag einen trockenen, kalkarmen und warmen Standort, daher findet man sie manchmal an Ackerrändern und Weinbergen. Die Moschus-Malve ist eine alte Heilpflanze, vergleichbar mit der gehaltvolleren  Malve. In der Volksheilkunde macht man keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Malvenarten. Die Heilwirkung ist schleimlösend und entzündungshemmend, hilft z.B. bei Husten. Da die Moschusmalve sehr selten ist, sollte man diese nicht in der freien Natur sammeln, zumal andere stärkere Malvenarten viel häufiger zu finden sind.
Die Moschus-Malve ist eine Pflanzenart in der Unterfamilie der Malvoideae innerhalb der Familie der  Malvengewächse und wird auch Abelmoschus oder Indische Hibiscus-Malve genannt. Sie ist eine alte  Heilpflanze. Sie ist ein Beispiel für einen  Neophyten, der schon vor einigen Jahrhunderten bewusst vom Menschen eingeführt wurde.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Schleimlöser, Husten
Heilwirkung: adstringierend, entzündungshemmend, erweichend, harntreibend, hustenstillend, lindernd, milchsekretionanregend, reizmildernd, schleimlösend, wundheilend
Anwendungsbereiche: Abführmittel, Altersflecke, Angina, Darmentzündungen, Frauenleiden, Halsentzündungen, Husten, Magenentzündungen, Wunden
wissenschaftlicher Name: Malva moschata L.
Pflanzenfamilie: Malvengewächse = Malvaceae
englischer Name: Musk Mallow
volkstümlicher Name: Abelmoschus, Moschus-Malve
Verwendete Pflanzenteile: blühendes Kraut, junge Triebe, Samen, Wurzel
Inhaltsstoffe: Anthocyanglykoside, Ätherische Öle, Chlorogensäure, Gerbsäure, Gerbstoffe, Kaffeesäure, Malvin, Polyphenole, Schleimstoffe
Sammelzeit: Junge Triebe: Frühling, Sommer, blühendes Kraut, Blüten: Sommer, Samen, Wurzel: Herbst

Anwendung
Tee
1 Teelöffel getrocknetes Kraut mit 250ml lauwarmen Wasser übergießen, 5-8 Stunden ziehen lassen, in der Zeit ab und zu umrühren, abseihen. Nicht aufkochen. Der Tee darf mit Honig gesüßt werden. Hilft bei Husten und Magen-Darm-Reizungen. Den Tee kann man auch zum Gurgeln nutzen, hilft bei Entzündungen im Mund und Rachen.
Salat
Frische Triebe, junge Blätter und die Blüten können einen Salat ergänzen. Fördert schonend die Verdauung und regt den Stoffwechsel an.
Gemüse
Blätter können wie Spinat zubereitet oder fein geschnitten in Suppen gegeben werden. Fördert schonend die Verdauung und regt den Stoffwechsel an.
Umschlag
Umschläge aus frischem Pflanzenbrei helfen bei Hauterkrankungen und Hautflecken.
Salbe
Das Kraut in Butter gekocht, wurde für Klistiere und zur Erweichung genutzt.
Wurzelsud
Eine abgekühlte Abkochung der Wurzel abseihen und als Haarpflegemittel nutzen.

Geschichtliches
Eine alte Heilpflanze, die seit der Antike vor allem im Mittelmeerraum genutzt wurde. Die Malven waren zeitweise ein Universalheilmittel bei alle Krankheiten. Wurde dem Milchvieh zur Steigerung der Milchproduktion ins Futter gegeben und als Farbstoff genutzt. Außerhalb des Mittelmeerraumes als Zierpflanze eingeführt, die in günstigen Gegenden die Gärten verlassen hat.

Pflanzenbeschreibung
Die Moschus-Malve ist eine ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 60 Zentimetern. Die oberen Laubblätter sind bis zum Grund in fünf bis sieben Abschnitte geteilt, diese wiederum in weitere Abschnitte. Die einzelnen Abschnitte sind schmal, und die Ränder verlaufen näherungsweise parallel. Die unteren Laubblätter sind nur grob bis zur Hälfte handförmig geteilt. Die seitenständigen  Blütenstände enthalten eine bis drei Blüten. Die angeblich nach  Moschusduftenden, zwittrigen  Blütensind  radiärsymmetrisch und fünfzählig. Die fünf weißen bis weißrosafarbenen Kronblätter sind meist 2 bis 2,5 Zentimeter lang. Bei der Unterfamilie Malvoideae sind die vielen Staubblätter zu einer den  Stempel umgebenden Röhre verwachsen, der sogenannten  Columna.
Die Moschus-Malve ist im Mittelmeerraum heimisch. Sie wächst bevorzugt auf Ackerrändern, Halbtrockenrasen, Wiesen und Weiden. Die mehrjährige behaarte Pflanze wird zwischen 20 und 80 Zentimeter hoch. Die Stängel sind aufrecht. Die fiedrigen Blätter sind rundlich. Die weißen über rosa bis hellroten Blüten erscheinen zwischen Juli und September. Die nach Moschus riechenden Blüten haben einen Durchmesser von 3-6 cm, die Blütenblätter sind 2-3 cm lang. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die nußartigen Samen in einem Kelch.

Anbautipps
Samen im Frühling direkt ins Freiland aussäen. Die Moschus-Malve mag trockene, kalkarme und stickstoffreiche Böden. Der Standort sollte sonnig sein.

Sammeltipps
Die Moschus-Malve ist selten, daher nicht in der freien Natur sammeln. Blüten direkt nach dem Aufblühen und die Blätter ohne Stängel ernten. Blüten an einem luftigen und schattigen Ort auf Papier/feinem Gitter ausbreiten und zügig trocknen. Das Kraut bündeln und an einem luftigen und schattigen Ort trocknen. Die getrockneten Blüten und Blätter vor Licht geschützt lagern.




SCHNITTLAUCH


Als Gewürz kennt jeder den Schnittlauch, aber dass er auch eine Heilpflanze ist, ist nicht so bekannt. In der Zeit, wenn er im Frühling aus der Erde sprießt, brauchen wir ihn am allernötigsten, denn er vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit, reinigt das Blut und liefert uns Vitamin C.
Schnittlauch, auch Graslauch, Binsenlauch, Brislauch, Grusenich, Jakobszwiebel oder Schnittling genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung  Lauch. Der Schnittlauch ist von den Mittelbreiten bis in die borealen wie subarktischen Zonen, mit Häufung in alpinen  Höhenstufen der Hochgebirge der  Nordhalbkugel,zirkumpolar verbreitet. Trotz der weiten Verbreitung und zahlreich vorkommender Ökotypen kann die Art nach genetischen Merkmalen nicht in Unterarten aufgesplittert werden. Schnittlauch wird als Gewürz verwendet und ist eine häufig vorkommende Kulturpflanze.

Steckbrief
Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, Blähungen, Darmentzündung, Frühjahrsmüdigkeit, Gicht, Husten, Magenentzündung, Bluthochdruck, blutreinigend, harntreibend, schleimlösend
wissenschaftlicher Name:
Allium schoenoprasum
englischer Name:
Chives, Cives
Verwendete Pflanzenteile:
Stängel
Inhaltsstoffe:
Eisen, Arsen (Kleinstmengen), Vitamin C
Sammelzeit:
März bis Oktober

Anwendung
Der Schnittlauch wird am besten in der Küche angewandt, denn seine stärkste Heilwirkung entfaltet er, wenn er frisch gegessen wird. Heutzutage kann man Schnittlauch in den meisten Lebensmittelläden preisgünstig im Topf kaufen und dann auf der Fensterbank weiterwachsen lassen. Ein paar Schnipsel davon auf Brot oder in die Suppe gestreut, schmeckt nicht nur gut, sondern dient auch der Gesundheit. Besonders wertvoll ist auch ein Kräuterquark mit frischem Schnittlauch. Man kann übrigens auch die Blüten essen, beispielsweise im Salat.
Geschichtlich, medizinisch
Schnittlauch ist seit dem frühen Mittelalter in  Kultur. Andere Quellen besagen, Schnittlauch sei schon seit etwa 3000 vor Christus bei den Chinesen in Gebrauch und befinde sich seitdem in Kultur. Es gibt zahlreiche Sorten, die in Bezug auf Wuchshöhe und Blattdicke sehr unterschiedlich sind. Neben den typischen lilablühenden Formen treten auch weiß blühende auf. Im 17. Jahrhundert ließ sich der englische Apotheker  Nicholas Culpeper nur auf besonderen Wunsch eines Landedelmannes dazu überreden, den Lauch in sein Kräuterbuch aufzunehmen, weil dieser nach seiner Ansicht den Schlaf störe und auch das Sehvermögen beeinträchtige. Gelegentlich wird Schnittlauch auch als  Zierpflanze in Gärten, beispielsweise in Steingärten, sowie zur Dachbegrünung verwendet. Die medizinischen Wirkungen wurden untersucht.

Pflanzenbeschreibung
Schnittlauch ist eine mehrjährige Pflanze. Im Frühling treiben innerhalb kurzer Zeit aus dem Wurzelstock rundliche, hohle Stängel, das Schnittlauch. Diese Stängel werden bis zu 30 cm hoch. Nur wenige Monate später, meistens im Mai, wachsen einige Stängel, die deutlich härter sind als die anderen. An diesen Stängeln entfalten sich dann die rosavioletten Blüten. Die Blüten sind kugelförmig. Nach der Blütezeit wachsen wieder normale Stängel, bis sich der Schnittlauch Anfang Winter in die Erde zurückzieht.
Vegetative Merkmale
Schnittlauch ist eine  ausdauernde  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 5 bis 50 Zentimetern erreicht. Er bildet eine dünnhäutige, eiförmige bis zylindrische Zwiebel aus mit einem Durchmesser von 0,5 bis 1 Zentimetern. Daraus treiben ein bis zwei grüne oder graugrüne, im Querschnitt runde, röhrenförmige Laubblätter mit einem Durchmesser von 2 bis 6 Millimetern. Infolge unterirdischer vegetativer Vermehrung durch Tochterzwiebeln erscheint Schnittlauch oft in Gestalt vielblättriger  Horste.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht je nach Standort von Mai bis August. Die Blütenstandsschäfte ähneln den Laubblättern, sind aber etwas fester und höher. Die endständigen, dichten, kugeligen bis eiförmigen, scheindoldige  Blütenstände enthalten viele (30 bis 50) Blüten. Ihre  Hüllblätter überragen den Blütenstand nie. Anders als beim Weinberg-Lauch oder dem Gemüse-Lauch bildet der Blütenstand des Schnittlauchs keine Brutzwiebeln aus. Die kurzen Blütenstiele sind eineinhalb- bis dreimal so lang wie die Blüten. Die zwittrigen, glockeförmigen Blüten sind bei einem Durchmesser von etwa 5 Millimetern  radiärsymmetrisch und dreizählig. Die sechs gleichgestaltigen, sich allmählich zuspitzenden Blütenhüllblätter sind etwa 0,7 bis 1,1 (selten bis 1,7) Zentimeter lang und 3 bis 4 Millimeter breit. Die Farbe der Blütenhüllblätter ist violett-purpurfarben, selten auch weiß, manchmal etwas blaustichig, sie variiert von hell- bis dunkelrot; auffällig ist ein dunkler hervorgehobener Mittelnerv. Es sind zwei Kreise mit je drei zahnlosen Staubblättern vorhanden. Die  Staubfäden sind meist ein Drittel bis ein Halb (selten bis zu zwei Drittel) mal so lang wie die Blütenhüllblätter; sie sind an ihrer Basis und auf einer Länge von 1–1,5 Millimetern mit den Blütenhüllblättern verwachsen. Die inneren Staubfäden sind nur halb so breit wie die äußeren. Die Staubbeutel sind purpurfarben. Drei  Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, fast kugeligen Fruchtknoten verwachsen. Der Griffel endet in einer kopfigen Narbe. Die fast kugelige Kapselfrucht ist von den Blütenhüllblättern ballonartig umgeben. Die Samen sind schwarz.



BACHBLÜTEN
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- Mit der dementsprechender Bachblüte lernen sie wieder alleine zu sein

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- Diese Menschen neigen sehr leicht zu Neid
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie den Neid besiegen


ERNÄHRUNG
Ballaststoffe
Der Begriff Ballaststoffe wird für die Bezeichnung der Zellwände von Pflanzen verwendet. In der Natur kommen sie als Stütz- oder Strukturelemente von Pflanzenteile vor. Sie bestehen überwiegend aus langkettigen Kohlenhydrate. Ballaststoffe können im menschlichen Darm nicht abgebaut werden. Sie werden über den Stuhl größtenteils wieder ausgeschieden, sie haben keinen physiologischen Brennwert.
Pro Tag gibt der Empfehlungen > 30g Ballaststoffe über die Nahrung.


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