Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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17.03.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > März > 13.03.17-19.03.17


Alpen-Milchlattich  
  
Der Alpen-Milchlattich ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Korbblütler. Der Alpen-Milchlattich ist eine violett blühende Pflanze in den Alpen und anderen Gebirgen Europas. Die Pflanze wird bis 150cm groß und findet sich auf Hochstaudenfluren und in Bergmischwäldern. Der Alpen-Milchlattich wurde bei Entzündungen eingesetzt, als Gemüse gegessen und diente als Zusatz im Viehfutter um die Milchleistung zu steigern. Heute spielt der Alpen-Milchlattich keine Rolle mehr in der Heilkunde.

Steckbrief

Haupt-Anwendungen:
Entzündungen
Heilwirkung:
adstringierend, entzündungshemmend, harntreibend, milchflusssteigernd
Anwendungsbereiche:
Entzündungen, Hautkrankheiten
wissenschaftlicher Name:
Cicerbita alpina
Pflanzenfamilie:
Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name:
Alpine Blue Sow Thistle
volkstümlicher Name:
Alpen-Milchlattich, Blauer Berglattich, Milchdistel, Schmettenwurz
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Bitterstoffe, Gerbsäuren
Sammelzeit:
Frühling, Sommer

Anwendung

Gemüse/Salat

Die Stängel der Triebe schälen. Man kann das Gemüse roh essen oder in Milch kochen. Das bittere Gemüse ist stoffwechselanregend und harntreibend.
Pflanzensaft

Der Pflanzensaft hilft äußerlich bei Hautentzündungen.
Blätter

Die zerquetschten Blätter helfen bei Hautentzündungen.

Geschichtliches

Wurde in den Bergregionen schon seit langem als Heilpflanze genutzt. In manchen Regionen diente die Pflanze als Frühjahrsgemüse. Der Alpen-Milchlattich wurde auch als Futterpflanze für das Vieh gesammelt um die Milchleistung zu steigern. Heute spielt der Alpen-Milchlattich keine Rolle als Heilpflanze mehr.

Pflanzenbeschreibung

Vegetative Merkmale

Beim Alpen-Milchlattich handelt es sich um eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 60 bis 140 (selten bis zu 240) cm erreicht. Der kräftige, in der Regel unverzweigte Stängel ist oben dicht braunrot Drüsen borstig u. violett überlaufen. Die unteren Laubblätter sind gestielt Die Laubblätter sind leierförmig fiederteilig mit einem dreieckigen bis spießförmigen Endabschnitt, der bei den unteren Blättern oft Größen von über 10 cm erreicht und drei Paar Seitenzipfeln. Die oberen Laubblätter sind einfach, sitzend und zum Teil stängelumfassend, mit spitzen Zipfeln. Die Blätter im oberen Teil der Pflanze sind genau wie der Stängel dort deutlich drüsig behaart, im unteren und mittleren Teil dagegen kahl.
Generative Merkmale

Die Blütezeit reicht von Juli bis September. Der traubig-rispige Gesamtblütenstand ist meist deutlich länger als breit und enthält zahlreich körbchenförmige Teilblütenstände. Die Blütenstandsschäfte sind braun behaart. Die Hüllblätter sind mit langen Drüsenhaaren bedeckt. Die Zungenblüten sind blauviolett und haben einen Durchmesser von etwa 2cm.
Vorkommen

Der Alpen-Milchlattich ist in den Alpen, vor allem in Höhenlagen zwischen 1.000 und 2.000 Meter recht verbreitet. Auch in den höheren Mittelgebirgen Europas kann man ihn zerstreut finden. In den Allgäuer Alpen steigt er am Nordfuß des Kratzers in Bayern bis zu 2000 m Meereshöhe auf. Der Alpen-Milchlattich gedeiht auf nährstoffreichen Böden, die sich über Kalk- und Silikatgestein entwickeln. Er wächst vor allem in subalpinen Hochstaudenfluren und in Bergwäldern. Er ist eine Charakterart des Cicerbitetum alpinae, kommt aber auch in anderen Gesellschaften des Verbands Adenostylion oder im Aceri-Fagetum vor.

Anbautipps

Im frühen Frühling aussäen und den Boden immer feucht halten. Der nährstoffreiche Boden sollte Kalk und Silikate enthalten. Der Alpen-Milchlattich mag Halbschatten. Unter 1000 Metern wächst der Alpen-Milchlattich selten zufriedenstellend.

Sammeltipps

Wenn man die Stängel verarbeiten will, sollte man diese schälen.



Mastix-Pistazien

Der Mastixstrauch, auch Wilde Pistazie genannt, gehört wie die Echte Pistazie zu der Familie der Sumachgewächse.

Steckbrief

Heilwirkung:
Früher Klebstoff für Pflaster
wissenschaftlicher Name:
Pistacia lentiscus
Verwendete Pflanzenteile:
Harz aus der Rinde

Anwendung

Genutzt wird vor allem das getrocknete Harz der Sträucher, der sogenannte Mastix. Besonders die Sträucher auf der Insel Chios besitzen unter der Rinde viele Harzbehälter, aus denen nach dem Anritzen das Harz ausläuft. Be-blätterte Äste finden in der Blumenbinderei als grünes Beiwerk in Blumensträußen Verwendung.

Pflanzenbeschreibung

Die Pflanze ist im Mittelmeergebiet sowie auf den Kanaren heimisch und stellt einen typischen Vertreter der Macchienvegetation dar. Der Mastixstrauch wächst als Strauch, seltener als kleiner Baum, und erreicht Wuchshöhen von 1 bis 3 Meter, selten bis 8 Meter. Die immergrünen Blätter sind paarig gefiedert, wobei die acht bis zwölf einzelnen Fiedern bis 5 Zentimeter lang werden. Die Fiedern sind stumpf mit einer aufgesetzten Spitze. Die Blattspindel ist breit geflügelt. Die zweihäusigen Blüten stehen in einem kurzen, dichten Blütenstand in den Blattachseln. Die männlichen Blüten besitzen auffällig dunkelrote Staubbeutel. Die weiblichen Blüten sind grünlich. Die etwa 4 mm großen Früchte sind anfangs rot, später schwarz.
Die Blütezeit reicht von März bis Juni.


BACHBLÜTEN
Ich neige dazu, nachtragend zu sein (38 Willow)

- Diese Menschen neigen sehr dazu, nachtragend zu sein
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese ihre nachtragende Art allmählich ablegen


BACHBLÜTEN
Man kann nicht begreifen, dass die eigene Kleingläubigkeit die Ursache für die Zustände ist (12 Gentian)

- Diese Menschen können einfach nicht begreifen, dass ihre Kleingläubigkeiten die Ursachen für ihre Zustanden sind
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Verhalten allmählich ablegen bzw. zu akzeptieren


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