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17.02.2020

tägliche News > Februar > 17.02.20 - 23.02.20
Zaunwinde
Die Zaunwinde beeindruckt mit ihren großen, weißen Blüten. Sie ziert damit Zäune, Gebüsche und manchmal auch Wegränder. Obwohl sie wie eine Zierpflanze aussieht, ist die Zaunwinde jedoch eine sehr vitale Wildpflanze, die sich an geeigneten Plätzen wuchernd ausbreitet. Die Pflanzenheilkunde kennt die Zaunwinde kaum. Man kann sie aber gegen Verstopfung und andere Beschwerden einsetzen.

Steckbrief
Heilwirkung: erweichend, harntreibend, lindernd, Fieber, Verstopfung, Gallenschwäche, Leberschwäche
wissenschaftlicher Name: Calystegia sepium, Convolvulus sepium
Pflanzenfamilie: Windengewächse = Convolvulaceae
englischer Name: Hedge Bindweed, Common Bindweed
volkstümlicher Name: Ufer-Zaunwinde
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel, Kraut
Inhaltsstoffe: Convolvuline, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure, Glykoretine, Harzglykoside, Herzglykoside, Tannine
Sammelzeit: Wurzel: Herbst und Frühjahr
 
Anwendung
Die Zaunwinde wird in der Schulmedizin kaum verwendet und auch die Volksheilkunde benutzt sie nur selten. Sie kann jedoch ähnlich angewandt werden wie die Ackerwinde. Die Hauptwirkung der Zaunwinde ist ihre abführende Wirkung. Aber sie hat auch noch weitere Heilwirkungen.
Wurzeln
Die Wurzeln und das Harz der Wurzel führen ab. Die Lebertätigkeit und die Produktion der Galle werden angeregt. Außerdem wirkt die Wurzel harntreibend. Man kann sie auch gegen Fieber einsetzen.
Blätter
Tee aus den Blättern führt auch ab, wenn auch milder als die Wurzeln. Für einen Tee aus den Blättern übergießt man ein bis zwei Teelöffel der frischen oder getrockneten Blätter mit kochendem Wasser. Fünf bis zehn Minuten ziehen lassen und dann abseihen.
Blüten
Wie die anderen Pflanzenteile wirken auch die Blüten gegen Verstopfung und Blähungen. Man kann sie ebenso bei Fieber einsetzen. Von der Anwendung der herzwirksamen Glykoside bei Herzproblemen ist mir bisher nichts bekannt.

 
Pflanzenbeschreibung
Die Zaunwinde ist in allen gemäßigten Zonen der Nord- und Südhalbkugel hei-misch. Sie wächst bevorzugt auf feuchtem, nährstoffreichen Boden und ist an Zäunen, Wegen, Waldrändern, Ufern und Gebüschen häufig zu finden. Die mehr-jährige Pflanze hat tief reichende Wurzeln, die so vital sind, dass selbst aus klei-nen Bruchstücken neue Triebe wachsen. Die Triebe werden bis zu drei Meter lang und winden sich gegen den Uhrzeigersinn an allem hoch, was ihnen Halt bietet. Wenn es nichts zum Hochranken gibt, wachsen sie auf dem Boden entlang. Pflan-zen, die von der Zaunwinde überwuchert werden, leiden oft darunter und sterben sogar manchmal. Die Triebspitzen bewegen sich suchend, um einen Halt zum ranken zu finden. Innerhalb von einer Stunde und 45 Minuten drehen sie sich einmal im Gegenuhrzeigersinn. Die Blätter der Zaunwinde sind pfeilförmig und wach-sen wechselständig am Stängel. Zwischen Juni und Oktober blüht die Zaunwinde mit großen, weißen Trichterblüten. Die Blüten werden etwa sechs Zentimeter lang. Sie sind geruchlos, sehen aber sehr attraktiv aus, als wären sie die Blüten einer Zierpflanze. Bei Blüten öffnen sich nur bei trockenem Wetter, können dann aber sowohl tags als auch nachts geöffnet sein. Nur bei feuchtem Wetter sind die Blüten geschlossen. Die Zaunwinde ähnelt der Ackerwinde, aber ihr Blüten sind erheblich größer. Außerdem sind die Blüten der Zaunwinde immer weiß, die der Ackerwinde hingegen oft auch rosa.
 
Anbautipps
Achtung!  Die Zaunwinde kann im Garten zur Plage werden, denn sie ist sehr wucherfreudig und neigt dazu, andere Pflanzen zu erwürgen und weite Areale des Gartens zu überwuchern.
Die Entfernung ist sehr schwierig, weil die Wurzel tief in den Boden reicht und auch kleine Wurzelbruchstücke in der Lage sind, neue Triebe wachsen zu lassen. Wenn man die Zaunwinde dennoch anbauen will, so kann man sie im Frühjahr in Anzuchtöpfen aussäen. Sie brauchen ein bis drei Monate bei 15°C um zu keimen. Sobald die Pflanzen groß genug sind, setzt man sie in größere Töpfe. Am besten lässt man sie das ganze erste Jahr über in Töpfen wachsen, im Winter geschützt in einem Frühbeet. Im nächsten Frühjahr werden sie ins Freiland ge-pflanzt.
 
Sammeltipps
Die Wurzeln der Zaunwinde werden im Herbst und im Frühjahr ausgegraben. Zuerst trocken Abbürsten und dann mit kaltem Wasser abspülen. In kleine Stücke schneiden und an einem warmen Ort, im Dörrgerät oder im Backofen bei 40°C trocknen. Die Blätter kann man den ganzen Sommer über ernten und die Blüten wenn sie sich geöffnet haben.

Ackerhellerkraut
Das Ackerhellerkraut sieht aus wie ein Bruder des Hirtentäschelkrautes ist aber bo-tanisch gesehen wohl eher ein Vetter. Es hat rundere Täschchen als sein Verwandter, bevorzugt aber auch Äcker und Wegränder. Auch wenn das Ackerhellerkraut als Heilpflanze kaum bekannt ist, so hat es doch vielfältige Heilwirkungen. Es wirkt gegen Entzündungen, sowohl äußerlich als auch innerlich und hilft auch bei mehreren Frauenbeschwerden.

Steckbrief
Heilwirkung: antibakteriell, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, tonisierend, Fieber, Bronchitis, Rheuma, Leberschwäche, Nierenentzündung, Scheidenentzündung, Menstruationsbeschwerden, Endometriose, Augenkrankheiten, Furunkel, Karbunkel, Hautentzündungen
wissenschaftlicher Name: Thlaspi arvense
Pflanzenfamilie: Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name: Pennycress
volkstümliche Namen: Acker-Täschelkraut, Hellerkraut, Acker-Pfennigkraut, Ac-kertäschel
Verwendete Pflanzenteile: Samen, Kraut
Inhaltsstoffe: Öl, Senföl, Vitamine, Magnesium

Anwendung
Das Ackerhellerkraut kann man als Tee oder Tinktur verwenden. Man kann es als Bestandteil von Grippetees einsetzen und auch bei verschiedenen inneren Entzündungen, z.B. Nierenentzündung.
Frauenheilkunde
Frauen hilft das Ackerhellerkraut bei Menstruationsschmerzen, Entzündungen der Gebärmutter und Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut. Als Sitzbad ange-wandt hilft das Ackerhellerkraut gegen Scheidenentzündungen.
Hautheilung
Äußerlich angewendet hilft Ackerhellerkraut gegen Hautentzündungen, Furunkel und Karbunkel. Dazu kann man die Haut mit einem Ackerhellerkraut-Tee waschen, baden oder Umschläge auflegen.
Wildgemüse
Die jungen Blätter der Rosette kann man als Wildsalat oder Wildgemüse in Suppen verwenden. Da das Ackerhellerkraut recht bitter ist, sollte man es nur als Teil einer Mahlzeit verwenden und mit anderen Blättern mischen.
Achtung! Nicht in unmäßig großen Mengen verwenden, denn das Ackerhellerkraut kann in manchen Fällen die Anzahl der weißen Blutkörperchen senken, als Folge der entzündungshemmenden   Wirkung.
 
Pflanzenbeschreibung
Die meist einjährige krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von etwa 10 - 40 cm. Die ganze Pflanze ist kahl, gelbgrün und riecht beim Zerreiben deutlich nach Knoblauch. Der Stängelwächst aufrecht, ist meist verzweigt und kantig. Alle Blätter mit Ausnahme der untersten sind sitzend und pfeilförmig stängelumfassend. Sie sind länglich bis schmal verkehrt-eiförmig, ganzrandig oder gezähnt. Die Traube ist reichblütig. Die Kelchblätter sind elliptisch geformt und etwa 2 bis 2,5 mm lang. Die Kronblätter sind weiß, länglich keilförmig, abgerundet bis schwach ausgerandet und etwa 3 bis 5 mm lang. Die Schötchen sitzen auf etwa 7 bis 15 mm langen und fast waagerecht abstehenden Stielen. Sie sind fast kreisrund, 12 bis 18 mm lang und ringsum breit geflügelt. Sie sind stark abgeflacht und besitzen an der Spitze einen tiefen, sehr schmalen Einschnitt. Der Griffel hat eine Länge von nur 0,3 bis 0,5 mm. Pro Samenfach enthält das Schötchen 4 bis 7 dunkelbraune, bogig geriefte, ellipsoidische Samen. Das Acker-Hellerkraut blüht vorwiegend von April bis Juni, gelegentlich auch bis September. Das Ackerhellerkraut wächst in Europa, bevorzugt auf Äckern und an Wegrändern. Es ähnelt dem Hirtentäschel, hat aber rundere Samentäschchen und gehört nicht zur gleichen Pflanzengattung. Am Boden wächst zunächst eine Rosette aus gezackten Blättern. Dann treiben dünne Stängel aus, die oben kleine, weiße Blüten tragen. Aus den Blüten entwickeln sich kleine Samenschoten, die an kleine Münzen (Heller) erinnern.

Bachblüten
Ich denke negativ über die Zukunft (12 Gentian)
-        - Diese Menschen denken über die Zukunft sehr schlecht und negativ
-        - Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das negative allmählich ablegen
Bachblüten
Ich fühle mich kraftlos (13 Gorse)
-        - Diese Menschen fühlen sich sehr oft kraftlos
-        - Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie wieder Kraft tanken
Was passiert nun mit den Monosacchariden?
 Nach der Aufnahme ins Blut werden Monosaccharide in den Zellstoffwechsel eingeschleust. Bauchspeicheldrüse registriert den postpandialen Blutzuckeranstieg. Galactose und Fructose brauchen kein Insulin, um in die Zelle aufgenommen zu werden. In den Zellen können sie leicht in Glucose umgewandelt und der Energiegewinnung zugeführt werden.
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